Candida auris – Multiresistenter Krankenhauspilz
Pilz Candidozyma Auris ist ein gefährlicher Krankenhauspilz mit globalen Ausbrüchen. Erfahre alles über Symptome, Resistenz, Therapie
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Candida auris (Pilz Candidozyma Auris) ist ein gefährlicher Krankenhauspilz mit globalen Ausbrüchen. Erfahre alles über Symptome, Resistenz, Therapie
Candida auris – Multiresistenter Krankenhauspilz mit globalen Ausbrüchen
Candida auris ( pilz candidozyma auris ) ist ein multiresistenter Pilz, der erstmals 2009 in Japan identifiziert wurde und sich seitdem weltweit in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen verbreitet hat. Besonders problematisch ist seine Resistenz gegenüber mehreren Antimykotika sowie seine Fähigkeit, sich in klinischen Umgebungen hartnäckig auf Oberflächen, medizinischen Geräten und der Haut von Patienten zu halten. Candida auris gilt als einer der gefährlichsten nosokomialen Erreger, da er schwer zu behandeln und leicht übertragbar ist.
Aktuell berichten mehrere Länder, darunter auch Deutschland, die USA, Indien und Großbritannien, über steigende Fallzahlen. In Deutschland wurden im Jahr 2024 und 2025 mehrere Ausbrüche auf Intensivstationen gemeldet, wobei es teilweise zu schweren Blutstrominfektionen kam. Die Mortalitätsrate bei invasiven Infektionen kann – abhängig vom Gesundheitszustand der Betroffenen – bis zu 60 % betragen. Besonders gefährdet sind schwerkranke Patienten, Menschen mit Immunschwäche oder Kathetern sowie Langzeit-Intensivpatienten.
Eigenschaften und Gefahren von Candida auris
Candida auris unterscheidet sich in mehrfacher Hinsicht von anderen Candida-Arten:
- Er kann Infektionen der Blutbahn (Candidämie), der inneren Organe und der Haut verursachen.
- Er zeigt eine hohe Überlebensfähigkeit auf Oberflächen (Monate) und widersteht gängigen Desinfektionsmitteln.
- Viele Stämme sind gegen die wichtigsten Antimykotika-Klassen (Azole, Echinocandine, Polyene) resistent.
- Diagnostisch wird er leicht mit anderen Candida-Arten verwechselt, weshalb spezielle Labormethoden nötig sind.
Diese Eigenschaften machen Candida auris zu einer ernsthaften Bedrohung für das globale Gesundheitssystem, weshalb die WHO ihn 2022 in die Liste der „kritischen Pilzpathogene“ aufgenommen hat.
Symptome und klinisches Bild
Infektionen mit Candida auris verlaufen oft unspezifisch und ähneln bakteriellen Blutvergiftungen. Typische Symptome sind:
- Fieber, das auf Antibiotika nicht anspricht
- Sepsis-ähnliche Zustände
- Organbefall (z. B. Nieren, Herz, ZNS)
- Hautinfektionen oder Ohrinfektionen
Das größte Problem: Candida auris wird häufig erst spät erkannt, sodass eine gezielte Therapie verzögert beginnt.
Therapie und Resistenzproblematik
Die Behandlung erfolgt in der Regel mit Echinocandinen – einer der wenigen Antimykotika-Klassen, gegen die Candida auris noch nicht flächendeckend resistent ist. Dennoch wurden bereits multiresistente Stämme beschrieben, die gegen alle drei Hauptgruppen von Antimykotika unempfindlich sind. In diesen Fällen bleiben nur experimentelle Ansätze und supportive Therapieoptionen.
Lactoferrin und natürliche Immun-Prophylaxe
Angesichts der zunehmenden Resistenzlage wächst das Interesse an natürlichen antimikrobiellen Substanzen. Hier spielt Lactoferrin eine Schlüsselrolle. Dieses eisenbindende Glykoprotein wirkt wie ein natürliches Antibiotikum und zeigt in Studien breit wirksame Effekte gegen Bakterien, Viren und Pilze – einschließlich verschiedener Candida-Arten. Es entzieht Mikroorganismen Eisen, destabilisiert deren Zellmembranen und moduliert gleichzeitig die körpereigene Immunantwort.
Neben Lactoferrin können auch sekundäre Pflanzenstoffe (z. B. Polyphenole, Quercetin, Curcumin), Vitamin D, Zink und Antioxidantien zur natürlichen Immun-Prophylaxe beitragen. Ziel ist es, das Immunsystem zu stabilisieren, Infektionen vorzubeugen und den Körper widerstandsfähiger gegenüber schwer behandelbaren Erregern wie Candida auris zu machen.
Typische Eigenschaften von Candida auris:
- Multiresistent gegen gängige Antimykotika
- Überlebt monatelang auf Oberflächen
- Verursacht lebensbedrohliche Blutstrominfektionen
- Verwechslung mit anderen Candida-Arten erschwert Diagnose
🛡 Natürliche Immun-Prophylaxe:
- Lactoferrin als breit wirksames, natürliches „Antibiotikum“
- Vitamin D und Zink für die Immunbalance
- Polyphenole und Antioxidantien zum Schutz vor oxidativem Stress
- Probiotika und Ballaststoffe zur Stärkung des Darmmikrobioms
Literaturhinweise:
- Chowdhary, A., Sharma, C., & Meis, J. F. (2017). Candida auris: A rapidly emerging cause of hospital-acquired multidrug-resistant fungal infections. PLoS Pathogens, 13(5), e1006290.
- CDC (2023). Candida auris – Antifungal resistance and outbreaks. www.cdc.go
- Berlutti, F. et al. (2011). Lactoferrin in antimicrobial host defense: Bacteria, fungi and viruses. Cellular and Molecular Life Sciences, 68(15), 243–257.
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