Glossar: G
Du hast Fragen zu bestimmten Symptomen oder Inhaltsstoffen? In unserem Glossar findest Du einen Ratgeber von A bis Z zu Deiner Gesundheit.
G
280 Beiträge in dieser Lexikon KategorieG-Protein
G-Proteine sind Signalmoleküle in Zellen, die Reize von der Zelloberfläche ins Zellinnere weiterleiten. Sie spielen eine zentrale Rolle bei vielen physiologischen Prozessen.
GABA
GABA (Gamma-Aminobuttersäure) ist der wichtigste hemmende Neurotransmitter im zentralen Nervensystem.
GABAerg
GABAerg beschreibt Strukturen, Prozesse oder Substanzen, die auf den Neurotransmitter GABA wirken oder von ihm beeinflusst werden. GABA ist der wichtigste hemmende Botenstoff im zentralen Nervensystem.
Gabelrippe
Eine Gabelrippe ist eine angeborene Fehlbildung, bei der das vordere Ende einer Rippe gespalten oder gegabelt ist. Sie ist meist harmlos und wird oft als Zufallsbefund entdeckt.
Galactooligosaccharide (GOS)
Galactooligosaccharide (GOS) gehören zu den präbiotischen Ballaststoffen, die den Aufbau und Erhalt einer gesunden Darmflora fördern.
Galactose
Galactose ist ein einfacher Zucker (Monosaccharid), der strukturell eng mit Glukose verwandt ist.
Galaktitol
Galaktitol ist ein Zuckeralkohol, der beim Abbau von Galaktose entsteht. Bei der Stoffwechselerkrankung Galaktosämie kann er sich schädlich im Körper anreichern.
Galaktosämie
Galaktosämie ist eine seltene, angeborene Stoffwechselerkrankung, bei der der Körper den Milchzucker Galaktose nicht richtig abbauen kann. Ohne frühzeitige Behandlung kann sie zu schwerwiegenden Organschäden führen.
Galaktose
Galaktose ist ein Einfachzucker (Monosaccharid), der strukturell eng mit Glukose verwandt ist.
Galaktoseintoleranz
Galaktoseintoleranz bezeichnet die Unfähigkeit des Körpers, Galaktose richtig zu verstoffwechseln. Sie kann zu schweren Beschwerden führen und erfordert eine strenge Diät.
Galle
Die Galle ist eine gelblich-grüne Körperflüssigkeit, die in der Leber produziert und in der Gallenblase gespeichert wird. Sie spielt eine zentrale Rolle bei der Fettverdauung im Dünndarm.
Galleleckage
Eine Galleleckage bezeichnet das Austreten von Gallenflüssigkeit aus den Gallenwegen in die Bauchhöhle. Sie tritt häufig nach Operationen auf und erfordert rasche medizinische Behandlung.
Gallenblase
Die Gallenblase ist ein birnenförmiges Hohlorgan, das sich an der Unterseite der Leber befindet und eine zentrale Rolle bei der Verdauung von Fetten spielt.
Gallenblasendrainage
Die Gallenblasendrainage ist ein medizinisches Verfahren zur Ableitung von Galle bei Erkrankungen der Gallenblase. Sie wird eingesetzt, wenn eine operative Entfernung nicht sofort möglich ist.
Gallenblasendyskinesie
Gallenblasendyskinesie ist eine Funktionsstörung der Gallenblase, bei der sich diese nicht richtig zusammenzieht und Galle nicht ausreichend in den Darm abgibt – ohne erkennbare strukturelle Ursache.
Gallenblasenmotilität
Die Gallenblasenmotilität beschreibt die Fähigkeit der Gallenblase, sich zusammenzuziehen und Galle in den Darm abzugeben. Störungen können Verdauungsprobleme verursachen.
Gallenblasenpolyp
Ein Gallenblasenpolyp ist ein gutartiger Schleimhautwuchs in der Gallenblase. Meist harmlos, erfordert er bei bestimmter Größe regelmäßige Kontrolle oder Operation.
Gallenfarbstoff
Gallenfarbstoffe sind natürliche Abbauprodukte des roten Blutfarbstoffs Hämoglobin und verleihen der Galle ihre charakteristische gelblich-grüne Farbe.
Gallenflussförderung
Gallenflussförderung beschreibt Maßnahmen zur Anregung des Gallenflusses aus Leber und Gallenblase, um die Fettverdauung und Entgiftung zu unterstützen.
Gallenflüssigkeit
Gallenflüssigkeit ist eine vom Körper produzierte Verdauungsflüssigkeit, die in der Leber gebildet und in der Gallenblase gespeichert wird. Sie spielt eine zentrale Rolle bei der Fettverdauung.
Gallenflussregulation
Die Gallenflussregulation beschreibt die Steuerung der Galleproduktion und -abgabe aus Leber und Gallenblase in den Darm zur Fettverdauung.
Gallengangsatresie
Die Gallengangsatresie ist eine seltene, angeborene Erkrankung, bei der die Gallenwege fehlen oder verschlossen sind. Sie führt unbehandelt zu schwerem Leberschaden.
Gallengangsrekonstruktion
Die Gallengangsrekonstruktion ist ein chirurgisches Verfahren zur Wiederherstellung der Gallenwege nach Verletzung, Verengung oder Erkrankung. Ziel ist die Wiederherstellung des normalen Gallenabflusses.
Gallenproduktion
Die Gallenproduktion bezeichnet die Herstellung von Gallenflüssigkeit in der Leber. Sie ist essenziell für die Fettverdauung und die Ausscheidung von Stoffwechselprodukten.
Gallensäurebindung
Gallensäurebindung bezeichnet den Prozess, bei dem Gallensäuren im Darm gebunden und deren Rückresorption gehemmt wird – ein wichtiger Mechanismus zur Senkung des Cholesterinspiegels.
Gallensäurekreislauf
Der Gallensäurekreislauf beschreibt den Wiederverwertungsprozess der Gallensäuren zwischen Leber, Darm und Blut. Er ist essenziell für die Fettverdauung und den Cholesterinstoffwechsel.
Gallensäuremalabsorption
Gallensäuremalabsorption ist eine Störung, bei der Gallensäuren im Darm nicht ausreichend aufgenommen werden und Durchfall sowie Verdauungsprobleme verursachen.
Gallensäuremengenbestimmung
Die Gallensäuremengenbestimmung ist ein diagnostisches Verfahren, bei dem die Konzentration der Gallensäuren im Blut gemessen wird. Sie dient der Beurteilung der Leberfunktion und der Erkennung von Gallenwegerkrankungen.
Gallensäuren
Gallensäuren sind körpereigene Substanzen der Leber, die bei der Verdauung von Fetten eine zentrale Rolle spielen und im Darm als Gallensalze wirken.
Gallensäureresorption
Die Gallensäureresorption bezeichnet die Wiederaufnahme von Gallensäuren im Dünndarm in den Blutkreislauf – ein zentraler Schritt des enterohepatischen Kreislaufs.
Gallensäurerezeptor
Der Gallensäurerezeptor ist ein Zellrezeptor, der auf Gallensäuren reagiert und wichtige Stoffwechselprozesse in Leber, Darm und weiteren Organen reguliert.
Gallensäuresekretion
Die Gallensäuresekretion beschreibt die Bildung und Abgabe von Gallensäuren durch die Leber in die Galle. Sie ist essenziell für die Fettverdauung und Aufnahme fettlöslicher Vitamine.
Gallensäurestatus
Der Gallensäurestatus ist ein diagnostischer Bluttest, der die Konzentration von Gallensäuren im Blut misst und Rückschlüsse auf die Leberfunktion und den Fettstoffwechsel ermöglicht.
Gallensäuresynthese
Die Gallensäuresynthese ist der biochemische Prozess, bei dem die Leber aus Cholesterin Gallensäuren herstellt. Diese sind essenziell für die Fettverdauung und die Ausscheidung von Cholesterin.
