Glossar: D
Du hast Fragen zu bestimmten Symptomen oder Inhaltsstoffen? In unserem Glossar findest Du einen Ratgeber von A bis Z zu Deiner Gesundheit.
D
293 Beiträge in dieser Lexikon KategorieD-Mannose
D-Mannose ist ein natürlicher Einfachzucker, der vor allem zur Vorbeugung und Behandlung von Harnwegsinfektionen eingesetzt wird. Er kommt in verschiedenen Früchten vor und ist als Nahrungsergänzungsmittel erhältlich.
D-Ribose
D-Ribose ist ein natürlich vorkommender Einfachzucker, der eine zentrale Rolle bei der Energieproduktion in den Zellen spielt und als Nahrungsergänzungsmittel eingesetzt wird.
DAAO (Deutsch-Amerikanische Akademie für Osteopathie e.V.)
Die DAAO (Deutsch-Amerikanische Akademie für Osteopathie e.V.) ist eine ärztlich ausgerichtete Fachgesellschaft für Ausbildung, Weiterbildung und Austausch im Bereich der osteopathischen Medizin.
Dabigatran
Dabigatran ist ein orales Antikoagulans (Blutverdünnungsmittel) aus der Gruppe der direkten Thrombininhibitoren. Es wird zur Vorbeugung von Schlaganfällen und Blutgerinnseln eingesetzt.
Darm-Hirn-Achse
Die Darm-Hirn-Achse beschreibt die bidirektionale Kommunikation zwischen dem zentralen Nervensystem und dem enterischen Nervensystem (ENS).
Darmaufbau nach Antibiotika
Nach Antibiotika ist der Darmaufbau entscheidend für die Regeneration der Darmflora.
Darmbakterienprofil
Das Darmbakterienprofil beschreibt die Zusammensetzung der Bakteriengemeinschaft im Darm. Es gibt Aufschluss über die Darmgesundheit und kann bei verschiedenen Beschwerden diagnostisch eingesetzt werden.
Darmbakterienstamm
Ein Darmbakterienstamm ist eine spezifische Art von Bakterien, die im menschlichen Darm leben und eine wichtige Rolle für die Gesundheit des Mikrobioms spielen.
Darmballaststoff
Darmballaststoffe sind unverdauliche Pflanzenfasern, die die Verdauung foerdern, den Darm gesund erhalten und das Wohlbefinden steigern.
Darmbarriere
Die Darmbarriere schützt den Körper vor Krankheitserregern und Schadstoffen. Eine gestörte Barriere kann Entzündungen und Erkrankungen fördern.
Darmbarrierefunktion
Die Darmbarrierefunktion schützt den Körper vor Krankheitserregern und Schadstoffen aus dem Darm. Eine gestörte Barriere kann Entzündungen und Erkrankungen begünstigen.
Darmbarrierestärkung
Darmbarrierestärkung bezeichnet Maßnahmen zur Festigung der Schutzschicht des Darms, die Krankheitserreger abwehrt und die Nährstoffaufnahme reguliert.
Darmbesiedelung
Die Darmbesiedelung bezeichnet die Gesamtheit der Mikroorganismen im Darm. Ein gesundes Mikrobiom ist entscheidend für Verdauung, Immunsystem und Wohlbefinden.
Darmbesiedelungstherapie
Die Darmbesiedelungstherapie zielt darauf ab, eine gesunde Darmflora aufzubauen oder wiederherzustellen. Sie wird bei Dysbiose, nach Antibiotikabehandlungen oder bei chronischen Darmproblemen eingesetzt.
Darmbiom
Das Darmbiom bezeichnet die Gesamtheit aller Mikroorganismen im Darm. Es beeinflusst Verdauung, Immunsystem und Gesundheit.
Darmbiopsie
Eine Darmbiopsie ist eine medizinische Untersuchung, bei der eine kleine Gewebeprobe aus der Darmschleimhaut entnommen und im Labor analysiert wird. Sie dient der Diagnose von Darmerkrankungen.
Darmdurchbruch
Ein Darmdurchbruch ist ein lebensbedrohlicher Notfall, der sofortige ärztliche Hilfe erfordert. Erfahre mehr über Ursachen, Symptome und die Behandlung dieser ernsten Erkrankung.
Darmentzündung (Enteritis)
Eine Darmentzündung kann Verdauungsbeschwerden und Nährstoffmängel verursachen. Erfahre mehr über Ursachen, Symptome und natürliche Behandlungsansätze.
Darmentzündung Symptome
Darmentzündung Symptome beschreiben die typischen Anzeichen einer entzündeten Darmschleimhaut.
Darmepithel
Das Darmepithel ist die zelluläre Auskleidung des Darms. Es reguliert die Nährstoffaufnahme, bildet eine Schutzbarriere und spielt eine zentrale Rolle für die Darmgesundheit.
Darmepithelregeneration
Die Darmepithelregeneration bezeichnet die Erneuerung der Darmschleimhaut durch Stammzellen. Sie ist essenziell für eine gesunde Verdauung und eine intakte Darmbarriere.
Darmepithelzelle
Darmepithelzellen kleiden die innere Oberfläche des Darms aus und sind essenziell für die Nährstoffaufnahme, die Immunabwehr und die Darmbarriere.
Darmfermentation
Darmfermentation bezeichnet den mikrobiellen Abbau unverdaulicher Nahrungsbestandteile im Dickdarm. Dabei entstehen wichtige Stoffwechselprodukte wie kurzkettige Fettsäuren.
Darmfermentationsstörung
Die Darmfermentationsstörung beschreibt eine fehlerhafte Vergärung von Nahrungsbestandteilen im Darm, die zu Blähungen, Bauchschmerzen und Verdauungsproblemen führt.
Darmfermenter
Darmfermenter sind Mikroorganismen im Dickdarm, die unverdauliche Ballaststoffe fermentieren und dabei wichtige kurzkettige Fettsäuren produzieren.
Darmflora
Die Darmflora bezeichnet die Gesamtheit der Mikroorganismen im menschlichen Darm. Sie ist essenziell für Verdauung, Immunsystem und Gesundheit.
Darmflora aufbauen
Darmflora aufbauen beschreibt Maßnahmen zur Förderung einer gesunden Darmbesiedlung. Probiotika, Präbiotika und eine ausgewogene Ernährung helfen dabei.
Darmflora Test
Der Darmflora Test analysiert die Zusammensetzung der Darmbakterien und gibt Aufschluss über das mikrobielle Gleichgewicht im Darm. Er hilft, Ungleichgewichte frühzeitig zu erkennen.
Darmgas
Darmgas entsteht bei der Verdauung und ist ein natürlicher Vorgang. Übermäßige Gasbildung kann Blähungen, Völlegefühl und Bauchschmerzen verursachen.
Darmgesundheit
Darmgesundheit beschreibt den optimalen Zustand des Verdauungstrakts. Ein gesunder Darm ist entscheidend für Immunsystem, Stoffwechsel und allgemeines Wohlbefinden.
Darmhormone
Darmhormone sind Botenstoffe, die im Verdauungstrakt gebildet werden und Verdauung, Stoffwechsel sowie das Hungergefühl regulieren.
Darmimmunität
Die Darmimmunität beschreibt die Abwehrfunktionen des Immunsystems im Verdauungstrakt. Sie schützt den Körper vor Krankheitserregern und reguliert die Reaktion auf Nahrung und Darmbakterien.
Darminfektionsprophylaxe
Die Darminfektionsprophylaxe umfasst alle Maßnahmen zur Vorbeugung von Magen-Darm-Infektionen. Hygiene, Ernährung und Impfungen spielen dabei eine zentrale Rolle.
Darmkolonisierung
Darmkolonisierung bezeichnet die Besiedlung des Darms mit Mikroorganismen wie Bakterien, Pilzen und Viren. Sie ist essenziell für Verdauung, Immunsystem und allgemeine Gesundheit.
Darmkrebs Symptome
Darmkrebs verursacht oft lange keine Beschwerden. Typische Symptome sind Blut im Stuhl, veränderte Stuhlgewohnheiten und anhaltende Bauchschmerzen. Früherkennung rettet Leben.
Darmkrebsvorsorge
Die Darmkrebsvorsorge umfasst Untersuchungen zur Früherkennung von Darmkrebs, bevor Beschwerden auftreten. Regelmäßige Vorsorge kann Leben retten.
Darmkur
Eine Darmkur ist eine gezielte Maßnahme, um die Darmflora zu regenerieren, den Darm zu reinigen und die Verdauung zu optimieren.
