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Glossar: H

Du hast Fragen zu bestimmten Symptomen oder Inhaltsstoffen? In unserem Glossar findest Du einen Ratgeber von A bis Z zu Deiner Gesundheit.

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H

373 Beiträge in dieser Lexikon Kategorie

H2-Rezeptorantagonist

H2-Rezeptorantagonisten sind Medikamente, die die Magensäureproduktion hemmen. Sie werden bei Sodbrennen, Magengeschwüren und Reflux eingesetzt.

H3N2

H3N2 ist ein wichtiger Influenza-A-Subtyp, der weltweit saisonale Grippewellen prägt. Erfahre Symptome, Übertragung und aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse.

H5N1

H5N1 ist ein hochgefährliches Vogelgrippevirus mit hoher Sterblichkeit beim Menschen. Erfahre alles über Übertragung, Symptome, Behandlung und das Pandemiepotenzial des Influenzavirus.

H5N5

H5N5 ist eine hochpathogene Vogelgrippe. Erfahre, wie das Virus übertragen wird, welche Symptome auftreten und wie du dich schützen kannst.

H9N2

H9N2 ist eine aviäre Influenza mit zoonotischem Potenzial. 

Haarausfall

Haarausfall bezeichnet den vermehrten Verlust von Haaren am Kopf oder Körper. Er kann vorübergehend oder dauerhaft sein und verschiedene Ursachen haben.

Haarausfall (Alopezie)

Haarausfall, medizinisch Alopezie genannt, ist der übermäßige Verlust von Haaren, der verschiedene Ursachen haben kann.

Haarfollikelentzündung

Die Haarfollikelentzündung (Follikulitis) ist eine Entzündung der Haarwurzeln, meist durch Bakterien ausgelöst. Sie zeigt sich als gerötete, juckende Pusteln auf der Haut.

Haartransplantation

Eine Haartransplantation ist ein chirurgisches Verfahren zur dauerhaften Wiederherstellung von Haaren bei lichtem Haar oder Haarausfall.

Haarwachstum

Haarwachstum beschreibt den biologischen Prozess, durch den Haare am Körper gebildet und verlängert werden. Es verläuft in Zyklen und wird durch Hormone, Ernährung und Genetik beeinflusst.

Haarzellleukämie

Die Haarzellleukämie ist eine seltene, langsam verlaufende Erkrankung des Blutes, bei der sich bösartige B-Lymphozyten mit feinen Zellfortsätzen im Knochenmark und in der Milz ansammeln.

Hackenfuß

Der Hackenfuß (Pes calcaneus) ist eine Fußfehlstellung, bei der der Fuß dauerhaft nach oben gebogen ist und der Gang hauptsächlich über die Ferse erfolgt.

Hackengang

Der Hackengang ist ein neurologischer Funktionstest, bei dem eine Person nur auf den Fersen geht. Er dient der Beurteilung von Gleichgewicht, Koordination und Nervenfunktion.

Hadron

Hadronen sind subatomare Teilchen, die aus Quarks aufgebaut sind und durch die starke Kernkraft zusammengehalten werden. Zu den bekanntesten Hadronen gehören Protonen und Neutronen.

Haematococcus Pluvialis

Eine Mikroalge, die reich an natürlichen Astaxanthin ist, einem starken Antioxidans. Unterstützt die Hautgesundheit und das Immunsystem als leistungsfähiges Antioxidans.

Haemophilus

Haemophilus ist eine Gattung gramnegativer Bakterien, die beim Menschen verschiedene Infektionen verursachen kann, darunter Lungenentzündung, Meningitis und Mittelohrentzündung.

Haemophilus aegypticus

Haemophilus aegypticus ist ein gramnegatives Bakterium, das eitrige Bindehautentzündungen und das Brazilian Purpuric Fever verursacht. Es tritt vor allem in tropischen Regionen auf.

Haemophilus ducreyi

Haemophilus ducreyi ist ein gramnegatives Bakterium und der Erreger des Ulcus molle (weicher Schanker), einer sexuell übertragbaren Infektionskrankheit mit schmerzhaften Genitalgeschwüren.

Haemophilus parainfluenzae

Haemophilus parainfluenzae ist ein gramnegatives Bakterium, das zur normalen Mundflora gehört, aber Infektionen wie Endokarditis oder Atemwegserkrankungen auslösen kann.