Gallensäuretherapie
Die Gallensäuretherapie nutzt natürliche oder synthetische Gallensäuren zur Behandlung von Leber- und Gallenwegserkrankungen. Sie wird z. B. bei Gallensteinen und cholestatischen Lebererkrankungen eingesetzt.
Gallensäureverlust
Gallensäureverlust bezeichnet den übermäßigen Verlust von Gallensäuren über den Stuhl, was zu Verdauungsstörungen und Fettstühlen führen kann.
Gallensäureverlust-Syndrom
Das Gallensäureverlust-Syndrom ist eine Stoffwechselstörung, bei der zu viele Gallensäuren in den Dickdarm gelangen und dort Durchfall verursachen. Es entsteht häufig nach Darmoperationen oder bei chronischen Darmerkrankungen.
Gallensäurezufuhr
Die Gallensäurezufuhr beschreibt die Aufnahme von Gallensäuren im Körper, die für die Fettverdauung und Nährstoffaufnahme essenziell sind.
Gallenstein
Gallensteine sind feste Ablagerungen in der Gallenblase, die Schmerzen und Entzündungen verursachen können. Erfahren Sie mehr über Ursachen, Symptome und Behandlung.
Gallensteine
Gallensteine verursachen Schmerzen, Völlegefühl und Gallenkoliken. Erfahre alles über Ursachen, Symptome, schulmedizinische Therapien und natürliche Maßnahmen zur Vorbeugung.
Gallensteinkur
Eine Gallensteinkur ist eine alternative Methode zur vermeintlichen Aufloesung oder Ausscheidung von Gallensteinen. Erfahren Sie, was dahintersteckt und was die Wissenschaft dazu sagt.
Gallenwege
Die Gallenwege sind ein Netz aus Kanälen, das die von der Leber produzierte Galle in den Dünndarm leitet und so die Fettverdauung ermöglicht.
Gallertkapsel
Eine Gallertkapsel ist eine weiche, elastische Arzneimittelkapsel aus Gelatine oder pflanzlichen Stoffen, die flüssige oder halbfeste Wirkstoffe enthält.
Gallertknorpel
Gallertknorpel ist eine seltene Knorpelart im menschlichen Körper, die vor allem in der Ohrmuschel und der Epiglottis vorkommt und durch einen hohen Gehalt an Proteoglykanen geprägt ist.
GALT
GALT (Gut-Associated Lymphoid Tissue) ist das darmassoziierte lymphatische Gewebe und bildet den größten Teil des menschlichen Immunsystems im Darm.
Gametogenese
Die Gametogenese ist der biologische Prozess, bei dem reife Geschlechtszellen (Gameten) gebildet werden. Sie umfasst die Spermatogenese beim Mann und die Oogenese bei der Frau.
Ganglienblockade
Die Ganglienblockade hemmt die Signalübertragung in autonomen Ganglien und beeinflusst so Blutdruck, Herzfrequenz und weitere vegetative Funktionen.
Ganglienzelle
Eine Ganglienzelle ist ein spezialisierter Nervenzelltyp, der in Ganglien des peripheren Nervensystems vorkommt und Signale zwischen Organen und dem Gehirn weiterleitet.
Ganglion
Ein Ganglion, umgangssprachlich auch Überbein genannt, ist eine gutartige, flüssigkeitsgefüllte Zyste, die sich meist im Bereich von Gelenken oder Sehnenscheiden bildet, besonders häufig an Handgelenk, Fingern oder Fußrücken.
Ganglion Finger
Ein Ganglion am Finger ist eine gutartige, flüssigkeitsgefüllte Zyste, die häufig an Sehnen oder Gelenken des Fingers auftritt und meist schmerzlos ist.
Ganglion Handgelenk
Ein Ganglion am Handgelenk ist eine gutartige Zyste, die mit geleeartiger Flüssigkeit gefüllt ist. Es entsteht häufig an Sehnen oder Gelenkkapseln und ist die häufigste gutartige Weichteilgeschwulst der Hand.
Gangrän
Gangrän bezeichnet das Absterben von Körpergewebe infolge einer unzureichenden Blutversorgung oder bakteriellen Infektion. Sie tritt häufig an den Extremitäten auf.
Gangränös
Gangränös beschreibt das Absterben von Körpergewebe infolge einer gestörten Durchblutung oder schweren Infektion. Es ist ein medizinischer Notfall, der rasches Handeln erfordert.
Ganzkörperdiagnostik
Die Ganzkörperdiagnostik ist eine umfassende medizinische Untersuchung des gesamten Körpers zur Früherkennung von Krankheiten. Sie kombiniert verschiedene bildgebende und labormedizinische Verfahren.
Garden-Klassifikation
Die Garden-Klassifikation ist ein medizinisches Einteilungssystem für Schenkelhalsfrakturen, das den Schweregrad anhand der Knochenstellung in vier Typen beschreibt.
Gardner-Diamond-Syndrom
Das Gardner-Diamond-Syndrom, auch bekannt als psychogen-purpura oder autoerythrozytäre Sensitivität, ist eine äußerst seltene und noch immer nicht vollständig verstandene Blutungserkrankung, die vor allem Frauen im mittleren Lebensalter betrifft.
Garrulitas vulvae
Garrulitas vulvae bezeichnet unwillkuerliche, gelegentlich hoerbare Geraeusche aus dem Scheidenbereich, meist durch einstroemende Luft. Harmlos, aber sozial belastend.
Gasbrand (Krankheit)
Gasbrand (medizinisch: Clostridien-Myonekrose) ist eine akute, lebensbedrohliche bakterielle Infektion, die durch bestimmte Clostridien-Bakterien verursacht wird – meist Clostridium perfringens.
Gastrektomie
Die Gastrektomie ist die operative Entfernung des Magens, ganz oder teilweise. Sie wird vor allem bei Magenkrebs eingesetzt und erfordert eine langfristige Ernährungsanpassung.
Gastritis Symptome
Gastritis Symptome beschreiben die typischen Beschwerden, die bei einer Entzündung der Magenschleimhaut auftreten können.
Gastroduodenale Ulkuskrankheit
Die gastroduodenale Ulkuskrankheit bezeichnet das Auftreten von Geschwüren in der Magenschleimhaut oder im Zwölffingerdarm. Sie wird häufig durch Bakterien oder Schmerzmittel ausgelöst.
Gastrointestinale Beschwerden
Gastrointestinale Beschwerden umfassen Symptome des Magen-Darm-Trakts wie Bauchschmerzen, Blähungen, Übelkeit oder Durchfall. Sie können viele Ursachen haben und sind weit verbreitet.
Gastrointestinale Blutung
Eine gastrointestinale Blutung ist eine Blutung im Verdauungstrakt, die vom Mund bis zum After reichen kann. Sie kann lebensbedrohlich sein und bedarf rascher medizinischer Abklärung.
Gastrointestinaltrakt
Der Gastrointestinaltrakt ist das zentrale Verdauungssystem des menschlichen Körpers. Er umfasst alle Organe von der Mundhöhle bis zum After und ist für die Aufnahme, Verdauung und den Transport von Nahrung zuständig.
Gastrojejunostomie
Die Gastrojejunostomie ist ein chirurgischer Eingriff, bei dem eine Verbindung zwischen Magen und Jejunum (Leerdarm) hergestellt wird. Sie dient der Umleitung des Speisebreis bei Magenausgangsverengungen oder nach Tumoroperationen.
Gastromegalie
Gastromegalie bezeichnet eine krankhafte Vergrößerung des Magens. Sie kann durch verschiedene Ursachen entstehen und geht oft mit Beschwerden wie Völlegefühl oder Übelkeit einher.
Gastroösophagealer Reflux
Gastroösophagealer Reflux bezeichnet den Rückfluss von saurem Mageninhalt in die Speiseröhre. Er verursacht häufig Sodbrennen und kann bei chronischem Verlauf die Schleimhaut schädigen.
Gaumenplatte
Eine Gaumenplatte ist eine individuell angepasste Kunststoffplatte, die bei Neugeborenen mit Gaumenspalte eingesetzt wird, um das Trinken zu erleichtern und die Kieferentwicklung zu fördern.
