Glossar: B
Du hast Fragen zu bestimmten Symptomen oder Inhaltsstoffen? In unserem Glossar findest Du einen Ratgeber von A bis Z zu Deiner Gesundheit.
B
385 Beiträge in dieser Lexikon KategorieB-Vitamine
B-Vitamine unterstützen Nerven, Stoffwechsel und Zellgesundheit. Erfahre alles über ihre Funktionen, Lebensmittelquellen, Mangelerscheinungen und wann Nahrungsergänzung sinnvoll ist
BA.3.2
BA.3.2 ist eine Subvariante der Omikron-Linie des SARS-CoV-2-Virus. Sie gehört zur kontinuierlichen Evolution des Coronavirus und wird von Gesundheitsbehörden weltweit beobachtet.
Babyakne
Babyakne ist eine vorübergehende, meist harmlose Hautveränderung bei Neugeborenen, die sich durch kleine Pickel oder Pusteln im Gesicht zeigt.
Babyblues
Der Babyblues ist eine vorübergehende emotionale Verstimmung in den ersten Tagen nach der Geburt.
Babyflasche
Eine Babyflasche ist ein Behälter zur Ernährung von Säuglingen mit Muttermilch oder Säuglingsnahrung. Sie besteht aus Flasche, Sauger und Verschlussring.
Bachblüten
Die Bachblütentherapie ist eine alternative Heilmethode, die vom englischen Arzt Dr. Edward Bach in den 1930er-Jahren entwickelt wurde.
Bacillus cereus
Bacillus cereus ist ein Bakterium, das in der Umwelt vorkommt und häufig mit Lebensmittelvergiftungen in Verbindung gebracht wird.
Bacillus subtilis
Bacillus subtilis ist ein sporenbildendes Probiotikum mit positiven Effekten auf die Darmflora, das Immunsystem und die Verdauung.
Bacopa monnieri
Bacopa monnieri ist eine ayurvedische Heilpflanze, die traditionell zur Förderung von Gedächtnis und Konzentration eingesetzt wird. Moderne Studien untersuchen ihre neuroprotektiven Eigenschaften.
Bacteriocin
Bacteriocine sind antimikrobielle Peptide, die von Bakterien produziert werden, um konkurrierende Bakterienstämme abzutöten. Sie gelten als vielversprechende Alternative zu klassischen Antibiotika.
Bakerzyste
Eine Bakerzyste ist eine mit Flüssigkeit gefüllte Aussackung der Gelenkkapsel in der Kniekehle, die meist im Zusammenhang mit Knieerkrankungen entsteht.
Bakteriämie
Bakteriämie bezeichnet das Vorhandensein von Bakterien im Blut. Sie kann harmlos verlaufen oder lebensbedrohlich werden, wenn sich eine Sepsis entwickelt.
Bakterien im Urin
Bakterien im Urin (Bakteriurie) bezeichnen das Vorhandensein von Bakterien im Harntrakt. Dies kann auf eine Harnwegsinfektion hinweisen und sollte aerztlich abgeklaert werden.
Bakteriophage
Bakteriophagen sind Viren, die ausschließlich Bakterien infizieren und abtöten. Sie gelten als vielversprechende Alternative zu Antibiotika bei resistenten Infektionen.
Bakteriurie
Bakteriurie bezeichnet das Vorhandensein von Bakterien im Urin. Sie kann symptomlos verlaufen oder auf eine Harnwegsinfektion hinweisen und wird durch eine Urinuntersuchung diagnostiziert.
Balanced Ligamentous Tension
Balanced Ligamentous Tension (BLT) ist eine osteopathische Behandlungstechnik, bei der Gelenke durch gezielte Balancierung der Bänder in ihre natürliche Gleichgewichtsposition gebracht werden.
Balanitis
Balanitis ist eine Entzündung der Eichel des Penis. Sie kann durch Infektionen, Hautreizungen oder Grunderkrankungen ausgelöst werden und ist gut behandelbar.
Baldrian
Baldrian ist eine Heilpflanze zur Beruhigung und bei Schlafstörungen. Er wirkt entspannend, verbessert die Schlafqualität und gilt als gut verträglich.
Baldwin-Zeichen
Das Baldwin-Zeichen ist ein klinisches Untersuchungszeichen bei Verdacht auf eine Nierenvenenthrombose. Es beschreibt einen druckschmerzhaften Befund im Flankenbereich.
Bali Belly
Bali Belly bezeichnet eine Magen-Darm-Infektion, die vor allem Reisende in tropischen Regionen wie Indonesien betrifft.
Ballaststoffe
Ballaststoffe sind unverdauliche Bestandteile pflanzlicher Lebensmittel, die im Dünndarm nicht abgebaut werden, aber im Dickdarm wichtige Funktionen erfüllen.
Ballaststoffergänzung
Ballaststoffergänzung bezeichnet die gezielte Zufuhr von Ballaststoffen durch Nahrungsergänzungsmittel, um den täglichen Bedarf zu decken und die Darmgesundheit zu unterstützen.
Ballaststofffermentation
Ballaststofffermentation bezeichnet den Abbau unverdaulicher Nahrungsfasern durch Darmbakterien im Dickdarm, wobei gesundheitsfördernde Stoffwechselprodukte entstehen.
Ballaststoffmangel
Ballaststoffmangel entsteht, wenn die tägliche Zufuhr an Ballaststoffen zu gering ist. Dies kann die Verdauung stören und das Risiko für chronische Erkrankungen erhöhen.
ballaststoffreiche lebensmittel
Ballaststoffreiche Lebensmittel liefern unverdauliche Pflanzenstoffe, die die Verdauung fördern, den Blutzucker stabilisieren und das Herzerkrankungsrisiko senken.
Balneologie
Balneologie ist die medizinische Wissenschaft, die sich mit der Heilwirkung von Bädern, Mineralwasser und natürlichen Heilquellen befasst. Sie ist ein Teilgebiet der Kurmedizin.
Balneotherapie
Balneotherapie bezeichnet die medizinische Behandlung durch Bäder mit Heil- und Mineralwasser. Sie wird bei Erkrankungen des Bewegungsapparats, Haut- und Stoffwechselerkrankungen eingesetzt.
Bänderriss Fuß
Ein Bänderriss am Fuß ist eine vollständige Durchtrennung eines Bandes, häufig nach Umknicken. Erfahren Sie mehr zu Ursachen, Symptomen und Behandlung.
Bandscheiben
Bandscheiben sind knorpelartige Puffer zwischen den Wirbelkörpern der Wirbelsäule. Sie dämpfen Stöße, ermöglichen Beweglichkeit und schützen die Nerven.
Bandscheibenvorfall
Ein Bandscheibenvorfall tritt auf, wenn Gallertmaterial aus dem Inneren der Bandscheibe durch einen Riss im äußeren Faserring austritt und auf umliegende Nervenwurzeln drückt.
Bandscheibenvorfall Behandlung
Die Behandlung eines Bandscheibenvorfalls umfasst konservative und operative Methoden. Ziel ist die Schmerzlinderung und Wiederherstellung der Beweglichkeit.
Bandscheibenvorfall LWS
Ein Bandscheibenvorfall der LWS tritt auf, wenn der Gallertkern einer Bandscheibe im Lendenbereich austritt und Nerven reizt. Typische Symptome sind Rückenschmerzen und Ausstrahlung ins Bein.
Bandscheibenvorfall Übungen
Gezielte Übungen bei Bandscheibenvorfall können Schmerzen lindern, die Wirbelsäule stabilisieren und die Genesung fördern. Erfahren Sie, welche Bewegungen helfen.
Bandverletzung
Eine Bandverletzung bezeichnet die Dehnung, den Teilriss oder den vollständigen Riss eines Bandes. Sie entsteht häufig durch Umknicken oder Überdehnung und betrifft oft Sprung- oder Kniegelenk.
Bandwurm
Bandwürmer sind parasitäre Darmwürmer, die über rohes Fleisch auf den Menschen übertragen werden.
BAO (Bundesarbeitsgemeinschaft Osteopathie e.V.)
Die BAO (Bundesarbeitsgemeinschaft Osteopathie e.V.) ist ein Zusammenschluss osteopathischer Berufsverbände zur gemeinsamen fachlichen und berufspolitischen Vertretung der Osteopathie in Deutschland.
Baobab Fruchtfleisch
Das Baobab-Fruchtfleisch stammt von den Früchten des Baobab-Baumes, der in verschiedenen Regionen Afrikas, Asiens und Australiens wächst. Es unterstützt die Verdauung und das Immunsystem.
Bariatrische Chirurgie
Bariatrische Chirurgie umfasst operative Eingriffe zur Behandlung von starkem Übergewicht. Sie hilft Betroffenen, dauerhaft Gewicht zu verlieren und Folgeerkrankungen zu reduzieren.
Barrieredysfunktion
Barrieredysfunktion bezeichnet die gestörte Schutzfunktion von Körperbarrieren wie Haut, Darm oder Lunge, was Krankheiten begünstigen kann.
Basalmembran
Die Basalmembran ist eine dünne Gewebeschicht, die Zellen von darunter liegendem Bindegewebe trennt und wichtige Stützfunktionen übernimmt.
Basaltemperatur
Die Basaltemperatur ist die niedrigste Körpertemperatur, die unmittelbar nach dem Aufwachen und vor jeglicher körperlicher Aktivität gemessen wird.
Basalzellkarzinom
Das Basalzellkarzinom ist der häufigste bösartige Hauttumor. Er entsteht meist durch UV-Strahlung und wächst langsam, streut aber selten in andere Organe.
Basenbildner
Basenbildner sind Lebensmittel oder Substanzen, die im Stoffwechsel einen basischen Effekt erzeugen und zur Regulierung des Säure-Basen-Haushalts im Körper beitragen.
Basenfasten
Basenfasten ist eine Ernährungsform, bei der ausschließlich basenbildende Lebensmittel verzehrt werden, um den Säure-Basen-Haushalt des Körpers zu unterstützen.
Basenhaushalt
Der Basenhaushalt beschreibt das Gleichgewicht zwischen Säuren und Basen im menschlichen Körper. Ein ausgeglichener pH-Wert ist entscheidend für alle Stoffwechselprozesse.
Basenmineralien
Basenmineralien sind Mineralstoffe, die den Säure-Basen-Haushalt des Körpers unterstützen. Sie helfen, einem Überschuss an Säuren entgegenzuwirken und fördern so das körperliche Gleichgewicht.
Basenüberschuss
Der Basenüberschuss ist ein Laborwert aus der Blutgasanalyse, der den Säure-Basen-Haushalt bewertet. Er zeigt an, ob im Blut ein Überschuss oder Mangel an Pufferbasen vorliegt.
Basische Ernährung
Die basische Ernährung basiert auf dem Prinzip, den Säure-Basen-Haushalt des Körpers durch eine überwiegend basenbildende Ernährung im Gleichgewicht zu halten.
Basische Lebensmittel
Basische Lebensmittel sind Nahrungsmittel, die im Stoffwechsel einen basischen (alkalischen) pH-Wert hinterlassen.