Haemophilus paraphrophilus

Haemophilus paraphrophilus ist ein gramnegativer Bakterienstamm der normalen Mundflora, der in seltenen Faellen schwere Infektionen wie Endokarditis oder Hirnabszesse verursachen kann.

Haferflocken

Haferflocken gelten als eines der nährstoffreichsten Grundnahrungsmittel.

Hagebuttenextrakt

Hagebuttenextrakt stammt von der Hagebutte Frucht der Heckenrose. Er ist reich an Vitamin C, Antioxidantien und Flavonoiden aber kann direkt vom Strauch kann nicht gegessen werden.

Hairline-Fraktur

Eine Hairline-Fraktur ist ein feiner, haarfeiner Knochenriss, der oft durch Überlastung entsteht. Sie verursacht Schmerzen und erfordert ärztliche Abklärung.

Halbsitzende Lagerung

Die halbsitzende Lagerung ist eine Körperposition, bei der der Oberkörper in einem Winkel von 30 bis 60 Grad angehoben wird. Sie wird in der Pflege und Medizin häufig eingesetzt.

Halbwertszeit

Die Halbwertszeit gibt an, wie lange es dauert, bis die Konzentration eines Stoffes im Körper auf die Hälfte gesunken ist. Sie ist ein zentraler Begriff in der Pharmakologie und Nuklearmedizin.

Halitosis

Halitosis, umgangssprachlich Mundgeruch, bezeichnet das Auftreten von unangenehmem Atemgeruch, der entweder aus der Mundhöhle oder seltener aus dem Verdauungs- bzw. Atemtrakt stammt.

Hallux valgus

Hallux valgus ist eine Fehlstellung der Großzehe, bei der sich diese zur Fußaußenseite neigt und das Grundgelenk deutlich hervortritt.

Haloniert

Haloniert beschreibt dunkle Verfärbungen oder Schatten rund um die Augen. Erfahren Sie mehr über Ursachen, Behandlung und Vorbeugung.

Halsentzündung

Eine Halsentzündung ist eine Entzündung im Rachenbereich, die Schmerzen, Schluckbeschwerden und Rötung verursacht. Sie tritt häufig bei Erkältungen oder bakteriellen Infektionen auf.

Halsschmerzen

Halsschmerzen gehören zu den häufigsten Symptomen im Bereich der oberen Atemwege und entstehen meist durch eine Entzündung der Schleimhäute im Rachenraum (Pharyngitis).

Halsvenenstauung

Halsvenenstauung bezeichnet die sichtbare Erweiterung der Halsvenen und ist ein klinisches Zeichen erhöhten Venendrucks, oft bei Herzinsuffizienz oder Perikarderkrankungen.

Häm-Eisen

Häm-Eisen ist eine besonders bioverfügbare Form von Eisen, die vor allem in tierischen Lebensmitteln wie Fleisch, Fisch und Geflügel vorkommt.

Hämagglutinin

Hämagglutinin ist ein Oberflächenprotein von Influenzaviren, das die Bindung an menschliche Zellen ermöglicht und als zentrales Ziel von Impfstoffen gilt.

Hamamelis

Hamamelis (Hamamelis virginiana), auch als Zaubernuss bekannt, ist eine Heilpflanze aus Nordamerika, deren Blätter und Rinde traditionell medizinisch genutzt werden.

Hämangiom

Ein Hämangiom ist eine gutartige Gefäßgeschwulst, die aus übermäßig gewachsenen Blutgefäßen besteht. Es tritt häufig bei Säuglingen auf und bildet sich meist von selbst zurück.

Hämarthros

Hämarthros bezeichnet eine Blutung in einen Gelenkraum. Er entsteht häufig nach Verletzungen oder bei Gerinnungsstörungen und verursacht Schwellung, Schmerz und eingeschränkte Beweglichkeit.

Hämatogenese

Die Hämatogenese bezeichnet die Bildung und Entwicklung der Blutzellen im menschlichen Körper, vorwiegend im Knochenmark. Sie ist essenziell für die Versorgung des Organismus mit Sauerstoff, Abwehrzellen und Blutplättchen.

Hämatokrit

Der Hämatokrit ist der prozentuale Anteil der zellulären Bestandteile, insbesondere der roten Blutkörperchen, am Gesamtvolumen des Blutes.