Gebärmutter Entfernung
Die Gebärmutterentfernung (Hysterektomie) ist ein chirurgischer Eingriff, bei dem die Gebärmutter operativ entfernt wird. Sie wird bei verschiedenen gynäkologischen Erkrankungen eingesetzt.
Gebärmutterhalskrebs
Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom) ist ein bösartiger Tumor, der im Gebärmutterhals (Zervix) entsteht.
Geburtsbegleitung
Geburtsbegleitung bezeichnet die fachliche und emotionale Unterstützung von Gebärenden vor, während und nach der Geburt durch Hebammen oder andere Fachkräfte.
Geburtsposition
Die Geburtsposition bezeichnet die Körperhaltung der Gebärenden während der Wehen und der Austreibungsphase. Die Wahl der richtigen Position kann den Geburtsverlauf positiv beeinflussen.
Geburtstrauma
Ein Geburtstrauma bezeichnet Verletzungen, die beim Neugeborenen oder der Mutter während des Geburtsvorgangs entstehen. Erfahren Sie mehr über Ursachen, Symptome und Behandlung.
Geburtsverletzung
Eine Geburtsverletzung ist eine körperliche Verletzung, die bei der Mutter oder dem Kind während der Geburt entstehen kann. Sie reicht von leichten Dammrissen bis zu schwerwiegenden Gewebeschäden.
Gedächtnisleistung
Die Gedächtnisleistung beschreibt die Fähigkeit des Gehirns, Informationen aufzunehmen, zu speichern und abzurufen. Sie ist entscheidend für Lernen, Konzentration und kognitive Gesundheit.
Gefäßmedizin
Die Gefäßmedizin ist ein interdisziplinäres Fachgebiet, das sich mit der Diagnostik, Prävention und Behandlung von Gefäßerkrankungen befasst.
Gefäßneubildung
Gefäßneubildung bezeichnet das Wachstum neuer Blutgefäße im Körper. Dieser Prozess ist lebenswichtig, kann aber auch bei Krankheiten wie Krebs eine Rolle spielen.
Gefäßpermeabilität
Gefäßpermeabilität bezeichnet die Durchlässigkeit von Blutgefäßwänden für Flüssigkeiten, Proteine und Zellen. Sie ist essenziell für den Stoffaustausch im Gewebe.
Gefäßrekonstruktion
Die Gefäßrekonstruktion ist ein chirurgisches Verfahren zur Wiederherstellung geschädigter oder verengter Blutgefäße. Ziel ist die Verbesserung der Durchblutung und die Vermeidung schwerwiegender Folgen wie Herzinfarkt oder Amputation.
Gefäßsteifigkeit
Gefäßsteifigkeit bezeichnet den Verlust der elastischen Dehnbarkeit von Blutgefäßen, vor allem der Arterien. Sie gilt als wichtiger Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Gefäßtonusregulation
Die Gefäßtonusregulation beschreibt die Steuerung der Spannung in Blutgefäßwänden. Sie kontrolliert den Blutfluss und Blutdruck im gesamten Körper.
Gefäßwand
Die Gefäßwand ist die Wandschicht von Blutgefäßen wie Arterien, Venen und Kapillaren. Sie reguliert den Blutfluss, schützt das Gefäß und spielt eine zentrale Rolle bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Gefrierätztechnik
Die Gefrierätztechnik ist ein elektronenmikroskopisches Verfahren zur Darstellung von Zellstrukturen. Biologisches Gewebe wird eingefroren, gebrochen und geätzt, um Membranoberflächen sichtbar zu machen.
Gehan-George-Formel
Die Gehan-George-Formel berechnet die Koerperoberflaehe eines Menschen anhand von Koerpergewicht und Koerpergroesse. Sie wird in der Medizin zur praezisen Dosierung von Medikamenten eingesetzt.
Gehirnerschütterung
Eine Gehirnerschütterung ist eine leichte traumatische Verletzung des Gehirns, die durch eine plötzliche Krafteinwirkung auf den Kopf entsteht.
Gehirnzellen
Gehirnzellen, auch Neuronen und Gliazellen genannt, sind die grundlegenden Einheiten des menschlichen Gehirns und zentral für alle kognitiven, sensorischen und motorischen Funktionen.
Gehörgangsentzündung
Eine Gehörgangsentzündung ist eine Entzündung der Haut im äußeren Gehörgang, die meist durch Bakterien oder Pilze verursacht wird.
Gelatine
Gelatine ist ein tierisches Eiweiß aus Kollagen mit gelierender Wirkung, das in Lebensmitteln, Pharmazie und Kosmetik eingesetzt wird. Erfahre mehr über Unterschiede zu Kollagenhydrolysat.
Gelbfieber
Gelbfieber ist eine durch Mücken übertragene Viruserkrankung, die in tropischen Regionen Afrikas und Südamerikas vorkommt. Sie kann zu schwerem Leberversagen und inneren Blutungen führen.
Gelbsucht (Ikterus)
Gelbsucht, auch Ikterus genannt, ist ein Zustand, bei dem sich Haut, Augen und andere Schleimhäute gelblich verfärben.
Gelenkentzündung
Eine Gelenkentzündung (Arthritis) ist eine Entzündung eines oder mehrerer Gelenke, die Schmerzen, Schwellung und Bewegungseinschränkungen verursacht.
Gelenkentzündungsmarker
Gelenkentzündungsmarker sind Laborwerte, die auf eine Entzündung in den Gelenken hinweisen. Sie helfen Ärzten, Gelenkerkrankungen wie Rheuma oder Arthritis zu erkennen und zu überwachen.
Gelenkfraktur
Eine Gelenkfraktur ist ein Knochenbruch, der direkt in ein Gelenk hineinreicht. Sie erfordert meist eine gezielte Behandlung, um Beweglichkeit und Gelenkfunktion dauerhaft zu erhalten.
Gelenkhöhle
Die Gelenkhöhle ist der spaltförmige Hohlraum innerhalb eines Gelenks, der von der Gelenkkapsel umschlossen wird und Gelenkflüssigkeit enthält.
Gelenkhydrops
Gelenkhydrops bezeichnet eine krankhafte Ansammlung von Flüssigkeit in einem Gelenk. Er verursacht Schwellung, Schmerzen und eingeschränkte Beweglichkeit.
Gelenkkapselfibrose
Gelenkkapselfibrose ist eine krankhafte Verdickung und Verhärtung der Gelenkkapsel, die zu Schmerzen und eingeschränkter Beweglichkeit führt.
Gelenkknacken
Warum knacken Gelenke? Erfahre alles über harmlose Ursachen, Warnsignale und was du aktiv zur Vorbeugung tun kannst.
Gelenkkörper
Gelenkkörper sind freie Partikel im Gelenkraum, die Schmerzen, Blockierungen und Gelenkverschleiß verursachen können. Sie entstehen durch Verletzungen oder Erkrankungen.
Gelenkmobilisierung
Gelenkmobilisierung ist eine physiotherapeutische Technik zur Wiederherstellung der normalen Gelenkbeweglichkeit. Sie wird bei Steifheit, Schmerzen und eingeschränkter Funktion eingesetzt.
Gelenkmobilität
Gelenkmobilität bezeichnet die Fähigkeit eines Gelenks, sich in seinem vollen Bewegungsumfang zu bewegen. Sie ist entscheidend für Alltagsfunktionen, Sport und die Vorbeugung von Verletzungen.
Gelenkschmerzen
Gelenkschmerzen bezeichnen Schmerzen, die in einem oder mehreren Gelenken auftreten und in ihrer Intensität von leichtem Druckgefühl bis zu starken Beschwerden reichen können.
gelenkschmerzen finger
Gelenkschmerzen in den Fingern sind ein häufiges Beschwerdebild und können auf Erkrankungen wie Arthrose, Rheuma oder Gicht hinweisen. Frühzeitige Diagnose und Behandlung sind entscheidend.