Basisinsulin
Basisinsulin ist ein lang wirkendes Insulin, das den Grundbedarf an Insulin über 24 Stunden deckt. Es wird bei Typ-1- und Typ-2-Diabetes eingesetzt.
Basistherapie
Die Basistherapie ist eine langfristige Grundbehandlung chronischer Erkrankungen, die das Fortschreiten der Krankheit verlangsamt oder verhindert.
Basophile
Basophile sind seltene weiße Blutkörperchen, die eine zentrale Rolle bei Allergien und Entzündungsreaktionen spielen. Sie gehören zur Gruppe der Granulozyten.
Basophile absolut
Basophile absolut beschreibt die gemessene Anzahl basophiler Granulozyten pro Mikroliter Blut. Dieser Wert ist Teil des großen Blutbilds und gibt Hinweise auf allergische oder entzündliche Erkrankungen.
Basophilie
Basophilie bezeichnet eine erhöhte Anzahl von Basophilen im Blut. Sie kann auf allergische Reaktionen, Entzündungen oder Bluterkrankungen hinweisen.
Bauchaortenaneurysma
Ein Bauchaortenaneurysma ist eine krankhafte Erweiterung der Bauchschlagader. Es verläuft oft symptomlos, kann aber bei einem Riss lebensbedrohlich werden.
Bauchaortenrekonstruktion
Die Bauchaortenrekonstruktion ist ein chirurgischer Eingriff zur Wiederherstellung der Bauchaorta, z. B. bei einem Bauchaortenaneurysma. Ziel ist die Vermeidung lebensbedrohlicher Komplikationen.
Bauchaortenstenose
Die Bauchaortenstenose ist eine Verengung der Bauchschlagader, die den Blutfluss in die unteren Körperregionen einschränkt und schwerwiegende Durchblutungsstörungen verursachen kann.
Bauchatmung
Die Bauchatmung ist eine Atemtechnik, bei der das Zwerchfell aktiv eingesetzt wird. Sie fördert Entspannung, verbessert die Sauerstoffversorgung und wird in der Therapie eingesetzt.
Bauchmassage
Die Bauchmassage ist eine manuelle Therapietechnik, bei der der Bauchbereich gezielt massiert wird, um Verdauung, Entspannung und Wohlbefinden zu fördern.
Bauchmuskelfunktion
Die Bauchmuskelfunktion beschreibt die vielfältigen Aufgaben der Bauchmuskulatur für Haltung, Bewegung, Atmung und den Schutz innerer Organe.
Bauchnabelentzündung
Eine Bauchnabelentzündung (Omphalitis) ist eine bakterielle Entzündung des Nabels, die Rötung, Schwellung und Ausfluss verursacht. Sie tritt vor allem bei Neugeborenen auf.
Bauchnabelkorrektur
Die Bauchnabelkorrektur ist ein chirurgischer Eingriff zur Formveränderung oder Korrektur des Bauchnabels. Sie wird aus ästhetischen oder medizinischen Gründen durchgeführt.
Bauchraumfibrose
Die Bauchraumfibrose ist eine krankhafte Vermehrung von Bindegewebe im Bauchraum, die Organe und Strukturen vernarben und in ihrer Funktion einschraenken kann.
Bauchschmerzen
Bauchschmerzen sind Schmerzen im Bereich des Abdomens und zählen zu den häufigsten Beschwerden. Ursachen reichen von harmlosen Verdauungsproblemen bis hin zu ernsteren Erkrankungen.
Bauchspeicheldrüse
Die Bauchspeicheldrüse (medizinisch: Pankreas) ist ein lebenswichtiges Organ im Oberbauch, das sowohl zur Verdauung als auch zur Hormonregulation beiträgt.
Bauchspeicheldrüsenentzündung
Die Bauchspeicheldrüsenentzündung (Pankreatitis) ist eine entzündliche Erkrankung der Bauchspeicheldrüse, die akut oder chronisch verlaufen kann und starke Bauchschmerzen verursacht.
Bauchtrauma
Ein Bauchtrauma ist eine Verletzung des Bauchraums durch äußere Gewalteinwirkung. Es kann innere Organe, Gefäße und Gewebe schädigen und erfordert oft sofortige medizinische Behandlung.
BCAA
BCAA (Branched-Chain Amino Acids), also verzweigtkettige Aminosäuren, umfassen die essenziellen Aminosäuren Leucin, Isoleucin und Valin.
BDH (Bundesverband Rehabilitation e. V.)
Der BDH (Bundesverband Rehabilitation e. V.) ist eine deutsche Sozial- und Selbsthilfeorganisation, die Menschen mit neurologischen Erkrankungen und erworbenen Hirnschädigungen unterstützt.
BDHN (Berufsverband Deutscher Heilpraktiker und Naturheilkundiger e.V.)
Der BDHN (Berufsverband Deutscher Heilpraktiker und Naturheilkundiger e.V.) ist ein berufsständischer Verband zur Interessenvertretung von Heilpraktikern und naturheilkundlich tätigen Berufsgruppen in Deutschland.
Becherzellregeneration
Becherzellregeneration bezeichnet die Erneuerung schleimbildender Zellen im Darm, die die Schleimhaut schützen. Sie ist entscheidend für eine gesunde Darmbarriere.
Beckenboden
Der Beckenboden ist eine Gruppe von Muskeln, Bändern und Bindegewebe, die den Boden des Beckens bilden und die inneren Organe wie Blase, Gebärmutter und Enddarm stützen.
Beckenboden Gesundheit
Die Beckenboden Gesundheit umfasst die Funktion und Stärke der Muskelgruppe im unteren Becken. Ein gesunder Beckenboden ist entscheidend für Kontinenz, Stabilität und Lebensqualität.
Beckenboden stärken
Beckenboden stärken: gezielte Übungen für mehr Stabilität, Kontinenz und Wohlbefinden. Ideal nach Geburt, bei Inkontinenz oder zur Vorbeugung.
Beckenbodeninsuffizienz
Beckenbodeninsuffizienz bezeichnet die geschwächte Funktion der Beckenbodenmuskulatur. Sie kann zu Inkontinenz und Organabsenkungen führen.
Beckenbodenprothese
Eine Beckenbodenprothese ist ein chirurgisch eingesetztes Implantat zur Stabilisierung des geschwächten Beckenbodens, z. B. bei Organvorfall oder Harninkontinenz.
Beckenbodenrehabilitation
Die Beckenbodenrehabilitation ist eine gezielte Therapieform zur Stärkung und Wiederherstellung der Beckenbodenmuskulatur, z. B. nach Geburt oder Operation.
Beckenbodentraining
Beckenbodentraining umfasst gezielte Übungen zur Stärkung der Beckenbodenmuskulatur, die eine zentrale Rolle bei Kontinenz, Haltung und der Unterstützung innerer Organe spielt.
Beckenendlage
Bei der Beckenendlage liegt das Baby kurz vor der Geburt nicht mit dem Kopf, sondern mit dem Steiß oder den Füßen nach unten. Diese Lage kann die Geburtsplanung beeinflussen.
Beckenfraktur
Eine Beckenfraktur ist ein Knochenbruch im Bereich des Beckens, oft durch Unfälle oder Stürze verursacht. Sie kann lebensbedrohlich sein und erfordert sofortige medizinische Behandlung.
Beckengurt
Ein Beckengurt ist ein orthopädisches Hilfsmittel, das zur Stabilisierung des Beckenrings und der Sakroiliakalgelenke (ISG) eingesetzt wird.
Beckenmessung
Die Beckenmessung (Pelvimetrie) erfasst die Maße des knöchernen Beckens. Sie ist besonders in der Geburtshilfe wichtig, um die Passage des Kindes durch den Geburtskanal einzuschätzen.
Beckenvenensyndrom
Das Beckenvenensyndrom ist eine Erkrankung, bei der Venen im Beckenbereich erweitert und funktionsgestört sind. Es verursacht chronische Beckenschmerzen, vor allem bei Frauen.
Beckenvenenthrombose
Die Beckenvenenthrombose ist eine Blutgerinnselbildung in den Venen des Beckens. Sie kann starke Schmerzen verursachen und erfordert rasche medizinische Behandlung.
Becker-Nävus
Der Becker-Nävus ist eine gutartige Hautveränderung, die meist bei Jugendlichen auftritt und sich als pigmentierter, oft behaarter Fleck zeigt.
Beifuß
Beifuß (Artemisia vulgaris) ist ein altes und vielseitiges Heilkraut aus der Familie der Korbblütler.
Beikosteinführung
Die Beikosteinführung bezeichnet den Übergang vom ausschließlichen Stillen oder Fläschchengeben zur festen Nahrung beim Säugling, empfohlen ab dem 6. Lebensmonat.
Beinlängendifferenz
Eine Beinlängendifferenz liegt vor, wenn beide Beine unterschiedlich lang sind. Sie kann Schmerzen, Haltungsprobleme und Gangstörungen verursachen.
Beinvenen Krankheit
Beinvenenerkrankungen wie Krampfadern oder Thrombosen belasten viele. Erfahre mehr über Ursachen, Symptome und wie Nahrungsergänzung unterstützen kann.
Beinvenensystem
Das Beinvenensystem transportiert sauerstoffarmes Blut aus den Beinen zurück zum Herzen. Es besteht aus oberflächlichen, tiefen und Verbindungsvenen.
Beinvenenthrombose
Die Beinvenenthrombose ist eine Erkrankung, bei der sich ein Blutgerinnsel in einer tiefen Vene des Beines bildet. Sie kann gefährliche Folgen wie eine Lungenembolie verursachen.
Beinwell
Beinwell (Symphytum officinale) ist eine Heilpflanze, die traditionell bei Muskelbeschwerden, Gelenkschmerzen und Prellungen eingesetzt wird. Ihre Wurzeln und Blätter enthalten den Wirkstoff Allantoin.
Belastungs-EKG
Das Belastungs-EKG ist eine diagnostische Untersuchung des Herzens unter körperlicher Belastung. Es dient der Erkennung von Durchblutungsstörungen und Herzrhythmusstörungen.
Belastungsdyspnoe
Belastungsdyspnoe bezeichnet Atemnot, die bei körperlicher Anstrengung auftritt. Sie kann auf Erkrankungen von Herz, Lunge oder Kreislauf hinweisen.
Belastungssteuerung
Belastungssteuerung bezeichnet die gezielte Planung und Anpassung von körperlichen Belastungen im Training oder in der Rehabilitation, um optimale Gesundheits- und Leistungsziele zu erreichen.
Benefit-Risk-Bewertung
Die Benefit-Risk-Bewertung ist ein zentrales Verfahren in der Medizin, bei dem Nutzen und Risiken einer Behandlung systematisch abgewogen werden, um die beste Therapieentscheidung zu treffen.
Benfotiamin
Benfotiamin ist eine fettlösliche Form von Vitamin B1 (Thiamin), die vom Körper besonders gut aufgenommen wird. Es wird zur Unterstützung des Nervensystems eingesetzt.
benigne
Benigne bedeutet gutartig und beschreibt Erkrankungen oder Gewebeveränderungen, die nicht bösartig sind und sich nicht unkontrolliert ausbreiten.
