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Glossar: G

Du hast Fragen zu bestimmten Symptomen oder Inhaltsstoffen? In unserem Glossar findest Du einen Ratgeber von A bis Z zu Deiner Gesundheit.

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G

281 Beiträge in dieser Lexikon Kategorie

G-Protein

G-Proteine sind Signalmoleküle in Zellen, die Reize von der Zelloberfläche ins Zellinnere weiterleiten. Sie spielen eine zentrale Rolle bei vielen physiologischen Prozessen.

GABA

GABA (Gamma-Aminobuttersäure) ist der wichtigste hemmende Neurotransmitter im zentralen Nervensystem.

GABAerg

GABAerg beschreibt Strukturen, Prozesse oder Substanzen, die auf den Neurotransmitter GABA wirken oder von ihm beeinflusst werden. GABA ist der wichtigste hemmende Botenstoff im zentralen Nervensystem.

Gabelrippe

Eine Gabelrippe ist eine angeborene Fehlbildung, bei der das vordere Ende einer Rippe gespalten oder gegabelt ist. Sie ist meist harmlos und wird oft als Zufallsbefund entdeckt.

Galactooligosaccharide (GOS)

Galactooligosaccharide (GOS) gehören zu den präbiotischen Ballaststoffen, die den Aufbau und Erhalt einer gesunden Darmflora fördern.

Galactose

Galactose ist ein einfacher Zucker (Monosaccharid), der strukturell eng mit Glukose verwandt ist.

Galaktitol

Galaktitol ist ein Zuckeralkohol, der beim Abbau von Galaktose entsteht. Bei der Stoffwechselerkrankung Galaktosämie kann er sich schädlich im Körper anreichern.

Galaktosämie

Galaktosämie ist eine seltene, angeborene Stoffwechselerkrankung, bei der der Körper den Milchzucker Galaktose nicht richtig abbauen kann. Ohne frühzeitige Behandlung kann sie zu schwerwiegenden Organschäden führen.

Galaktose

Galaktose ist ein Einfachzucker (Monosaccharid), der strukturell eng mit Glukose verwandt ist.

Galaktoseintoleranz

Galaktoseintoleranz bezeichnet die Unfähigkeit des Körpers, Galaktose richtig zu verstoffwechseln. Sie kann zu schweren Beschwerden führen und erfordert eine strenge Diät.

Galle

Die Galle ist eine gelblich-grüne Körperflüssigkeit, die in der Leber produziert und in der Gallenblase gespeichert wird. Sie spielt eine zentrale Rolle bei der Fettverdauung im Dünndarm.

Galleleckage

Eine Galleleckage bezeichnet das Austreten von Gallenflüssigkeit aus den Gallenwegen in die Bauchhöhle. Sie tritt häufig nach Operationen auf und erfordert rasche medizinische Behandlung.

Gallenblase

Die Gallenblase ist ein birnenförmiges Hohlorgan, das sich an der Unterseite der Leber befindet und eine zentrale Rolle bei der Verdauung von Fetten spielt.

Gallenblasendrainage

Die Gallenblasendrainage ist ein medizinisches Verfahren zur Ableitung von Galle bei Erkrankungen der Gallenblase. Sie wird eingesetzt, wenn eine operative Entfernung nicht sofort möglich ist.

Gallenblasendyskinesie

Gallenblasendyskinesie ist eine Funktionsstörung der Gallenblase, bei der sich diese nicht richtig zusammenzieht und Galle nicht ausreichend in den Darm abgibt – ohne erkennbare strukturelle Ursache.

Gallenblasenmotilität

Die Gallenblasenmotilität beschreibt die Fähigkeit der Gallenblase, sich zusammenzuziehen und Galle in den Darm abzugeben. Störungen können Verdauungsprobleme verursachen.

Gallenblasenpolyp

Ein Gallenblasenpolyp ist ein gutartiger Schleimhautwuchs in der Gallenblase. Meist harmlos, erfordert er bei bestimmter Größe regelmäßige Kontrolle oder Operation.

Gallenfarbstoff

Gallenfarbstoffe sind natürliche Abbauprodukte des roten Blutfarbstoffs Hämoglobin und verleihen der Galle ihre charakteristische gelblich-grüne Farbe.

Gallenflussförderung

Gallenflussförderung beschreibt Maßnahmen zur Anregung des Gallenflusses aus Leber und Gallenblase, um die Fettverdauung und Entgiftung zu unterstützen.

Gallenflüssigkeit

Gallenflüssigkeit ist eine vom Körper produzierte Verdauungsflüssigkeit, die in der Leber gebildet und in der Gallenblase gespeichert wird. Sie spielt eine zentrale Rolle bei der Fettverdauung.

Gallenflussregulation

Die Gallenflussregulation beschreibt die Steuerung der Galleproduktion und -abgabe aus Leber und Gallenblase in den Darm zur Fettverdauung.

Gallengangsatresie

Die Gallengangsatresie ist eine seltene, angeborene Erkrankung, bei der die Gallenwege fehlen oder verschlossen sind. Sie führt unbehandelt zu schwerem Leberschaden.

Gallengangsrekonstruktion

Die Gallengangsrekonstruktion ist ein chirurgisches Verfahren zur Wiederherstellung der Gallenwege nach Verletzung, Verengung oder Erkrankung. Ziel ist die Wiederherstellung des normalen Gallenabflusses.

Gallenproduktion

Die Gallenproduktion bezeichnet die Herstellung von Gallenflüssigkeit in der Leber. Sie ist essenziell für die Fettverdauung und die Ausscheidung von Stoffwechselprodukten.

Gallensäurebindung

Gallensäurebindung bezeichnet den Prozess, bei dem Gallensäuren im Darm gebunden und deren Rückresorption gehemmt wird – ein wichtiger Mechanismus zur Senkung des Cholesterinspiegels.

Gallensäurekreislauf

Der Gallensäurekreislauf beschreibt den Wiederverwertungsprozess der Gallensäuren zwischen Leber, Darm und Blut. Er ist essenziell für die Fettverdauung und den Cholesterinstoffwechsel.

Gallensäuremalabsorption

Gallensäuremalabsorption ist eine Störung, bei der Gallensäuren im Darm nicht ausreichend aufgenommen werden und Durchfall sowie Verdauungsprobleme verursachen.

Gallensäuremengenbestimmung

Die Gallensäuremengenbestimmung ist ein diagnostisches Verfahren, bei dem die Konzentration der Gallensäuren im Blut gemessen wird. Sie dient der Beurteilung der Leberfunktion und der Erkennung von Gallenwegerkrankungen.

Gallensäuren

Gallensäuren sind körpereigene Substanzen der Leber, die bei der Verdauung von Fetten eine zentrale Rolle spielen und im Darm als Gallensalze wirken.

Gallensäureresorption

Die Gallensäureresorption bezeichnet die Wiederaufnahme von Gallensäuren im Dünndarm in den Blutkreislauf – ein zentraler Schritt des enterohepatischen Kreislaufs.

Gallensäurerezeptor

Der Gallensäurerezeptor ist ein Zellrezeptor, der auf Gallensäuren reagiert und wichtige Stoffwechselprozesse in Leber, Darm und weiteren Organen reguliert.

Gallensäuresekretion

Die Gallensäuresekretion beschreibt die Bildung und Abgabe von Gallensäuren durch die Leber in die Galle. Sie ist essenziell für die Fettverdauung und Aufnahme fettlöslicher Vitamine.

Gallensäurestatus

Der Gallensäurestatus ist ein diagnostischer Bluttest, der die Konzentration von Gallensäuren im Blut misst und Rückschlüsse auf die Leberfunktion und den Fettstoffwechsel ermöglicht.

Gallensäuresynthese

Die Gallensäuresynthese ist der biochemische Prozess, bei dem die Leber aus Cholesterin Gallensäuren herstellt. Diese sind essenziell für die Fettverdauung und die Ausscheidung von Cholesterin.

Gallensäuretherapie

Die Gallensäuretherapie nutzt natürliche oder synthetische Gallensäuren zur Behandlung von Leber- und Gallenwegserkrankungen. Sie wird z. B. bei Gallensteinen und cholestatischen Lebererkrankungen eingesetzt.