Gelenkssteifigkeit
Gelenkssteifigkeit beschreibt eine eingeschränkte Beweglichkeit von Gelenken, oft verbunden mit Schmerzen oder Spannung. Sie kann morgens oder nach Ruhephasen auftreten.
Gelsemium
Gelsemium bezieht sich in der medizinischen und naturheilkundlichen Anwendung auf die Pflanze Gelsemium sempervirens, auch bekannt als Gelber Jasmin.
Gen-Silencing
Gen-Silencing bezeichnet die gezielte Unterdrückung der Aktivität eines Gens. Dabei wird die Genexpression gehemmt, ohne die DNA-Sequenz selbst zu verändern.
Genexpression
Genexpression bezeichnet den Prozess, durch den die in der DNA gespeicherte genetische Information in funktionelle Proteine oder RNA umgewandelt wird.
Geniculum nervi facialis
Das Geniculum nervi facialis ist die scharfe Biegung des Gesichtsnervs im Felsenbein. Diese anatomische Struktur ist klinisch bedeutsam bei Fazialisparesen und Mittelohrerkrankungen.
Genitalherpes
Genitalherpes ist eine häufige sexuell übertragbare Infektion, verursacht durch das Herpes-simplex-Virus. Sie äußert sich in schmerzhaften Bläschen im Genitalbereich.
Genlokus
Ein Genlokus ist die genaue Position eines Gens auf einem Chromosom. Er beschreibt den festen Ort im Genom, an dem ein bestimmtes Gen lokalisiert ist.
Genomik
Genomik ist die Wissenschaft, die sich mit der Gesamtheit des genetischen Materials eines Organismus befasst. Sie analysiert Struktur, Funktion und Evolution von Genomen und spielt eine zentrale Rolle in der modernen Medizin.
Genomsequenzierung
Die Genomsequenzierung ist ein Verfahren, bei dem die vollständige DNA eines Organismus entschlüsselt wird. Sie ermöglicht die Diagnose genetischer Erkrankungen und personalisierte Therapien.
Genotypanalyse
Die Genotypanalyse ist ein diagnostisches Verfahren zur Untersuchung der genetischen Information eines Organismus. Sie hilft, Erbkrankheiten, Krankheitsrisiken und genetische Merkmale zu identifizieren.
Genotypisierung
Die Genotypisierung ist ein molekulargenetisches Verfahren zur Bestimmung des genetischen Profils eines Organismus. Sie spielt eine zentrale Rolle in Medizin, Forschung und Diagnostik.
Genregulation
Genregulation beschreibt, wie Zellen steuern, welche Gene aktiv sind. Sie ist essenziell für Entwicklung, Gesundheit und die Anpassung an Umweltreize.
Gentamicin
Gentamicin ist ein Aminoglykosid-Antibiotikum, das zur Behandlung schwerer bakterieller Infektionen eingesetzt wird.
Gentherapie
Die Gentherapie ist ein medizinisches Verfahren, bei dem genetisches Material in Zellen eingebracht wird, um Krankheiten zu behandeln oder zu heilen.
Gentherapieprotokoll
Ein Gentherapieprotokoll beschreibt den standardisierten Ablaufplan einer Gentherapie – von der Patientenauswahl über die Vektorzubereitung bis zur Nachsorge.
Gentiobiose
Gentiobiose ist ein natürlich vorkommendes Disaccharid aus zwei Glukosemolekülen. Es kommt in Pflanzen vor und spielt eine Rolle in der Lebensmittelchemie sowie der medizinischen Forschung.
Genu nervi facialis
Das Genu nervi facialis ist eine anatomische Biegung des Gesichtsnervs im Felsenbein. Es ist klinisch relevant bei Hirnstamm- und Mittelohr-Erkrankungen.
Genu recurvatum
Genu recurvatum bezeichnet eine Überstreckung des Kniegelenks nach hinten. Diese Fehlstellung kann angeboren oder erworben sein und geht oft mit Instabilität und Schmerzen einher.
Genwirkkette
Eine Genwirkkette beschreibt die Abfolge molekularer Schritte, durch die ein Gen seine biologische Wirkung im Organismus entfaltet – von der DNA über RNA bis zum fertigen Protein.
Geriatrisches Assessment
Das Geriatrische Assessment ist eine umfassende Untersuchungsmethode zur Beurteilung des Gesundheitszustands älterer Menschen in körperlicher, geistiger und sozialer Hinsicht.
Gerinnungsaktivierung
Gerinnungsaktivierung bezeichnet den Prozess, bei dem das Blut nach einer Gefaessverletzung gezielt gerinnt, um Blutungen zu stoppen. Dieser Mechanismus ist lebensnotwendig.
Gerinnungsdiagnostik
Die Gerinnungsdiagnostik umfasst Labortests zur Beurteilung der Blutgerinnung. Sie hilft, Gerinnungsstörungen zu erkennen und Therapien zu überwachen.
Gerinnungsfaktor
Gerinnungsfaktoren sind Proteine im Blut, die für die Blutgerinnung unverzichtbar sind. Sie wirken zusammen, um Wunden zu verschließen und übermäßige Blutungen zu stoppen.
Gerinnungshemmung
Gerinnungshemmung bezeichnet die medizinische Hemmung der Blutgerinnung, um Thrombosen und Embolien zu verhindern. Sie wird mit Antikoagulanzien oder Thrombozytenaggregationshemmern durchgeführt.
Gerinnungstest
Ein Gerinnungstest misst die Blutgerinnungsfähigkeit und hilft, Gerinnungsstörungen frühzeitig zu erkennen. Er wird vor Operationen oder bei Verdacht auf Blutungserkrankungen eingesetzt.
Gerontopsychiatrie
Gerontopsychiatrie ist ein medizinisches Fachgebiet, das sich mit psychischen Erkrankungen im höheren Lebensalter befasst.
Gerstengras
Gerstengras stammt von der jungen Pflanze der Gerste (Hordeum vulgare) und wird geerntet, bevor sich die Ähren bilden.
Gerstenkorn
Ein Gerstenkorn, medizinisch Hordeolum genannt, ist eine akute, eitrige Entzündung der Talg- oder Schweißdrüsen am Augenlid, die durch eine bakterielle Infektion, meist mit Staphylococcus aureus, verursacht wird.
Gesamtkeimzahl
Die Gesamtkeimzahl beschreibt die Gesamtmenge an lebensfähigen Mikroorganismen (z. B. Bakterien, Hefen, Schimmelpilze) in einer Probe.
Geschätzte glomeruläre Filtrationsrate
Die geschätzte glomeruläre Filtrationsrate (eGFR) ist ein Laborwert, der die Nierenfunktion misst. Er gibt an, wie viel Blut die Nieren pro Minute filtern können.
Geschlechtskrankheiten
Geschlechtskrankheiten sind Infektionskrankheiten, die hauptsächlich durch sexuellen Kontakt übertragen werden. Frühzeitige Diagnose und Behandlung sind entscheidend.
Geschmacksverstärker
Geschmacksverstärker sind Stoffe, die den vorhandenen Eigengeschmack von Lebensmitteln intensivieren, ohne selbst einen ausgeprägten Eigengeschmack zu besitzen
geschwollene lymphknoten hals einseitig
Einseitig geschwollene Lymphknoten am Hals sind oft ein Zeichen einer lokalen Infektion, koennen aber auch auf andere Erkrankungen hinweisen. Eine aerztliche Abklaerung ist empfohlen.
Gesichtsfeld
Das Gesichtsfeld bezeichnet den gesamten Bereich, den ein Auge bei ruhigem Blick wahrnehmen kann. Einschränkungen können auf Augen- oder Hirnerkrankungen hinweisen.
Gesunde Ernährung
Eine gesunde Ernährung versorgt den Körper mit allen notwendigen Makro- und Mikronährstoffen, hält den Blutzuckerspiegel stabil, stärkt das Immunsystem und kann das Risiko für zahlreiche Zivilisationskrankheiten deutlich senken.