Benigne Prostatahyperplasie
Die benigne Prostatahyperplasie (BPH) ist eine gutartige Vergrößerung der Vorsteherdrüse, die häufig bei älteren Männern auftritt und den Harnfluss beeinträchtigen kann.
Benzodiazepin
Benzodiazepine sind verschreibungspflichtige Medikamente, die als Beruhigungs-, Schlaf- und Angstmittel eingesetzt werden. Sie wirken auf das zentrale Nervensystem und haben ein hohes Abhängigkeitspotenzial.
Benzophenon-4
Benzophenon-4 ist ein chemischer UV-Filter, der in Sonnenschutzmitteln und Kosmetika eingesetzt wird, um die Haut vor UV-Strahlung zu schützen.
Bepanthen
Bepanthen ist ein bekanntes Wund- und Pflegeprodukt auf Basis von Dexpanthenol, das die Hautregeneration foerdert und bei trockener, gereizter oder geschaedigter Haut eingesetzt wird.
Berberin
Berberin ist ein pflanzlicher Wirkstoff, der aus verschiedenen Pflanzen wie der Berberitze, Goldenseal (kanadische Gelbwurz), Kurkuma und Phellodendron gewonnen wird.
Berberis aristata
Berberis aristata wird vor allem wegen ihrer positiven Wirkung auf den Blutzuckerstoffwechsel, den Cholesterinspiegel und ihrer antioxidativen Eigenschaften geschätzt.
Berloque-Dermatitis
Die Berloque-Dermatitis ist eine phototoxische Hautreaktion, die durch den Kontakt mit furanoidhaltigen Substanzen und anschliessende UV-Bestrahlung entsteht. Sie zeigt sich typischerweise als braune Pigmentflecken auf der Haut.
Besenreiser
Besenreiser sind feine, oberflächliche Blutgefäße, die als kleine, sichtbare Rötungen oder bläuliche Verästelungen auf der Haut erscheinen.
Beta-Alanin
Beta-Alanin ist eine Aminosäure, die die sportliche Leistung steigert, die Muskelermüdung verzögert und den Carnosinspiegel erhöht. Ideal für Ausdauer und Kraftsport. Erfahre mehr über Wirkung und Dosierung.
Beta-Carotin
Beta-Carotin ist ein natürlicher Pflanzenfarbstoff und Provitamin A, das der Körper in Vitamin A umwandelt. Es wirkt als Antioxidans und unterstützt Sehkraft, Immunsystem und Hautgesundheit.
Beta-Carotin (Vitamin A)
Ein Provitamin, das im Körper zu Vitamin A umgewandelt wird. Es unterstützt die Augengesundheit, das Immunsystem und die Hautgesundheit.
Beta-Sitosterol
Beta-Sitosterol ist ein pflanzliches Sterol, das natürlich in vielen Pflanzenölen, Nüssen und Samen vorkommt. Es wird häufig zur Unterstützung der Herzgesundheit und bei Prostatabeschwerden eingesetzt.
Betablocker
Beta-Blocker sind Medikamente, die vor allem zur Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen eingesetzt werden.
Betaglucan
Betaglucan ist ein natürlicher Ballaststoff aus Getreide und Pilzen, der das Immunsystem stärkt, den Cholesterinspiegel senkt und die Darmgesundheit fördert.
Betahydroxybutyrat
Betahydroxybutyrat (BHB) ist ein Ketonkörper, der in der Leber aus Fettsäuren gebildet wird und dem Körper als alternative Energiequelle dient – besonders bei Fasten oder kohlenhydratarmer Ernährung.
Betain HCl
Betain HCl (Betainhydrochlorid) ist eine nahrungsergaenzende Verbindung zur Unterstuetzung der Magenaeureproduktion und Verdauung. Es wird haeufig bei niedrigem Magenaeurespiegel (Hypochlorhydrie) eingesetzt.
Betaisodona
Betaisodona ist ein jodhaltiges Antiseptikum zur Desinfektion von Wunden, Haut und Schleimhaeuten. Es wirkt breit gegen Bakterien, Viren und Pilze.
Betazellfunktion
Die Betazellfunktion beschreibt die Fähigkeit der Betazellen in der Bauchspeicheldrüse, Insulin zu produzieren und freizusetzen, um den Blutzucker zu regulieren.
Bettwanzen
Bettwanzen (Cimex lectularius) sind kleine, flügellose Insekten, die sich bevorzugt vom Blut von Menschen ernähren und sich vor allem in Betten, Polstermöbeln, Ritzen und Textilien aufhalten.
bettwanzen bisse
Bettwanzenbisse sind Hautverletzungen durch den Stich der Bettwanze (Cimex lectularius). Sie verursachen Juckreiz, Rötungen und Quaddeln, sind aber meist harmlos.
Bewusstseinsstörung
Eine Bewusstseinsstörung bezeichnet eine Beeinträchtigung des Wachheits- oder Wahrnehmungszustands. Sie kann von leichter Verwirrtheit bis zur vollständigen Bewusstlosigkeit reichen.
Biathlete
Biathleten verbinden Ausdauer und Präzision. Erfahre, wie Training, Konzentration und Energieeffizienz im Biathlon zusammenspielen.
Biathlon
Biathlon vereint Skilanglauf und Schießen. Erfahre, wie Athleten Ausdauer, Konzentration und Technik in dieser Wintersportart meistern.
Bifidobacterium longum
Bifidobacterium longum ist ein natürlich im Darm vorkommendes probiotisches Bakterium, das zu den wichtigsten Vertretern der frühkindlichen und erwachsenen Darmflora zählt.
Bifidobakterienwachstum
Bifidobakterienwachstum beschreibt die Vermehrung nützlicher Darmbakterien der Gattung Bifidobacterium, die eine zentrale Rolle für eine gesunde Darmflora und das Immunsystem spielen.
Bifidobakterium
Eine Gattung probiotischer Bakterien, die für ihre positiven Auswirkungen auf die Darmgesundheit und das Immunsystem bekannt sind. Sie fördern die Verdauung und helfen bei der Aufnahme von Nährstoffen.
Big 8 Nährwerte
Die Big 8 Nährwerte bezeichnen die acht zentralen Angaben, die laut EU-Lebensmittelinformationsverordnung auf nahezu allen verpackten Lebensmitteln verpflichtend sind.
Bikarbonat
Bikarbonat ist ein lebenswichtiges Elektrolyt im Blut, das den Säure-Basen-Haushalt des Körpers reguliert und als natürlicher Puffer wirkt.
Bikarbonatpuffer
Der Bikarbonatpuffer ist das wichtigste Puffersystem des menschlichen Blutes und reguliert den pH-Wert im Körper. Er hält das Säure-Basen-Gleichgewicht stabil.
Bikarbonatpuffersystem
Das Bikarbonatpuffersystem ist das wichtigste Puffersystem des menschlichen Blutes und reguliert den pH-Wert im Körper. Es hält das Gleichgewicht zwischen Kohlensäure und Bikarbonat aufrecht.
Bilanzkontrolle
Die Bilanzkontrolle erfasst die aufgenommene und ausgeschiedene Flüssigkeitsmenge eines Patienten. Sie ist ein wichtiges pflegerisches und medizinisches Überwachungsinstrument.
Bilharziose
Bilharziose ist eine durch Saugwürmer verursachte Tropenkrankheit, die vor allem in Afrika, Asien und Südamerika vorkommt und innere Organe schädigen kann.
Biliärdrainagetherapie
Die Biliärdrainagetherapie ist ein medizinisches Verfahren zur Ableitung von Gallenflüssigkeit bei Abflussstörungen der Gallenwege. Sie wird eingesetzt, wenn Gallenflüssigkeit nicht mehr ungehindert in den Darm abfließen kann.
Biliäre Fistel
Eine biliäre Fistel ist eine abnorme Verbindung zwischen dem Gallensystem und einem benachbarten Organ oder der Körperoberfläche. Sie entsteht häufig nach Operationen oder durch Entzündungen.
Biliäre Zirrhose
Die biliäre Zirrhose ist eine chronische Lebererkrankung, bei der die Gallengänge geschädigt werden und es zur Vernarbung des Lebergewebes kommt. Sie kann autoimmun oder durch Gallenabflussstörungen bedingt sein.
Biliärer Reflux
Biliärer Reflux bezeichnet den Rückfluss von Gallenflüssigkeit in den Magen oder die Speiseröhre. Er kann Entzündungen, Schmerzen und langfristige Schäden verursachen.
Bilirubin
Bilirubin ist ein gelb-oranger Farbstoff, der beim Abbau roter Blutkörperchen entsteht. Erhöhte Werte können auf Leber- oder Gallenerkrankungen hinweisen.
Bilirubin-Direktwert
Der Bilirubin-Direktwert gibt die Menge des konjugierten Bilirubins im Blut an und ist ein wichtiger Laborwert zur Beurteilung der Leberfunktion und des Gallenflusses.
Bilirubin-Indirektwert
Der Bilirubin-Indirektwert bezeichnet das unkonjugierte, noch nicht in der Leber verarbeitete Bilirubin im Blut. Erhöhte Werte können auf Blutabbauprobleme oder Lebererkrankungen hinweisen.
Bilirubinerhöhung
Eine Bilirubinerhöhung liegt vor, wenn der Bilirubinspiegel im Blut zu hoch ist und kann zu Gelbsucht führen. Ursachen sind Lebererkrankungen, Bluterkrankungen oder Gallenwegsprobleme.
Bilirubinstoffwechsel
Der Bilirubinstoffwechsel beschreibt den Abbau von Hämoglobin zu Bilirubin und dessen Verarbeitung in Leber, Galle und Darm. Störungen können zu Gelbsucht führen.
Biliverdin
Biliverdin ist ein grünes Gallenpigment, das beim Abbau von Hämoglobin entsteht. Es ist eine Vorstufe von Bilirubin und spielt eine wichtige Rolle im Stoffwechsel der roten Blutkörperchen.
Bimuno®
Bimuno® ist ein patentiertes, wissenschaftlich untersuchtes Präbiotikum, das aus einer speziellen Mischung von Galactooligosacchariden (GOS) besteht.
Binaural
Binaural bezeichnet etwas, das beide Ohren betrifft oder beide Ohren gleichzeitig nutzt. In der Medizin und Audiologie spielt das binaurale Hören eine zentrale Rolle.
Bindegewebshormon
Das Bindegewebshormon reguliert Aufbau und Erhalt des Bindegewebes im Körper. Erfahren Sie, welche Hormone beteiligt sind und welche Rolle sie für Haut, Knochen und Gelenke spielen.
Bindegewebshormonanalyse
Die Bindegewebshormonanalyse ist eine diagnostische Untersuchung, die hormonelle Einfluesse auf das Bindegewebe erfasst. Sie hilft, Veraenderungen in Haut, Gelenken und Faszien fruehzeitig zu erkennen.
Bindegewebsmassage
Die Bindegewebsmassage ist eine spezielle manuelle Therapieform, die gezielt das Unterhautbindegewebe behandelt und über reflektorische Wirkungen innere Organe und Körperfunktionen positiv beeinflusst.