Darmkur Produkte
Darmkur-Produkte sind speziell zusammengestellte Nahrungsergänzungsmittel, die darauf abzielen, den Darm zu entlasten, die Darmflora zu regenerieren und die Verdauung zu harmonisieren.
Darmläsion
Eine Darmläsion ist eine Gewebeschädigung oder Verletzung im Darm. Sie kann durch Entzündungen, Infektionen, Tumoren oder Verletzungen entstehen und erfordert ärztliche Abklärung.
Darmmikrobiom-Balance
Die Darmmikrobiom-Balance beschreibt das gesunde Gleichgewicht der Mikroorganismen im Darm. Es beeinflusst Verdauung, Immunsystem und Wohlbefinden.
Darmmikrobiota
Die Darmmikrobiota bezeichnet die Gesamtheit aller Mikroorganismen im menschlichen Darm. Sie spielt eine zentrale Rolle für Verdauung, Immunsystem und Gesundheit.
Darmmikrobiotabalance
Die Darmmikrobiotabalance beschreibt das gesunde Gleichgewicht der Mikroorganismen im Darm. Sie ist entscheidend für Verdauung, Immunsystem und allgemeines Wohlbefinden.
Darmmotilität
Darmmotilität bezeichnet die Bewegungsfähigkeit des Darms, die den Transport von Nahrung und Stuhl durch den Verdauungstrakt ermöglicht. Störungen können Beschwerden wie Verstopfung oder Durchfall verursachen.
Darmmukosaatrophie
Darmmukosaatrophie bezeichnet den Schwund der Darmschleimhaut, wodurch Nährstoffaufnahme und Schutzfunktion des Darms beeinträchtigt werden.
Darmpassage
Die Darmpassage beschreibt den Weg der Nahrung durch den Darm. Sie ist ein zentraler Bestandteil der Verdauung und beeinflusst die Nahrungsaufnahme und Stuhlbildung.
Darmpermeabilität
Die Darmpermeabilität beschreibt, wie durchlässig die Darmschleimhaut für Stoffe ist. Eine gestörte Barriere kann zu Entzündungen und Erkrankungen führen.
Darmpolyp
Ein Darmpolyp ist eine gutartige Gewebewucherung an der Darmschleimhaut. Manche Polypen können sich zu Darmkrebs entwickeln und sollten daher frühzeitig entfernt werden.
Darmprobleme
Darmprobleme umfassen eine Vielzahl von Beschwerden des Verdauungstrakts wie Blähungen, Verstopfung, Durchfall oder Bauchschmerzen. Sie können harmlos oder Zeichen einer ernsteren Erkrankung sein.
Darmregeneration
Darmregeneration bezeichnet die Erneuerung und Heilung der Darmschleimhaut. Erfahren Sie, wie der Darm sich regeneriert und was Sie aktiv dafür tun können.
Darmreinigung
Die Darmreinigung ist ein bewährtes Verfahren zur Förderung der Darmgesundheit und dient dazu, Ablagerungen, Giftstoffe und überschüssige Schlacken aus dem Darm zu entfernen.
Darmresektion
Die Darmresektion ist ein chirurgischer Eingriff, bei dem ein erkrankter Abschnitt des Darms entfernt wird. Sie wird bei Krebs, Entzündungen oder anderen Darmerkrankungen eingesetzt.
Darmsanierung
Bei der Darmsanierung geht es darum, die Darmflora wieder ins Gleichgewicht zu bringen und die Darmfunktion zu verbessern.
Darmschleimhaut
Die Darmschleimhaut ist die innerste Schicht des Darms und spielt eine zentrale Rolle bei der Nährstoffaufnahme, der Verdauung und der Immunabwehr des Körpers.
Darmschleimhautpflege
Darmschleimhautpflege bezeichnet Maßnahmen zur Erhaltung und Regeneration der schützenden Schleimhautschicht im Darm. Eine gesunde Darmschleimhaut ist essenziell für Verdauung, Nährstoffaufnahme und Immunabwehr.
Darmschleimhautreparatur
Die Darmschleimhautreparatur bezeichnet die Wiederherstellung der intestinalen Schleimhautbarriere. Sie ist zentral fuer Verdauung, Immunabwehr und allgemeine Darmgesundheit.
Darmschleimhautschutz
Der Darmschleimhautschutz bezeichnet Maßnahmen und Substanzen, die die Schutzbarriere der Darmschleimhaut erhalten und stärken. Eine intakte Darmschleimhaut ist essenziell für Verdauung, Immunabwehr und allgemeine Gesundheit.
Darmschranke
Die Darmschranke ist eine schützende Barriere im Dünndarm, die nützliche Nährstoffe durchlässt und schädliche Stoffe sowie Krankheitserreger abwehrt.
Darmschrankenanalyse
Die Darmschrankenanalyse ist ein diagnostisches Verfahren zur Beurteilung der Integrität der intestinalen Barriere. Sie hilft, eine erhöhte Darmdurchlässigkeit (Leaky Gut) frühzeitig zu erkennen.
Darmschrankenprotein
Darmschrankenproteine sind Strukturproteine der Darmwand, die die Barrierefunktion des Darms aufrechterhalten und den Durchtritt schädlicher Stoffe in den Körper verhindern.
Darmschrankentest
Der Darmschrankentest ist ein diagnostisches Verfahren zur Messung der Durchlässigkeit der Darmschleimhaut. Er hilft, einen sogenannten Leaky Gut zu erkennen.
Darmschrittmacher
Der Darmschrittmacher ist ein implantiertes Gerät, das die Darmtätigkeit durch elektrische Impulse reguliert. Er wird bei schweren Darmmotilitätsstörungen eingesetzt.
Darmspiegelung
Die Darmspiegelung (Koloskopie) ist eine Untersuchung des Dickdarms mit einer Kamera. Sie dient der Früherkennung von Darmkrebs und der Diagnose von Darmerkrankungen.
Darmspiegelung (Koloskopie)
Die Darmspiegelung (Koloskopie) ist ein zentrales Verfahren der Endoskopie, das der Untersuchung des Dickdarms dient.
Darmstuhlanalyse
Die Darmstuhlanalyse ist eine labormedizinische Untersuchung des Stuhls, die Aufschluss über die Darmgesundheit, Infektionen und Verdauungsstörungen gibt.
Darmtransitzeit
Die Darmtransitzeit beschreibt, wie lange Nahrung vom Mund bis zur Ausscheidung durch den Verdauungstrakt benötigt. Sie ist ein wichtiger Indikator für die Darmgesundheit.
Darmverschluss
Darmverschluss (medizinisch: Ileus) bezeichnet eine akute Blockade des Darminhalts, bei der die normale Darmtätigkeit teilweise oder vollständig zum Stillstand kommt.
Darmzotten
Darmzotten sind fingerförmige Ausstülpungen der Dünndarmschleimhaut, die die Oberfläche für die Nährstoffaufnahme enorm vergrößern und damit zentral für die Verdauung sind.
Darmzottenatrophie
Darmzottenatrophie bezeichnet den Rückgang der Darmzotten im Dünndarm, was die Nährstoffaufnahme stark beeinträchtigt. Sie tritt häufig bei Zöliakie auf.
Darmzottenbilder
Darmzottenbilder zeigen die feine Struktur der Dünndarmschleimhaut. Sie helfen Ärzten, Erkrankungen wie Zöliakie oder chronisch-entzündliche Darmerkrankungen zu erkennen.
Darmzottenbiopsie
Die Darmzottenbiopsie ist eine diagnostische Gewebeentnahme aus der Dünndarmschleimhaut zur Untersuchung der Darmzotten auf krankhafte Veränderungen.
Darmzottenfunktion
Die Darmzottenfunktion beschreibt die Aufgaben der fingerförmigen Schleimhautfortsätze im Dünndarm bei der Nährstoffaufnahme. Sie sind entscheidend für eine gesunde Verdauung.
Darmzottenprotektion
Darmzottenprotektion bezeichnet den Schutz und Erhalt der feinen Schleimhautfortsätze im Dünndarm, die für Nährstoffaufnahme und Immunabwehr unverzichtbar sind.
Darmzottenregeneration
Darmzottenregeneration bezeichnet die Erneuerung der feinen Schleimhautfortsätze im Dünndarm, die für die Nährstoffaufnahme unverzichtbar sind.
Darmzottenreifung
Darmzottenreifung bezeichnet die Entwicklung und Ausreifung der fingerartigen Schleimhautfortsätze im Dünndarm, die für die Nährstoffaufnahme entscheidend sind.