Gesundes Altern
Gesundes Altern beschreibt den Prozess, körperliche, geistige und soziale Gesundheit im Alter zu erhalten. Erfahren Sie, wie ein aktiver Lebensstil das Wohlbefinden im Alter fördert.
Gewebebiopsie
Die Gewebebiopsie ist eine medizinische Untersuchungsmethode, bei der eine kleine Gewebeprobe entnommen und im Labor analysiert wird, um Krankheiten wie Krebs zu diagnostizieren.
Gewebsdegeneration
Gewebsdegeneration bezeichnet den strukturellen und funktionellen Abbau von Körpergewebe. Sie kann altersbedingt, krankheitsbedingt oder durch äußere Einflüsse entstehen.
Gewebsflüssigkeit
Gewebsflüssigkeit ist die Flüssigkeit, die sich zwischen den Zellen im Körpergewebe befindet. Sie versorgt Zellen mit Nährstoffen und transportiert Stoffwechselprodukte ab.
Gewebshormon
Gewebshormone sind lokal wirkende Botenstoffe, die direkt im Gewebe gebildet werden und wichtige Körperfunktionen regulieren.
Gewebshormone
Gewebshormone sind lokal wirkende Botenstoffe, die direkt im Gewebe gebildet werden und Körperfunktionen regulieren. Sie unterscheiden sich von klassischen Hormonen durch ihre begrenzte Reichweite.
Gewebshypoxie
Gewebshypoxie bezeichnet eine unzureichende Sauerstoffversorgung des Körpergewebes. Sie kann lebenswichtige Organe schädigen und erfordert rasche medizinische Abklärung.
Gewebsödem
Ein Gewebsödem ist eine krankhafte Flüssigkeitsansammlung im Gewebe, die zu Schwellungen führt. Es kann verschiedene Ursachen haben und unterschiedliche Körperstellen betreffen.
Gewebsregeneration
Gewebsregeneration bezeichnet die Fähigkeit des Körpers, beschädigtes oder verlorenes Gewebe durch biologische Prozesse wiederherzustellen. Sie ist ein zentraler Bestandteil der Wundheilung und Gewebereparatur.
Gewebssauerstoff
Gewebssauerstoff bezeichnet die Sauerstoffversorgung des Körpergewebes. Eine ausreichende Versorgung ist essenziell für Zellfunktion und Organgesundheit.
Gewebssauerstoffversorgung
Die Gewebssauerstoffversorgung beschreibt die Zufuhr von Sauerstoff zu den Körperzellen. Sie ist essenziell für den Energiestoffwechsel und das Überleben aller Gewebe.
Gewebssäurebelastung
Gewebssäurebelastung bezeichnet die Ansammlung von Säuren im Körpergewebe, die das natürliche Säure-Basen-Gleichgewicht stört und verschiedene Beschwerden auslösen kann.
Gewebstransplantation
Gewebstransplantation bezeichnet die Übertragung von menschlichem Gewebe auf einen Empfänger zur Behandlung von Verletzungen oder Erkrankungen.
Gewebsumbau
Gewebsumbau bezeichnet den biologischen Prozess, bei dem Gewebe im Koerper abgebaut, erneuert oder umstrukturiert wird. Er ist entscheidend fuer Heilung, Entwicklung und Krankheitsprozesse.
Gewebswachstumsfaktor
Der Gewebswachstumsfaktor ist ein körpereigenes Protein, das Zellwachstum, Zellteilung und Gewebereparatur steuert. Er spielt eine zentrale Rolle in der Wundheilung und Gewebeentwicklung.
Gewebswassergehalt
Der Gewebswassergehalt beschreibt den Anteil an Wasser im Körpergewebe. Er ist ein wichtiger Indikator für den Flüssigkeitshaushalt und die Gesundheit des menschlichen Körpers.
Gewichtsreduktion
Gewichtsreduktion bezeichnet die gezielte Abnahme des Körpergewichts durch Ernährungsumstellung, Bewegung oder medizinische Maßnahmen. Sie dient der Verbesserung der Gesundheit und Lebensqualität.
Gewichtszunahme durch Kollagen
Kann Kollagen eine Gewichtszunahme verursachen? Erfahren Sie, wie Kollagenpräparate den Stoffwechsel beeinflussen und welche Rolle sie bei der Körperzusammensetzung spielen.
GFR Wert
Die glomeruläre Filtrationsrate (GFR) ist ein zentraler Laborwert zur Beurteilung der Nierenfunktion.
GGT Wert
Der Gamma-Glutamyltransferase-Wert (GGT-Wert) ist ein wichtiger Laborparameter zur Beurteilung der Leberfunktion.
GHK-Cu
GHK-Cu ist ein natürlich vorkommendes Kupferpeptid mit regenerativen und entzündungshemmenden Eigenschaften. Es wird in der Medizin und Kosmetik zur Hauterneuerung, Wundheilung und Anti-Aging-Behandlung eingesetzt.
GHRP-2
GHRP-2 ist ein synthetisches Peptid, das die Ausschüttung von Wachstumshormon stimuliert. Es wird in der Forschung und teils im klinischen Umfeld untersucht.
GHRP-6
GHRP-6 ist ein synthetisches Peptid, das die Ausschüttung von Wachstumshormon stimuliert. Es wird in der Forschung und im klinischen Kontext untersucht.
Gicht
Gicht entsteht durch Harnsäurekristalle in den Gelenken und führt zu schmerzhaften Entzündungen. Erfahre alles über Auslöser und Therapie.
Gichttophus
Ein Gichttophus ist eine harte Ablagerung von Harnsäurekristallen im Gewebe, die bei chronischer Gicht entsteht. Er tritt typischerweise an Gelenken, Sehnen und der Haut auf.
Giersch
Giersch (Aegopodium podagraria) ist eine Heilpflanze, die traditionell bei Gicht, Rheuma und Gelenkbeschwerden eingesetzt wird. Sie gilt als eines der bekanntesten Wildkräuter Mitteleuropas.
Gingerole
Gingerol ist eine phenolische phytochemische Verbindung, die in frischem Ingwer enthalten ist und die Wärmerezeptoren auf der Zunge aktiviert. Bioaktive Verbindungen aus Ingwer mit entzündungshemmenden und antioxidativen Eigenschaften.
Gingiva-Index
Der Gingiva-Index (GI) ist ein etabliertes zahnmedizinisches Verfahren zur Beurteilung des Entzündungsgrades des Zahnfleischs (Gingiva).
Gingivitis
Gingivitis ist die oberflächliche Entzündung des Zahnfleischs (Gingiva), die meist durch bakterielle Plaqueablagerungen am Zahnfleischrand verursacht wird.
Gingivostomatitis herpetica
Die Gingivostomatitis herpetica ist eine schmerzhafte Entzündung der Mundschleimhaut und des Zahnfleisches, verursacht durch das Herpes-simplex-Virus Typ 1 (HSV-1).
Ginseng
Ginseng (Panax ginseng) zählt zu den ältesten und am häufigsten verwendeten Heilpflanzen der Welt.
Gips
Ein Gips ist ein starrer Stützverband aus Gipsbinden oder modernen Kunststoffen, der gebrochene Knochen oder verletzte Gelenke ruhigstellt und die Heilung fördert.
Glanduläre odontogene Zyste
Die glanduläre odontogene Zyste ist eine seltene, gutartige Kieferzyste zahnärztlichen Ursprungs mit drüsenähnlicher Auskleidung und erhöhtem Rückfallrisiko.
Glasgow Coma Scale
Die Glasgow Coma Scale (GCS) ist ein standardisiertes Bewertungssystem zur Einschätzung des Bewusstseinszustands bei Patienten nach Hirnverletzungen oder anderen neurologischen Notfällen.
Glaskörper
Der Glaskörper ist eine gelartige, transparente Masse im Inneren des Auges. Er füllt den Raum zwischen Linse und Netzhaut aus und trägt zur Stabilität des Augapfels bei.