Bindegewebsregeneration
Bindegewebsregeneration bezeichnet die natürliche Erneuerung und Reparatur von Bindegewebe im Körper. Sie spielt eine zentrale Rolle bei der Wundheilung und dem Erhalt von Haut, Sehnen, Knorpel und Bändern.
Bindegewebsschwäche
Bindegewebsschwäche bezeichnet eine verminderte Festigkeit des Bindegewebes, die zu Symptomen wie Krampfadern, Cellulite oder Gelenkinstabilität führen kann.
Bindegewebszelle
Bindegewebszellen sind spezialisierte Zellen des menschlichen Bindegewebes. Sie stützen, verbinden und ernähren Organe und Gewebe im gesamten Körper.
Bindehautentzündung
Eine Bindehautentzündung (auch Konjunktivitis genannt) ist eine häufige Augenkrankheit, bei der die Bindehaut, die dünne Schleimhaut, die das Auge und die Innenseite der Augenlider bedeckt, entzündet ist.
Binge Eating
Binge Eating beschreibt wiederkehrende Essanfälle, bei denen in kurzer Zeit sehr große Mengen Nahrung konsumiert werden, verbunden mit einem Kontrollverlust über das Essverhalten.
Bioadaptogen
Bioadaptogene sind natürliche Substanzen, die dem Körper helfen, sich an Stress anzupassen und die Widerstandskraft zu stärken. Sie stammen meist aus Pflanzen und werden in der Naturheilkunde eingesetzt.
Bioadsorption
Bioadsorption bezeichnet die Bindung von Schadstoffen, Schwermetallen oder anderen Substanzen an biologisches Material. Sie wird in Medizin, Umwelttechnik und Pharmazie eingesetzt.
Bioaktive Peptide
Bioaktive Peptide sind kurze Eiweißketten, die im Körper spezifische gesundheitsfördernde Wirkungen entfalten. Sie entstehen bei der Verdauung oder Fermentation von Nahrungsproteinen.
Bioaktive Substanzen
Bioaktive Substanzen sind natürliche oder synthetische Verbindungen, die im menschlichen Körper eine messbare biologische Wirkung entfalten und die Gesundheit beeinflussen.
Bioaktivierung
Bioaktivierung bezeichnet den biochemischen Prozess, bei dem inaktive Vorläufersubstanzen im Körper in pharmakologisch oder toxikologisch aktive Verbindungen umgewandelt werden.
Biobewegung
Die Biobewegung ist eine gesellschaftliche Bewegung, die sich fuer oekologische Landwirtschaft, natuerliche Lebensmittel und einen bewussten, nachhaltigen Lebensstil einsetzt.
Biochemische Marker
Biochemische Marker sind messbare biologische Substanzen im Blut, Urin oder Gewebe, die Hinweise auf Krankheiten, Organfunktionen oder Stoffwechselprozesse liefern.
Bioelektrische Impedanz
Die bioelektrische Impedanz ist ein Messverfahren zur Analyse der Körperzusammensetzung. Dabei wird ein schwacher Wechselstrom durch den Körper geleitet, um Fett-, Muskel- und Wasseranteil zu bestimmen.
Bioelektroimpedanzanalyse
Die Bioelektroimpedanzanalyse (BIA) ist ein schmerzloses Messverfahren zur Bestimmung der Körperzusammensetzung, z. B. Fett- und Muskelanteil.
Bioelement
Bioelemente sind chemische Elemente, die lebende Organismen aufbauen und lebenswichtige Funktionen erfüllen. Sie bilden die Grundlage aller biologischen Prozesse im menschlichen Körper.
Biofaktor
Biofaktoren sind lebenswichtige Substanzen wie Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente, die der Körper für normale Stoffwechselprozesse benötigt.
Biofeedback
Biofeedback ist eine Therapiemethode, bei der körpereigene Signale messbar gemacht werden, um sie bewusst zu beeinflussen. Sie wird bei Schmerzen, Stress und funktionellen Störungen eingesetzt.
Biofilmhemmung
Biofilmhemmung bezeichnet Strategien und Wirkstoffe, die die Bildung bakterieller Biofilme verhindern oder bestehende Biofilme auflösen. Sie spielt eine wichtige Rolle in der Infektionsmedizin und Wundversorgung.
Bioflavonoid
Bioflavonoide sind natürliche Pflanzenstoffe mit antioxidativer Wirkung. Sie kommen in Obst, Gemüse und Kräutern vor und unterstützen die Gesundheit auf vielfältige Weise.
Biohacking
Biohacking bezeichnet den gezielten Einsatz von Techniken, Ernährung und Technologie, um die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit zu optimieren.
Bioidentische Hormone
Bioidentische Hormone sind Hormonen, die chemisch identisch mit den im menschlichen Körper natürlich vorkommenden Hormonen sind und häufig in der Hormonersatztherapie eingesetzt werden.
Bioimmunologie
Die Bioimmunologie erforscht die biologischen Grundlagen des Immunsystems und dessen Wechselwirkungen mit Krankheitserregern, Tumoren und körpereigenen Strukturen.
Bioimpedanzanalyse
Die Bioimpedanzanalyse (BIA) ist eine schnelle, schmerzlose Messmethode zur Bestimmung der Körperzusammensetzung, z. B. Fettmasse und Muskelmasse.
Bioinformatik
Bioinformatik verbindet Informatik, Mathematik und Biologie, um biologische Daten wie DNA-Sequenzen computergestützt zu analysieren und medizinische Erkenntnisse zu gewinnen.
Biokatalysator
Ein Biokatalysator ist eine biologische Substanz, die chemische Reaktionen im Körper beschleunigt, ohne selbst verbraucht zu werden. Enzyme sind die bekanntesten Biokatalysatoren.
Biokolloid
Biokolloid bezeichnet biologische Stoffsysteme, bei denen feinste Teilchen in einem anderen Medium verteilt sind. Sie spielen eine zentrale Rolle in Zellen und im menschlichen Stoffwechsel.
Biologische Äquivalenzdosis
Die biologische Äquivalenzdosis beschreibt die Strahlendosis, die bei verschiedenen Strahlenarten die gleiche biologische Wirkung im Gewebe erzielt. Sie ist ein zentrales Konzept in der Strahlentherapie und Strahlenschutz.
Biologische Halbwertszeit
Die biologische Halbwertszeit gibt an, wie lange der Körper benötigt, um die Hälfte eines Stoffes abzubauen oder auszuscheiden. Sie ist ein zentrales Maß in der Pharmakologie.
Biologische Therapie
Die Biologische Therapie nutzt biotechnologisch hergestellte Wirkstoffe, um gezielt in Krankheitsprozesse einzugreifen. Sie wird bei chronischen Erkrankungen wie Rheuma, Krebs oder Schuppenflechte eingesetzt.
Biologisches Alter
Das biologische Alter zeigt, wie alt dein Körper wirklich ist. Erfahre, wie du es messen, verstehen und mit Ernährung, Bewegung und Mikronährstoffen positiv beeinflussen kannst.
Biomarker
Biomarker sind messbare biologische Merkmale, die Auskunft über physiologische oder pathologische Prozesse im Körper geben.
Biomechanik
Biomechanik ist die Wissenschaft, die mechanische Prinzipien auf lebende Organismen anwendet. Sie untersucht Bewegungen, Kräfte und Strukturen des menschlichen Körpers.
Bioperin
Ein Extrakt aus schwarzem Pfeffer, der die Bioverfügbarkeit von Nährstoffen verbessert.
Biophoton
Biophotonen sind ultraschwache Lichtquanten, die von lebenden Zellen ausgesandt werden. Sie spielen eine potenzielle Rolle in der zellulären Kommunikation und biologischen Regulation.
Biopsie
Eine Biopsie ist die gezielte Entnahme von Gewebe oder Zellen aus dem Körper zur mikroskopischen Untersuchung. Sie dient der Diagnose von Erkrankungen wie Krebs.
Biopsychologie
Die Biopsychologie untersucht die biologischen Grundlagen des menschlichen Verhaltens und Erlebens. Sie verbindet Neurowissenschaften, Genetik und Psychologie.
Bioresonanz
Bioresonanz ist eine alternativmedizinische Methode, die elektromagnetische Schwingungen des Körpers messen und therapeutisch beeinflussen soll. Sie wird zur Diagnose und Behandlung verschiedener Beschwerden eingesetzt.
Bioresonanzdiagnostik
Die Bioresonanzdiagnostik ist eine alternativmedizinische Methode, bei der elektromagnetische Schwingungen des Körpers gemessen und analysiert werden sollen, um Erkrankungen oder Unverträglichkeiten zu erkennen.
Bioresonanztherapie
Die Bioresonanztherapie ist eine alternativmedizinische Methode, die elektromagnetische Schwingungen des Körpers messen und therapeutisch beeinflussen soll. Ihre wissenschaftliche Wirksamkeit ist nicht belegt.
Biorhythmus
Der Biorhythmus beschreibt die natürlichen, zeitlich wiederkehrenden Rhythmen im menschlichen Körper, die durch innere biologische Uhren gesteuert werden.
Biorhythmusanalyse
Die Biorhythmusanalyse ist eine Methode zur Berechnung körperlicher, emotionaler und intellektueller Zyklen. Sie soll helfen, Hochs und Tiefs im Alltag besser zu verstehen.
Biorhythmusstörung
Eine Biorhythmusstörung bezeichnet eine Beeinträchtigung des natürlichen inneren Rhythmus des Körpers. Sie kann Schlaf, Stimmung und Gesundheit erheblich beeinflussen.
Biosignalverarbeitung
Biosignalverarbeitung bezeichnet die Erfassung, Analyse und Interpretation biologischer Signale wie EEG, EKG oder EMG zur medizinischen Diagnostik und Forschung.
Biosimilar
Ein Biosimilar ist ein biologisches Arzneimittel, das einem bereits zugelassenen Referenzbiologikum in Qualität, Wirksamkeit und Sicherheit hochgradig ähnlich ist.
Biostimulation
Biostimulation bezeichnet Verfahren, die biologische Prozesse im Gewebe anregen, um Heilung, Regeneration und Zellwachstum zu fördern. Sie wird in der Medizin und Ästhetik eingesetzt.
Biotin
Biotin, auch als Vitamin B7 oder Vitamin H bekannt, ist ein wasserlösliches B-Vitamin, das für Stoffwechselprozesse, Haut, Haare und Nägel essenziell ist.
Biotin (Vitamin B7)
Biotin, auch bekannt als Vitamin B7 oder Vitamin H, ist ein wasserlösliches B-Vitamin, das eine entscheidende Rolle im Stoffwechsel von Fetten, Kohlenhydraten und Eiweißen spielt.
Bioverfügbarkeit
Die Bioverfügbarkeit ist ein entscheidender Faktor, der bestimmt, wie gut und in welchem Maße ein Nährstoff vom Körper aufgenommen und genutzt wird.
Bioverfügbarkeitstest
Ein Bioverfügbarkeitstest misst, wie viel eines Wirkstoffs nach der Einnahme tatsächlich ins Blut gelangt und am Wirkort verfügbar ist.