Darmzottenschaden
Ein Darmzottenschaden bezeichnet die Schädigung der feinen Ausstülpungen der Dünndarmschleimhaut, die die Nährstoffaufnahme ermöglichen. Er kann zu Malabsorption und Verdauungsbeschwerden führen.
Darmzottentuberkel
Darmzottentuberkel sind granulomatöse Entzündungsknötchen an den Darmzotten, die typischerweise bei intestinaler Tuberkulose auftreten und die Darmfunktion beeinträchtigen können.
Darmzottenverlust
Beim Darmzottenverlust (Zottenatrophie) werden die feinen Ausstülpungen der Dünndarmschleimhaut beschädigt oder abgebaut, was die Nährstoffaufnahme stark beeinträchtigt.
Darmzottenvilli
Darmzottenvilli sind fingerförmige Schleimhautfortsätze im Dünndarm, die die Oberfläche für die Nährstoffaufnahme enorm vergrößern und zentral für eine gesunde Verdauung sind.
Dattelsirup
Dattelsirup ist ein natürlicher Süßungsmittel aus konzentriertem Dattelsaft. Er enthält Mineralstoffe, Ballaststoffe und Antioxidantien und gilt als gesündere Alternative zu raffiniertem Zucker.
Dattelzucker
Dattelzucker ist ein natürliches Süßungsmittel aus getrockneten und gemahlenen Datteln. Er enthält Ballaststoffe, Mineralstoffe und gilt als Alternative zu raffiniertem Zucker.
Dauerkatheter
Ein Dauerkatheter ist ein Blasenkatheter, der dauerhaft in der Harnblase verbleibt und den Urinabfluss kontinuierlich sicherstellt. Er wird bei Harnverhalt oder Inkontinenz eingesetzt.
Dauertherapie
Die Dauertherapie bezeichnet eine langfristige medizinische Behandlung chronischer Erkrankungen. Ziel ist die Kontrolle von Symptomen, die Vermeidung von Komplikationen und der Erhalt der Lebensqualität.
Dauertherapieschema
Ein Dauertherapieschema ist ein langfristiger medizinischer Behandlungsplan zur kontinuierlichen Therapie chronischer Erkrankungen. Es legt Medikamente, Dosierungen und Einnahmeintervalle dauerhaft fest.
Dawn-Phänomen
Das Dawn-Phänomen bezeichnet einen morgendlichen Anstieg des Blutzuckerspiegels bei Diabetikern, der durch hormonelle Prozesse in den frühen Morgenstunden ausgelöst wird.
DD
DD steht in der Medizin für Differentialdiagnose – die systematische Abgrenzung möglicher Erkrankungen anhand von Symptomen, Befunden und Untersuchungsergebnissen.
DDH (Dachverband Deutscher Heilpraktikerverbände e.V.)
Der DDH (Dachverband Deutscher Heilpraktikerverbände e.V.) ist eine übergeordnete Interessenvertretung, die mehrere Heilpraktikerverbände in Deutschland bündelt.
Debridement
Debridement ist ein medizinisches Verfahren zur Entfernung von abgestorbenem Gewebe, Fremdkörpern oder Wundbelägen, um die Wundheilung zu fördern.
Decarboxylase
Decarboxylasen sind Enzyme, die Carboxylgruppen aus organischen Molekülen abspalten. Sie spielen eine zentrale Rolle im Stoffwechsel und bei der Synthese von Neurotransmittern.
Decen
Decen ist ein organisch-chemischer Begriff aus der Gruppe der Alkene mit zehn Kohlenstoffatomen. Es kommt in verschiedenen Isomeren vor und findet Anwendung in der chemischen Industrie sowie als Ausgangsstoff fuer synthetische Verbindungen.
Decubitusprävention
Decubitusprävention umfasst alle Maßnahmen zur Vorbeugung von Druckgeschwüren bei gefährdeten Personen. Regelmäßige Umlagerung, Hautpflege und Hilfsmittel spielen dabei eine zentrale Rolle.
Defibrillation
Defibrillation ist ein medizinisches Verfahren, bei dem ein gezielter Stromstoß das Herz aus einem lebensbedrohlichen Rhythmus zurück in einen normalen Herzschlag versetzt.
Degeneration
Degeneration bezeichnet in der Medizin den fortschreitenden Abbau oder die Verschlechterung von Zellen, Geweben oder Organen. Sie kann altersbedingt oder durch Krankheiten ausgeloest werden.
Degenerationsmarker
Degenerationsmarker sind biologische Kennwerte, die auf den Abbau oder die Schädigung von Geweben und Organen hinweisen. Sie werden in der Diagnostik eingesetzt, um degenerative Erkrankungen frühzeitig zu erkennen.
Degenerationstherapie
Die Degenerationstherapie umfasst medizinische Maßnahmen zur Verlangsamung, Hemmung oder Umkehrung degenerativer Prozesse im Körper. Sie zielt auf den Erhalt von Gewebe, Organen und Funktionen ab.
Degenerationszeichen
Degenerationszeichen sind bildgebend oder klinisch sichtbare Merkmale, die auf den Abbau von Gewebe oder Strukturen im Körper hinweisen. Sie treten häufig altersbedingt oder infolge chronischer Belastung auf.
Degeneratives Gelenk
Ein degeneratives Gelenk bezeichnet einen Zustand, bei dem Gelenkstrukturen wie Knorpel und Knochen durch Verschleiß abgebaut werden. Schmerzen und Bewegungseinschränkungen sind typische Folgen.
Dehiszenz
Dehiszenz bezeichnet das Auseinanderweichen oder Aufreißen einer Wunde bzw. Operationsnaht. Sie ist eine mögliche Komplikation nach chirurgischen Eingriffen.
Dehnungsstreifen
Dehnungsstreifen sind streifenförmige Narben in der Haut, die durch schnelles Wachstum oder Gewichtsveränderungen entstehen. Sie sind harmlos, aber kosmetisch störend.
Dehydratation
Dehydratation bezeichnet den Zustand eines Flüssigkeitsmangels im Körper. Sie entsteht, wenn mehr Wasser verloren geht als aufgenommen wird, und kann die Gesundheit ernsthaft beeinträchtigen.
Dehydratisierung
Dehydratisierung bezeichnet den Zustand, bei dem der Körper mehr Flüssigkeit verliert als er aufnimmt. Dies kann zu ernsthaften gesundheitlichen Beschwerden führen.
Dehydrierung
Dehydrierung bezeichnet einen Zustand, bei dem dem Körper zu wenig Flüssigkeit zur Verfügung steht. Sie kann Müdigkeit, Schwindel und schwerwiegende Komplikationen verursachen.
Dehydrierungszeichen
Dehydrierungszeichen sind körperliche Hinweise auf einen Flüssigkeitsmangel im Körper. Sie reichen von leichter Mundtrockenheit bis hin zu schweren Bewusstseinsstörungen.
Dehydroepiandrosteron
Dehydroepiandrosteron (DHEA) ist ein körpereigenes Hormon der Nebennierenrinde, das als Vorläufer von Sexualhormonen dient und eine wichtige Rolle im Stoffwechsel spielt.
Dehydroepiandrosteronspiegel
Der Dehydroepiandrosteronspiegel gibt die Konzentration des Hormons DHEA im Blut an. DHEA ist ein wichtiges Steroidhormon der Nebenniere und beeinflusst Energie, Stimmung und Hormonhaushalt.
Dekolleté-Pflege
Dekolleté-Pflege bezeichnet die gezielte Hautpflege der Brust- und Halsregion. Diese Hautpartie ist besonders empfindlich und benötigt regelmäßige Feuchtigkeit sowie Sonnenschutz.
Dekompressive Kraniektomie
Die dekompressive Kraniektomie ist ein neurochirurgischer Eingriff, bei dem ein Teil des Schädelknochens entfernt wird, um lebensbedrohlichen Hirndruck zu senken.
Dekortikation
Die Dekortikation ist ein chirurgischer Eingriff zur Entfernung einer verdickten oder vernarbten Gewebeschicht von der Lungenoberfläche oder anderen Organen.
Dekubitus
Ein Dekubitus ist eine lokale Schädigung der Haut und des darunterliegenden Gewebes, die durch anhaltenden Druck oder Druck in Kombination mit Scherkräften entsteht.
Dellwarzen
Dellwarzen sind kleine, harmlose Hautveränderungen, die durch eine Infektion mit dem Molluscum-contagiosum-Virus verursacht werden.