Glaskörperblutung
Eine Glaskörperblutung ist eine Einblutung in den Glaskörper des Auges und kann zu plötzlichem Sehverlust führen. Ursachen sind u. a. Diabetes oder Netzhautrisse.
Glattes endoplasmatisches Retikulum
Das glatte endoplasmatische Retikulum ist ein Zellorganell ohne Ribosomen, das Lipide synthetisiert, Giftstoffe abbaut und den Calciumhaushalt reguliert.
Glaubersalz
Glaubersalz (Natriumsulfat) ist ein altbekanntes Abführmittel und Heilmittel. Es wirkt osmotisch im Darm und wird in Medizin sowie Naturheilkunde eingesetzt.
Glaukom
Das Glaukom, umgangssprachlich als grüner Star bekannt, ist eine chronische Augenerkrankung, bei der es zu einer fortschreitenden Schädigung des Sehnervs kommt.
Gleason-Score
Der Gleason-Score ist ein Bewertungssystem zur Beurteilung des Aggressivitätsgrades von Prostatakrebs anhand von Gewebeproben. Je höher der Wert, desto aggressiver verhält sich der Tumor.
Gliazelle
Gliazellen sind die nicht-neuronalen Stützzellen des Nervensystems. Sie ernähren, schützen und regulieren Nervenzellen und sind unverzichtbar für eine gesunde Gehirnfunktion.
Gliederschmerzen
Gliederschmerzen sind ein häufiges Symptom, das sich als dumpfer, ziehender oder drückender Schmerz in Armen, Beinen oder Gelenknähe äußert.
Glinid
Glinide sind kurzwirksame Antidiabetika, die die Insulinausschüttung der Bauchspeicheldrüse anregen. Sie werden zur Behandlung von Typ-2-Diabetes eingesetzt.
Glioblastom
Ein Glioblastom ist ein hochaggressiver, bösartiger Hirntumor, der aus Gliazellen entsteht und schnell wächst.
Glitazon
Glitazone sind orale Antidiabetika zur Behandlung von Typ-2-Diabetes. Sie verbessern die Insulinsensitivität und senken den Blutzuckerspiegel.
Glomeruläre Filtrationsrate
Die glomeruläre Filtrationsrate (GFR) misst die Filterleistung der Nieren. Sie ist ein zentraler Wert zur Beurteilung der Nierenfunktion und Diagnose von Nierenerkrankungen.
Glomeruläre Proteinurie
Die glomeruläre Proteinurie bezeichnet eine erhöhte Ausscheidung von Eiweiß im Urin, die durch eine Schädigung des Nierenfilters (Glomerulus) verursacht wird.
Glossitis
Glossitis ist eine Entzündung der Zunge, die Schwellungen, Schmerzen und Veränderungen der Zungenoberfläche verursachen kann. Sie kann akut oder chronisch auftreten.
GLP-1 natürliche Booster
GLP-1 natürliche Booster sind Lebensmittel, Nährstoffe und Lebensstilfaktoren, die die körpereigene Ausschüttung des Darmhormons GLP-1 fördern und so Blutzucker, Appetit und Gewicht positiv beeinflussen.
GLP-1-Rezeptoragonist
GLP-1-Rezeptoragonisten sind Medikamente zur Behandlung von Typ-2-Diabetes und Adipositas. Sie ahmen das Darmhormon GLP-1 nach und senken den Blutzucker auf natürliche Weise.
Glucocorticoidstoffwechsel
Der Glucocorticoidstoffwechsel beschreibt die Synthese, den Abbau und die Wirkung von Glucocorticoiden wie Cortisol im menschlichen Körper. Diese Steroidhormone sind essenziell für Stoffwechsel, Immunsystem und Stressreaktion.
Glucomannan
Glucomannan ist ein löslicher Ballaststoff, der aus der Konjakwurzel (Amorphophallus konjac) gewonnen wird.
Glucosamin
Glucosamin ist eine natürliche Aminozucker-Verbindung, die im Körper als wichtiger Baustein für Knorpel, Bindegewebe und Gelenkflüssigkeit dient.
Glucose-6-phosphat-Dehydrogenase
Die Glucose-6-phosphat-Dehydrogenase (G6PD) ist ein lebenswichtiges Enzym in den roten Blutkörperchen, das diese vor oxidativem Stress schützt. Ein G6PD-Mangel kann zu Hämolyse führen.
Glucose-6-phosphat-Dehydrogenase-Mangel
Der Glucose-6-phosphat-Dehydrogenase-Mangel (G6PD-Mangel) ist ein erblicher Enzymdefekt der roten Blutkörperchen, der zu hämolytischer Anämie führen kann. Er ist eine der häufigsten genetischen Stoffwechselstörungen weltweit.
Glukagonhemmung
Glukagonhemmung bezeichnet die Unterdrückung des Hormons Glukagon, das den Blutzucker reguliert. Sie spielt eine zentrale Rolle bei modernen Diabetes-Therapien.
Glukagonsekretion
Die Glukagonsekretion bezeichnet die Freisetzung des Hormons Glukagon aus den Alpha-Zellen der Bauchspeicheldrüse. Sie reguliert den Blutzuckerspiegel und ist essenziell für die Energieversorgung des Körpers.
Glukokortikoid
Glukokortikoide sind körpereigene oder synthetische Steroidhormone, die entzündungshemmend und immunsuppressiv wirken. Sie werden bei vielen Erkrankungen therapeutisch eingesetzt.
Glukoneogenese
Die Glukoneogenese ist ein Stoffwechselweg, bei dem der Körper Glukose aus Nicht-Kohlenhydrat-Vorstufen wie Aminosäuren oder Laktat neu synthetisiert.
Glukose
Glukose ist ein einfacher Zucker und der wichtigste Energielieferant des menschlichen Körpers. Sie wird über die Nahrung aufgenommen und im Blut transportiert.
Glukoseaufnahme
Die Glukoseaufnahme beschreibt, wie Zucker aus der Nahrung ins Blut und in die Körperzellen gelangt. Sie ist zentral für die Energieversorgung des Körpers.
Glukosestoffwechsel
Der Glukosestoffwechsel beschreibt, wie der Körper Zucker (Glukose) aufnimmt, verarbeitet und als Energie nutzt. Er ist zentral für die Gesundheit und bei Erkrankungen wie Diabetes gestört.
Glukosestoffwechseltest
Der Glukosestoffwechseltest untersucht, wie der Körper Zucker verarbeitet. Er wird zur Diagnose von Diabetes und Insulinresistenz eingesetzt.
Glukosetoleranztest
Der Glukosetoleranztest prüft, wie gut der Körper Zucker verarbeitet. Er dient zur Diagnose von Diabetes mellitus und Schwangerschaftsdiabetes.
Glukosewert
Der Glukosewert gibt die Konzentration von Zucker im Blut an und ist ein zentraler Indikator für den Kohlenhydratstoffwechsel.
Glukuronidierung
Die Glukuronidierung ist ein wichtiger Stoffwechselprozess in der Leber, bei dem körperfremde und körpereigene Substanzen chemisch verändert werden, um ihre Ausscheidung zu erleichtern.
Glukuronsäure
Glukuronsäure ist eine natürlich vorkommende Zuckersäure, die im menschlichen Körper eine zentrale Rolle bei der Entgiftung und dem Stoffwechsel spielt.
Glutamat-Oxalacetat-Transaminase
Die Glutamat-Oxalacetat-Transaminase (GOT) ist ein Enzym, das vor allem in Leber, Herz und Muskeln vorkommt. Erhoehte GOT-Werte im Blut koennen auf Zellschaeden in diesen Organen hinweisen.
Glutamat-Pyruvat-Transaminase
Die Glutamat-Pyruvat-Transaminase (GPT) ist ein Leberenzym, dessen Blutwert zur Beurteilung der Leberfunktion und zur Erkennung von Leberschäden eingesetzt wird.
Glutaminpräparat
Ein Glutaminpräparat liefert die Aminosäure L-Glutamin als Nahrungsergänzungsmittel. Es wird zur Unterstützung von Darm, Immunsystem und Muskelregeneration eingesetzt.