Biovitalität
Biovitalität beschreibt die natürliche Lebenskraft und Vitalität des Organismus. Sie steht für ganzheitliche Gesundheit, biologische Leistungsfähigkeit und das Wohlbefinden aus natürlichen Quellen.
Biovitalstoff
Biovitalstoffe sind natürliche Substanzen, die lebensnotwendige Funktionen im Körper unterstützen. Dazu zählen Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, Enzyme und sekundäre Pflanzenstoffe.
Bipolar
Bipolar bezeichnet eine psychische Erkrankung mit wiederkehrenden Stimmungsschwankungen zwischen Manie und Depression. Sie betrifft das Denken, Fühlen und Handeln der Betroffenen.
Bipolare Störung
Die bipolare Störung ist eine psychische Erkrankung, die durch extreme Stimmungsschwankungen zwischen manischen und depressiven Phasen gekennzeichnet ist.
Birkenpollen
Birkenpollen sind winzige Blütenstaubkörner der Birke und zählen zu den häufigsten Auslösern von Heuschnupfen in Mitteleuropa. Sie können Allergien mit Niesen, Augenjucken und Atembeschwerden verursachen.
Bis-Ethylhexyloxyphenol-Methoxyphenyl-Triazin
Bis-Ethylhexyloxyphenol-Methoxyphenyl-Triazin (BEMT) ist ein chemischer UV-Filter in Sonnenschutzmitteln, der vor UV-A- und UV-B-Strahlung schützt.
Bisacodyl
Bisacodyl ist ein bewährtes Abführmittel zur kurzfristigen Behandlung von Verstopfung sowie zur Darmreinigung vor medizinischen Eingriffen. Es wirkt direkt im Dickdarm.
Bisoprolol
Bisoprolol ist ein selektiver Betablocker zur Behandlung von Bluthochdruck, Herzinsuffizienz und koronarer Herzkrankheit. Er verlangsamt den Herzschlag und senkt den Blutdruck.
Bissverletzung
Eine Bissverletzung entsteht durch den Biss eines Tieres oder Menschen und kann Wunden, Infektionen und ernsthafte Komplikationen verursachen. Schnelle medizinische Versorgung ist entscheidend.
Bittermelone
Die Bittermelone, auch Bittergurke genannt, wirkt sich durch ihre bioaktiven Inhaltsstoffe besonders positiv auf den Blutzuckerspiegel, den Stoffwechsel und die Immunabwehr aus.
Bitterstoffe
Bitterstoffe sind sekundäre Pflanzenstoffe, die durch ihren bitteren Geschmack charakterisiert sind.
Blackheads
Blackheads entstehen durch oxidierten Talg in offenen Poren. Erfahre, wie du sie natürlich behandelst.
Blähbauch
Ein Blähbauch (Meteorismus) entsteht durch eine übermäßige Gasbildung im Magen-Darm-Trakt, die zu einem unangenehmen Völlegefühl, Bauchdruck und sichtbarer Aufblähung führen kann.
Blasendysfunktion
Blasendysfunktion bezeichnet Störungen der Harnblasenfunktion, die Speicherung oder Entleerung des Urins beeinträchtigen. Sie kann in jedem Alter auftreten und verschiedene Ursachen haben.
Blasenentzündung
Eine Blasenentzündung ist eine bakterielle Infektion der Harnblase, die häufig Schmerzen beim Wasserlassen verursacht. Sie betrifft vor allem Frauen und ist gut behandelbar.
Blasenentzündung (Zystitis)
Die Blasenentzündung (Zystitis) ist eine häufige Harnwegsinfektion, die meist durch eine bakterielle Infektion verursacht wird, insbesondere durch das Bakterium Escherichia coli.
Blasenentzündung Mann
Blasenentzündung beim Mann ist eine bakterielle Infektion der Harnblase. Sie ist seltener als bei Frauen, aber ernst zu nehmen und sollte ärztlich abgeklärt werden.
Blasenentzündungsprophylaxe
Die Blasenentzündungsprophylaxe umfasst gezielte Maßnahmen zur Vorbeugung von wiederkehrenden Harnwegsinfektionen. Erfahren Sie, welche Strategien wirklich helfen.
Blasenfisteln
Blasenfisteln sind krankhafte Verbindungen zwischen der Harnblase und benachbarten Organen. Sie verursachen Beschwerden wie Harnwegsinfekte oder Harnverlust und bedürfen meist einer operativen Behandlung.
Blasenfunktionsstörung
Eine Blasenfunktionsstörung bezeichnet eine gestörte Fähigkeit der Harnblase, Urin zu speichern oder kontrolliert abzulassen. Sie kann alle Altersgruppen betreffen.
Blasenhalsstenose
Die Blasenhalsstenose ist eine Verengung des Blasenausgangs, die den Harnfluss behindert. Sie kann Männer, Frauen und Kinder betreffen und führt zu typischen Blasenentleerungsstörungen.
Blasenkapazität
Die Blasenkapazität beschreibt das maximale Fassungsvermögen der Harnblase. Sie ist ein wichtiger Messwert in der urologischen Diagnostik.
blasenkrebs symptome
Blasenkrebs kann durch Blut im Urin, häufigen Harndrang und Schmerzen beim Wasserlassen auffallen. Früherkennung verbessert die Heilungschancen erheblich.
Blasenmikrobiom
Das Blasenmikrobiom bezeichnet die Gesamtheit der Mikroorganismen in der Harnblase. Es spielt eine wichtige Rolle für die Blasengesundheit und das Immunsystem.
Blasenmotilität
Blasenmotilität beschreibt die Fähigkeit der Harnblase, sich durch Muskelaktivität zu füllen und kontrolliert zu entleeren. Störungen können zu Inkontinenz oder Entleerungsproblemen führen.
Blasenpunktion
Die Blasenpunktion ist ein medizinisches Verfahren zur Entnahme von Urin direkt aus der Harnblase durch die Bauchdecke. Sie wird diagnostisch und therapeutisch eingesetzt.
Blasenschwäche
Blasenschwäche ist ein Sammelbegriff für Probleme bei der Kontrolle der Blasenfunktion, die häufig in Form von Harninkontinenz auftreten.
Blasenschwäche bei Frauen
Blasenschwäche bei Frauen bezeichnet den unkontrollierten Urinverlust und ist weit verbreitet. Erfahren Sie mehr über Ursachen, Symptome und Behandlung.
Blasenspiegelung Mann
Die Blasenspiegelung beim Mann ist eine urologische Untersuchung der Harnblase und Harnröhre mittels eines Endoskops. Sie dient der Diagnose und Behandlung von Erkrankungen der unteren Harnwege.
Blasensteine
Blasensteine sind harte Ablagerungen in der Harnblase, die durch kristallisierte Mineralsalze entstehen. Sie verursachen Schmerzen, Harndrang und Probleme beim Wasserlassen.
Blasentonusregulation
Die Blasentonusregulation beschreibt die nervliche und muskuläre Steuerung des Harnblasentonus, die eine kontrollierte Blasenfüllung und Entleerung ermöglicht.
Blasentraining
Blasentraining ist eine verhaltenstherapeutische Methode zur Behandlung von Harninkontinenz und überaktiver Blase, bei der Betroffene lernen, die Blasenentleerung bewusst zu kontrollieren.
Blastom
Ein Blastom ist ein aus embryonalem Gewebe entstehender Tumor, der vor allem bei Kindern vorkommt. Er entsteht durch unkontrollierte Teilung unreifer Vorläuferzellen.
Blastozyste
Die Blastozyste ist eine frühe embryonale Entwicklungsstufe mit zentraler Rolle für Einnistung, IVF und Stammzellgewinnung. Erfahre mehr über Aufbau, Funktion und Bedeutung dieser Zellstruktur.
Blausäure
Blausäure (Cyanwasserstoff, HCN) ist eine hochgiftige chemische Verbindung, die in Natur und Industrie vorkommt und bei Aufnahme lebensbedrohliche Vergiftungen verursachen kann.
Blauzungenkrankheit
Die Blauzungenkrankheit ist eine ansteckende Viruserkrankung, die vor allem Wiederkäuer wie Schafe, Rinder, Ziegen und Wildtiere betrifft.
Blei
Blei ist ein toxisches Schwermetall, das in der Umwelt weit verbreitet ist und über Luft, Wasser, Boden und Lebensmittel in den menschlichen Körper gelangen kann.
Blepharoplastik
Die Blepharoplastik ist ein chirurgischer Eingriff zur Korrektur der Augenlider, bei dem überschüssige Haut, Fettgewebe und gegebenenfalls Muskelanteile entfernt oder neu positioniert werden.
Blinddarmentzündung (Appendizitis)
Die Blinddarmentzündung (Appendizitis) ist eine akute oder chronische Entzündung des Wurmfortsatzes (Appendix), einem kleinen Anhängsel des Blinddarms.
Blinddarmreizung
Eine Blinddarmreizung äußert sich häufig durch leichte Beschwerden im rechten Unterbauch und kann eine Vorstufe der Blinddarmentzündung (Appendizitis) sein
Blindsacksyndrom
Das Blindsacksyndrom ist eine Erkrankung des Darms, bei der Bakterien im Dünndarm überwachsen und Verdauungsprobleme verursachen.
Blumberg-Zeichen
Das Blumberg-Zeichen ist ein klinisches Untersuchungszeichen bei akutem Bauchschmerz. Es weist auf eine Bauchfellentzündung hin und hilft bei der Diagnose einer Appendizitis.
Blut im Stuhl
Blut im Stuhl kann auf verschiedene Erkrankungen des Verdauungstrakts hinweisen. Erfahren Sie mehr über Ursachen, Symptome und wann ein Arztbesuch notwendig ist.
Blut-Hirn-Schranke
Die Blut-Hirn-Schranke ist eine biologische Schutzbarriere, die das Gehirn vor schädlichen Stoffen im Blut schützt und nur bestimmte Substanzen passieren lässt.
Blutarmut (Anämie)
Blutarmut (Anämie) ist ein Zustand, bei dem das Blut zu wenig rote Blutkörperchen oder Hämoglobin enthält. Betroffene fühlen sich oft müde, blass und erschöpft.
Blutausstrich
Der Blutausstrich ist eine mikroskopische Untersuchungsmethode, bei der Blut dünn auf einem Objektträger verteilt und analysiert wird. Er liefert wichtige Informationen über Blutzellen.
Blutbild verstehen
Das Blutbild ist eine der häufigsten Laboruntersuchungen und liefert wichtige Informationen über den Gesundheitszustand. Erfahren Sie, was die Werte bedeuten.
Blutbildungsstörung
Eine Blutbildungsstörung bezeichnet eine Erkrankung, bei der die Produktion von Blutzellen im Knochenmark gestört ist. Dies kann zu Anämie, Infektanfälligkeit oder Blutungsneigung führen.
Blutbildveränderung
Eine Blutbildveränderung bezeichnet eine Abweichung der Blutwerte vom Normalbereich und kann auf Erkrankungen, Mangelzustände oder Therapiefolgen hinweisen.
Blutdruck Tabelle
Der Blutdruck gibt an, mit welchem Druck das Blut durch die Arterien gepumpt wird.
