Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) – Ursachen, Symptome & Prävention
Die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) ist eine durch das FSME-Virus ausgelöste Erkrankung, die insbesondere in Europa und Teilen Asiens vorkommt.
Tipps & Infos zu Gesundheitsthemen Tipps & Infos zu GesundheitsthemenWissenswertes über "Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME)"
Die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) ist eine durch das FSME-Virus ausgelöste Erkrankung, die insbesondere in Europa und Teilen Asiens vorkommt.
Die Erkrankung befällt vor allem das zentrale Nervensystem, insbesondere das Gehirn und die Hirnhäute, und kann zu schweren gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen. Das FSME-Virus gehört zur Familie der Flaviviren und wird hauptsächlich durch Zecken der Gattung Ixodes (insbesondere den Holzbock) übertragen. Die Zecke infiziert sich beim Blutsaugen an einem infizierten Tier mit dem Virus und kann es dann durch einen Stich auf den Menschen übertragen. Um das Virus zu übertragen, muss die Zecke in der Regel einige Zeit - meist mehrere Stunden - auf der Haut des Menschen verbleiben. FSME wird nicht von Mensch zu Mensch übertragen, sondern ausschließlich durch den Zeckenstich. Die Gefahr eines Zeckenstichs ist vor allem in Wäldern, auf Wiesen und anderen begrünten Flächen groß.
Die Symptome der FSME können in zwei Phasen eingeteilt werden. In der ersten Phase (ca. 7-14 Tage nach dem Zeckenstich) treten häufig grippeähnliche Symptome wie Fieber, Abgeschlagenheit, Kopf- und Muskelschmerzen sowie Übelkeit auf. Diese Symptome können mit einer gewöhnlichen Erkältung oder Grippe verwechselt werden. In der zweiten Phase (etwa eine Woche nach einem beschwerdefreien Intervall) entwickeln sich bei etwa einem Drittel der Erkrankten schwere Symptome, die das zentrale Nervensystem betreffen, wie Hirnhautentzündung (Meningitis), Gehirnentzündung (Enzephalitis) oder Lähmungserscheinungen. In diesem Stadium können schwere neurologische Schäden wie Lähmungen, Krämpfe und Bewusstseinsstörungen auftreten. In schweren Fällen kann die FSME tödlich verlaufen oder bleibende neurologische Schäden hinterlassen. Der Schweregrad der Erkrankung ist unterschiedlich und viele Menschen, die sich mit dem FSME-Virus infizieren, zeigen keine oder nur leichte Symptome. Etwa 10-20% der Infizierten erkranken jedoch schwer.
Da es keine spezifische Therapie gegen das FSME-Virus gibt, ist die Prävention der wichtigste Ansatz. Die wichtigsten vorbeugenden Maßnahmen sind der Schutz vor Zecken in Form von Zeckenschutzmitteln und das Tragen von langärmeliger Kleidung und langen Hosen kann das Risiko eines Zeckenstichs deutlich verringern. Nach Aufenthalten im Freien sollten Zecken gründlich abgesucht und entfernt werden, insbesondere in FSME-Gebieten. Eine der wirksamsten vorbeugenden Maßnahmen ist die FSME-Impfung. Sie wird vor allem Menschen empfohlen, die sich in Risikogebieten wie Wäldern, Wiesen und ländlichen Regionen aufhalten. Die Impfung schützt nicht nur vor einer schweren Erkrankung, sondern verringert auch das Risiko, dass sich das Virus im Körper ausbreitet. Die Impfung erfolgt in der Regel in mehreren Dosen über einen Zeitraum von mehreren Monaten.
Meistgekaufte Produkte
Der universelle Immunschutz
Als eines der wertvollsten körpereigenen Immunproteine ist Lactoferrin ein natürlicher Bestandteil des ImmunsystemsFür eine gesunde Mundflora & Zahnpflege
Formulierte Lutschtabletten mit AB-Dentalac®, probiotischen Milchsäurebakterien und Lactoferrin CLN®Die neusten Einträge
3 Beiträge in dieser Lexikon KategorieNahrungsmittelallergietest
Umweltgiftausleitung
Makronährstoffoptimierung
Die meistgelesenen Einträge
3 Beiträge in dieser Lexikon KategorieMagnesiumcarbonat
Kölner Liste
Kaloriengehalt
Verwandte Suchbegriffe: Frühsommer-Meningoenzephalitis + FSME + FSME Impfung + FSME Symptome