Body-Mass-Index (BMI) – Definition & Berechnung
Der Body-Mass-Index (BMI) ist ein Messwert, der das Körpergewicht einer Person ins Verhältnis zur Körpergröße setzt und zur Einschätzung des Gewichtsstatus verwendet wird.
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Der Body-Mass-Index (BMI) ist ein Messwert, der das Körpergewicht einer Person ins Verhältnis zur Körpergröße setzt und zur Einschätzung des Gewichtsstatus verwendet wird.
Was ist der Body-Mass-Index?
Der Body-Mass-Index (BMI) ist ein international anerkannter Kennwert, der das Verhältnis von Körpergewicht und Körpergröße beschreibt. Er wird verwendet, um Untergewicht, Normalgewicht, Übergewicht und Adipositas (Fettleibigkeit) bei Erwachsenen grob einzuschätzen. Der BMI ersetzt keine ärztliche Untersuchung, liefert jedoch einen schnellen Orientierungswert für den Gewichtsstatus.
Berechnung des BMI
Der BMI wird nach folgender Formel berechnet:
BMI = Körpergewicht (kg) ÷ Körpergröße (m)²
Beispiel: Eine Person mit 75 kg Gewicht und 1,75 m Größe hat einen BMI von 75 ÷ (1,75 × 1,75) = 24,5 kg/m².
Klassifikation des BMI bei Erwachsenen
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) teilt den BMI bei Erwachsenen in folgende Kategorien ein:
- Untergewicht: BMI unter 18,5 kg/m²
- Normalgewicht: BMI 18,5 bis 24,9 kg/m²
- Übergewicht: BMI 25,0 bis 29,9 kg/m²
- Adipositas Grad I: BMI 30,0 bis 34,9 kg/m²
- Adipositas Grad II: BMI 35,0 bis 39,9 kg/m²
- Adipositas Grad III (extremes Übergewicht): BMI ab 40,0 kg/m²
Klinische Bedeutung
Ein erhöhter BMI ist mit einem höheren Risiko für verschiedene chronische Erkrankungen verbunden, darunter:
- Typ-2-Diabetes
- Herz-Kreislauf-Erkrankungen
- Bluthochdruck (Hypertonie)
- Erkrankungen des Bewegungsapparats (z. B. Arthrose)
- Bestimmte Krebserkrankungen
Auch ein zu niedriger BMI (Untergewicht) kann gesundheitliche Risiken wie Mangelernährung, Knochenschwund (Osteoporose) und ein geschwächtes Immunsystem mit sich bringen.
Grenzen des BMI
Der BMI ist ein einfaches Screeninginstrument, hat jedoch wichtige Einschränkungen:
- Er unterscheidet nicht zwischen Muskelmasse und Fettmasse. Sehr muskulöse Personen können einen hohen BMI haben, obwohl sie nicht übergewichtig sind.
- Er berücksichtigt nicht die Fettverteilung im Körper. Bauchfett (viszerales Fett) ist besonders gesundheitsschädlich und wird durch den BMI allein nicht erfasst.
- Bei Kindern und Jugendlichen gelten alters- und geschlechtsspezifische Perzentilkurven, da der BMI-Wert altersabhängig ist.
- Bei älteren Menschen kann der BMI die Körperzusammensetzung ebenfalls unzureichend widerspiegeln.
BMI bei Kindern und Jugendlichen
Bei Kindern und Jugendlichen (unter 18 Jahren) wird der BMI nicht anhand fester Grenzwerte, sondern mithilfe von alters- und geschlechtsspezifischen Perzentilkurven bewertet. Ein BMI oberhalb der 90. Perzentile gilt als Übergewicht, oberhalb der 97. Perzentile als Adipositas.
Ergänzende Messmethoden
Zur genaueren Beurteilung des Gesundheitsrisikos empfehlen Fachgesellschaften ergänzende Messungen, wie zum Beispiel:
- Bauchumfang: Ein Bauchumfang von mehr als 88 cm bei Frauen und mehr als 102 cm bei Männern gilt als Risikomarker.
- Waist-to-Hip-Ratio (WHR): Das Verhältnis von Taille zu Hüfte gibt Auskunft über die Fettverteilung.
- Bioelektrische Impedanzanalyse (BIA): Misst den Körperfettanteil direkt.
Quellen
- World Health Organization (WHO): Obesity and overweight. Fact Sheet. Genf, 2024. Verfügbar unter: https://www.who.int/news-room/fact-sheets/detail/obesity-and-overweight
- Deutsche Adipositas-Gesellschaft (DAG): Leitlinie zur Diagnostik und Therapie der Adipositas. 2014 (aktualisiert 2023). Verfügbar unter: https://www.adipositas-gesellschaft.de
- Hauner H. et al.: Evidenzbasierte Leitlinie -- Prävention und Therapie der Adipositas. Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE), 2023.
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