Hämatokritwert

Der Hämatokritwert gibt den prozentualen Anteil der roten Blutkörperchen am Gesamtblutvolumen an und ist ein wichtiger Parameter im Blutbild.

Hämatologie

Die Hämatologie ist das medizinische Fachgebiet, das sich mit dem Blut, den blutbildenden Organen und deren Erkrankungen befasst.

Hämatom

Ein Hämatom ist eine lokale Blutansammlung im Gewebe, die durch eine Verletzung von Blutgefäßen entsteht. Es zeigt sich häufig als Bluterguss auf der Haut.

Hämatom-Evakuation

Die Hämatom-Evakuation ist ein chirurgischer Eingriff zur Entfernung einer Blutansammlung im Gewebe. Sie wird eingesetzt, wenn ein Hämatom Schmerzen, Druck oder ernsthafte Komplikationen verursacht.

Hämaturie

Hämaturie bezeichnet das Vorhandensein von Blut im Urin, das mit bloßem Auge oder durch eine mikroskopische Untersuchung sichtbar gemacht wird.

Hämochromatose

Hämochromatose ist eine erbliche Erkrankung, bei der der Körper zu viel Eisen aus der Nahrung aufnimmt und dieses überschüssige Eisen in verschiedenen Organen speichert.

Hämodialyse

Die Hämodialyse ist ein medizinisches Nierenersatzverfahren, das bei schwerem Nierenversagen das Blut außerhalb des Körpers reinigt und lebensnotwendige Aufgaben der Niere übernimmt.

Hämofiltration

Hämofiltration ist ein Nierenersatzverfahren, bei dem das Blut maschinell gefiltert wird. Es wird vor allem bei akutem Nierenversagen auf der Intensivstation eingesetzt.

Hämoglobin

Hämoglobin ist ein eisenhaltiges Protein in den roten Blutkörperchen, das für den Transport von Sauerstoff im Körper verantwortlich ist. 

Hämoglobin-Wert

Der Hämoglobin-Wert gibt die Konzentration des roten Blutfarbstoffs im Blut an und ist ein wichtiger Laborwert zur Beurteilung der Sauerstoffversorgung des Körpers.

Hämoglobinbildung

Die Hämoglobinbildung ist der biochemische Prozess, bei dem der rote Blutfarbstoff Hämoglobin in den roten Blutkörperchen gebildet wird. Sie ist essenziell für den Sauerstofftransport im Körper.

Hämoglobinopathie

Hämoglobinopathien sind erbliche Erkrankungen des roten Blutfarbstoffs Hämoglobin. Sie können zu Blutarmut und weiteren Beschwerden führen.

Hämolyse

Hämolyse bezeichnet die Auflösung roter Blutkörperchen. Sie kann harmlos oder lebensbedrohlich sein und verschiedene Ursachen haben.

Hämolyseindex

Der Hämolyseindex gibt an, wie stark eine Blutprobe durch den Zerfall roter Blutkörperchen beeinträchtigt ist. Er beeinflusst die Zuverlässigkeit vieler Laborwerte.

Hämolytisch-urämische Syndrom (HUS)

Das hämolytisch-urämische Syndrom (HUS) ist eine schwere Erkrankung, die zu Nierenversagen führen kann. Erfahre mehr über Symptome, Ursachen und Therapieansätze.

Hämophilie A

Hämophilie A ist eine angeborene Blutgerinnungsstörung, bei der Faktor VIII fehlt oder vermindert ist. Betroffene neigen zu verstärkten und verlängerten Blutungen.

Hämoptyse

Hämoptyse bezeichnet das Abhusten von Blut oder bluthaltigem Schleim aus den Atemwegen. Sie kann auf ernsthafte Erkrankungen der Lunge oder Bronchien hinweisen.

Hämorrhoiden

Hämorrhoiden sind erweiterte Gefäßpolster im Enddarm, die eine wichtige Rolle bei der Feinabdichtung des Afters spielen.

hämorrhoiden salbe

Eine Hämorrhoidensalbe lindert Beschwerden wie Juckreiz, Brennen und Schwellungen im Analbereich. Sie wird lokal aufgetragen und ist ein häufig eingesetztes Mittel zur Behandlung von Hämorrhoiden.

Hämostase

Die Hämostase ist der natürliche Prozess der Blutstillung im menschlichen Körper. Sie verhindert übermäßigen Blutverlust bei Gefäßverletzungen.