Gallensäureverlust

Gallensäureverlust bezeichnet den übermäßigen Verlust von Gallensäuren über den Stuhl, was zu Verdauungsstörungen und Fettstühlen führen kann.

Gallensäureverlust-Syndrom

Das Gallensäureverlust-Syndrom ist eine Stoffwechselstörung, bei der zu viele Gallensäuren in den Dickdarm gelangen und dort Durchfall verursachen. Es entsteht häufig nach Darmoperationen oder bei chronischen Darmerkrankungen.

Gallensäurezufuhr

Die Gallensäurezufuhr beschreibt die Aufnahme von Gallensäuren im Körper, die für die Fettverdauung und Nährstoffaufnahme essenziell sind.

Gallenstein

Gallensteine sind feste Ablagerungen in der Gallenblase, die Schmerzen und Entzündungen verursachen können. Erfahren Sie mehr über Ursachen, Symptome und Behandlung.

Gallensteine

Gallensteine verursachen Schmerzen, Völlegefühl und Gallenkoliken. Erfahre alles über Ursachen, Symptome, schulmedizinische Therapien und natürliche Maßnahmen zur Vorbeugung.

Gallensteinkur

Eine Gallensteinkur ist eine alternative Methode zur vermeintlichen Aufloesung oder Ausscheidung von Gallensteinen. Erfahren Sie, was dahintersteckt und was die Wissenschaft dazu sagt.

Gallenwege

Die Gallenwege sind ein Netz aus Kanälen, das die von der Leber produzierte Galle in den Dünndarm leitet und so die Fettverdauung ermöglicht.

Gallertkapsel

Eine Gallertkapsel ist eine weiche, elastische Arzneimittelkapsel aus Gelatine oder pflanzlichen Stoffen, die flüssige oder halbfeste Wirkstoffe enthält.

Gallertknorpel

Gallertknorpel ist eine seltene Knorpelart im menschlichen Körper, die vor allem in der Ohrmuschel und der Epiglottis vorkommt und durch einen hohen Gehalt an Proteoglykanen geprägt ist.

GALT

GALT (Gut-Associated Lymphoid Tissue) ist das darmassoziierte lymphatische Gewebe und bildet den größten Teil des menschlichen Immunsystems im Darm.

Gametogenese

Die Gametogenese ist der biologische Prozess, bei dem reife Geschlechtszellen (Gameten) gebildet werden. Sie umfasst die Spermatogenese beim Mann und die Oogenese bei der Frau.

Ganglienblockade

Die Ganglienblockade hemmt die Signalübertragung in autonomen Ganglien und beeinflusst so Blutdruck, Herzfrequenz und weitere vegetative Funktionen.

Ganglienzelle

Eine Ganglienzelle ist ein spezialisierter Nervenzelltyp, der in Ganglien des peripheren Nervensystems vorkommt und Signale zwischen Organen und dem Gehirn weiterleitet.

Ganglion

Ein Ganglion, umgangssprachlich auch Überbein genannt, ist eine gutartige, flüssigkeitsgefüllte Zyste, die sich meist im Bereich von Gelenken oder Sehnenscheiden bildet, besonders häufig an Handgelenk, Fingern oder Fußrücken.

Ganglion Finger

Ein Ganglion am Finger ist eine gutartige, flüssigkeitsgefüllte Zyste, die häufig an Sehnen oder Gelenken des Fingers auftritt und meist schmerzlos ist.

Ganglion Handgelenk

Ein Ganglion am Handgelenk ist eine gutartige Zyste, die mit geleeartiger Flüssigkeit gefüllt ist. Es entsteht häufig an Sehnen oder Gelenkkapseln und ist die häufigste gutartige Weichteilgeschwulst der Hand.

Gangrän

Gangrän bezeichnet das Absterben von Körpergewebe infolge einer unzureichenden Blutversorgung oder bakteriellen Infektion. Sie tritt häufig an den Extremitäten auf.

Gangränös

Gangränös beschreibt das Absterben von Körpergewebe infolge einer gestörten Durchblutung oder schweren Infektion. Es ist ein medizinischer Notfall, der rasches Handeln erfordert.

Ganzkörperdiagnostik

Die Ganzkörperdiagnostik ist eine umfassende medizinische Untersuchung des gesamten Körpers zur Früherkennung von Krankheiten. Sie kombiniert verschiedene bildgebende und labormedizinische Verfahren.

Garden-Klassifikation

Die Garden-Klassifikation ist ein medizinisches Einteilungssystem für Schenkelhalsfrakturen, das den Schweregrad anhand der Knochenstellung in vier Typen beschreibt.

Gardner-Diamond-Syndrom

Das Gardner-Diamond-Syndrom, auch bekannt als psychogen-purpura oder autoerythrozytäre Sensitivität, ist eine äußerst seltene und noch immer nicht vollständig verstandene Blutungserkrankung, die vor allem Frauen im mittleren Lebensalter betrifft.

Garrulitas vulvae

Garrulitas vulvae bezeichnet unwillkuerliche, gelegentlich hoerbare Geraeusche aus dem Scheidenbereich, meist durch einstroemende Luft. Harmlos, aber sozial belastend.

Gasbrand (Krankheit)

Gasbrand (medizinisch: Clostridien-Myonekrose) ist eine akute, lebensbedrohliche bakterielle Infektion, die durch bestimmte Clostridien-Bakterien verursacht wird – meist Clostridium perfringens.

Gastrektomie

Die Gastrektomie ist die operative Entfernung des Magens, ganz oder teilweise. Sie wird vor allem bei Magenkrebs eingesetzt und erfordert eine langfristige Ernährungsanpassung.

Gastritis Symptome

Gastritis Symptome beschreiben die typischen Beschwerden, die bei einer Entzündung der Magenschleimhaut auftreten können.

Gastroduodenale Ulkuskrankheit

Die gastroduodenale Ulkuskrankheit bezeichnet das Auftreten von Geschwüren in der Magenschleimhaut oder im Zwölffingerdarm. Sie wird häufig durch Bakterien oder Schmerzmittel ausgelöst.

Gastrointestinale Beschwerden

Gastrointestinale Beschwerden umfassen Symptome des Magen-Darm-Trakts wie Bauchschmerzen, Blähungen, Übelkeit oder Durchfall. Sie können viele Ursachen haben und sind weit verbreitet.

Gastrointestinale Blutung

Eine gastrointestinale Blutung ist eine Blutung im Verdauungstrakt, die vom Mund bis zum After reichen kann. Sie kann lebensbedrohlich sein und bedarf rascher medizinischer Abklärung.

Gastrointestinaltrakt

Der Gastrointestinaltrakt ist das zentrale Verdauungssystem des menschlichen Körpers. Er umfasst alle Organe von der Mundhöhle bis zum After und ist für die Aufnahme, Verdauung und den Transport von Nahrung zuständig.

Gastrojejunostomie

Die Gastrojejunostomie ist ein chirurgischer Eingriff, bei dem eine Verbindung zwischen Magen und Jejunum (Leerdarm) hergestellt wird. Sie dient der Umleitung des Speisebreis bei Magenausgangsverengungen oder nach Tumoroperationen.

Gastromegalie

Gastromegalie bezeichnet eine krankhafte Vergrößerung des Magens. Sie kann durch verschiedene Ursachen entstehen und geht oft mit Beschwerden wie Völlegefühl oder Übelkeit einher.

Gastroösophagealer Reflux

Gastroösophagealer Reflux bezeichnet den Rückfluss von saurem Mageninhalt in die Speiseröhre. Er verursacht häufig Sodbrennen und kann bei chronischem Verlauf die Schleimhaut schädigen.

Gaumenplatte

Eine Gaumenplatte ist eine individuell angepasste Kunststoffplatte, die bei Neugeborenen mit Gaumenspalte eingesetzt wird, um das Trinken zu erleichtern und die Kieferentwicklung zu fördern.

Gebärmutter Entfernung

Die Gebärmutterentfernung (Hysterektomie) ist ein chirurgischer Eingriff, bei dem die Gebärmutter operativ entfernt wird. Sie wird bei verschiedenen gynäkologischen Erkrankungen eingesetzt.