Delta sleep-inducing peptide
Das Delta sleep-inducing peptide (DSIP) ist ein körpereigenes Neuropeptid, das mit der Schlafregulation in Verbindung gebracht wird und neuroprotektive sowie stressmodulierende Eigenschaften besitzt.
Deltamethrin
Deltamethrin ist ein synthetisches Pyrethroid-Insektizid, das in der Schädlingsbekämpfung und Medizin eingesetzt wird. Es wirkt auf das Nervensystem von Insekten und ist bei sachgemäßer Anwendung für Menschen weitgehend sicher.
Demenz
Demenz ist eine Erkrankung des Gehirns, die zu einem fortschreitenden Verlust von Gedächtnis, Denkvermögen und Alltagsfähigkeiten führt. Sie betrifft vor allem ältere Menschen.
Demineralisiertes Molkenpulver
Demineralisiertes Molkenpulver ist ein verarbeitetes Milchnebenprodukt, dem ein Grossteil der Mineralsalze entzogen wurde. Es wird vor allem in der Saeuglings- und Diaetnahrung eingesetzt.
demisexuell
Demisexuell beschreibt Menschen, die sexuelle Anziehung nur dann empfinden, wenn eine enge emotionale Bindung zur anderen Person besteht.
Dendrit
Dendriten sind verzweigte Fortsätze von Nervenzellen, die elektrische Signale von anderen Neuronen empfangen und zur Zelle weiterleiten.
Dendritenfortsatz
Ein Dendritenfortsatz ist ein verzweigter Ausläufer einer Nervenzelle, der Signale von anderen Neuronen empfängt und zur Zelle weiterleitet.
Dengue-Fieber
Dengue-Fieber ist eine durch Viren verursachte Infektionskrankheit, die durch Stechmücken übertragen wird und mit fieberhaften Beschwerden einhergeht.
Dennie-Morgan-Falten
Dennie-Morgan-Falten sind charakteristische Hautfalten unterhalb der Augen, die häufig bei Neurodermitis auftreten und als klinisches Zeichen allergischer Erkrankungen gelten.
Densitometrie
Die Densitometrie ist ein bildgebendes Messverfahren zur Bestimmung der Knochendichte. Sie wird eingesetzt, um Osteoporose frühzeitig zu erkennen und das Knochenbruchrisiko einzuschätzen.
Dentalac
Dentalac ist ein Nahrungsergänzungsmittel, das häufig in der Zahnmedizin eingesetzt wird, um die Mundgesundheit zu unterstützen.
Dentalprothetik
Dentalprothetik bezeichnet das zahnmedizinische Fachgebiet, das sich mit der Versorgung fehlender oder geschädigter Zähne durch Zahnersatz befasst. Ziel ist die Wiederherstellung von Kaufunktion, Ästhetik und Lebensqualität.
Dentin
Dentin, auch als Zahnbein bezeichnet, ist das hart-elastische Gewebe, das den größten Teil eines Zahns ausmacht.
Depigmentierung
Depigmentierung bezeichnet den Verlust von Hautpigment (Melanin), der zu hellen oder weißen Flecken auf der Haut führt. Sie kann viele Ursachen haben.
Depression
Depression ist eine weit verbreitete, aber oft missverstandene psychische Erkrankung, die nicht nur durch anhaltende Niedergeschlagenheit, sondern auch durch eine Vielzahl körperlicher und emotionaler Symptome gekennzeichnet ist.
Depression Symptome
Depression Symptome umfassen anhaltende Traurigkeit, Antriebslosigkeit und Freudlosigkeit. Erfahren Sie, welche Anzeichen auf eine Depression hinweisen und wann Sie einen Arzt aufsuchen sollten.
Deprivation
Deprivation bezeichnet einen Zustand des Mangels an notwendigen körperlichen, emotionalen oder sozialen Reizen und Ressourcen.
Dermabrasion
Dermabrasion ist ein chirurgisches Hautabtragsverfahren, bei dem die oberste Hautschicht mechanisch abgeschliffen wird, um Narben, Falten oder Pigmentveränderungen zu behandeln.
Dermatitismarker
Dermatitismarker sind Laborwerte und biologische Parameter, die zur Diagnose und Verlaufskontrolle von Dermatitis eingesetzt werden.
Dermatitistherapie
Die Dermatitistherapie umfasst alle Behandlungsmethoden zur Linderung von Hautentzündungen. Je nach Ursache kommen topische, systemische oder verhaltensbasierte Ansätze zum Einsatz.
Dermatoglyphik
Die Dermatoglyphik ist die wissenschaftliche Untersuchung der Hautleistenmuster an Fingern, Handflächen und Fußsohlen. Sie findet Anwendung in der Medizin, Genetik und Forensik.
Dermatohistologie
Die Dermatohistologie ist die mikroskopische Untersuchung von Hautgewebe. Sie dient der Diagnose von Hauterkrankungen, Tumoren und Entzündungen anhand von Gewebeproben.
Dermatomykose
Dermatomykose bezeichnet eine Pilzinfektion der Haut. Sie wird durch verschiedene Pilzarten verursacht und äußert sich häufig durch Rötungen, Schuppungen und Juckreiz.
Dermatosklerose
Dermatosklerose ist eine Verhärtung und Verdickung der Haut, die häufig bei chronischer venöser Insuffizienz auftritt. Sie entsteht durch Bindegewebsumbau und gilt als Warnsignal für fortgeschrittene Gefäßerkrankungen.
Dermatotoxisch
Dermatotoxisch beschreibt Stoffe oder Einflüsse, die eine schädigende Wirkung auf die Haut ausüben. Dazu zählen Chemikalien, Medikamente und Umweltstoffe.
Dermoepidermal
Dermoepidermal beschreibt die Grenzzone zwischen Dermis und Epidermis der Haut. Diese Übergangsschicht spielt eine zentrale Rolle bei Hauterkrankungen und der Hautstruktur.
Desaminierung
Desaminierung ist ein biochemischer Prozess, bei dem eine Aminogruppe von einer organischen Verbindung abgespalten wird. Er spielt eine zentrale Rolle im Aminosäure- und Nukleotidstoffwechsel.
Desensibilisierung
Desensibilisierung ist eine medizinische Therapie zur Behandlung von Allergien, bei der das Immunsystem schrittweise an Allergene gewöhnt wird, um Überreaktionen langfristig zu reduzieren.
Desensibilisierungsimpfung
Die Desensibilisierungsimpfung ist eine spezifische Immuntherapie gegen Allergien. Sie reduziert die Überempfindlichkeit des Immunsystems dauerhaft.
Desensibilisierungskur
Die Desensibilisierungskur ist eine medizinische Behandlung, bei der das Immunsystem schrittweise an Allergene gewöhnt wird. Ziel ist eine langfristige Linderung allergischer Beschwerden.
Desinfektionsmittel
Desinfektionsmittel sind Substanzen, die Krankheitserreger wie Bakterien, Viren und Pilze abtöten oder inaktivieren. Sie werden in Medizin, Pflege und Alltag eingesetzt, um Infektionen zu verhindern.
Desloratadin
Desloratadin ist ein modernes Antihistaminikum der zweiten Generation zur Behandlung von Allergien wie Heuschnupfen und Nesselsucht. Es wirkt nicht sedierend und ist gut verträglich.
Desmopressin
Desmopressin ist ein synthetisches Hormon, das zur Behandlung von Diabetes insipidus, Bettnässen und Blutungsstörungen eingesetzt wird.
Desoxycorticosteron
Desoxycorticosteron ist ein natürliches Steroidhormon der Nebennierenrinde mit mineralokortikoidem Wirkprofil. Es reguliert den Wasser- und Elektrolythaushalt und ist eine Vorstufe von Aldosteron.
Detox
Detox, kurz für Detoxifikation, ist ein Prozess, der den Körper bei der natürlichen Entgiftung unterstützen soll.
Detoxenzym
Detoxenzyme sind körpereigene Enzyme, die beim Abbau und der Ausscheidung von Schadstoffen helfen. Sie schützen den Organismus vor toxischen Substanzen.
Detoxifikation
Detoxifikation bezeichnet den biologischen Prozess, durch den der Körper schädliche Substanzen abbaut und ausscheidet. Leber, Nieren und weitere Organe spielen dabei eine zentrale Rolle.
Detoxprotein
Detoxprotein bezeichnet proteinreiche Lebensmittel oder Nahrungsergänzungsmittel, die den natürlichen Entgiftungsprozess des Körpers unterstützen sollen.
