Lyme Borreliose – Symptome, Diagnose & Zeckenschutz
Borreliose wird durch Zecken übertragen und kann Haut, Nerven, Gelenke und Herz betreffen. Erfahre, wie du sie erkennst, behandelst und langfristige Schäden vermeidest.
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Borreliose, auch bekannt als Lyme-Borreliose, ist eine durch Zeckenstiche übertragene Infektionskrankheit, die durch das Bakterium Borrelia burgdorferi ausgelöst wird.
Borreliose tritt vor allem in den Sommermonaten auf, wenn die Zeckenaktivität hoch ist. Die Erkrankung verläuft in Stadien und kann Haut, Nervensystem, Gelenke und in seltenen Fällen auch das Herz betreffen. Unbehandelt kann sie chronisch werden.
Das erste Anzeichen ist häufig die sogenannte Wanderröte (Erythema migrans), ein sich ringförmig ausbreitender Hautausschlag um die Einstichstelle. Weitere mögliche Beschwerden im Frühstadium sind Fieber, Müdigkeit, Kopf- und Gliederschmerzen. Im weiteren Verlauf kann es zu Nervenentzündungen (z. B. Gesichtslähmung), Gelenkbeschwerden oder Herzrhythmusstörungen kommen. Bei der chronischen Borreliose stehen unspezifische Symptome wie Muskelschmerzen, Konzentrationsstörungen oder Erschöpfung im Vordergrund.
Die Therapie erfolgt in der Regel mit Antibiotika wie Doxycyclin oder Amoxicillin – frühzeitig eingesetzt meist mit sehr guter Prognose. Eine frühzeitige Zeckenentfernung, das Tragen von schützender Kleidung in Risikogebieten und die Kontrolle nach Aufenthalten im Freien gelten als wichtigste Präventionsmaßnahmen. Eine Schutzimpfung gegen Borreliose ist in Europa bislang nicht verfügbar.
Typische Symptome der Borreliose:
- Wanderröte (Erythema migrans) – erstes, spezifisches Zeichen
- Grippeähnliche Symptome: Fieber, Abgeschlagenheit, Kopfschmerzen
- Neurologische Beschwerden: z. B. Gesichtslähmung, Nervenentzündung
- Gelenkschmerzen, Schwellungen (Lyme-Arthritis)
- Spätstadium: Chronische Erschöpfung, Kognitive Einschränkungen, Muskelschmerzen
Therapie & Prävention:
- Antibiotika über 2–3 Wochen je nach Stadium
- Bei frühzeitiger Behandlung in > 90 % der Fälle heilbar
- Zecken schnell entfernen, am besten mit Zeckenkarte oder -pinzette
- Lange Kleidung, helle Stoffe, Repellents bei Aufenthalt in Wiesen oder Wäldern
Literaturhinweise
- Stanek, G. et al. (2012): Lyme borreliosis: clinical case definitions for diagnosis. Clin Microbiol Infect.
- Robert Koch-Institut (RKI): Informationen zur Lyme-Borreliose.
- DGN-Leitlinie (2020): Neuroborreliose – Diagnose und Therapie. Deutsche Gesellschaft für Neurologie.
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