Gebärmutterhalskrebs

Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom) ist ein bösartiger Tumor, der im Gebärmutterhals (Zervix) entsteht.

Geburtsbegleitung

Geburtsbegleitung bezeichnet die fachliche und emotionale Unterstützung von Gebärenden vor, während und nach der Geburt durch Hebammen oder andere Fachkräfte.

Geburtsposition

Die Geburtsposition bezeichnet die Körperhaltung der Gebärenden während der Wehen und der Austreibungsphase. Die Wahl der richtigen Position kann den Geburtsverlauf positiv beeinflussen.

Geburtstrauma

Ein Geburtstrauma bezeichnet Verletzungen, die beim Neugeborenen oder der Mutter während des Geburtsvorgangs entstehen. Erfahren Sie mehr über Ursachen, Symptome und Behandlung.

Geburtsverletzung

Eine Geburtsverletzung ist eine körperliche Verletzung, die bei der Mutter oder dem Kind während der Geburt entstehen kann. Sie reicht von leichten Dammrissen bis zu schwerwiegenden Gewebeschäden.

Gedächtnisleistung

Die Gedächtnisleistung beschreibt die Fähigkeit des Gehirns, Informationen aufzunehmen, zu speichern und abzurufen. Sie ist entscheidend für Lernen, Konzentration und kognitive Gesundheit.

Gefäßmedizin

Die Gefäßmedizin ist ein interdisziplinäres Fachgebiet, das sich mit der Diagnostik, Prävention und Behandlung von Gefäßerkrankungen befasst.

Gefäßneubildung

Gefäßneubildung bezeichnet das Wachstum neuer Blutgefäße im Körper. Dieser Prozess ist lebenswichtig, kann aber auch bei Krankheiten wie Krebs eine Rolle spielen.

Gefäßpermeabilität

Gefäßpermeabilität bezeichnet die Durchlässigkeit von Blutgefäßwänden für Flüssigkeiten, Proteine und Zellen. Sie ist essenziell für den Stoffaustausch im Gewebe.

Gefäßrekonstruktion

Die Gefäßrekonstruktion ist ein chirurgisches Verfahren zur Wiederherstellung geschädigter oder verengter Blutgefäße. Ziel ist die Verbesserung der Durchblutung und die Vermeidung schwerwiegender Folgen wie Herzinfarkt oder Amputation.

Gefäßsteifigkeit

Gefäßsteifigkeit bezeichnet den Verlust der elastischen Dehnbarkeit von Blutgefäßen, vor allem der Arterien. Sie gilt als wichtiger Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Gefäßtonusregulation

Die Gefäßtonusregulation beschreibt die Steuerung der Spannung in Blutgefäßwänden. Sie kontrolliert den Blutfluss und Blutdruck im gesamten Körper.

Gefäßwand

Die Gefäßwand ist die Wandschicht von Blutgefäßen wie Arterien, Venen und Kapillaren. Sie reguliert den Blutfluss, schützt das Gefäß und spielt eine zentrale Rolle bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Gefrierätztechnik

Die Gefrierätztechnik ist ein elektronenmikroskopisches Verfahren zur Darstellung von Zellstrukturen. Biologisches Gewebe wird eingefroren, gebrochen und geätzt, um Membranoberflächen sichtbar zu machen.

Gehan-George-Formel

Die Gehan-George-Formel berechnet die Koerperoberflaehe eines Menschen anhand von Koerpergewicht und Koerpergroesse. Sie wird in der Medizin zur praezisen Dosierung von Medikamenten eingesetzt.

Gehirnerschütterung

Eine Gehirnerschütterung ist eine leichte traumatische Verletzung des Gehirns, die durch eine plötzliche Krafteinwirkung auf den Kopf entsteht.

Gehirnhautentzündung

Gehirnhautentzündung (Meningitis) ist eine ernste Entzündung der Hirnhäute, die das Gehirn und Rückenmark umhüllen. Sie kann durch Bakterien, Viren oder andere Erreger ausgelöst werden und erfordert sofortige medizinische Behandlung.

Gehirnzellen

Gehirnzellen, auch Neuronen und Gliazellen genannt, sind die grundlegenden Einheiten des menschlichen Gehirns und zentral für alle kognitiven, sensorischen und motorischen Funktionen.

Gehörgangsentzündung

Eine Gehörgangsentzündung ist eine Entzündung der Haut im äußeren Gehörgang, die meist durch Bakterien oder Pilze verursacht wird.

Gelatine

Gelatine ist ein tierisches Eiweiß aus Kollagen mit gelierender Wirkung, das in Lebensmitteln, Pharmazie und Kosmetik eingesetzt wird. Erfahre mehr über Unterschiede zu Kollagenhydrolysat.

Gelbfieber

Gelbfieber ist eine durch Mücken übertragene Viruserkrankung, die in tropischen Regionen Afrikas und Südamerikas vorkommt. Sie kann zu schwerem Leberversagen und inneren Blutungen führen.

Gelbsucht (Ikterus)

Gelbsucht, auch Ikterus genannt, ist ein Zustand, bei dem sich Haut, Augen und andere Schleimhäute gelblich verfärben.

Gelenkentzündung

Eine Gelenkentzündung (Arthritis) ist eine Entzündung eines oder mehrerer Gelenke, die Schmerzen, Schwellung und Bewegungseinschränkungen verursacht.

Gelenkentzündungsmarker

Gelenkentzündungsmarker sind Laborwerte, die auf eine Entzündung in den Gelenken hinweisen. Sie helfen Ärzten, Gelenkerkrankungen wie Rheuma oder Arthritis zu erkennen und zu überwachen.

Gelenkfraktur

Eine Gelenkfraktur ist ein Knochenbruch, der direkt in ein Gelenk hineinreicht. Sie erfordert meist eine gezielte Behandlung, um Beweglichkeit und Gelenkfunktion dauerhaft zu erhalten.

Gelenkhöhle

Die Gelenkhöhle ist der spaltförmige Hohlraum innerhalb eines Gelenks, der von der Gelenkkapsel umschlossen wird und Gelenkflüssigkeit enthält.

Gelenkhydrops

Gelenkhydrops bezeichnet eine krankhafte Ansammlung von Flüssigkeit in einem Gelenk. Er verursacht Schwellung, Schmerzen und eingeschränkte Beweglichkeit.

Gelenkkapselfibrose

Gelenkkapselfibrose ist eine krankhafte Verdickung und Verhärtung der Gelenkkapsel, die zu Schmerzen und eingeschränkter Beweglichkeit führt.

Gelenkknacken

Warum knacken Gelenke? Erfahre alles über harmlose Ursachen, Warnsignale und was du aktiv zur Vorbeugung tun kannst.

Gelenkkörper

Gelenkkörper sind freie Partikel im Gelenkraum, die Schmerzen, Blockierungen und Gelenkverschleiß verursachen können. Sie entstehen durch Verletzungen oder Erkrankungen.

Gelenkmobilisierung

Gelenkmobilisierung ist eine physiotherapeutische Technik zur Wiederherstellung der normalen Gelenkbeweglichkeit. Sie wird bei Steifheit, Schmerzen und eingeschränkter Funktion eingesetzt.

Gelenkmobilität

Gelenkmobilität bezeichnet die Fähigkeit eines Gelenks, sich in seinem vollen Bewegungsumfang zu bewegen. Sie ist entscheidend für Alltagsfunktionen, Sport und die Vorbeugung von Verletzungen.

Gelenkschmerzen

Gelenkschmerzen bezeichnen Schmerzen, die in einem oder mehreren Gelenken auftreten und in ihrer Intensität von leichtem Druckgefühl bis zu starken Beschwerden reichen können.

gelenkschmerzen finger

Gelenkschmerzen in den Fingern sind ein häufiges Beschwerdebild und können auf Erkrankungen wie Arthrose, Rheuma oder Gicht hinweisen. Frühzeitige Diagnose und Behandlung sind entscheidend.

