-
Produkte
- Bestseller
- Immunsystem
- Lactoferrin | Funktionsproteine
- Darmgesundheit
- Vitamine | Mineralien
- Longevity
- Aminosäuren | Kollagen
- Sport | Regeneration
- Omega 3 Fettsäuren
- Herz | Kreislauf
- Beauty | Schlaf
- Elektrolyte | Hydration
- Veganer Lebensstil
- Stoffwechsel | Cleanse
- Vorabgestimmte Sets
- Superfoods | Ernährung
- Neue Innovationen
- Alle Produkte
- Wissen (Magazin)
- Rezepte
- Podcast
- Über uns
- Für Fachkreise
Wissenswertes über "Scharlach"
Scharlach ist eine Streptokokken-Infektion mit Ausschlag & Fieber. Erfahre alles über Symptome, Therapie & wie du dein Immunsystem danach stärkst.
Scharlach: Streptokokken-Infektion mit typischem Hautausschlag
Scharlach ist eine durch das Bakterium Streptococcus pyogenes (Gruppe-A-Streptokokken) verursachte Infektionskrankheit, die vor allem Kinder zwischen 3 und 10 Jahren betrifft. Der Erreger wird hauptsächlich durch Tröpfcheninfektion – etwa beim Husten, Niesen oder Sprechen – übertragen und kann sich in Gemeinschaftseinrichtungen wie Kindergärten oder Schulen rasch ausbreiten. Auch Erwachsene können erkranken, insbesondere bei einem geschwächten Immunsystem. Die Erkrankung beginnt typischerweise mit plötzlichem Fieber, Halsschmerzen und Schluckbeschwerden. Eine Rötung der Rachenschleimhaut, belegte Mandeln und geschwollene Halslymphknoten zählen zu den klassischen Symptomen.
Ein zentrales Merkmal ist die sogenannte „Himbeerzunge“ – zunächst weiß belegt, später intensiv rot gefärbt. Innerhalb von ein bis zwei Tagen nach Symptombeginn tritt ein feinfleckiger, rauer Hautausschlag auf, der sich vom Oberkörper auf den gesamten Körper ausbreitet – das Gesicht bleibt meist ausgespart. Der Ausschlag verblasst nach etwa einer Woche, oft gefolgt von einer Schuppung der Haut an Händen und Füßen. Zur Diagnosesicherung kann ein Rachenabstrich zur Erregerbestimmung durchgeführt werden.
Mit einer frühzeitigen Antibiotikatherapie, meist mit Penicillin, lässt sich Scharlach gut behandeln. Die Medikation reduziert nicht nur die Symptome, sondern auch das Ansteckungsrisiko und beugt Komplikationen wie Mittelohrentzündung, rheumatischem Fieber oder Nierenentzündungen vor. Wichtig ist, dass Betroffene mindestens 24 Stunden nach Therapiebeginn zu Hause bleiben. Schonung, eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr und eine nährstoffreiche Ernährung unterstützen den Heilungsverlauf.
Nach überstandener Erkrankung kann das Immunsystem vorübergehend geschwächt sein. Um die körpereigene Abwehr zu stabilisieren, sind Vitamin C, Vitamin D, Zink und weitere Mikronährstoffe hilfreich. Auch das natürliche Protein Lactoferrin, bekannt für seine immunmodulierenden und antimikrobiellen Eigenschaften, gewinnt in der Forschung zunehmend an Bedeutung. Es kann helfen, das Mikrobiom zu stabilisieren und entzündliche Prozesse zu regulieren – ein möglicher Baustein zur natürlichen Immunstärkung nach bakteriellen Infektionen wie Scharlach.
Typische Symptome bei Scharlach:
- Plötzlicher Fieberanstieg und Halsschmerzen
- Rote Mandeln mit weißlichen Belägen
- Schwellung der Halslymphknoten
- Himbeerzunge (weißlich belegt → kräftig rot)
- Feinfleckiger Hautausschlag mit sandpapierartiger Oberfläche
- Hautschuppung nach Abklingen des Ausschlags
Natürliche Behandlung bei Scharlach:
- Kräutertees mit Salbei, Thymian oder Kamille
- Gurgeln mit Salzwasser zur Linderung von Halsschmerzen
- Bettruhe und Schonung
- Inhalationen mit z. B. Eukalyptus
- Vitaminreiche Ernährung mit Fokus auf C und D
- Mikronährstoffe wie Zink und Lactoferrin (nach Rücksprache)
Literaturhinweise:
- Robert Koch-Institut (2023): Ratgeber Scharlach – www.rki.de
- Liese, J. G. et al. (2021). Infektionen durch Streptokokken. Deutsches Ärzteblatt, 118(14), 251–257.
- Paesano, R. et al. (2010). Lactoferrin and its role in inflammation and immune modulation. Biometals, 23(3), 411–417.
Verwandte Produkte
Für Deinen universellen Schutz
Als eines der wertvollsten körpereigenen Proteine ist Lactoferrin ein natürlicher Bestandteil des Immunsystems