Keuchhusten – Symptome, Ansteckung und Schutzmaßnahmen
Keuchhusten ist hochansteckend und betrifft nicht nur Kinder. Erfahre, wie man ihn erkennt, überträgt und mit Impfungen und Mikronährstoffen vorbeugen kann.
Interesse an regelmäßigen Tipps & Infos rund um Gesundheit? Regelmäßigen Tipps & Infos rund um GesundheitWissenswertes über "Keuchhusten"
Keuchhusten (medizinisch: Pertussis) ist eine hochansteckende bakterielle Atemwegserkrankung, die durch das Bakterium Bordetella pertussis ausgelöst wird.
Der Name leitet sich vom typischen, stakkatoartigen Hustenanfall mit „ziehendem“ Einatemgeräusch ab. Keuchhusten gilt zwar als Kinderkrankheit, betrifft aber zunehmend auch Erwachsene – oft mit untypischem Verlauf und dadurch unerkannter Ansteckungsgefahr für Säuglinge.
Die Erkrankung verläuft in drei Stadien: zunächst mit erkältungsähnlichen Symptomen (Schnupfen, leichtes Fieber), gefolgt von mehreren Wochen mit heftigen, anfallsartigen Hustenattacken, besonders nachts. In der Erholungsphase klingt der Husten langsam ab, kann aber noch über Monate bestehen. Besonders bei Säuglingen besteht das Risiko für Atemstillstände, Pneumonien oder Krampfanfälle – daher ist der Schutz durch Impfung hier besonders wichtig.
Neben der Impfprävention (z. B. Tdap-Impfung für Jugendliche und Erwachsene) können auch Immunmodulation, eine gute Mikronährstoffversorgung (z. B. Vitamin C, Zink, Lactoferrin) sowie ein intaktes Mukosaimmunsystem eine Rolle bei der Abwehr und Abschwächung von Atemwegsinfekten spielen. Da Pertussis trotz Impfung auftreten kann (sog. „Impfversager“), ist das frühzeitige Erkennen und Behandeln besonders relevant.
Typische Symptome von Keuchhusten:
- Anhaltende, stakkatoartige Hustenanfälle mit keuchendem Einziehen der Luft
- Reizhusten, oft ohne Fieber, v. a. nachts verstärkt
- Nach Hustenattacken: Erbrechen, Atemnot, Erschöpfung
- Bei Säuglingen auch Atempausen (Apnoen) ohne Husten
Übertragung & Verlauf:
- Tröpfcheninfektion, hohe Ansteckungsgefahr, v. a. im frühen Stadium
- Inkubationszeit: 7–20 Tage
- Krankheitsdauer: bis zu 10 Wochen („100-Tage-Husten“)
- Unbehandelt riskant bei Säuglingen und immungeschwächten Personen
Prävention & unterstützende Maßnahmen:
- Impfung (Grundimmunisierung + Auffrischung alle 10 Jahre)
- Lactoferrin zur natürlichen Unterstützung der Schleimhautimmunität
- Vitamin C, Zink und Vitamin D zur Immunmodulation
- Kontaktvermeidung in der Ansteckungsphase
Literaturhinweise
- Cherry, J.D. (2012): Epidemic pertussis in 2012 – the resurgence of a vaccine-preventable disease. N Engl J Med.
- Tan, T. et al. (2005): Pertussis across the age spectrum. Pediatrics.
- Heininger, U. (2010): Pertussis: the re-emergence of a forgotten disease. Dtsch Arztebl Int.
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