Gelenkssteifigkeit

Gelenkssteifigkeit beschreibt eine eingeschränkte Beweglichkeit von Gelenken, oft verbunden mit Schmerzen oder Spannung. Sie kann morgens oder nach Ruhephasen auftreten.

Gelsemium

Gelsemium bezieht sich in der medizinischen und naturheilkundlichen Anwendung auf die Pflanze Gelsemium sempervirens, auch bekannt als Gelber Jasmin.

Gen-Silencing

Gen-Silencing bezeichnet die gezielte Unterdrückung der Aktivität eines Gens. Dabei wird die Genexpression gehemmt, ohne die DNA-Sequenz selbst zu verändern.

Genexpression

Genexpression bezeichnet den Prozess, durch den die in der DNA gespeicherte genetische Information in funktionelle Proteine oder RNA umgewandelt wird.

Geniculum nervi facialis

Das Geniculum nervi facialis ist die scharfe Biegung des Gesichtsnervs im Felsenbein. Diese anatomische Struktur ist klinisch bedeutsam bei Fazialisparesen und Mittelohrerkrankungen.

Genitalherpes

Genitalherpes ist eine häufige sexuell übertragbare Infektion, verursacht durch das Herpes-simplex-Virus. Sie äußert sich in schmerzhaften Bläschen im Genitalbereich.

Genlokus

Ein Genlokus ist die genaue Position eines Gens auf einem Chromosom. Er beschreibt den festen Ort im Genom, an dem ein bestimmtes Gen lokalisiert ist.

Genomik

Genomik ist die Wissenschaft, die sich mit der Gesamtheit des genetischen Materials eines Organismus befasst. Sie analysiert Struktur, Funktion und Evolution von Genomen und spielt eine zentrale Rolle in der modernen Medizin.

Genomsequenzierung

Die Genomsequenzierung ist ein Verfahren, bei dem die vollständige DNA eines Organismus entschlüsselt wird. Sie ermöglicht die Diagnose genetischer Erkrankungen und personalisierte Therapien.

Genotypanalyse

Die Genotypanalyse ist ein diagnostisches Verfahren zur Untersuchung der genetischen Information eines Organismus. Sie hilft, Erbkrankheiten, Krankheitsrisiken und genetische Merkmale zu identifizieren.

Genotypisierung

Die Genotypisierung ist ein molekulargenetisches Verfahren zur Bestimmung des genetischen Profils eines Organismus. Sie spielt eine zentrale Rolle in Medizin, Forschung und Diagnostik.

Genregulation

Genregulation beschreibt, wie Zellen steuern, welche Gene aktiv sind. Sie ist essenziell für Entwicklung, Gesundheit und die Anpassung an Umweltreize.

Gentamicin

Gentamicin ist ein Aminoglykosid-Antibiotikum, das zur Behandlung schwerer bakterieller Infektionen eingesetzt wird.

Gentherapie

Die Gentherapie ist ein medizinisches Verfahren, bei dem genetisches Material in Zellen eingebracht wird, um Krankheiten zu behandeln oder zu heilen.

Gentherapieprotokoll

Ein Gentherapieprotokoll beschreibt den standardisierten Ablaufplan einer Gentherapie – von der Patientenauswahl über die Vektorzubereitung bis zur Nachsorge.

Gentiobiose

Gentiobiose ist ein natürlich vorkommendes Disaccharid aus zwei Glukosemolekülen. Es kommt in Pflanzen vor und spielt eine Rolle in der Lebensmittelchemie sowie der medizinischen Forschung.

Genu nervi facialis

Das Genu nervi facialis ist eine anatomische Biegung des Gesichtsnervs im Felsenbein. Es ist klinisch relevant bei Hirnstamm- und Mittelohr-Erkrankungen.

Genu recurvatum

Genu recurvatum bezeichnet eine Überstreckung des Kniegelenks nach hinten. Diese Fehlstellung kann angeboren oder erworben sein und geht oft mit Instabilität und Schmerzen einher.

Genwirkkette

Eine Genwirkkette beschreibt die Abfolge molekularer Schritte, durch die ein Gen seine biologische Wirkung im Organismus entfaltet – von der DNA über RNA bis zum fertigen Protein.

Geriatrisches Assessment

Das Geriatrische Assessment ist eine umfassende Untersuchungsmethode zur Beurteilung des Gesundheitszustands älterer Menschen in körperlicher, geistiger und sozialer Hinsicht.

Gerinnungsaktivierung

Gerinnungsaktivierung bezeichnet den Prozess, bei dem das Blut nach einer Gefaessverletzung gezielt gerinnt, um Blutungen zu stoppen. Dieser Mechanismus ist lebensnotwendig.

Gerinnungsdiagnostik

Die Gerinnungsdiagnostik umfasst Labortests zur Beurteilung der Blutgerinnung. Sie hilft, Gerinnungsstörungen zu erkennen und Therapien zu überwachen.

Gerinnungsfaktor

Gerinnungsfaktoren sind Proteine im Blut, die für die Blutgerinnung unverzichtbar sind. Sie wirken zusammen, um Wunden zu verschließen und übermäßige Blutungen zu stoppen.

Gerinnungshemmung

Gerinnungshemmung bezeichnet die medizinische Hemmung der Blutgerinnung, um Thrombosen und Embolien zu verhindern. Sie wird mit Antikoagulanzien oder Thrombozytenaggregationshemmern durchgeführt.

Gerinnungstest

Ein Gerinnungstest misst die Blutgerinnungsfähigkeit und hilft, Gerinnungsstörungen frühzeitig zu erkennen. Er wird vor Operationen oder bei Verdacht auf Blutungserkrankungen eingesetzt.

Gerontopsychiatrie

Gerontopsychiatrie ist ein medizinisches Fachgebiet, das sich mit psychischen Erkrankungen im höheren Lebensalter befasst.

Gerstengras

Gerstengras stammt von der jungen Pflanze der Gerste (Hordeum vulgare) und wird geerntet, bevor sich die Ähren bilden.

Gerstenkorn

Ein Gerstenkorn, medizinisch Hordeolum genannt, ist eine akute, eitrige Entzündung der Talg- oder Schweißdrüsen am Augenlid, die durch eine bakterielle Infektion, meist mit Staphylococcus aureus, verursacht wird.

Gesamtkeimzahl

Die Gesamtkeimzahl beschreibt die Gesamtmenge an lebensfähigen Mikroorganismen (z. B. Bakterien, Hefen, Schimmelpilze) in einer Probe.

Geschätzte glomeruläre Filtrationsrate

Die geschätzte glomeruläre Filtrationsrate (eGFR) ist ein Laborwert, der die Nierenfunktion misst. Er gibt an, wie viel Blut die Nieren pro Minute filtern können.

Geschlechtskrankheiten

Geschlechtskrankheiten sind Infektionskrankheiten, die hauptsächlich durch sexuellen Kontakt übertragen werden. Frühzeitige Diagnose und Behandlung sind entscheidend.

Geschmacksverstärker

Geschmacksverstärker sind Stoffe, die den vorhandenen Eigengeschmack von Lebensmitteln intensivieren, ohne selbst einen ausgeprägten Eigengeschmack zu besitzen

geschwollene lymphknoten hals einseitig

Einseitig geschwollene Lymphknoten am Hals sind oft ein Zeichen einer lokalen Infektion, koennen aber auch auf andere Erkrankungen hinweisen. Eine aerztliche Abklaerung ist empfohlen.

Gesichtsfeld

Das Gesichtsfeld bezeichnet den gesamten Bereich, den ein Auge bei ruhigem Blick wahrnehmen kann. Einschränkungen können auf Augen- oder Hirnerkrankungen hinweisen.

Gesunde Ernährung

Eine gesunde Ernährung versorgt den Körper mit allen notwendigen Makro- und Mikronährstoffen, hält den Blutzuckerspiegel stabil, stärkt das Immunsystem und kann das Risiko für zahlreiche Zivilisationskrankheiten deutlich senken.

Gesundes Altern

Gesundes Altern beschreibt den Prozess, körperliche, geistige und soziale Gesundheit im Alter zu erhalten. Erfahren Sie, wie ein aktiver Lebensstil das Wohlbefinden im Alter fördert.