Blutdruck Tabelle nach Alter
Die Blutdruck Tabelle nach Alter zeigt normale und erhöhte Blutdruckwerte für jede Altersgruppe. Erfahren Sie, welche Werte für Kinder, Erwachsene und Senioren gelten.
Blutdruckabfall
Ein Blutdruckabfall bezeichnet das Sinken des arteriellen Blutdrucks unter den Normalwert. Er kann Schwindel, Ohnmacht und Schwäche verursachen.
Blutdruckmessgerät
Ein Blutdruckmessgerät ist ein medizinisches Messinstrument, das den arteriellen Blutdruck ermittelt – also den Druck, den das Blut auf die Gefäßwände ausübt.
Blutdruckprotokoll
Ein Blutdruckprotokoll ist eine systematische Aufzeichnung von Blutdruckmesswerten über einen definierten Zeitraum. Es hilft Ärzten und Patienten, Blutdruckverläufe zu erkennen und die Therapie gezielt anzupassen.
Blutdruckregulation
Die Blutdruckregulation beschreibt alle Mechanismen, mit denen der Körper den arteriellen Blutdruck konstant hält. Sie schützt Organe vor Über- oder Unterversorgung.
Blutdrucksenkung
Blutdrucksenkung bezeichnet Maßnahmen zur Reduktion eines erhöhten Blutdrucks. Sie schützt vor Herzinfarkt, Schlaganfall und Nierenschäden.
Blutdrucksenkungsmittel
Blutdrucksenkungsmittel sind Medikamente, die erhöhten Blutdruck (Hypertonie) senken und so Herz, Gefäße und Nieren schützen.
Blutdruckvariabilität
Blutdruckvariabilität bezeichnet die natürlichen Schwankungen des Blutdrucks über einen Zeitraum. Starke Abweichungen können auf Herz-Kreislauf-Risiken hinweisen.
Blutegeltherapie
Die Blutegeltherapie ist ein traditionelles naturheilkundliches Verfahren, das seit Jahrhunderten zur Behandlung von Entzündungen, Schmerzen und Durchblutungsstörungen eingesetzt wird.
Bluteiweißanalyse
Die Bluteiweißanalyse ist ein Laborverfahren zur Bestimmung von Proteinen im Blut. Sie liefert wichtige Hinweise auf Erkrankungen von Leber, Nieren und Immunsystem.
Bluteiweißmangel
Bluteiweißmangel bezeichnet einen zu niedrigen Proteingehalt im Blut. Er kann Ödeme, Abwehrschwäche und Organschäden verursachen und bedarf ärztlicher Abklärung.
Blütenpollen
Blütenpollen (auch Bienenpollen genannt) sind kleine, nährstoffreiche Granulate, die von Bienen beim Sammeln von Nektar aus den Staubgefäßen der Blüten mitgenommen werden.
Blutfettnormwert
Der Blutfettnormwert gibt an, welche Konzentrationen von Fetten im Blut als gesund gelten. Erhöhte Werte können das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen steigern.
Blutfettsenker
Blutfettsenker sind Medikamente, die erhöhte Blutfettwerte wie Cholesterin oder Triglyzeride senken und so das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall reduzieren.
Blutfettwert
Blutfettwerte geben Auskunft über die Konzentration von Fetten im Blut, wie Cholesterin und Triglyzeride. Sie sind wichtige Marker für das Herz-Kreislauf-Risiko.
Blutflussmessung
Die Blutflussmessung erfasst Geschwindigkeit und Volumen des Blutes in Gefäßen. Sie dient der Diagnose von Durchblutungsstörungen und Gefäßerkrankungen.
Blutgasanalyse
Die Blutgasanalyse (BGA) ist ein diagnostisches Verfahren, das den Sauerstoff- und Kohlendioxidgehalt sowie den Säure-Basen-Haushalt im Blut misst.
Blutgefäßerweiterung
Blutgefäßerweiterung bezeichnet die Weitstellung der Blutgefäße, wodurch der Blutfluss zunimmt und der Blutdruck sinkt. Sie kann natürlich oder durch Medikamente ausgelöst werden.
Blutgerinnsel
Ein Blutgerinnsel (medizinisch: Thrombus) entsteht, wenn Blut in einem Gefäß verklumpt und sich ein fester Pfropf bildet.
Blutgerinnung
Die Blutgerinnung ist ein lebenswichtiger Prozess, der Wunden verschließt und übermäßigen Blutverlust verhindert. Störungen können zu Thrombosen oder Blutungen führen.
Blutgerinnungstest
Der Blutgerinnungstest misst die Fähigkeit des Blutes, Wunden zu verschließen. Er hilft, Gerinnungsstörungen frühzeitig zu erkennen und Therapien zu überwachen.
Blutgruppenantigen
Blutgruppenantigene sind Moleküle auf der Oberfläche roter Blutkörperchen, die die Blutgruppe eines Menschen bestimmen und bei Transfusionen eine entscheidende Rolle spielen.
Blutgruppenbestimmung
Die Blutgruppenbestimmung ist ein diagnostisches Verfahren, das die Blutgruppe einer Person im ABO- und Rhesus-System ermittelt. Sie ist essenziell vor Bluttransfusionen und in der Schwangerschaft.
Blutgruppenkompatibilität
Blutgruppenkompatibilität beschreibt die Verträglichkeit zwischen Blutgruppen bei Transfusionen oder Transplantationen. Eine Fehltransfusion kann lebensbedrohlich sein.
Blutgruppentypisierung
Die Blutgruppentypisierung ist ein diagnostisches Verfahren zur Bestimmung der Blutgruppe einer Person. Sie ist essenziell vor Bluttransfusionen und Organtransplantationen.
Bluthochdruck
Bluthochdruck (Hypertonie) bezeichnet einen dauerhaft erhöhten Blutdruck in den Arterien. Er ist ein häufiger Risikofaktor für Herzinfarkt und Schlaganfall.
Bluthochdruck (Hypertonie)
Bluthochdruck, auch Hypertonie genannt, ist eine häufige Erkrankung, bei der der Blutdruck dauerhaft zu hoch ist.
Bluthochdruck senken
Bluthochdruck (Hypertonie) ist eine der häufigsten Volkskrankheiten und ein bedeutender Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Schlaganfall und Herzinfarkt.
Blutkreislauf
Der Blutkreislauf ist das geschlossene Gefäßsystem des Körpers, das Blut mithilfe des Herzens durch Arterien, Venen und Kapillaren transportiert.
Blutlanzette
Eine Blutlanzette ist ein kleines medizinisches Instrument zur schmerzarmen Hautpunktion, um wenige Tropfen Kapillarblut zu gewinnen – z. B. für den Blutzuckertest.
Blutmond
Ein Blutmond tritt während einer totalen Mondfinsternis auf, wenn die Erde direkt zwischen Sonne und Mond steht und der Mond vollständig in den Erdschatten eintritt.
Blutproteinanalyse
Die Blutproteinanalyse ist ein diagnostisches Verfahren zur Messung und Beurteilung von Proteinen im Blut. Sie liefert wichtige Hinweise auf Erkrankungen von Leber, Nieren, Immunsystem und mehr.
Blutreinigung
Blutreinigung bezeichnet medizinische Verfahren, bei denen Schadstoffe, Giftstoffe oder krankhafte Substanzen aus dem Blut entfernt werden. Anwendung z. B. bei Nierenversagen oder Vergiftungen.
Blutschwämmchen (Hämangiom)
Ein Blutschwämmchen (Hämangiom) ist eine gutartige Gefäßneubildung der Haut oder innerer Organe, die durch eine Vermehrung von Blutgefäßen entsteht.
Blutsenkungsreaktion
Die Blutsenkungsreaktion (BSG) misst, wie schnell rote Blutkörperchen absinken. Sie ist ein wichtiger Entzündungsmarker in der medizinischen Diagnostik.
Blutserum
Blutserum ist der flüssige Anteil des Blutes, der nach der Gerinnung zurückbleibt. Es enthält Proteine, Elektrolyte und Botenstoffe und wird häufig für medizinische Laboruntersuchungen genutzt.
Blutspende
Blutspenden retten Leben. Erfahre, wie eine Blutspende abläuft, wer spenden darf und welche Vorteile sie für Spender und Empfänger bringt.
Blutstammzelle
Blutstammzellen sind unreife Vorläuferzellen im Knochenmark, aus denen alle Blutzellen entstehen. Sie sind essenziell für das Immunsystem und die Blutbildung.
Blutstammzelltransplantation
Die Blutstammzelltransplantation ist ein medizinisches Verfahren, bei dem erkrankte Blutstammzellen durch gesunde ersetzt werden. Sie wird bei schweren Blut- und Knochenmarkerkrankungen eingesetzt.
Blutstillung
Blutstillung (Hämostase) ist der natürliche Prozess, durch den der Körper Blutungen stoppt und Wunden verschließt. Sie umfasst Gefäßreaktion, Thrombozyten und Gerinnungskaskade.
Bluttransfusion
Eine Bluttransfusion ist die medizinische Übertragung von Blut oder Blutbestandteilen von einer Spenderperson auf einen Empfänger. Sie wird bei Blutverlust, Anämie oder Gerinnungsstörungen eingesetzt.
Blutungsdiathese
Blutungsdiathese bezeichnet eine erhöhte Neigung zu Blutungen, die durch Störungen der Blutgerinnung, der Blutgefäße oder der Blutplättchen verursacht wird.
Blutverdünner
Blutverdünner sind Medikamente, die das Verklumpen von Blutplättchen (Thrombozyten) hemmen oder die Gerinnung des Blutes verlangsamen, um Thrombosen, Schlaganfälle oder Herzinfarkte zu verhindern.
Blutvergiftung
Blutvergiftung (Sepsis) ist eine gefährliche Immunreaktion auf Infektionen. Frühwarnzeichen wie Fieber, Verwirrtheit oder Atemnot ernst nehmen – schnelle Behandlung ist überlebenswichtig.
Blutvolumen
Das Blutvolumen bezeichnet die gesamte Menge an Blut im menschlichen Körper. Es spielt eine zentrale Rolle für Kreislauf, Blutdruck und Sauerstoffversorgung.
Blutzucker
Blutzucker bezeichnet die Menge an Glukose, die im Blut zirkuliert und dem Körper als Hauptenergiequelle dient.
Blutzucker senken
Blutzucker senken beschreibt Maßnahmen zur Senkung erhöhter Glukosewerte im Blut. Dies ist besonders bei Diabetes mellitus entscheidend, um Folgeschäden zu vermeiden.
Blutzuckermonitoring
Blutzuckermonitoring bezeichnet die regelmäßige Messung des Blutzuckerspiegels zur Überwachung und Steuerung des Stoffwechsels – besonders wichtig bei Diabetes mellitus.
Blutzuckerregulation
Die Blutzuckerregulation bezeichnet den Prozess, durch den der Körper den Glukosespiegel im Blut in einem gesunden Bereich hält. Hormone wie Insulin und Glukagon spielen dabei eine zentrale Rolle.
