Sodbrennen – Ursachen, Symptome und was wirklich hilft
Sodbrennen entsteht durch aufsteigende Magensäure und äußert sich durch Brennen hinter dem Brustbein. Erfahre, wie es entsteht und was gegen die Beschwerden hilft.
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Sodbrennen ist ein brennendes Gefühl hinter dem Brustbein, das durch den Rückfluss von Magensäure in die Speiseröhre verursacht wird.
Sodbrennen bezeichnet ein brennendes Schmerzgefühl hinter dem Brustbein, das durch das Zurückfließen von Magensäure in die Speiseröhre verursacht wird – den sogenannten gastroösophagealen Reflux. Dieses unangenehme Symptom tritt besonders nach dem Essen, beim Liegen, Bücken oder unter Stress auf und wird häufig begleitet von einem sauren Aufstoßen, Völlegefühl, Übelkeit oder einem Kloßgefühl im Hals.
In der Regel ist Sodbrennen harmlos, kann jedoch bei häufigerem Auftreten ein Hinweis auf eine Refluxkrankheit (GERD) sein. Ursächlich sind oft ein geschwächter Schließmuskel zwischen Magen und Speiseröhre, Übergewicht, spätes oder fettreiches Essen, Nikotin, Alkohol sowie Medikamente wie NSAR. Auch Schwangerschaft und Zwerchfellbruch können Sodbrennen begünstigen.
Zur Linderung helfen Ernährungsanpassung, Lebensstilveränderungen, pflanzliche Mittel (wie Kurkuma, Melisse, Kamille) und bei Bedarf Säureblocker wie Antazida oder Protonenpumpenhemmer (PPI). Unterstützend wirken Lactoferrin, L-Glutamin, Zink, Vitamin D und entzündungsmodulierende Mikronährstoffe, da sie zur Regeneration der Schleimhaut beitragen können.
Typische Symptome bei Sodbrennen:
- Brennender Schmerz hinter dem Brustbein (v. a. nach dem Essen oder im Liegen)
- Saurer Geschmack im Mund, Aufstoßen
- Reizhusten, Heiserkeit, Kloßgefühl im Hals
- Völlegefühl, Übelkeit, Druck im Oberbauch
- In schweren Fällen: Schlafstörungen, Brustenge, Zahnschäden
Häufige Auslöser:
- Fettreiche oder scharfe Speisen, Kaffee, Alkohol
- Übergewicht, schwaches Bindegewebe, Schwangerschaft
- Spätes Abendessen, schnelles Essen, große Portionen
- Rauchen, Stress, enge Kleidung im Bauchbereich
- Medikamente: z. B. NSAR, Calciumantagonisten, Theophyllin
Therapie & Prävention:
- Kleine, regelmäßige Mahlzeiten, basenüberschüssige Ernährung
- Letzte Mahlzeit mind. 3 Std. vor dem Schlafen
- Schlafposition: Oberkörper erhöht lagern
- Meiden von säurebildenden Lebensmitteln & Getränken
- Antazida, H2-Blocker
- Ergänzend: Lactoferrin, L-Glutamin, Curcumin, Zink, Melisse
Literaturhinweise
- Katz, P.O. et al. (2013): Guidelines for the diagnosis and management of GERD. Am J Gastroenterol.
- Moayyedi, P. et al. (2010): Long-term safety of proton pump inhibitors. Gut.
- Schindler, T. et al. (2020): Phytotherapie bei Refluxbeschwerden. Zeitschrift für Phytotherapie.
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