Knochendichtemessung – Ablauf, DXA & Osteoporose-Diagnostik
Die Knochendichtemessung zeigt das Osteoporose-Risiko. Erfahre, wie die DXA-Messung abläuft und wann sie sinnvoll ist.
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Die Knochendichtemessung zeigt das Osteoporose-Risiko. Erfahre, wie die DXA-Messung abläuft und wann sie sinnvoll ist.
Die Knochendichtemessung ist ein diagnostisches Verfahren zur Bestimmung der Mineraldichte der Knochen und dient der Einschätzung des Frakturrisikos. Sie wird vor allem eingesetzt, um Osteoporose frühzeitig zu erkennen oder den Verlauf einer bereits bekannten Knochenerkrankung zu überwachen. Eine verminderte Knochendichte weist auf eine reduzierte Stabilität des Skeletts hin und erhöht die Wahrscheinlichkeit für Knochenbrüche.
Standardverfahren ist die DXA-Messung (Dual-Röntgen-Absorptiometrie). Dabei wird mit einer sehr niedrigen Röntgenstrahlung die Knochendichte meist an Lendenwirbelsäule und Hüfte gemessen. Das Ergebnis wird als T-Score angegeben, der den individuellen Wert mit dem durchschnittlichen Wert junger gesunder Erwachsener vergleicht. Ein T-Score zwischen −1 und −2,5 spricht für eine verminderte Knochendichte (Osteopenie), ein Wert unter −2,5 für Osteoporose.
Empfohlen wird die Knochendichtemessung insbesondere bei Frauen nach den Wechseljahren, bei Männern im höheren Lebensalter, bei familiärer Osteoporosebelastung, nach Knochenbrüchen ohne adäquates Trauma sowie bei langfristiger Einnahme bestimmter Medikamente wie Glukokortikoide. Die Untersuchung ist schmerzfrei, dauert nur wenige Minuten und eignet sich auch zur Therapiekontrolle bei osteoporotischen Erkrankungen.
Zusammenfassend ist die Knochendichtemessung ein zentrales Instrument der Osteoporose-Diagnostik. Sie ermöglicht eine objektive Risikoeinschätzung und bildet die Grundlage für präventive oder therapeutische Maßnahmen zum Erhalt der Knochengesundheit.
Wichtigste Fakten zur Knochendichtemessung
- Dient der Bestimmung der Knochenmineraldichte und des Frakturrisikos
- Standardverfahren ist die DXA-Messung an Hüfte und Wirbelsäule
- Wichtig für Früherkennung, Verlaufskontrolle und Therapieentscheidung
Literaturverweis
- NIH Consensus Development Panel. (2001). Osteoporosis prevention, diagnosis, and therapy. JAMA.
- Compston J et al. (2019). Diagnosis and management of osteoporosis. The Lancet.
- Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie: Leitlinie Osteoporose – Diagnostik.
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