Gewebebiopsie

Die Gewebebiopsie ist eine medizinische Untersuchungsmethode, bei der eine kleine Gewebeprobe entnommen und im Labor analysiert wird, um Krankheiten wie Krebs zu diagnostizieren.

Gewebsdegeneration

Gewebsdegeneration bezeichnet den strukturellen und funktionellen Abbau von Körpergewebe. Sie kann altersbedingt, krankheitsbedingt oder durch äußere Einflüsse entstehen.

Gewebsflüssigkeit

Gewebsflüssigkeit ist die Flüssigkeit, die sich zwischen den Zellen im Körpergewebe befindet. Sie versorgt Zellen mit Nährstoffen und transportiert Stoffwechselprodukte ab.

Gewebshormon

Gewebshormone sind lokal wirkende Botenstoffe, die direkt im Gewebe gebildet werden und wichtige Körperfunktionen regulieren.

Gewebshormone

Gewebshormone sind lokal wirkende Botenstoffe, die direkt im Gewebe gebildet werden und Körperfunktionen regulieren. Sie unterscheiden sich von klassischen Hormonen durch ihre begrenzte Reichweite.

Gewebshypoxie

Gewebshypoxie bezeichnet eine unzureichende Sauerstoffversorgung des Körpergewebes. Sie kann lebenswichtige Organe schädigen und erfordert rasche medizinische Abklärung.

Gewebsödem

Ein Gewebsödem ist eine krankhafte Flüssigkeitsansammlung im Gewebe, die zu Schwellungen führt. Es kann verschiedene Ursachen haben und unterschiedliche Körperstellen betreffen.

Gewebsregeneration

Gewebsregeneration bezeichnet die Fähigkeit des Körpers, beschädigtes oder verlorenes Gewebe durch biologische Prozesse wiederherzustellen. Sie ist ein zentraler Bestandteil der Wundheilung und Gewebereparatur.

Gewebssauerstoff

Gewebssauerstoff bezeichnet die Sauerstoffversorgung des Körpergewebes. Eine ausreichende Versorgung ist essenziell für Zellfunktion und Organgesundheit.

Gewebssauerstoffversorgung

Die Gewebssauerstoffversorgung beschreibt die Zufuhr von Sauerstoff zu den Körperzellen. Sie ist essenziell für den Energiestoffwechsel und das Überleben aller Gewebe.

Gewebssäurebelastung

Gewebssäurebelastung bezeichnet die Ansammlung von Säuren im Körpergewebe, die das natürliche Säure-Basen-Gleichgewicht stört und verschiedene Beschwerden auslösen kann.

Gewebstransplantation

Gewebstransplantation bezeichnet die Übertragung von menschlichem Gewebe auf einen Empfänger zur Behandlung von Verletzungen oder Erkrankungen.

Gewebsumbau

Gewebsumbau bezeichnet den biologischen Prozess, bei dem Gewebe im Koerper abgebaut, erneuert oder umstrukturiert wird. Er ist entscheidend fuer Heilung, Entwicklung und Krankheitsprozesse.

Gewebswachstumsfaktor

Der Gewebswachstumsfaktor ist ein körpereigenes Protein, das Zellwachstum, Zellteilung und Gewebereparatur steuert. Er spielt eine zentrale Rolle in der Wundheilung und Gewebeentwicklung.

Gewebswassergehalt

Der Gewebswassergehalt beschreibt den Anteil an Wasser im Körpergewebe. Er ist ein wichtiger Indikator für den Flüssigkeitshaushalt und die Gesundheit des menschlichen Körpers.

Gewichtsreduktion

Gewichtsreduktion bezeichnet die gezielte Abnahme des Körpergewichts durch Ernährungsumstellung, Bewegung oder medizinische Maßnahmen. Sie dient der Verbesserung der Gesundheit und Lebensqualität.

Gewichtszunahme durch Kollagen

Kann Kollagen eine Gewichtszunahme verursachen? Erfahren Sie, wie Kollagenpräparate den Stoffwechsel beeinflussen und welche Rolle sie bei der Körperzusammensetzung spielen.

GFR Wert

Die glomeruläre Filtrationsrate (GFR) ist ein zentraler Laborwert zur Beurteilung der Nierenfunktion.

GGT Wert

Der Gamma-Glutamyltransferase-Wert (GGT-Wert) ist ein wichtiger Laborparameter zur Beurteilung der Leberfunktion.

GHK-Cu

GHK-Cu ist ein natürlich vorkommendes Kupferpeptid mit regenerativen und entzündungshemmenden Eigenschaften. Es wird in der Medizin und Kosmetik zur Hauterneuerung, Wundheilung und Anti-Aging-Behandlung eingesetzt.

GHRP-2

GHRP-2 ist ein synthetisches Peptid, das die Ausschüttung von Wachstumshormon stimuliert. Es wird in der Forschung und teils im klinischen Umfeld untersucht.

GHRP-6

GHRP-6 ist ein synthetisches Peptid, das die Ausschüttung von Wachstumshormon stimuliert. Es wird in der Forschung und im klinischen Kontext untersucht.

Gicht

Gicht entsteht durch Harnsäurekristalle in den Gelenken und führt zu schmerzhaften Entzündungen. Erfahre alles über Auslöser und Therapie.

Gichttophus

Ein Gichttophus ist eine harte Ablagerung von Harnsäurekristallen im Gewebe, die bei chronischer Gicht entsteht. Er tritt typischerweise an Gelenken, Sehnen und der Haut auf.

Giersch

Giersch (Aegopodium podagraria) ist eine Heilpflanze, die traditionell bei Gicht, Rheuma und Gelenkbeschwerden eingesetzt wird. Sie gilt als eines der bekanntesten Wildkräuter Mitteleuropas.

Gingerole

Gingerol ist eine phenolische phytochemische Verbindung, die in frischem Ingwer enthalten ist und die Wärmerezeptoren auf der Zunge aktiviert. Bioaktive Verbindungen aus Ingwer mit entzündungshemmenden und antioxidativen Eigenschaften.

Gingiva-Index

Der Gingiva-Index (GI) ist ein etabliertes zahnmedizinisches Verfahren zur Beurteilung des Entzündungsgrades des Zahnfleischs (Gingiva).

Gingivitis

Gingivitis ist die oberflächliche Entzündung des Zahnfleischs (Gingiva), die meist durch bakterielle Plaqueablagerungen am Zahnfleischrand verursacht wird.

Gingivostomatitis herpetica

Die Gingivostomatitis herpetica ist eine schmerzhafte Entzündung der Mundschleimhaut und des Zahnfleisches, verursacht durch das Herpes-simplex-Virus Typ 1 (HSV-1).

Ginseng

Ginseng (Panax ginseng) zählt zu den ältesten und am häufigsten verwendeten Heilpflanzen der Welt.

Gips

Ein Gips ist ein starrer Stützverband aus Gipsbinden oder modernen Kunststoffen, der gebrochene Knochen oder verletzte Gelenke ruhigstellt und die Heilung fördert.

Glanduläre odontogene Zyste

Die glanduläre odontogene Zyste ist eine seltene, gutartige Kieferzyste zahnärztlichen Ursprungs mit drüsenähnlicher Auskleidung und erhöhtem Rückfallrisiko.

Glasgow Coma Scale

Die Glasgow Coma Scale (GCS) ist ein standardisiertes Bewertungssystem zur Einschätzung des Bewusstseinszustands bei Patienten nach Hirnverletzungen oder anderen neurologischen Notfällen.

Glaskörper

Der Glaskörper ist eine gelartige, transparente Masse im Inneren des Auges. Er füllt den Raum zwischen Linse und Netzhaut aus und trägt zur Stabilität des Augapfels bei.

Glaskörperblutung

Eine Glaskörperblutung ist eine Einblutung in den Glaskörper des Auges und kann zu plötzlichem Sehverlust führen. Ursachen sind u. a. Diabetes oder Netzhautrisse.

Glattes endoplasmatisches Retikulum

Das glatte endoplasmatische Retikulum ist ein Zellorganell ohne Ribosomen, das Lipide synthetisiert, Giftstoffe abbaut und den Calciumhaushalt reguliert.