Blutzuckerwerte
Blutzuckerwerte geben an, wie viel Glukose sich im Blut befindet. Sie sind wichtige Marker für die Diagnose und Kontrolle von Diabetes mellitus sowie für die allgemeine Stoffwechselgesundheit.
Bockshornklee
Bockshornkleesamen sind getrocknete Samen der Bockshornkleepflanze, die sich durch einen hohen Gehalt an wertvollen Nährstoffen wie Proteinen, Ballaststoffen, Eisen und sekundären Pflanzenstoffen auszeichnet.
Body Mass Index (BMI)
Der Body Mass Index (BMI) ist eine einfache und weit verbreitete Methode zur Beurteilung des Körpergewichts im Verhältnis zur Körpergröße.
Body-Mass-Index
Der Body-Mass-Index (BMI) ist ein Messwert, der das Körpergewicht einer Person ins Verhältnis zur Körpergröße setzt und zur Einschätzung des Gewichtsstatus verwendet wird.
Bodymindmedizin
Bodymindmedizin verbindet körperliche und psychische Gesundheit zu einem ganzheitlichen Behandlungsansatz. Sie nutzt wissenschaftlich fundierte Methoden, um Wechselwirkungen zwischen Körper und Geist therapeutisch zu nutzen.
Bogaert-Divry-Syndrom
Das Bogaert-Divry-Syndrom ist eine seltene, erbliche Erkrankung der Blutgefäße im Gehirn und der Haut, die zu neurologischen Ausfällen und Hautveränderungen führt.
Bonnet-Dechaume-Blanc-Syndrom
Das Bonnet-Dechaume-Blanc-Syndrom ist eine seltene angeborene Gefaessfehlbildung, die Netzhaut, Gehirn und Gesicht betrifft. Es gehoert zur Gruppe der neurookulaeren Phakomatosen.
Bor
Bor ist ein natürlich vorkommendes Spurenelement, das in geringen Mengen in Lebensmitteln, Wasser und der Umwelt vorkommt.
Borderline Störung
Die Borderline-Störung ist eine psychische Erkrankung mit starken Stimmungsschwankungen, Impulsivität und instabilen Beziehungen. Sie ist behandelbar.
Borderline-Persönlichkeitsstörung (BPS)
Die Borderline-Persönlichkeitsstörung (BPS) ist eine schwere psychische Erkrankung, die durch ein instabiles Selbstbild, extreme Stimmungsschwankungen, impulsives Verhalten und gestörte zwischenmenschliche Beziehungen gekennzeichnet ist.
Borkenflechte
Die Borkenflechte, medizinisch Impetigo contagiosa, ist eine hoch ansteckende bakterielle Hautinfektion, die vor allem Säuglinge und Kinder, seltener Erwachsene betrifft.
Borna Virus
Das Borna-Virus ist ein seltenes, neurologisch wirksames Virus, das schwere Gehirnentzündungen verursachen kann. Es befällt Menschen und Tiere und wird durch Spitzmäuse übertragen.
Bornavirus
Das Bornavirus kann schwere Gehirnentzündungen bei Mensch und Tier auslösen. Erfahre mehr über Symptome, Übertragungswege und mögliche Schutzmaßnahmen.
Borrelia
Borrelia sind schraubenförmige Bakterien, die durch Zeckenstiche übertragen werden und die Lyme-Borreliose auslösen können. Eine frühzeitige Diagnose und Behandlung sind entscheidend.
Borreliose
Borreliose, auch bekannt als Lyme-Borreliose, ist eine durch Zeckenstiche übertragene Infektionskrankheit, die durch das Bakterium Borrelia burgdorferi ausgelöst wird.
Boswellia
Boswellia, auch bekannt als Indischer Weihrauch (Boswellia serrata), ist ein pflanzliches Harz, das aus dem gleichnamigen Baum gewonnen wird.
Botenstoff
Botenstoffe sind chemische Signalmoleküle im Körper, die Informationen zwischen Zellen, Organen und dem Nervensystem übertragen. Sie steuern lebenswichtige Funktionen wie Stimmung, Stoffwechsel und Immunabwehr.
Botox (Botulinumtoxin)
Botox ist der Handelsname für Botulinumtoxin, ein hochwirksames Neurotoxin, das vom Bakterium Clostridium botulinum gebildet wird.
Botryochytrium sp.
Botryochytrium sp. ist eine Gattung aquatischer Pilze (Chytridiomycota), die in Feuchtgebieten vorkommt und in der mykologischen Forschung sowie im Bereich der Umweltgesundheit untersucht wird.
Bowentherapie
Die Bowentherapie ist eine sanfte Körpertherapie, die durch gezielte Grifftechniken am Muskel- und Bindegewebe Selbstheilungsprozesse des Körpers anregen soll.
BPC-157
BPC-157 ist ein synthetisches Pentadecapeptid, das aus dem menschlichen Magensaft abgeleitet wird und in der Forschung fuer seine gewebeschuetzenden und heilungsfoerdernden Eigenschaften bekannt ist.
Brachiofazial
Brachiofazial bezeichnet anatomische oder klinische Zusammenhänge, die Arm und Gesicht betreffen. Der Begriff wird in der Neurologie und Medizin genutzt.
Brachybasie
Brachybasie bezeichnet ein kleinschrittiges, trippelndes Gangbild mit verkürzter Schrittlänge. Es tritt häufig bei neurologischen Erkrankungen auf und kann auf eine Störung der Motorik hinweisen.
Brachytherapie
Die Brachytherapie ist eine Form der Strahlentherapie, bei der radioaktive Quellen direkt in oder neben Tumorgewebe eingebracht werden. Sie ermöglicht eine gezielte Behandlung.
Brachyzephalus
Brachyzephalus beschreibt einen verkürzt-breiten Schädelaufbau mit flacher Gesichtsmitte. Betrifft bestimmte Tierrassen und Menschen und kann Atemprobleme verursachen.
Bradykardie
Bradykardie bezeichnet einen verlangsamten Herzschlag mit weniger als 60 Schlägen pro Minute. Sie kann harmlos oder behandlungsbedürftig sein.
Bradykinin
Bradykinin ist ein körpereigenes Peptidhormon, das Entzündungsreaktionen, Schmerzempfinden und die Gefäßerweiterung reguliert. Es spielt eine zentrale Rolle im Kallikrein-Kinin-System.
Bradypnoe
Bradypnoe bezeichnet eine krankhaft verlangsamte Atemfrequenz unter 12 Atemzüge pro Minute. Sie kann auf ernste Erkrankungen hinweisen und erfordert ärztliche Abklärung.
Bradytrophie
Bradytrophie bezeichnet eine verlangsamte Stoffwechselversorgung von Geweben mit geringer Durchblutung, wie Knorpel oder Bandscheiben. Dies erschwert Heilungsprozesse erheblich.
Brain Fog
Brain Fog beschreibt geistige Erschöpfung und Konzentrationsprobleme. Erfahre, was dahintersteckt.
Breath-work
Breath-work bezeichnet eine Vielzahl an bewussten Atemtechniken, die gezielt eingesetzt werden, um Stress zu reduzieren, Emotionen zu regulieren und mentale Klarheit zu fördern.
Breitbandantibiotikum
Ein Breitbandantibiotikum ist ein Antibiotikum, das gegen viele verschiedene Bakterienarten wirksam ist. Es wird eingesetzt, wenn der genaue Erreger noch unbekannt ist.
Breitbandspektrum
Breitbandspektrum bezeichnet in der Medizin die Wirksamkeit eines Antibiotikums gegen eine Vielzahl verschiedener Bakterienarten. Solche Mittel werden eingesetzt, wenn der genaue Erreger noch unbekannt ist.
Bremelanotid
Bremelanotid ist ein Arzneimittel zur Behandlung von hypoaktiver sexueller Verlangen-Stoerung (HSDD) bei Frauen. Es wirkt ueber Melanocortin-Rezeptoren im Gehirn und wird als Injektion angewendet.
Brennnessel
Die Brennnessel (Urtica dioica) zählt zu den ältesten und vielseitigsten Heilpflanzen Europas.
Brillenkorrektur
Die Brillenkorrektur gleicht Sehfehler wie Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit oder Astigmatismus durch optische Linsen aus. Sie verbessert die Sehschärfe und Lebensqualität.
Broca-Aphasie
Die Broca-Aphasie ist eine Sprachstörung nach Hirnschädigung, die das Sprechen erschwert. Betroffene verstehen Sprache meist gut, haben aber Mühe, Wörter zu finden und Sätze zu bilden.
Brokkoli
Brokkoli gehört zur Familie der Kreuzblütler und ist eng verwandt mit Blumenkohl und Grünkohl.
Bromcyclen
Bromcyclen ist ein organischer Wirkstoff, der als Insektizid und Akarizid eingesetzt wird. Er bekämpft Ektoparasiten wie Milben und Läuse bei Tieren und Menschen.
Bromelain
Ein proteolytisches Enzym aus der Ananas, das Proteine abbaut und entzündungshemmende Eigenschaften hat. Es wird zur Unterstützung der Verdauung und zur Reduzierung von Entzündungen verwendet.
Bromhexin
Bromhexin ist ein schleimlösendes Medikament (Mukolytikum), das bei Atemwegserkrankungen mit zähem Schleim eingesetzt wird. Es erleichtert das Abhusten und verbessert die Atemwegsfunktion.
Bronchialasthma
Bronchialasthma ist eine chronische Erkrankung der Atemwege, die zu anfallsartiger Atemnot, Husten und pfeifenden Atemgeräuschen führt. Die Atemwege sind dauerhaft entzündet und reagieren überempfindlich auf verschiedene Reize.
Bronchiale Hyperreagibilität
Bronchiale Hyperreagibilität bezeichnet eine übermäßige Empfindlichkeit der Atemwege, bei der bereits geringe Reize eine Verengung der Bronchien auslösen. Sie ist ein zentrales Merkmal von Asthma bronchiale.
Bronchialsekret
Bronchialsekret ist der Schleim, der in den Atemwegen gebildet wird und diese feucht hält. Bei Erkrankungen kann es zu einer krankhaften Vermehrung kommen.
Bronchiektase
Bronchiektase bezeichnet eine dauerhafte, krankhafte Erweiterung der Bronchien. Sie führt zu chronischem Husten, Schleimbildung und wiederkehrenden Lungeninfektionen.
Bronchitis (akut)
Bronchitis ist eine häufige Atemwegsentzündung mit Husten und Schleimbildung. Erfahre mehr über Ursachen, Symptome und natürliche Behandlungsmöglichkeiten
bronchitis symptome
Bronchitis Symptome umfassen Husten, Auswurf und Atemnot. Erfahren Sie, wann die Beschwerden auf eine akute oder chronische Bronchitis hinweisen.
Bronchoalveolär
Bronchoalveolär beschreibt den Bereich, der Bronchien und Lungenbläschen (Alveolen) gemeinsam umfasst – zentral für Atmung und Lungendiagnostik.
Bronchodilatation
Bronchodilatation bezeichnet die Erweiterung der Atemwege in der Lunge. Sie erleichtert das Atmen und wird gezielt bei Erkrankungen wie Asthma oder COPD eingesetzt.