Glutathion
Glutathion ist ein tripeptidisches Molekül, das aus den Aminosäuren Glutamat, Cystein und Glycin besteht.
Glutathion-Peptid
Das Glutathion-Peptid ist ein körpereigenes Tripeptid mit starker antioxidativer Wirkung. Es schützt Zellen vor oxidativem Stress und spielt eine zentrale Rolle im Immunsystem und der Entgiftung.
Gluten
Gluten ein natürliches Protein in Getreidesorten wie Weizen, Roggen, Gerste und Dinkel. Welche Lebensmittel enthalten besonders viel Gluten?
glutenfreie lebensmittel liste
Eine glutenfreie Lebensmittel Liste zeigt, welche Produkte kein Gluten enthalten und für Menschen mit Zöliakie oder Glutensensitivität geeignet sind.
Glutenhaltige Lebensmittel
Gluten ist ein natürlich vorkommendes Speicherprotein in bestimmten Getreidesorten wie Weizen, Dinkel, Roggen, Gerste, Grünkern und Kamut.
Glutenunverträglichkeit
Glutenunverträglichkeit bezeichnet eine Überempfindlichkeit gegenüber dem Klebereiweiß Gluten, das in Weizen, Gerste und Roggen vorkommt. Sie kann als Zöliakie, Weizenallergie oder nicht-zöliakische Glutensensitivität auftreten.
Glycan Targeting
Glycan Targeting bezeichnet eine innovative Strategie in der medizinischen Forschung und Therapie, bei der spezifische Zuckerstrukturen (Glykane) auf Zelloberflächen als Zielstrukturen für Wirkstoffe, Antikörper oder diagnostische Marker genutzt werden.
Glycerin
Glycerin ist bekannt für seine Fähigkeit, Feuchtigkeit zu binden und die Geschmeidigkeit von Produkten zu verbessern.
Glycerinaldehyd
Glycerinaldehyd ist ein einfacher Dreifachzucker (Triose) und gilt als das kleinste Monosaccharid. Er spielt eine zentrale Rolle im Kohlenhydratstoffwechsel.
Glycinerg
Glycinerg beschreibt Nervenzellen, Synapsen oder Prozesse, die den Neurotransmitter Glycin nutzen. Glycinerge Signalübertragung spielt eine zentrale Rolle im zentralen Nervensystem.
Glykämie
Glykämie bezeichnet den Blutzuckerspiegel im menschlichen Körper. Ein ausgeglichener Blutzucker ist entscheidend für Gesundheit und Wohlbefinden.
Glykämische Last
Die glykämische Last (GL) ist ein Maß dafür, wie stark ein Lebensmittel den Blutzuckerspiegel beeinflusst.
Glykämischer Index
Der glykämische Index (GI) ist ein Maß, das angibt, wie schnell ein Lebensmittel den Blutzuckerspiegel ansteigen lässt.
Glykiertes Hämoglobin
Glykiertes Hämoglobin (HbA1c) ist ein Blutwert, der den durchschnittlichen Blutzuckerspiegel der letzten 2–3 Monate widerspiegelt und zur Diagnose und Kontrolle von Diabetes eingesetzt wird.
Glykocholie
Glykocholie bezeichnet einen erhöhten Gallensäuregehalt im Blut oder Gewebe. Sie tritt bei Lebererkrankungen und Gallenwegsstörungen auf.
Glykogenspeicher
Glykogenspeicher sind die körpereigenen Reserven des Energielieferanten Glykogen, gespeichert vor allem in Leber und Muskulatur. Sie sichern die Energieversorgung bei körperlicher Belastung und Nüchternphasen.
Glykokortikoidresistenz
Glykokortikoidresistenz bezeichnet die verminderte Antwort des Körpers auf Glykokortikoide wie Kortisol. Sie kann genetisch bedingt oder erworben sein und erfordert spezialisierte Diagnostik.
Glykolyse
Die Glykolyse ist ein zentraler Stoffwechselweg, bei dem Glukose in Energie umgewandelt wird. Sie findet in jeder Körperzelle statt und ist essenziell für die Energieversorgung des Organismus.
Glykoproteinsynthese
Die Glykoproteinsynthese ist der zelluläre Prozess, bei dem Proteine mit Zuckerketten verknüpft werden. Sie ist essenziell für viele Körperfunktionen.
Glykosid
Glykoside sind natürliche oder synthetische Verbindungen, bei denen ein Zuckermolekül an einen Nichtzucker-Anteil gebunden ist. Sie kommen in Pflanzen vor und haben vielfältige medizinische Bedeutung.
Glykosidase
Glykosidasen sind Enzyme, die glykosidische Bindungen in Kohlenhydraten spalten. Sie spielen eine zentrale Rolle im Stoffwechsel und in der Verdauung.
Glyphosat
Glyphosat ist das weltweit meistverwendete Herbizid. Erfahre mehr über seine Wirkweise, Risiken für Mensch und Umwelt sowie die wissenschaftliche Einordnung durch WHO, IARC und EFSA.
GMO-Nachweis
GMO-Analysen (genetisch veränderte Organismen) beruhen häufig auf dem Nachweis bestimmter promotor- und terminator-Segmente, die in transgenen Pflanzen eingebaut sind.
Gnatophym
Gnatophym ist ein seltener medizinischer Begriff aus der Teratologie, der eine angeborene Fehlbildung im Bereich des Kiefers oder Gesichts bezeichnet.
GOÄ
(Gebührenordnung für Ärzte) ist die gesetzliche Grundlage für die Abrechnung ärztlicher Leistungen außerhalb der gesetzlichen Krankenversicherung, insbesondere für Privatpatienten, Selbstzahler und Beihilfeberechtigte.
Goji Beeren
Goji-Beeren (auch Wolfsbeeren genannt) stammen ursprünglich aus Asien und werden seit Jahrhunderten in der Traditionellen Chinesischen Medizin eingesetzt.
Goldblatt-Mechanismus
Der Goldblatt-Mechanismus beschreibt, wie eine verminderte Nierendurchblutung über das Renin-Angiotensin-Aldosteron-System zu Bluthochdruck führt.
Gonaden
Gonaden sind die primären Geschlechtsdrüsen des Menschen: Hoden beim Mann und Eierstöcke bei der Frau. Sie produzieren Geschlechtszellen und Sexualhormone.
Gonadendysgenesie
Gonadendysgenesie bezeichnet eine Fehlentwicklung der Keimdrüsen (Gonaden). Sie kann zu Unfruchtbarkeit und Hormonstörungen führen.
Gonadorelin
Gonadorelin ist ein synthetisches Hormon, das dem natürlichen GnRH entspricht und die Ausschüttung von LH und FSH aus der Hypophyse stimuliert. Es wird in der Diagnostik und Therapie von Hormonstörungen eingesetzt.
Gonadorelin acetat
Gonadorelin acetat ist ein synthetisches Hormonpräparat, das dem körpereigenen GnRH entspricht und zur Diagnose und Behandlung hormoneller Störungen eingesetzt wird.
Gonarthrose
Gonarthrose ist eine degenerative Erkrankung des Kniegelenks, bei der der Gelenkknorpel zunehmend abgebaut wird. Sie verursacht Schmerzen, Steifigkeit und Bewegungseinschränkungen.
Gonarthrosetherapie
Die Gonarthrosetherapie umfasst alle Maßnahmen zur Behandlung von Kniegelenkverschleiß. Ziel ist Schmerzlinderung, Funktionserhalt und Lebensqualität.
Gonorrhö
Gonorrhö ist eine bakterielle Geschlechtskrankheit, verursacht durch Neisseria gonorrhoeae. Sie befällt Schleimhäute und ist weltweit eine der häufigsten sexuell übertragbaren Infektionen.
Gordon-Fingerspreizzeichen
Das Gordon-Fingerspreizzeichen ist ein neurologisches Reflexzeichen, das auf eine Schädigung des zentralen Nervensystems hinweisen kann. Es wird bei der klinischen Untersuchung geprüft.