Glaubersalz

Glaubersalz (Natriumsulfat) ist ein altbekanntes Abführmittel und Heilmittel. Es wirkt osmotisch im Darm und wird in Medizin sowie Naturheilkunde eingesetzt.

Glaukom

Das Glaukom, umgangssprachlich als grüner Star bekannt, ist eine chronische Augenerkrankung, bei der es zu einer fortschreitenden Schädigung des Sehnervs kommt.

Gleason-Score

Der Gleason-Score ist ein Bewertungssystem zur Beurteilung des Aggressivitätsgrades von Prostatakrebs anhand von Gewebeproben. Je höher der Wert, desto aggressiver verhält sich der Tumor.

Gliadin

Gliadin ist neben Glutenin eines der beiden Hauptproteine des Glutens.

Gliazelle

Gliazellen sind die nicht-neuronalen Stützzellen des Nervensystems. Sie ernähren, schützen und regulieren Nervenzellen und sind unverzichtbar für eine gesunde Gehirnfunktion.

Gliederschmerzen

Gliederschmerzen sind ein häufiges Symptom, das sich als dumpfer, ziehender oder drückender Schmerz in Armen, Beinen oder Gelenknähe äußert.

Glinid

Glinide sind kurzwirksame Antidiabetika, die die Insulinausschüttung der Bauchspeicheldrüse anregen. Sie werden zur Behandlung von Typ-2-Diabetes eingesetzt.

Glioblastom

Ein Glioblastom ist ein hochaggressiver, bösartiger Hirntumor, der aus Gliazellen entsteht und schnell wächst.

Glitazon

Glitazone sind orale Antidiabetika zur Behandlung von Typ-2-Diabetes. Sie verbessern die Insulinsensitivität und senken den Blutzuckerspiegel.

Glomeruläre Filtrationsrate

Die glomeruläre Filtrationsrate (GFR) misst die Filterleistung der Nieren. Sie ist ein zentraler Wert zur Beurteilung der Nierenfunktion und Diagnose von Nierenerkrankungen.

Glomeruläre Proteinurie

Die glomeruläre Proteinurie bezeichnet eine erhöhte Ausscheidung von Eiweiß im Urin, die durch eine Schädigung des Nierenfilters (Glomerulus) verursacht wird.

Glossitis

Glossitis ist eine Entzündung der Zunge, die Schwellungen, Schmerzen und Veränderungen der Zungenoberfläche verursachen kann. Sie kann akut oder chronisch auftreten.

GLP-1 natürliche Booster

GLP-1 natürliche Booster sind Lebensmittel, Nährstoffe und Lebensstilfaktoren, die die körpereigene Ausschüttung des Darmhormons GLP-1 fördern und so Blutzucker, Appetit und Gewicht positiv beeinflussen.

GLP-1-Rezeptoragonist

GLP-1-Rezeptoragonisten sind Medikamente zur Behandlung von Typ-2-Diabetes und Adipositas. Sie ahmen das Darmhormon GLP-1 nach und senken den Blutzucker auf natürliche Weise.

Glucocorticoidstoffwechsel

Der Glucocorticoidstoffwechsel beschreibt die Synthese, den Abbau und die Wirkung von Glucocorticoiden wie Cortisol im menschlichen Körper. Diese Steroidhormone sind essenziell für Stoffwechsel, Immunsystem und Stressreaktion.

Glucomannan

Glucomannan ist ein löslicher Ballaststoff, der aus der Konjakwurzel (Amorphophallus konjac) gewonnen wird.

Glucosamin

Glucosamin ist eine natürliche Aminozucker-Verbindung, die im Körper als wichtiger Baustein für Knorpel, Bindegewebe und Gelenkflüssigkeit dient.

Glucose-6-phosphat-Dehydrogenase

Die Glucose-6-phosphat-Dehydrogenase (G6PD) ist ein lebenswichtiges Enzym in den roten Blutkörperchen, das diese vor oxidativem Stress schützt. Ein G6PD-Mangel kann zu Hämolyse führen.

Glucose-6-phosphat-Dehydrogenase-Mangel

Der Glucose-6-phosphat-Dehydrogenase-Mangel (G6PD-Mangel) ist ein erblicher Enzymdefekt der roten Blutkörperchen, der zu hämolytischer Anämie führen kann. Er ist eine der häufigsten genetischen Stoffwechselstörungen weltweit.

Glukagonhemmung

Glukagonhemmung bezeichnet die Unterdrückung des Hormons Glukagon, das den Blutzucker reguliert. Sie spielt eine zentrale Rolle bei modernen Diabetes-Therapien.

Glukagonsekretion

Die Glukagonsekretion bezeichnet die Freisetzung des Hormons Glukagon aus den Alpha-Zellen der Bauchspeicheldrüse. Sie reguliert den Blutzuckerspiegel und ist essenziell für die Energieversorgung des Körpers.

Glukokortikoid

Glukokortikoide sind körpereigene oder synthetische Steroidhormone, die entzündungshemmend und immunsuppressiv wirken. Sie werden bei vielen Erkrankungen therapeutisch eingesetzt.

Glukoneogenese

Die Glukoneogenese ist ein Stoffwechselweg, bei dem der Körper Glukose aus Nicht-Kohlenhydrat-Vorstufen wie Aminosäuren oder Laktat neu synthetisiert.

Glukose

Glukose ist ein einfacher Zucker und der wichtigste Energielieferant des menschlichen Körpers. Sie wird über die Nahrung aufgenommen und im Blut transportiert.

Glukoseaufnahme

Die Glukoseaufnahme beschreibt, wie Zucker aus der Nahrung ins Blut und in die Körperzellen gelangt. Sie ist zentral für die Energieversorgung des Körpers.

Glukosestoffwechsel

Der Glukosestoffwechsel beschreibt, wie der Körper Zucker (Glukose) aufnimmt, verarbeitet und als Energie nutzt. Er ist zentral für die Gesundheit und bei Erkrankungen wie Diabetes gestört.

Glukosestoffwechseltest

Der Glukosestoffwechseltest untersucht, wie der Körper Zucker verarbeitet. Er wird zur Diagnose von Diabetes und Insulinresistenz eingesetzt.

Glukosetoleranztest

Der Glukosetoleranztest prüft, wie gut der Körper Zucker verarbeitet. Er dient zur Diagnose von Diabetes mellitus und Schwangerschaftsdiabetes.

Glukosewert

Der Glukosewert gibt die Konzentration von Zucker im Blut an und ist ein zentraler Indikator für den Kohlenhydratstoffwechsel.

Glukuronidierung

Die Glukuronidierung ist ein wichtiger Stoffwechselprozess in der Leber, bei dem körperfremde und körpereigene Substanzen chemisch verändert werden, um ihre Ausscheidung zu erleichtern.

Glukuronsäure

Glukuronsäure ist eine natürlich vorkommende Zuckersäure, die im menschlichen Körper eine zentrale Rolle bei der Entgiftung und dem Stoffwechsel spielt.

Glutamat-Oxalacetat-Transaminase

Die Glutamat-Oxalacetat-Transaminase (GOT) ist ein Enzym, das vor allem in Leber, Herz und Muskeln vorkommt. Erhoehte GOT-Werte im Blut koennen auf Zellschaeden in diesen Organen hinweisen.

Glutamat-Pyruvat-Transaminase

Die Glutamat-Pyruvat-Transaminase (GPT) ist ein Leberenzym, dessen Blutwert zur Beurteilung der Leberfunktion und zur Erkennung von Leberschäden eingesetzt wird.

Glutaminpräparat

Ein Glutaminpräparat liefert die Aminosäure L-Glutamin als Nahrungsergänzungsmittel. Es wird zur Unterstützung von Darm, Immunsystem und Muskelregeneration eingesetzt.

Glutathion

Glutathion ist ein tripeptidisches Molekül, das aus den Aminosäuren Glutamat, Cystein und Glycin besteht.

Glutathion-Peptid

Das Glutathion-Peptid ist ein körpereigenes Tripeptid mit starker antioxidativer Wirkung. Es schützt Zellen vor oxidativem Stress und spielt eine zentrale Rolle im Immunsystem und der Entgiftung.