Bronchodilatator
Ein Bronchodilatator ist ein Medikament, das die Atemwege erweitert und so die Atmung erleichtert. Er wird vor allem bei Asthma und COPD eingesetzt.
Bronchokonstriktion
Bronchokonstriktion bezeichnet die Verengung der Atemwege durch Verkrampfung der Bronchialmuskulatur. Sie tritt häufig bei Asthma oder allergischen Reaktionen auf und erschwert die Atmung.
Broncholavage
Die Broncholavage ist ein diagnostisches und therapeutisches Verfahren, bei dem die Atemwege mit Kochsalzlösung gespült werden, um Zellen und Substanzen aus der Lunge zu gewinnen oder Schleim zu entfernen.
Bronchopneumonie
Die Bronchopneumonie ist eine entzündliche Lungenerkrankung, die Bronchien und Lungengewebe gleichzeitig betrifft. Sie tritt häufig bei Kleinkindern und älteren Menschen auf.
Bronchoskopie
Die Bronchoskopie ist ein diagnostisches und therapeutisches Verfahren, bei dem die Atemwege und Lunge von innen untersucht werden. Ein flexibler oder starrer Schlauch mit Kamera wird dabei durch Mund oder Nase eingeführt.
Bronchus
Der Bronchus ist ein Atemwegsast der Lunge, der Luft in das Lungengewebe leitet. Er verzweigt sich in kleinere Bronchien und Bronchiolen.
Brucellose
Brucellose ist eine bakterielle Infektionskrankheit, die durch Bakterien der Gattung Brucella verursacht wird und vom Tier auf den Menschen übertragen werden kann.
Bruch-Membran
Die Bruch-Membran ist eine dünne Gewebsschicht im Auge, die zwischen der Netzhaut und der Aderhaut liegt und eine zentrale Rolle bei der Versorgung der Photorezeptoren spielt.
Brudzinski-Zeichen
Das Brudzinski-Zeichen ist ein klinisches Untersuchungszeichen zur Erkennung einer Meningitis. Bei Beugung des Nackens kommt es zu einer unwillkürlichen Beugung der Knie- und Hüftgelenke.
Brustdrüse
Die Brustdrüse ist ein drüsiges Organ der weiblichen Brust, das zur Milchproduktion dient. Sie unterliegt hormonellen Einflüssen und kann von verschiedenen Erkrankungen betroffen sein.
Brustdrüsenentzündung
Die Brustdrüsenentzündung (Mastitis) ist eine entzündliche Erkrankung des Brustgewebes, die häufig stillende Frauen betrifft, aber auch außerhalb der Stillzeit auftreten kann.
Brustknospe
Die Brustknospe ist eine erste tastbare Verdickung unter der Brustwarze, die als frühes Zeichen der beginnenden Pubertät gilt.
Brustkorbdehnung
Die Brustkorbdehnung ist eine gezielte Dehn- und Mobilisationsübung für den Brustkorb und die Brustwirbelsäule. Sie fördert Beweglichkeit, Haltung und Atemkapazität.
Brustkorbfraktur
Eine Brustkorbfraktur bezeichnet den Knochenbruch einer oder mehrerer Strukturen des Brustkorbs, z. B. der Rippen oder des Brustbeins. Sie entsteht meist durch Unfälle.
Brustkrebs
Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen weltweit. Erfahren Sie mehr über Ursachen, Symptome, Diagnose und Behandlungsmöglichkeiten.
Brustschmerzen
Brustschmerzen sind Schmerzen oder Druckgefühle im Brustbereich und können auf harmlose oder ernste Erkrankungen hinweisen. Eine ärztliche Abklärung ist stets empfohlen.
Brustsonographie
Die Brustsonographie ist eine bildgebende Untersuchung der Brust mittels Ultraschall. Sie hilft, Veränderungen im Brustgewebe frühzeitig zu erkennen und ist strahlungsfrei.
Bruton-Gitlin-Syndrom
Das Bruton-Gitlin-Syndrom ist eine seltene angeborene Immunschwäche, bei der B-Zellen fehlen und keine Antikörper gebildet werden. Betroffen sind fast ausschließlich Jungen.
Bruttoenergiebedarf
Der Bruttoenergiebedarf beschreibt die Gesamtmenge an Energie, die ein Mensch täglich benötigt, um alle Körperfunktionen und Aktivitäten aufrechtzuerhalten.
Bruxismus
Bruxismus bezeichnet das unbewusste Zähneknirschen oder Zähnepressen, das meist während des Schlafs (Schlafbruxismus), aber auch am Tage (Wachbruxismus) auftritt.
Bryonia
Bryonia ist eine Heilpflanze und homöopathisches Mittel, das aus der Zaunrübe gewonnen wird. Es wird bei Erkältungen, Husten und Gelenkschmerzen eingesetzt.
Buchweizen
Buchweizen (Fagopyrum esculentum) gehört botanisch nicht zu den echten Getreiden, sondern ist ein sogenanntes Pseudogetreide.
Budget Ozempic
Unter dem Schlagwort „Budget Ozempic“ kursieren in sozialen Medien wie TikTok Videos, die den Missbrauch von Abführmitteln als günstigen Ersatz für die teure Abnehmspritze Ozempic® anpreisen.
Bulbärhirnsyndrom
Das Bulbärhirnsyndrom ist ein schweres neurologisches Krankheitsbild durch Schädigung des verlängerten Marks. Es verursacht Schluck-, Sprech- und Atemstörungen.
Bulimie
Bulimie ist eine Essstörung, die durch wiederholte Episoden von übermäßigem Essen (Essanfälle) gekennzeichnet ist, gefolgt von ungesunden Maßnahmen zur Gewichtskontrolle wie Erbrechen, exzessivem Sport oder der Einnahme von Abführmitteln.
Bullaentleerung
Die Bullaentleerung ist ein medizinischer Eingriff, bei dem mit Flüssigkeit gefüllte Hautblasen (Bullae) steril eröffnet und entleert werden, um Heilung zu fördern.
Burkholderia cepacia
Burkholderia cepacia ist ein Bakterium, das vor allem immungeschwächte Patienten gefährdet. Häufig problematisch durch Antibiotikaresistenzen.
Burnout
Burnout ist ein emotionaler, körperlicher und mentaler Erschöpfungszustand, der meist in Folge anhaltender beruflicher oder privater Überlastung entsteht.
burnout symptome
Burnout-Symptome umfassen chronische Erschöpfung, emotionale Distanz und Leistungsabfall. Sie entstehen durch anhaltenden Stress und betreffen Körper, Geist und Seele.
Bürstenbiopsie
Die Bürstenbiopsie ist ein schonendes diagnostisches Verfahren zur Gewebeentnahme aus Schleimhäuten, z. B. im Mund oder Magen-Darm-Trakt.
Bürstenmassage
Die Bürstenmassage ist eine Wellness- und Gesundheitsmethode, bei der die Haut mit einer speziellen Bürste stimuliert wird, um Durchblutung und Lymphfluss zu fördern.
Bürstensaum
Der Bürstensaum ist eine spezialisierte Zellstruktur im Dünndarm, die aus dicht gepackten Mikrovilli besteht und die Nährstoffaufnahme erheblich vergrößert.
Bürstensaumentwicklung
Die Bürstensaumentwicklung beschreibt die Reifung spezialisierter Mikrovilli an Darmepithelzellen, die für die Nährstoffaufnahme essenziell sind.
Bürstensaummembran
Die Bürstensaummembran ist eine spezialisierte Zellmembran im Dünndarm und in den Nierentubuli, die durch feine Ausstülpungen (Mikrovilli) die Resorptionsfläche enorm vergrößert.
Buserelin
Buserelin ist ein synthetisches Hormonpräparat aus der Gruppe der GnRH-Analoga, das in der Behandlung hormonabhängiger Erkrankungen wie Prostatakrebs und Endometriose eingesetzt wird.
Buttermilch
Buttermilch ist ein fermentiertes Milchprodukt, das bei der Herstellung von Butter entsteht.
Butyl
Butyl ist eine chemische Kohlenwasserstoffgruppe, die in zahlreichen Industrie- und Medizinprodukten vorkommt. Sie spielt eine wichtige Rolle in der Pharmazie und Chemie.
Butylmethoxydibenzoylmethan
Butylmethoxydibenzoylmethan ist ein chemischer UV-Filter, der in Sonnenschutzmitteln eingesetzt wird, um die Haut vor schädlicher UVA-Strahlung zu schützen.
Butyrat
Butyrat (auch als Buttersäure bekannt) ist eine kurzkettige Fettsäure, die hauptsächlich durch die Fermentation von Ballaststoffen im Darmmikrobiom gebildet wird.
bvo (Bundesverband Osteopathie e.V.)
Der bvo (Bundesverband Osteopathie e.V.) ist ein berufsständischer Verband zur Vertretung der fachlichen und berufspolitischen Interessen von Osteopathen in Deutschland.
Bypass
Ein Bypass ist ein chirurgisch angelegter Umgehungsweg, der blockierte oder verengte Blutgefäße überbrückt und so die Durchblutung lebenswichtiger Organe wiederherstellt.
Bypasschirurgie
Die Bypasschirurgie ist ein herzchirurgischer Eingriff, bei dem verengte oder verstopfte Herzkranzgefäße umgangen werden, um die Blutversorgung des Herzens wiederherzustellen.
Bypassgefäß
Ein Bypassgefäß ist ein chirurgisch angelegtes Ersatzgefäß, das eine verengte oder verschlossene Arterie umgeht und so die Blutversorgung lebenswichtiger Organe wiederherstellt.
Die neusten Einträge
3 Beiträge in dieser Lexikon KategorieDelta sleep-inducing peptide
Das Delta sleep-inducing peptide (DSIP) ist ein körpereigenes Neuropeptid, das mit der Schlafregulation in Verbindung gebracht wird und neuroprotektive sowie stressmodulierende Eigenschaften besitzt.
Exenatide
Exenatide ist ein blutzuckersenkendes Medikament zur Behandlung von Typ-2-Diabetes. Es ahmt das körpereigene Darmhormon GLP-1 nach und fördert die Insulinausschüttung.
Desmopressin
Desmopressin ist ein synthetisches Hormon, das zur Behandlung von Diabetes insipidus, Bettnässen und Blutungsstörungen eingesetzt wird.
Die meistgelesenen Einträge
3 Beiträge in dieser Lexikon KategorieMagnesiumcarbonat
Magnesiumcarbonat ist eine anorganische Magnesiumverbindung mit säure-neutralisierender (antazidischer) Wirkung. Erfahre mehr über Vorteile, Einsatzgebiete und Unterschiede zu besser resorbierbaren Magnesiumformen.
Kölner Liste
Die Kölner Liste ® ist eine wichtige Initiative im Leistungssport, die Sportlern eine Orientierungshilfe bei der Auswahl von Nahrungsergänzungsmitteln bietet.
Kaloriengehalt
Die Wahl der Lebensmittel beeinflusst unsere Energiezufuhr. Der Kaloriengehalt variiert stark - einige liefern wenig, andere viel Energie.