Detrusor
Der Detrusor ist der Blasenmuskel, der die Harnblase umgibt und durch seine Kontraktion die Entleerung der Blase ermoeglicht. Er spielt eine zentrale Rolle bei der Harnkontinenz und Miktion.
Dexamethason
Dexamethason ist ein synthetisches Kortikosteroid, das entzündungshemmend und immunsuppressiv wirkt. Es wird bei einer Vielzahl von Erkrankungen eingesetzt, darunter allergische Reaktionen, Autoimmunerkrankungen und schwere Entzündungen.
Dextromethorphan
Dextromethorphan ist ein hustenstillender Wirkstoff, der in vielen rezeptfreien Erkältungsmitteln enthalten ist. Er wirkt direkt im Gehirn und unterdrückt den Hustenreiz.
Dextrose
Dextrose, auch bekannt als Traubenzucker oder Glukose, ist ein einfacher Zucker (Monosaccharid), der als wichtigste Energiequelle des Körpers dient.
DGA
Die DGA steht für die Deutsche Gesellschaft für Angiologie – Gesellschaft für Gefäßmedizin e. V.
DGKO (Deutsche Gesellschaft für Kinder-Osteopathie)
Die DGKO (Deutsche Gesellschaft für Kinder-Osteopathie e.V.) ist eine medizinisch-fachliche Gesellschaft zur Förderung, Weiterbildung und Qualitätssicherung der osteopathischen Behandlung von Kindern.
DGOM (Deutsche Gesellschaft für Osteopathische Medizin e.V.)
Die DGOM (Deutsche Gesellschaft für Osteopathische Medizin e.V.) ist eine medizinische Fachgesellschaft zur Förderung, Weiterbildung und wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit osteopathischer Medizin in Deutschland.
DHA
DHA trägt zur Erhaltung der normalen Gehirnfunktion und Sehkraft bei und unterstützt die Herzgesundheit. Die positive Wirkung tritt bei einer täglichen Aufnahme von 250 mg DHA ein.
Dhea
DHEA (Dehydroepiandrosteron) ist ein natürliches Hormon der Nebennierenrinde. Es gilt als Vorläuferhormon für Östrogen und Testosteron und wird auch als Nahrungsergänzungsmittel eingesetzt.
Diabetes
Diabetes mellitus, kurz Diabetes, ist eine chronische Stoffwechselerkrankung, die durch eine gestörte Insulinproduktion oder Insulinresistenz gekennzeichnet ist.
diabetes symptome
Diabetes-Symptome wie starker Durst, häufiges Wasserlassen und Müdigkeit sind typische Warnzeichen. Früherkennung ist entscheidend für eine wirksame Behandlung.
Diabetes Typ 2
Diabetes Typ 2 ist eine chronische Stoffwechselerkrankung, bei der der Körper Insulin nicht mehr richtig verwerten kann. Unbehandelt führt sie zu dauerhaft erhöhten Blutzuckerwerten.
Diabetische Retinopathie
Die diabetische Retinopathie ist eine Augenerkrankung als Folge von Diabetes, die die Netzhaut schädigt und unbehandelt zur Erblindung führen kann.
Diabetischer Fuß
Der diabetische Fuß ist eine häufige Komplikation des Diabetes mellitus, die durch Nervenschäden und Durchblutungsstörungen zu Wunden, Infektionen und im schlimmsten Fall zu Amputationen führen kann.
Diagnostikum
Ein Diagnostikum ist ein Mittel oder Verfahren, das zur Erkennung und Diagnose von Krankheiten eingesetzt wird. Es umfasst Labortests, bildgebende Verfahren und weitere diagnostische Hilfsmittel.
Diagnostische Laparoskopie
Die diagnostische Laparoskopie ist ein minimalinvasives Verfahren zur Untersuchung der Bauchorgane mithilfe einer kleinen Kamera. Sie hilft Ärzten, unklare Bauchbeschwerden sicher abzuklären.
Diagnostische Punktion
Die diagnostische Punktion ist ein medizinisches Verfahren, bei dem mit einer Nadel Flüssigkeit oder Gewebe aus dem Körper entnommen wird, um Erkrankungen zu diagnostizieren.
Dialyse
Die Dialyse ist ein medizinisches Verfahren zur Blutreinigung, das eingesetzt wird, wenn die Nieren ihre Filterfunktion nicht mehr ausreichend erfüllen können.
Diaminopyrimidin
Diaminopyrimidine sind eine Klasse chemischer Verbindungen, die als Wirkstoffe in der Medizin eingesetzt werden, vor allem als Antibiotika und Antiparasitika.
Diaminopyrimidinderivat
Diaminopyrimidinderivate sind synthetische Wirkstoffe, die als Antifolate wirken und in der Antibiose sowie Antiparasitika eingesetzt werden.
Diaminoxidase
Diaminoxidase (DAO) ist ein Enzym, das eine entscheidende Rolle im Abbau von Histamin im Körper spielt.
Diaphragmaatmung
Die Diaphragmaatmung, auch Zwerchfellatmung oder Bauchatmung genannt, ist eine Atemtechnik, bei der das Zwerchfell bewusst eingesetzt wird, um die Lungen tief zu belüften und die Atmung zu optimieren.
Diaphragmahernie
Die Diaphragmahernie ist ein Zwerchfelldurchbruch, bei dem Bauchorgane in den Brustraum verlagert werden. Sie kann angeboren oder erworben sein und erfordert oft eine chirurgische Behandlung.
Diaphragmaparese
Die Diaphragmaparese ist eine teilweise oder vollständige Lähmung des Zwerchfells, die die Atmung beeinträchtigen kann. Sie entsteht häufig durch Nervenschäden oder Erkrankungen.
Diastase
Eine Gruppe von Enzymen, die den Abbau von Stärke zu Maltose katalysiert. Es unterstützt die Verdauung von Kohlenhydraten und fördert die Energiegewinnung.
Diastolische Dysfunktion
Die diastolische Dysfunktion ist eine Herzerkrankung, bei der der linke Ventrikel sich nicht ausreichend entspannt und füllt. Sie ist eine häufige Ursache für Herzinsuffizienz mit erhaltener Ejektionsfraktion.
Diastolischer Blutdruck
Der diastolische Blutdruck ist der niedrigste Druckwert in den Arterien, gemessen in der Ruhephase des Herzens. Er ist ein wichtiger Indikator fuer die Herzgesundheit.
Diät
Eine Diät ist eine bewusste Ernährungsweise, die entweder zur Gewichtsreduktion, zur Verbesserung des Gesundheitszustandes oder aus medizinischen Gründen durchgeführt wird.
Diät-Fasten
Diät-Fasten bezeichnet eine bewusste, zeitlich begrenzte Reduktion der Nahrungsaufnahme zur Gewichtsreduktion oder Gesundheitsförderung. Es gibt verschiedene Methoden wie Intervallfasten oder Heilfasten.
Diazepam
Diazepam ist ein Beruhigungsmittel aus der Gruppe der Benzodiazepine. Es wird bei Angststörungen, Muskelverspannungen, Krampfanfällen und als Narkosemittel eingesetzt.
Dickdarmdiagnostik
Die Dickdarmdiagnostik umfasst medizinische Untersuchungen zur Erkennung von Erkrankungen des Dickdarms, wie Polypen, Entzündungen oder Darmkrebs. Sie ist ein wichtiger Teil der Vorsorge und Früherkennung.
Dickdarmfunktion
Die Dickdarmfunktion umfasst die Eindickung des Stuhls, die Resorption von Wasser und Elektrolyten sowie die Ausscheidung von Stoffwechselendprodukten.
Dickdarmpolyp
Ein Dickdarmpolyp ist eine gutartige Gewebewucherung an der Innenwand des Dickdarms. Bestimmte Typen können sich zu Darmkrebs entwickeln und sollten daher frühzeitig entfernt werden.
Diclofenac
Diclofenac ist ein entzündungshemmendes Schmerzmittel aus der Gruppe der nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR), das bei Schmerzen, Entzündungen und Fieber eingesetzt wird.
Diethylamino-Hydroxybenzoyl-Hexyl-Benzoat
Diethylamino-Hydroxybenzoyl-Hexyl-Benzoat (DHHB) ist ein chemischer UV-Filter, der in Sonnenschutzmitteln eingesetzt wird, um die Haut vor schädlicher UV-A-Strahlung zu schützen.