Gluten

Gluten ein natürliches Protein in Getreidesorten wie Weizen, Roggen, Gerste und Dinkel. Welche Lebensmittel enthalten besonders viel Gluten?

glutenfreie lebensmittel liste

Eine glutenfreie Lebensmittel Liste zeigt, welche Produkte kein Gluten enthalten und für Menschen mit Zöliakie oder Glutensensitivität geeignet sind.

Glutenhaltige Lebensmittel

Gluten ist ein natürlich vorkommendes Speicherprotein in bestimmten Getreidesorten wie Weizen, Dinkel, Roggen, Gerste, Grünkern und Kamut.

Glutenin

Glutenin ist neben Gliadin eines der beiden Hauptproteine des Glutens. 

Glutenunverträglichkeit

Glutenunverträglichkeit bezeichnet eine Überempfindlichkeit gegenüber dem Klebereiweiß Gluten, das in Weizen, Gerste und Roggen vorkommt. Sie kann als Zöliakie, Weizenallergie oder nicht-zöliakische Glutensensitivität auftreten.

Glycan Targeting

Glycan Targeting bezeichnet eine innovative Strategie in der medizinischen Forschung und Therapie, bei der spezifische Zuckerstrukturen (Glykane) auf Zelloberflächen als Zielstrukturen für Wirkstoffe, Antikörper oder diagnostische Marker genutzt werden.

Glycerin

Glycerin ist bekannt für seine Fähigkeit, Feuchtigkeit zu binden und die Geschmeidigkeit von Produkten zu verbessern. 

Glycerinaldehyd

Glycerinaldehyd ist ein einfacher Dreifachzucker (Triose) und gilt als das kleinste Monosaccharid. Er spielt eine zentrale Rolle im Kohlenhydratstoffwechsel.

Glycinerg

Glycinerg beschreibt Nervenzellen, Synapsen oder Prozesse, die den Neurotransmitter Glycin nutzen. Glycinerge Signalübertragung spielt eine zentrale Rolle im zentralen Nervensystem.

Glykämie

Glykämie bezeichnet den Blutzuckerspiegel im menschlichen Körper. Ein ausgeglichener Blutzucker ist entscheidend für Gesundheit und Wohlbefinden.

Glykämische Last

Die glykämische Last (GL) ist ein Maß dafür, wie stark ein Lebensmittel den Blutzuckerspiegel beeinflusst.

Glykämischer Index

Der glykämische Index (GI) ist ein Maß, das angibt, wie schnell ein Lebensmittel den Blutzuckerspiegel ansteigen lässt.

Glykiertes Hämoglobin

Glykiertes Hämoglobin (HbA1c) ist ein Blutwert, der den durchschnittlichen Blutzuckerspiegel der letzten 2–3 Monate widerspiegelt und zur Diagnose und Kontrolle von Diabetes eingesetzt wird.

Glykocholie

Glykocholie bezeichnet einen erhöhten Gallensäuregehalt im Blut oder Gewebe. Sie tritt bei Lebererkrankungen und Gallenwegsstörungen auf.

Glykogenspeicher

Glykogenspeicher sind die körpereigenen Reserven des Energielieferanten Glykogen, gespeichert vor allem in Leber und Muskulatur. Sie sichern die Energieversorgung bei körperlicher Belastung und Nüchternphasen.

Glykokortikoidresistenz

Glykokortikoidresistenz bezeichnet die verminderte Antwort des Körpers auf Glykokortikoide wie Kortisol. Sie kann genetisch bedingt oder erworben sein und erfordert spezialisierte Diagnostik.

Glykolyse

Die Glykolyse ist ein zentraler Stoffwechselweg, bei dem Glukose in Energie umgewandelt wird. Sie findet in jeder Körperzelle statt und ist essenziell für die Energieversorgung des Organismus.

Glykoprotein

Glykoproteine sind Proteine, an die Zuckermoleküle (Glykane) gebunden sind.

Glykoproteinsynthese

Die Glykoproteinsynthese ist der zelluläre Prozess, bei dem Proteine mit Zuckerketten verknüpft werden. Sie ist essenziell für viele Körperfunktionen.

Glykosid

Glykoside sind natürliche oder synthetische Verbindungen, bei denen ein Zuckermolekül an einen Nichtzucker-Anteil gebunden ist. Sie kommen in Pflanzen vor und haben vielfältige medizinische Bedeutung.

Glykosidase

Glykosidasen sind Enzyme, die glykosidische Bindungen in Kohlenhydraten spalten. Sie spielen eine zentrale Rolle im Stoffwechsel und in der Verdauung.

Glyphosat

Glyphosat ist das weltweit meistverwendete Herbizid. Erfahre mehr über seine Wirkweise, Risiken für Mensch und Umwelt sowie die wissenschaftliche Einordnung durch WHO, IARC und EFSA.

GMO-Nachweis

GMO-Analysen (genetisch veränderte Organismen) beruhen häufig auf dem Nachweis bestimmter promotor- und terminator-Segmente, die in transgenen Pflanzen eingebaut sind.

Gnatophym

Gnatophym ist ein seltener medizinischer Begriff aus der Teratologie, der eine angeborene Fehlbildung im Bereich des Kiefers oder Gesichts bezeichnet.

GOÄ

(Gebührenordnung für Ärzte) ist die gesetzliche Grundlage für die Abrechnung ärztlicher Leistungen außerhalb der gesetzlichen Krankenversicherung, insbesondere für Privatpatienten, Selbstzahler und Beihilfeberechtigte.

Goji Beeren

Goji-Beeren (auch Wolfsbeeren genannt) stammen ursprünglich aus Asien und werden seit Jahrhunderten in der Traditionellen Chinesischen Medizin eingesetzt.

Goldblatt-Mechanismus

Der Goldblatt-Mechanismus beschreibt, wie eine verminderte Nierendurchblutung über das Renin-Angiotensin-Aldosteron-System zu Bluthochdruck führt.

Gonaden

Gonaden sind die primären Geschlechtsdrüsen des Menschen: Hoden beim Mann und Eierstöcke bei der Frau. Sie produzieren Geschlechtszellen und Sexualhormone.

Gonadendysgenesie

Gonadendysgenesie bezeichnet eine Fehlentwicklung der Keimdrüsen (Gonaden). Sie kann zu Unfruchtbarkeit und Hormonstörungen führen.

Gonadorelin

Gonadorelin ist ein synthetisches Hormon, das dem natürlichen GnRH entspricht und die Ausschüttung von LH und FSH aus der Hypophyse stimuliert. Es wird in der Diagnostik und Therapie von Hormonstörungen eingesetzt.

Gonadorelin acetat

Gonadorelin acetat ist ein synthetisches Hormonpräparat, das dem körpereigenen GnRH entspricht und zur Diagnose und Behandlung hormoneller Störungen eingesetzt wird.

Gonarthrose

Gonarthrose ist eine degenerative Erkrankung des Kniegelenks, bei der der Gelenkknorpel zunehmend abgebaut wird. Sie verursacht Schmerzen, Steifigkeit und Bewegungseinschränkungen.

Gonarthrosetherapie

Die Gonarthrosetherapie umfasst alle Maßnahmen zur Behandlung von Kniegelenkverschleiß. Ziel ist Schmerzlinderung, Funktionserhalt und Lebensqualität.

Gonorrhö

Gonorrhö ist eine bakterielle Geschlechtskrankheit, verursacht durch Neisseria gonorrhoeae. Sie befällt Schleimhäute und ist weltweit eine der häufigsten sexuell übertragbaren Infektionen.

Gordon-Fingerspreizzeichen

Das Gordon-Fingerspreizzeichen ist ein neurologisches Reflexzeichen, das auf eine Schädigung des zentralen Nervensystems hinweisen kann. Es wird bei der klinischen Untersuchung geprüft.

Gordon-Reflex

Der Gordon-Reflex ist ein pathologischer Fremdreflex, der auf eine Schädigung des zentralen Nervensystems hinweist. Er wird durch Druck auf die Wadenmuskulatur ausgelöst.