Gordon-Reflex
Der Gordon-Reflex ist ein pathologischer Fremdreflex, der auf eine Schädigung des zentralen Nervensystems hinweist. Er wird durch Druck auf die Wadenmuskulatur ausgelöst.
GPT-Wert
Der GPT-Wert – auch ALT (Alanin-Aminotransferase) genannt – ist ein Leberenzym, das vor allem in den Leberzellen vorkommt.
Graham-Reaktion
Die Graham-Reaktion beschreibt ein physikalisches Prinzip der Gasdiffusion: Leichtere Gase diffundieren schneller als schwerere. Grundlage u.a. in der Medizin und Diagnostik.
Gram-Färbung
Die Gram-Färbung ist eine grundlegende mikrobiologische Färbemethode zur Unterscheidung von Bakterien in grampositive und gramnegative Gruppen anhand ihrer Zellwandstruktur.
Gram-positive Bakterien
Gram-positive Bakterien sind Mikroorganismen mit einer dicken Zellwand, die sich im Gram-Färbeverfahren blau-violett anfärben. Sie umfassen viele klinisch relevante Erreger wie Staphylokokken und Streptokokken.
Granulomatose mit Polyangiitis
Die Granulomatose mit Polyangiitis (GPA) ist eine seltene Autoimmunerkrankung, bei der Blutgefäße entzündet werden und sich Granulome in Organen wie Nase, Lunge und Nieren bilden.
Granulozyten
Granulozyten sind weiße Blutkörperchen, die eine zentrale Rolle im Immunsystem spielen. Sie bekämpfen Infektionen und sind an Entzündungsreaktionen beteiligt.
Granulozyten absolut
Granulozyten absolut bezeichnet die gemessene Anzahl der Granulozyten pro Mikroliter Blut. Dieser Wert ist ein wichtiger Bestandteil des Blutbilds und gibt Auskunft über die Immunabwehr.
Granulozytenaktivierung
Granulozytenaktivierung bezeichnet die Aktivierung weißer Blutzellen (Granulozyten) als Teil der Immunantwort. Sie spielt eine zentrale Rolle bei Entzündungen und der Abwehr von Infektionen.
Granulozytenreifung
Die Granulozytenreifung beschreibt die Entwicklung weißer Blutkörperchen im Knochenmark – ein zentraler Prozess des Immunsystems.
Granulozytopoese
Die Granulozytopoese ist die Bildung von Granulozyten im Knochenmark. Diese weißen Blutkörperchen sind essenziell für die Immunabwehr des menschlichen Körpers.
Gravitation
Gravitation ist die natürliche Anziehungskraft zwischen Massen. In der Medizin beeinflusst sie Körperhaltung, Kreislauf und Bewegungsapparat.
Gray-Zeichen
Das Gray-Zeichen ist ein klinisches Symptom bei akuter Pankreatitis: eine grau-blaue Verfärbung der Flanken, die auf eine schwere innere Blutung hinweist.
Griffstärke
Die Griffstärke beschreibt die Kraft der Hand- und Unterarmmuskulatur beim Greifen. Sie gilt als wichtiger Indikator für die allgemeine Muskelkraft und Gesundheit.
Grippaler Infekt
Ein grippaler Infekt ist eine virale Erkältung mit Husten, Schnupfen und Abgeschlagenheit. Erfahre, wie Lactoferrin zur Stärkung des Immunsystems und zur Linderung der Symptome beitragen kann.
Grippe Symptome
Die Grippe (Influenza) ist eine akute Virusinfektion der Atemwege, die sich deutlich von einer Erkältung unterscheidet.
Grippeimpfung
Die Grippeimpfung schützt vor der saisonalen Influenza. Sie wird jährlich empfohlen und ist besonders für Risikogruppen wichtig.
Grippewelle
Eine Grippewelle bezeichnet einen Zeitraum, in dem die Influenza-Fallzahlen stark ansteigen und sich das Virus verstärkt in der Bevölkerung verbreitet.
Grippostad
Grippostad ist ein rezeptfreies Kombinationspräparat zur Linderung von Erkältungs- und Grippesymptomen wie Fieber, Schmerzen und Schnupfen.
Großes Blutbild
Das große Blutbild ist eine umfassende Blutuntersuchung, die neben den Blutzellwerten auch die genaue Verteilung der weißen Blutkörperchen erfasst und wichtige Hinweise auf Erkrankungen liefert.
Grundumsatz
Der Grundumsatz beschreibt die Energiemenge, die der Körper in vollständiger Ruhe benötigt, um lebenswichtige Funktionen aufrechtzuerhalten. Er bildet die Basis jeder Ernährungs- und Gewichtsplanung.
grüner tee histamin
Grüner Tee kann bei Histaminintoleranz problematisch sein, da er histaminliberierende Eigenschaften besitzt. Erfahren Sie, was das für Betroffene bedeutet.
Grünkohl
Grünkohl ist reich an Vitamin K, Antioxidantien und sekundären Pflanzenstoffen. Erfahre, wie er Zellschutz, Entgiftung und Herz-Kreislauf-System unterstützt.
Grüntee Extrakt
Grüntee Extrakt ist ein hochkonzentrierter Wirkstoff, reich an Antioxidantien, Vitaminen, Mineralstoffen und sekundären Pflanzenstoffen.
Gruppentherapie
Gruppentherapie ist eine Form der Psychotherapie, bei der mehrere Personen gemeinsam unter Anleitung eines Therapeuten an psychischen oder sozialen Problemen arbeiten.
Guanin
Guanin ist eine der vier Nukleobasen der DNA und RNA. Als Purinbase spielt es eine zentrale Rolle bei der Speicherung und Weitergabe genetischer Informationen.
Guanosintriphosphat
Guanosintriphosphat (GTP) ist ein energiereiches Nukleotid, das in Zellen als Energielieferant und Signalmolekül eine zentrale Rolle spielt.
Guarana Extrakt
Ein natürlicher Koffeinlieferant aus den Samen der Guarana-Pflanze. Es erhöht die Energie, verbessert die geistige Wachsamkeit und unterstützt die Fettverbrennung.
Guarkernmehl
Guarkernmehl ist ein natürliches Verdickungs- und Bindemittel, das aus den Samen der Guarpflanze (Cyamopsis tetragonoloba) gewonnen wird.
Guillain-Barré-Syndrom
Das Guillain-Barré-Syndrom ist eine seltene neurologische Erkrankung, bei der das Immunsystem die peripheren Nerven angreift und zu Lähmungen führen kann.
Gummi arabicum
Gummi arabicum ist ein natürlicher Rohstoff, der aus dem getrockneten Saft von Akazien gewonnen wird und vor allem in der Lebensmittelindustrie Verwendung findet.
Gürtelrose
Gürtelrose (Herpes Zoster) ist eine schmerzhafte Hauterkrankung, die durch das Varizella-Zoster-Virus verursacht wird, dass auch die Windpocken hervorruft.
Gürtelrose-Impfung
Die Gürtelrose-Impfung schützt vor einer Erkrankung durch das Varizella-Zoster-Virus, das nach einer überstandenen Windpockeninfektion im Nervensystem verbleibt und später als Gürtelrose (Herpes zoster) reaktiviert werden kann.
gutartiger tumor
Ein gutartiger Tumor ist eine nicht-krebsartige Gewebewucherung, die langsam wächst und keine Metastasen bildet. Er ist meist gut behandelbar und selten lebensbedrohlich.
Gyrasehemmer
Gyrasehemmer sind Antibiotika, die bakterielle Enzyme hemmen und so die Vermehrung von Bakterien stoppen. Sie werden bei verschiedenen Infektionskrankheiten eingesetzt.
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Cagrilintide ist ein lang wirksames Amylin-Analogon zur Behandlung von Adipositas und Typ-2-Diabetes, das das Sättigungsgefühl steigert und den Blutzucker reguliert.
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