Diethylhexylbutamidotriazon
Diethylhexylbutamidotriazon ist ein chemischer UV-Filter, der in Sonnenschutzmitteln eingesetzt wird, um die Haut vor schädlicher UVB-Strahlung zu schützen.
Differentialblutbild
Das Differentialblutbild ist eine Laboruntersuchung, die die verschiedenen weißen Blutkörperchen im Blut aufschlüsselt und bewertet. Es liefert wichtige Hinweise auf Infektionen, Erkrankungen des Immunsystems und Bluterkrankungen.
Differentialdiagnose
Die Differentialdiagnose ist ein medizinisches Verfahren, bei dem Ärzte mögliche Erkrankungen systematisch abgrenzen, um die wahrscheinlichste Diagnose zu ermitteln.
Differenzialblutbild
Das Differenzialblutbild ist ein Labortest, der die verschiedenen weißen Blutkörperchen im Blut aufschlüsselt. Es liefert wichtige Hinweise auf Infektionen, Allergien und Bluterkrankungen.
Differenzialdiagnostik
Die Differenzialdiagnostik ist ein systematisches Verfahren, bei dem Ärzte mögliche Erkrankungen vergleichen, um die richtige Diagnose zu stellen.
Differenzialtherapie
Differenzialtherapie bezeichnet die gezielte Auswahl der optimalen Behandlungsmethode fuer einen Patienten basierend auf individuellen Faktoren wie Diagnose, Krankheitsverlauf und Begleiterkrankungen.
Differenzierungstherapie
Die Differenzierungstherapie ist ein onkologischer Therapieansatz, der entartete Krebszellen zur Reifung anregt, statt sie direkt abzutöten. Sie wird vor allem bei bestimmten Leukämieformen eingesetzt.
Difucosyllactose-Gemisch
Das Difucosyllactose-Gemisch ist eine Gruppe von Humanmilcholigosacchariden, die natürlicherweise in der Muttermilch vorkommen und als Präbiotika die Entwicklung des Säuglingsdarms und Immunsystems unterstützen.
DiGeorge-Syndrom
Das DiGeorge-Syndrom ist eine angeborene Erkrankung durch einen Gendefekt auf Chromosom 22, die das Immunsystem, das Herz und die Entwicklung betrifft.
Digitalis
Digitalis bezeichnet Wirkstoffe aus der Fingerhutpflanze, die zur Behandlung von Herzinsuffizienz und bestimmten Herzrhythmusstörungen eingesetzt werden.
Dignität
Dignität bezeichnet in der Medizin den Grad der Gutartigkeit oder Bösartigkeit eines Befundes, insbesondere bei Tumoren. Sie ist entscheidend für Diagnose und Therapie.
Dihydromyricetin
Dihydromyricetin ist ein natürliches Flavonoid, das vor allem aus der japanischen Rosine (Hovenia dulcis) gewonnen wird.
Dihydrotestosteron
Dihydrotestosteron (DHT) ist ein starkes männliches Sexualhormon, das aus Testosteron gebildet wird und eine zentrale Rolle bei der Entwicklung männlicher Merkmale sowie bei Haarausfall spielt.
Dihydroxyaceton
Dihydroxyaceton (DHA) ist eine einfache Zuckerverbindung, die als Wirkstoff in Selbstbräunungsprodukten eingesetzt wird und die Haut ohne Sonneneinstrahlung bräunt.
DIM (Diindolylmethan)
DIM (Diindolylmethan) ist ein bioaktiver Pflanzenstoff aus Kreuzblütlern wie Brokkoli. Er beeinflusst den Hormonhaushalt und wird in der Krebsforschung sowie zur Unterstützung des Östrogenmetabolismus untersucht.
Dimenhydrinat
Dimenhydrinat ist ein Antiemetikum und Antihistaminikum, das bei Reisekrankheit, Übelkeit und Schwindel eingesetzt wird. Es ist rezeptfrei erhältlich und weit verbreitet.
Dimethylaminoethanol
Dimethylaminoethanol (DMAE) ist eine natürlich vorkommende Verbindung, die im Gehirn und in bestimmten Lebensmitteln vorkommt und als Vorläufer von Acetylcholin gilt.
Dioxine
Dioxine sind hochgiftige organische Umweltgifte, die als Nebenprodukte industrieller Prozesse oder bei der Verbrennung von Abfällen entstehen können.
Diphosphonat
Diphosphonate sind Medikamente, die den Knochenabbau hemmen und bei Osteoporose sowie Knochenmetastasen eingesetzt werden.
Diphtherie
Diphtherie ist eine gefährliche bakterielle Infektionskrankheit, die vor allem die Atemwege befällt und durch das Bakterium Corynebacterium diphtheriae verursacht wird.
Discus articularis
Der Discus articularis ist eine faserknorpelige Scheibe in bestimmten Gelenken, die Druckkräfte verteilt, die Gelenkflächen schützt und die Beweglichkeit verbessert.
Diskusprolaps
Ein Diskusprolaps ist ein Bandscheibenvorfall, bei dem der weiche Kern einer Bandscheibe austritt und Nerven oder das Rückenmark einengt. Er verursacht häufig starke Rücken- oder Beinschmerzen.
Dissimilation
Dissimilation bezeichnet den abbauenden Stoffwechsel im menschlichen Körper, bei dem organische Verbindungen zur Energiegewinnung zerlegt werden.
Diurese
Die Diurese bezeichnet die Harnproduktion und -ausscheidung der Nieren. Sie ist ein wichtiger Indikator für die Nierenfunktion und den Flüssigkeitshaushalt des Körpers.
Diuretikum
Ein Diuretikum ist ein harntreibendes Medikament, das die Ausscheidung von Wasser und Salzen über die Nieren steigert. Es wird bei Bluthochdruck, Herzinsuffizienz und Wassereinlagerungen eingesetzt.
Divertikulitis
Divertikulitis verursacht Bauchschmerzen, Verdauungsprobleme und Fieber. Erfahre, warum Frauen häufiger betroffen sind und wie Ernährung und Darmgesundheit helfen können.
Divertikulose
Divertikulose bezeichnet das Vorhandensein kleiner Ausstülpungen (Divertikel) in der Darmwand, meist im Dickdarm. Sie ist weit verbreitet und verläuft oft ohne Beschwerden.
Dizygot
Dizygote Zwillinge entstehen aus zwei befruchteten Eizellen und sind genetisch verschieden. Sie werden auch als zweieiige Zwillinge bezeichnet.
DMSO
DMSO (Dimethylsulfoxid) ist eine organische Schwefelverbindung mit entzuendungshemmenden und schmerzlindernden Eigenschaften, die in der Medizin und Forschung eingesetzt wird.
DMSO (Dimethylsulfoxid)
DMSO steht für Dimethylsulfoxid, eine organische Schwefelverbindung mit ausgeprägten lösungsmittel- und durchdringungsfördernden Eigenschaften.
DMT1-Transporter
Der DMT1-Transporter ist ein Membranprotein, das Eisen und andere Metallionen durch Zellmembranen transportiert und eine zentrale Rolle bei der Eisenaufnahme im Darm spielt.
DNA
Die DNA trägt die genetische Information allen Lebens. Erfahre, wie sie aufgebaut ist, funktioniert und warum sie für Forschung und Medizin so wichtig ist.
dolo dobendan
Dolo Dobendan ist ein Arzneimittel zur Behandlung von Halsschmerzen. Es enthält die Wirkstoffe Benzocain und Cetylpyridiniumchlorid und wirkt lokal betäubend sowie antiseptisch.
Dopamin
Dopamin ist ein biogenes Amin und zählt zu den wichtigsten Neurotransmittern des zentralen Nervensystems. Es ist maßgeblich an der Steuerung von Bewegung, Motivation, Belohnung, Aufmerksamkeit und Stimmung beteiligt.
Dopaminantagonist
Ein Dopaminantagonist ist ein Wirkstoff, der die Wirkung des Botenstoffs Dopamin im Gehirn hemmt. Er wird bei Erkrankungen wie Schizophrenie, Übelkeit und Magenentleerungsstörungen eingesetzt.
Dopaminausschüttung
Die Dopaminausschüttung ist ein zentraler Prozess im Gehirn, bei dem der Botenstoff Dopamin freigesetzt wird und Motivation, Belohnung sowie Wohlbefinden beeinflusst.
Dopaminfasten
Dopaminfasten ist eine moderne Praxis zur Reduktion externer Reize, die auf den bewussten Verzicht stimulierender Aktivitäten abzielt, um dem Gehirn eine Art „Reset“ zu ermöglichen.