GPT-Wert

Der GPT-Wert – auch ALT (Alanin-Aminotransferase) genannt – ist ein Leberenzym, das vor allem in den Leberzellen vorkommt.

Graham-Reaktion

Die Graham-Reaktion beschreibt ein physikalisches Prinzip der Gasdiffusion: Leichtere Gase diffundieren schneller als schwerere. Grundlage u.a. in der Medizin und Diagnostik.

Gram-Färbung

Die Gram-Färbung ist eine grundlegende mikrobiologische Färbemethode zur Unterscheidung von Bakterien in grampositive und gramnegative Gruppen anhand ihrer Zellwandstruktur.

Gram-positive Bakterien

Gram-positive Bakterien sind Mikroorganismen mit einer dicken Zellwand, die sich im Gram-Färbeverfahren blau-violett anfärben. Sie umfassen viele klinisch relevante Erreger wie Staphylokokken und Streptokokken.

Granulomatose mit Polyangiitis

Die Granulomatose mit Polyangiitis (GPA) ist eine seltene Autoimmunerkrankung, bei der Blutgefäße entzündet werden und sich Granulome in Organen wie Nase, Lunge und Nieren bilden.

Granulozyten

Granulozyten sind weiße Blutkörperchen, die eine zentrale Rolle im Immunsystem spielen. Sie bekämpfen Infektionen und sind an Entzündungsreaktionen beteiligt.

Granulozyten absolut

Granulozyten absolut bezeichnet die gemessene Anzahl der Granulozyten pro Mikroliter Blut. Dieser Wert ist ein wichtiger Bestandteil des Blutbilds und gibt Auskunft über die Immunabwehr.

Granulozytenaktivierung

Granulozytenaktivierung bezeichnet die Aktivierung weißer Blutzellen (Granulozyten) als Teil der Immunantwort. Sie spielt eine zentrale Rolle bei Entzündungen und der Abwehr von Infektionen.

Granulozytenreifung

Die Granulozytenreifung beschreibt die Entwicklung weißer Blutkörperchen im Knochenmark – ein zentraler Prozess des Immunsystems.

Granulozytopoese

Die Granulozytopoese ist die Bildung von Granulozyten im Knochenmark. Diese weißen Blutkörperchen sind essenziell für die Immunabwehr des menschlichen Körpers.

Gravitation

Gravitation ist die natürliche Anziehungskraft zwischen Massen. In der Medizin beeinflusst sie Körperhaltung, Kreislauf und Bewegungsapparat.

Gray-Zeichen

Das Gray-Zeichen ist ein klinisches Symptom bei akuter Pankreatitis: eine grau-blaue Verfärbung der Flanken, die auf eine schwere innere Blutung hinweist.

Griffstärke

Die Griffstärke beschreibt die Kraft der Hand- und Unterarmmuskulatur beim Greifen. Sie gilt als wichtiger Indikator für die allgemeine Muskelkraft und Gesundheit.

Grippaler Infekt

Ein grippaler Infekt ist eine virale Erkältung mit Husten, Schnupfen und Abgeschlagenheit. Erfahre, wie Lactoferrin zur Stärkung des Immunsystems und zur Linderung der Symptome beitragen kann.

Grippe Symptome

Die Grippe (Influenza) ist eine akute Virusinfektion der Atemwege, die sich deutlich von einer Erkältung unterscheidet.

Grippeimpfung

Die Grippeimpfung schützt vor der saisonalen Influenza. Sie wird jährlich empfohlen und ist besonders für Risikogruppen wichtig.

Grippewelle

Eine Grippewelle bezeichnet einen Zeitraum, in dem die Influenza-Fallzahlen stark ansteigen und sich das Virus verstärkt in der Bevölkerung verbreitet.

Grippostad

Grippostad ist ein rezeptfreies Kombinationspräparat zur Linderung von Erkältungs- und Grippesymptomen wie Fieber, Schmerzen und Schnupfen.

Großes Blutbild

Das große Blutbild ist eine umfassende Blutuntersuchung, die neben den Blutzellwerten auch die genaue Verteilung der weißen Blutkörperchen erfasst und wichtige Hinweise auf Erkrankungen liefert.

Grundumsatz

Der Grundumsatz beschreibt die Energiemenge, die der Körper in vollständiger Ruhe benötigt, um lebenswichtige Funktionen aufrechtzuerhalten. Er bildet die Basis jeder Ernährungs- und Gewichtsplanung.

grüner tee histamin

Grüner Tee kann bei Histaminintoleranz problematisch sein, da er histaminliberierende Eigenschaften besitzt. Erfahren Sie, was das für Betroffene bedeutet.

Grünkohl

Grünkohl ist reich an Vitamin K, Antioxidantien und sekundären Pflanzenstoffen. Erfahre, wie er Zellschutz, Entgiftung und Herz-Kreislauf-System unterstützt.

Grüntee Extrakt

Grüntee Extrakt ist ein hochkonzentrierter Wirkstoff, reich an Antioxidantien, Vitaminen, Mineralstoffen und sekundären Pflanzenstoffen.

Gruppentherapie

Gruppentherapie ist eine Form der Psychotherapie, bei der mehrere Personen gemeinsam unter Anleitung eines Therapeuten an psychischen oder sozialen Problemen arbeiten.

Guanin

Guanin ist eine der vier Nukleobasen der DNA und RNA. Als Purinbase spielt es eine zentrale Rolle bei der Speicherung und Weitergabe genetischer Informationen.

Guanosintriphosphat

Guanosintriphosphat (GTP) ist ein energiereiches Nukleotid, das in Zellen als Energielieferant und Signalmolekül eine zentrale Rolle spielt.

Guarana Extrakt

Ein natürlicher Koffeinlieferant aus den Samen der Guarana-Pflanze. Es erhöht die Energie, verbessert die geistige Wachsamkeit und unterstützt die Fettverbrennung.

Guarkernmehl

Guarkernmehl ist ein natürliches Verdickungs- und Bindemittel, das aus den Samen der Guarpflanze (Cyamopsis tetragonoloba) gewonnen wird.

Guillain-Barré-Syndrom

Das Guillain-Barré-Syndrom ist eine seltene neurologische Erkrankung, bei der das Immunsystem die peripheren Nerven angreift und zu Lähmungen führen kann.

Gummi arabicum

Gummi arabicum ist ein natürlicher Rohstoff, der aus dem getrockneten Saft von Akazien gewonnen wird und vor allem in der Lebensmittelindustrie Verwendung findet.

Gürtelrose

Gürtelrose (Herpes Zoster) ist eine schmerzhafte Hauterkrankung, die durch das Varizella-Zoster-Virus verursacht wird, dass auch die Windpocken hervorruft.

Gürtelrose-Impfung

Die Gürtelrose-Impfung schützt vor einer Erkrankung durch das Varizella-Zoster-Virus, das nach einer überstandenen Windpockeninfektion im Nervensystem verbleibt und später als Gürtelrose (Herpes zoster) reaktiviert werden kann.

gutartiger tumor

Ein gutartiger Tumor ist eine nicht-krebsartige Gewebewucherung, die langsam wächst und keine Metastasen bildet. Er ist meist gut behandelbar und selten lebensbedrohlich.

Gyrasehemmer

Gyrasehemmer sind Antibiotika, die bakterielle Enzyme hemmen und so die Vermehrung von Bakterien stoppen. Sie werden bei verschiedenen Infektionskrankheiten eingesetzt.

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Epitalon

Epitalon ist ein synthetisches Tetrapeptid, das als Anti-Aging-Wirkstoff erforscht wird. Es soll die Telomerase-Aktivität steigern und zelluläre Alterungsprozesse verlangsamen.

Hexarelin

Hexarelin ist ein synthetisches Wachstumshormon-Sekretagogum, das die Ausschüttung von Wachstumshormon stimuliert und in der medizinischen Forschung eingesetzt wird.

DSIP

DSIP (Delta Sleep-Inducing Peptide) ist ein körpereigenes Neuropeptid, das den Schlaf reguliert und neurologische sowie endokrine Funktionen beeinflusst.