Basische Lebensmittel – Natürlich die Säure-Basen-Balance fördern
Basische Lebensmittel unterstützen das Gleichgewicht im Körper und wirken einer Übersäuerung entgegen. Erfahre, welche Nahrungsmittel basisch sind und wie sie wirken.
Interesse an regelmäßigen Tipps & Infos rund um Gesundheit? Regelmäßigen Tipps & Infos rund um GesundheitWissenswertes über "Basische Lebensmittel"
Basische Lebensmittel sind Nahrungsmittel, die im Stoffwechsel einen basischen (alkalischen) pH-Wert hinterlassen.
Basische Lebensmittel tragen zur Stabilisierung des Säure-Basen-Haushalts bei, der wichtig für Stoffwechselprozesse, Knochengesundheit, Entgiftung und das allgemeine Energielevel ist. Eine moderne Ernährung mit viel Fleisch, Zucker, Kaffee und verarbeiteten Produkten führt häufig zu einem übersäuerten Stoffwechselmilieu.
Ziel einer basenüberschüssigen Ernährung ist es, säurebildende Lebensmittel zu reduzieren und stattdessen basenreiche Pflanzenkost zu bevorzugen – vor allem Lebensmittel mit hohem Anteil an Kalium, Magnesium und Calcium. Dazu gehören nahezu alle Gemüsesorten, Salate, Keimlinge, Kräuter, reifen Früchte, Kartoffeln und ausgewählte Nüsse. Auch wenn der Blut-pH-Wert eng reguliert ist, kann eine basische Ernährung die Entlastung von Nieren und Leber fördern und zur metabolischen Ausgeglichenheit beitragen.
In der Naturheilkunde werden basische Lebensmittel mit weniger Entzündungen, mehr Energie, verbesserter Haut und einer geringeren Anfälligkeit für chronische Erkrankungen in Verbindung gebracht. Auch wenn nicht alle Effekte wissenschaftlich abschließend belegt sind, gilt eine pflanzenbetonte, mineralstoffreiche Ernährung generell als gesundheitsförderlich.
Stark basenbildende Lebensmittel:
- Blattgemüse: z. B. Grünkohl, Spinat, Rucola
- Frische Kräuter: Petersilie, Basilikum, Koriander
- Wurzelgemüse: Karotten, Rote Bete, Rettich
- Früchte: Bananen, Zitronen, Avocados, Beeren
- Sprossen, Kartoffeln, Mandeln, Hirse, Gurken, Zucchini
Mild basisch oder neutral:
- Kräutertees, stilles Mineralwasser (mit hohem Hydrogencarbonat-Gehalt)
- Buchweizen, Quinoa, Tofu
- Kaltgepresste Pflanzenöle (z. B. Olivenöl)
Säurebildende Lebensmittel (zur Reduktion):
- Fleisch, Wurst, Fisch, Eier
- Kuhmilch, Käse
- Weißmehlprodukte, Zucker, Kaffee, Alkohol
- Softdrinks, Fertigprodukte, Zusatzstoffe
Unterstützende Maßnahmen in einer basischen Ernährung:
- Tägliche Aufnahme von viel stillem Wasser und Kräutertees
- Chlorophyllreiche Lebensmittel wie Wildkräuter und grüne Smoothies
- Kurweise Anwendung von Basenpulver oder Natriumbicarbonat
- Stressabbau, regelmäßige Bewegung und Darmgesundheit
- Mikronährstoffergänzung bei Mangel: z. B. Magnesium, Kalium, Zink
Literaturhinweise
- Schwalfenberg, G.K. (2012): The alkaline diet: is there evidence that an alkaline pH diet benefits health? J Environ Public Health.
- Remer, T. et al. (2003): Säurebelastung durch Ernährung und deren Einfluss auf den Kalziumstoffwechsel. Am J Clin Nutr.
- Gaby, A.R. (2011): Nutritional approaches to acid-base balance. Altern Med Rev
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