Biomarker – Messbare Indikatoren für Gesundheit & Krankheit
Biomarker sind messbare Parameter für Diagnose und Therapie. Lactoferrin gilt dabei als wichtiger Marker für Darmentzündung, Immunaktivität und Eisenstoffwechsel.
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Biomarker sind messbare biologische Merkmale, die Auskunft über physiologische oder pathologische Prozesse im Körper geben.
Biomarker können aus Blut, Urin, Speichel, Stuhl oder Gewebeproben bestimmt werden und helfen bei der Früherkennung, Diagnosestellung, Prognoseeinschätzung und Therapiekontrolle in der Medizin. Biomarker spielen eine Schlüsselrolle in der personalisieren Medizin, da sie ermöglichen, individuelle Krankheitsverläufe und Behandlungsstrategien präziser zu steuern. Ein klassisches Beispiel ist CRP (C-reaktives Protein) als Marker für Entzündungen, Troponin bei Herzinfarkt, HbA1c bei Diabetes oder PSA bei Prostatakrebs.
Doch zunehmend gewinnen auch funktionelle und immunologische Marker an Bedeutung – darunter Lactoferrin. Das eisenbindende Glykoprotein Lactoferrin wird in neutrophilen Granulozyten und Schleimhäuten gebildet und gilt als stabiler Biomarker für entzündliche Prozesse im Darm, insbesondere bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen wie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa. Fäkales Lactoferrin ist dort ein nicht-invasiver Marker, um entzündliche von funktionellen Darmerkrankungen (z. B. Reizdarmsyndrom) zu unterscheiden. Neben der Gastroenterologie wird Lactoferrin auch als potenzieller Biomarker in anderen Bereichen erforscht – etwa bei Frühgeburtsrisiko in der Gynäkologie, als Immunstatus-Marker, oder im Rahmen von Infektionen und neurodegenerativen Erkrankungen, da es Hinweise auf Entzündung, Eisenstoffwechsel und Immunaktivität liefert.
Wichtige Merkmale von Biomarkern:
- Objektiv messbar (Laborparameter, Gewebemarker, molekulare Marker) E
- ingesetzt in Früherkennung, Diagnose, Prognose, Therapie-Monitoring
- Lactoferrin als Marker für entzündliche Darmerkrankungen, Immunstatus, Eisenbindung
- Relevanz in personalisierter Medizin, klinischer Forschung und Diagnostik
Literaturhinweise
- Diamandis, E. P. & Fritsche, H. A. (2002). "Biomarkers in clinical medicine." Clinical Chemistry.
- Kane, S. V. (2003). "Fecal lactoferrin as a biomarker for inflammatory bowel disease." American Journal of Gastroenterology.
- Berlutti, F. et al. (2011). "Lactoferrin as a natural antimicrobial and immune modulator." International Journal of Antimicrobial Agents.
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