Dopaminmangel
Dopaminmangel bezeichnet einen zu niedrigen Dopaminspiegel im Gehirn. Er kann Antriebslosigkeit, Stimmungstiefs und Konzentrationsprobleme verursachen.
Doppelbildtherapie
Die Doppelbildtherapie behandelt Doppeltsehen (Diplopie), bei dem Betroffene einen Gegenstand als zwei Bilder wahrnehmen. Gezielte Übungen und optische Hilfsmittel helfen, das Sehen zu verbessern.
Doppelblindversuch
Ein Doppelblindversuch ist eine wissenschaftliche Studienform, bei der weder Teilnehmer noch Forscher wissen, wer ein Verum oder Placebo erhält. So werden Verzerrungen minimiert.
Dornwarze
Dornwarzen sind schmerzhafte Warzen an den Fußsohlen, verursacht durch humane Papillomviren. Sie wachsen nach innen und sollten rechtzeitig behandelt werden, um Beschwerden und Ansteckung zu vermeiden.
Dorsalflexion
Dorsalflexion bezeichnet die Aufwärtsbewegung des Fußes in Richtung Schienbein. Sie ist essenziell für Gang, Laufen und Gleichgewicht.
Dosimetrie
Die Dosimetrie ist die Messung und Berechnung von Strahlendosen in der Medizin und Strahlentherapie. Sie sichert die praezise und sichere Anwendung ionisierender Strahlung.
Dosis fatalis
Die Dosis fatalis bezeichnet die Menge eines Stoffes, die bei einem Lebewesen zum Tod führt. Sie ist ein zentrales Konzept in der Toxikologie und Pharmakologie.
Dosistitration
Dosistitration bezeichnet die schrittweise Anpassung einer Medikamentendosis, um die optimale Wirkung bei minimalen Nebenwirkungen zu erreichen.
Dotterblase
Die Dotterblase ist eine embryonale Struktur, die in der Frühschwangerschaft lebenswichtige Funktionen übernimmt und im Ultraschall sichtbar ist.
Douglas-Zeichen
Das Douglas-Zeichen ist ein klinischer Befund bei der gynäkologischen Untersuchung, der auf eine Entzündung oder Flüssigkeitsansammlung im Douglas-Raum hinweist.
Doxepin
Doxepin ist ein trizyklisches Antidepressivum, das bei Depressionen, Angststörungen und chronischem Juckreiz eingesetzt wird. Es wirkt stimmungsaufhellend und beruhigend.
Doxycyclin
Doxycyclin ist ein Breitband-Antibiotikum aus der Gruppe der Tetracycline. Es wird bei zahlreichen bakteriellen Infektionen eingesetzt und ist gut verträglich.
Drachenfrucht
Die Drachenfrucht ist eine tropische Frucht aus der Familie der Kakteengewächse, die durch ihr auffälliges Aussehen und ihr mild süßliches Fruchtfleisch gekennzeichnet ist.
Drachter-Trias
Die Drachter-Trias beschreibt drei klassische Befunde bei der Harnblasenperforation: Bauchschmerz, Harnverhalt und Abwesenheit von Urin im Katheter.
Drainagekanal
Ein Drainagekanal ist eine medizinische Struktur oder ein chirurgisch angelegter Weg, der überschüssige Flüssigkeiten, Eiter oder Blut aus dem Körper ableitet.
Drainageposition
Die Drainageposition ist eine gezielte Körperhaltung, die den Abfluss von Sekreten, Flüssigkeiten oder Eiter aus dem Körper durch die Schwerkraft unterstützt.
Drainagesystem
Ein Drainagesystem ist eine medizinische Vorrichtung zur gezielten Ableitung von Flüssigkeiten, Blut oder Eiter aus Körperhöhlen oder Wunden nach Operationen oder bei Erkrankungen.
Drainagetherapie
Die Drainagetherapie ist ein medizinisches Verfahren zur gezielten Ableitung von Flüssigkeiten, Eiter oder Luft aus Körperhöhlen oder Wunden, um Heilung zu fördern.
Dreifachbindung
Eine Dreifachbindung ist eine chemische Bindung zwischen zwei Atomen, bei der drei Elektronenpaare geteilt werden. Sie kommt vor allem in der organischen Chemie vor.
Dreitagefieber
Das Dreitagefieber ist eine häufige Viruserkrankung im Säuglings- und Kleinkindalter, die durch hohes Fieber und anschließenden Hautausschlag gekennzeichnet ist.
Dreyfus-Modell
Das Dreyfus-Modell beschreibt fünf Stufen des Kompetenzerwerbs – von der Novizin bzw. dem Novizen bis zur Expertin bzw. zum Experten. Es findet breite Anwendung in der medizinischen Aus- und Weiterbildung.
Drogenentzug
Drogenentzug bezeichnet den medizinisch begleiteten oder selbststaendigen Prozess, bei dem eine Person den Konsum von Suchtmitteln beendet und koerperliche sowie psychische Entzugssymptome durchlebt.
Dromotropie
Dromotropie beschreibt die Leitungsgeschwindigkeit elektrischer Impulse im Herzmuskel. Sie ist ein wichtiger Parameter der Herzphysiologie und Kardiologie.
Druckdolenz
Druckdolenz bezeichnet den Schmerz, der beim Drücken oder Betasten einer Körperstelle entsteht. Sie ist ein häufiges klinisches Zeichen und kann auf Entzündungen, Verletzungen oder Erkrankungen hinweisen.
Druckparese
Eine Druckparese ist eine vorübergehende Lähmung oder Schwäche eines Nervs, die durch anhaltenden Druck auf Nervengewebe entsteht. Sie ist meist reversibel.
Druckpuls
Der Druckpuls bezeichnet die Differenz zwischen systolischem und diastolischem Blutdruck. Er ist ein wichtiger Marker für die Gefäßgesundheit und das kardiovaskuläre Risiko.
Druckschmerzhaftigkeit
Druckschmerzhaftigkeit bezeichnet den Schmerz, der bei gezieltem Druck auf eine Körperstelle entsteht. Sie ist ein wichtiges klinisches Zeichen bei der körperlichen Untersuchung.
Drüsenatrophie
Drüsenatrophie bezeichnet den krankhaften Schwund von Drüsengewebe. Sie kann verschiedene Organe betreffen und führt zu eingeschränkter Drüsenfunktion.
Drüsenfunktion
Die Drüsenfunktion beschreibt die Fähigkeit von Drüsen, Sekrete oder Hormone zu produzieren und abzugeben. Sie ist essenziell für Stoffwechsel, Verdauung und Hormonhaushalt.
Drüsenhormon
Drüsenhormone sind chemische Botenstoffe, die von Drüsen des Körpers produziert und ins Blut abgegeben werden. Sie steuern lebenswichtige Körperfunktionen wie Stoffwechsel, Wachstum und Fortpflanzung.
DSIP
DSIP (Delta Sleep-Inducing Peptide) ist ein körpereigenes Neuropeptid, das den Schlaf reguliert und neurologische sowie endokrine Funktionen beeinflusst.
Dual-Röntgen-Absorptiometrie
Die Dual-Röntgen-Absorptiometrie (DXA) ist ein bildgebendes Messverfahren zur Bestimmung der Knochendichte. Sie wird vor allem zur Diagnose von Osteoporose eingesetzt.
Dualer GIP/GLP-1-Agonist
Ein dualer GIP/GLP-1-Agonist ist ein Wirkstoff, der gleichzeitig zwei Darmhormone nachahmt und zur Behandlung von Typ-2-Diabetes sowie Adipositas eingesetzt wird.
Ductuli prostatici
Die Ductuli prostatici sind kleine Ausführungsgänge der Prostata, die das Prostatasekret in die Harnröhre leiten und eine wichtige Rolle bei der Spermaflüssigkeit spielen.
Ductus
Ein Ductus ist ein rohr- oder kanalförmiges anatomisches Gebilde, das Flüssigkeiten im Körper transportiert. Bekannte Beispiele sind der Ductus choledochus oder der Ductus arteriosus.
Ductus choledochus
Der Ductus choledochus ist der gemeinsame Gallengang, der Galle aus Leber und Gallenblase in den Zwölffingerdarm leitet. Er spielt eine zentrale Rolle bei der Fettverdauung.
Duktilität
Duktilität beschreibt in der Medizin die Verformbarkeit von biologischen Geweben oder Materialien, z. B. von Knochen, Gefäßen oder medizinischen Implantaten.
