Polarlichter – Was steckt hinter dem Phänomen
Polarlichter entstehen durch Sonnenwind und zeigen faszinierende Lichtspiele am Himmel. Erfahre, wie sie entstehen und wo sie am besten zu sehen sind.
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Polarlichter entstehen durch Sonnenwind und zeigen faszinierende Lichtspiele am Himmel. Erfahre, wie sie entstehen und wo sie am besten zu sehen sind.
Polarlichter – wissenschaftlich als Aurora borealis (Nordhalbkugel) und Aurora australis (Südhalbkugel) bezeichnet – sind spektakuläre Lichtphänomene, die am Himmel in hohen geografischen Breiten auftreten. Sie entstehen, wenn geladene Teilchen aus dem Sonnenwind auf das Magnetfeld der Erde treffen und mit den Molekülen der Atmosphäre reagieren. Diese Zusammenstöße führen zur Ionisation von Sauerstoff und Stickstoff – dabei entstehen die typischen grünen, roten und violetten Farben am Himmel.
Das beeindruckende Himmelsleuchten tritt besonders häufig während Sonnenstürmen auf, wenn vermehrt koronale Massenauswürfe (CMEs) von der Sonne zur Erde gelangen. Die Polarlichter erscheinen meist in Ringform um die magnetischen Pole, weshalb sie besonders gut in Regionen wie Nordskandinavien, Alaska, Kanada oder der Antarktis zu beobachten sind. In seltenen Fällen können sie auch in mittleren Breiten sichtbar sein – etwa in Deutschland oder den USA – vor allem bei starker Sonnenaktivität.
Die Farben und Formen der Polarlichter hängen von der Höhe und Art der beteiligten Moleküle ab: Grün entsteht meist durch Sauerstoff in etwa 100–150 km Höhe, Rot in größerer Höhe ab etwa 200 km. Blau und Violett gehen auf ionisierten Stickstoff zurück. Für Hobbyastronomen und Fotografen sind Polarlichter beliebte Beobachtungsobjekte, insbesondere in den Wintermonaten, wenn die Nächte lang und klar sind. Moderne Sonnenbeobachtungssatelliten und Polarlichtwarnungen helfen dabei, das Naturschauspiel gezielt zu erleben.
Polarlichter im Überblick:
- Entstehen durch Sonnenwind und Magnetfeldinteraktionen
- Sichtbar vor allem in Polnähe (Aurora borealis/australis)
- Grün, Rot, Violett, Blau – je nach Molekül und Höhe
- Häufigkeit steigt bei Sonnenstürmen und in Sonnenmaxima
- Beste Sicht in klaren Winternächten fernab von Lichtverschmutzung
Wissenschaftliche Quellen:
- NASA (2023): What Are Auroras? – heliophysics.science.nasa.gov
- Chamberlain, J.W. & Hunten, D.M. (1987): Theory of Planetary Atmospheres
- NOAA Space Weather Prediction Center: Aurora Forecast
- Lummerzheim, D. & Rees, M.H. (1989): Processes in auroral electron excitation of O2. Journal of Geophysical Research
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