Dulaglutid
Dulaglutid ist ein Medikament zur Behandlung von Typ-2-Diabetes. Es ahmt das Hormon GLP-1 nach, senkt den Blutzucker und kann das Gewicht reduzieren.
Dulaglutid
Dulaglutid ist ein Medikament zur Behandlung von Typ-2-Diabetes und zur Reduktion des Herzkreislaufrisikos. Es gehört zur Klasse der GLP-1-Rezeptoragonisten.
Duloxetin
Duloxetin ist ein verschreibungspflichtiges Antidepressivum aus der Gruppe der SNRI, das bei Depressionen, Angststörungen und chronischen Schmerzen eingesetzt wird.
Dunkelfeld-Blutanalyse
Die Dunkelfeld-Blutanalyse ist eine mikroskopische Untersuchungsmethode, bei der frisches Blut unter einem Dunkelfeld-Mikroskop betrachtet wird. Sie wird von Alternativmedizinern eingesetzt, ist jedoch wissenschaftlich nicht anerkannt.
Dunkelfeldmikroskopie
Die Dunkelfeldmikroskopie ist eine spezielle Mikroskopietechnik, bei der Objekte durch seitliche Beleuchtung hell auf dunklem Hintergrund erscheinen. Sie wird in der Medizin zur Untersuchung lebender Mikroorganismen eingesetzt.
Dunkeltherapie
Dunkeltherapie bezeichnet eine therapeutische Methode, bei der Patienten über einen definierten Zeitraum in vollständiger Dunkelheit leben, um das Nervensystem zu regulieren und Heilungsprozesse zu fördern.
Dunkelzellhyperplasie
Die Dunkelzellhyperplasie ist eine Vermehrung sogenannter Dunkelzellen in Drüsengeweben, häufig im Bereich der Speicheldrüsen oder des Ohrs. Sie gilt meist als gutartige Gewebeveränderung.
Dünndarmatrophie
Die Dünndarmatrophie bezeichnet den Rückgang der Dünndarmschleimhaut, wodurch die Nährstoffaufnahme stark beeinträchtigt wird. Sie tritt häufig bei Zöliakie, chronischen Entzündungen oder Mangelernährung auf.
Duodenalatresie
Die Duodenalatresie ist eine angeborene Fehlbildung, bei der der Zwölffingerdarm (Duodenum) vollständig verschlossen ist. Sie wird operativ behandelt und ist häufig mit anderen Fehlbildungen assoziiert.
Duodenoskopie
Die Duodenoskopie ist eine endoskopische Untersuchung des Zwolffingerdarms. Mit einem speziellen Endoskop werden Schleimhaut und Gallengangsmundung beurteilt.
Duokopfprothese
Die Duokopfprothese ist ein Hüftimplantat mit doppeltem Gelenkkopf, das vor allem bei Oberschenkelhalsfrakturen eingesetzt wird. Sie ersetzt den natürlichen Hüftkopf und ermöglicht rasche Mobilisation.
Dupuytren-Kontraktur
Die Dupuytren-Kontraktur ist eine gutartige Bindegewebserkrankung der Hand, bei der sich die Fingersehnen verkürzen und Finger sich dauerhaft beugen.
Dura mater
Die Dura mater ist die äußerste und festeste Hirnhaut, die Gehirn und Rückenmark schützt. Sie besteht aus hartem Bindegewebe und bildet eine wichtige Schutzschicht des Zentralnervensystems.
Durchblutungsförderung
Durchblutungsförderung bezeichnet Maßnahmen zur Verbesserung der Blutversorgung im Gewebe. Sie umfasst medizinische, pflanzliche und physikalische Methoden.
Durchblutungsstörung
Eine Durchblutungsstörung bezeichnet eine unzureichende Versorgung von Gewebe oder Organen mit Blut und damit auch mit Sauerstoff und Nährstoffen.
Durchfall
Durchfall (Diarrhoe) bezeichnet häufige, flüssige oder breiige Stuhlgänge. Er kann akut oder chronisch auftreten und hat viele Ursachen – von Infektionen bis hin zu Erkrankungen des Darms.
Durchfall wie Wasser
Wässriger Durchfall bezeichnet sehr flüssigen, wasserähnlichen Stuhl. Er kann auf Infektionen, Nahrungsmittelunverträglichkeiten oder andere Erkrankungen hinweisen.
Durchfallerkrankung
Durchfall kann viele Ursachen haben, von Infektionen bis zu Ernährungsfehlern. Erfahre alles über Symptome, mögliche Auslöser und effektive Behandlungsmöglichkeiten.
DVE (Deutscher Verband der Ergotherapie)
Der DVE (Deutsche Verband der Ergotherapie e.V.) ist die zentrale Fach- und Interessenvertretung der Ergotherapeuten in Deutschland.
Dynein
Dynein ist ein molekularer Motorprotein-Komplex in menschlichen Zellen, der entlang von Mikrotubuli Fracht transportiert und eine zentrale Rolle in Zellteilung und Zilienfunktion spielt.
Dysbiose
Dysbiose bezeichnet ein Ungleichgewicht der Darmflora, bei dem das natürliche Verhältnis zwischen gesundheitsfördernden und potenziell schädlichen Darmbakterien verschoben ist.
Dysfunktionale Atmung
Dysfunktionale Atmung bezeichnet ein verändertes Atemmuster, das nicht dem physiologischen Bedarf entspricht und körperliche sowie psychische Beschwerden verursachen kann.
Dysgammaglobulinämie
Dysgammaglobulinämie bezeichnet eine Störung der Gammaglobuline im Blut, bei der einzelne Immunglobulinklassen erhöht oder erniedrigt sind. Dies kann die Immunabwehr erheblich beeinträchtigen.
Dysgnathie
Dysgnathie bezeichnet eine Fehlstellung der Kiefer oder des Bisses. Sie kann Kauen, Sprechen und das Erscheinungsbild beeinflussen und wird kieferorthopädisch oder chirurgisch behandelt.
Dyskalkulie
Dyskalkulie ist eine Rechenstörung, bei der Betroffene anhaltende Schwierigkeiten mit Zahlen und grundlegenden Rechenoperationen haben. Sie tritt unabhängig von Intelligenz oder Schulbildung auf.
Dyskinesie
Dyskinesie bezeichnet unwillkürliche, unkontrollierte Bewegungen, die durch Erkrankungen oder Medikamente ausgelöst werden können. Sie betreffen häufig Gesicht, Arme oder Rumpf.
Dyslipidämie
Dyslipidämie bezeichnet eine Störung des Fettstoffwechsels mit veränderten Blutfettwerten. Sie erhöht das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und wird oft durch Ernährung und Lebensstil beeinflusst.
Dysmenorrhoe
Dysmenorrhoe bezeichnet schmerzhafte Menstruationsbeschwerden. Betroffene leiden unter krampfartigen Unterleibsschmerzen vor oder während der Periode.
Dysmetrie
Dysmetrie ist eine neurologische Bewegungsstörung, bei der Entfernungen und Kraftdosierung beim Greifen oder Zeigen falsch eingeschätzt werden. Sie tritt häufig bei Kleinhirnerkrankungen auf.
Dysphagia lusoria
Dysphagia lusoria ist eine seltene Schluckstörung, die durch eine fehlgebildete Arterie verursacht wird, die die Speiseröhre von außen einengt.
Dysphagie
Dysphagie bezeichnet eine Störung des Schluckvorgangs, bei der feste oder flüssige Nahrung nur erschwert oder schmerzhaft geschluckt werden kann.
Dyspigmentierung
Dyspigmentierung bezeichnet eine Störung der normalen Hautfärbung durch veränderte Melaninbildung. Sie kann sich als Aufhellung oder Verdunkelung der Haut zeigen.
Dyspnoe
Dyspnoe bezeichnet das Gefühl von Atemnot oder erschwerter Atmung. Sie kann akut oder chronisch auftreten und ist ein häufiges Symptom vieler Erkrankungen.
Dysregulation
Dysregulation bezeichnet die gestörte Steuerung biologischer oder psychischer Prozesse im Körper. Sie kann Emotionen, das Immunsystem, den Stoffwechsel oder das Nervensystem betreffen.
Dyston
Dyston bezeichnet unwillkürliche Muskelkontraktionen, die zu anhaltenden Verkrampfungen und abnormalen Körperhaltungen führen. Es handelt sich um eine neurologische Bewegungsstörung.
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