Hämsynthese

Die Hämsynthese ist der biochemische Prozess, bei dem der Körper Häm produziert – ein lebenswichtiger Bestandteil des roten Blutfarbstoffs Hämoglobin.

Hand-Fuß-Mund-Krankheit (HFMK)

Die Hand-Fuß-Mund-Krankheit ist eine ansteckende Viruserkrankung mit Bläschenbildung an Händen, Füßen und im Mund. Erfahre mehr über Symptome, Ansteckung und Behandlungsmöglichkeiten.

Handysucht

Handysucht beschreibt die zwanghafte, unkontrollierte Nutzung des Smartphones, die Alltag, Schlaf und soziale Beziehungen beeinträchtigt.

Hanfprotein

Hanfprotein wird aus den Samen der Hanfpflanze (Cannabis sativa) gewonnen und zählt zu den natürlichen, pflanzlichen Proteinquellen mit einem bemerkenswert hohen Gehalt an Ballaststoffen, Vitaminen, Mineralstoffen und essentiellen Fettsäuren.

Hanfsamen

Hanfsamen stammen von der Nutzhanfpflanze (Cannabis sativa) und gehören zu den nährstoffreichsten Samen überhaupt.

Hantavirus

Das Hantavirus ist ein weltweit verbreitetes RNA-Virus aus der Familie der Bunyaviridae, das beim Menschen schwere Erkrankungen hervorrufen kann.

Hantavirus-Infektion

Die Hantavirus-Infektion ist eine durch Nagetiere übertragene Viruserkrankung, die Lunge oder Nieren befallen kann. Frühzeitige Diagnose und Behandlung sind entscheidend.

Haptoglobin

Haptoglobin ist ein Bluteiweiss, das freies Haemoglobin bindet und so die Nieren schuetzt. Es dient als wichtiger Laborwert zur Diagnose von Haemolyse.

Harnanalyse

Die Harnanalyse ist eine diagnostische Untersuchung des Urins, die wichtige Hinweise auf Erkrankungen der Nieren, Harnwege und des Stoffwechsels liefert.

Harnblasenbiopsie

Die Harnblasenbiopsie ist eine diagnostische Methode, bei der Gewebeproben aus der Harnblase entnommen und untersucht werden. Sie dient vor allem der Abklärung von Blasentumoren und Entzündungen.

Harnblasenkarzinom

Das Harnblasenkarzinom ist ein bösartiger Tumor der Harnblase. Es gehört zu den häufigsten Krebserkrankungen der Harnwege und betrifft vor allem ältere Menschen.

Harnblasenspiegelung

Die Harnblasenspiegelung (Zystoskopie) ist eine diagnostische Untersuchung der Harnblase mittels eines optischen Instruments. Sie dient der Erkennung von Erkrankungen wie Blasenkrebs oder Blasensteinen.

Harnblasentraining

Harnblasentraining ist eine verhaltenstherapeutische Methode zur Behandlung von Blasenschwäche und Dranginkontinenz. Durch gezielte Übungen wird die Blasenkapazität schrittweise erhöht.

Harnblasenwand

Die Harnblasenwand ist die muskuläre und schleimhautbedeckte Wandstruktur der Harnblase, die Urin speichert und bei der Entleerung aktiv mitwirkt.

Harnleitersklerose

Harnleitersklerose bezeichnet eine krankhafte Verhärtung und Vernarbung der Harnleiterwand, die den Urinabfluss behindern kann. Sie zählt zu den seltenen urologischen Erkrankungen.

Harnleiterstriktur

Eine Harnleiterstriktur ist eine krankhafte Verengung des Harnleiters, die den Urinabfluss von der Niere zur Blase behindert und zu ernsthaften Nierenschäden führen kann.

Harnprotein

Harnprotein bezeichnet Eiweißstoffe, die im Urin nachgewiesen werden. Erhöhte Werte können auf Nierenerkrankungen oder andere Gesundheitsstörungen hinweisen.

Harnröhrendilatation

Die Harnröhrendilatation ist ein urologisches Verfahren zur Aufweitung einer verengten Harnröhre. Sie wird bei Harnröhrenstrikturen eingesetzt, um den Harnfluss wiederherzustellen.

Harnröhrenentzündung

Die Harnröhrenentzündung (Urethritis) ist eine Entzündung der Harnröhre, meist durch Bakterien ausgelöst. Sie äußert sich durch Brennen beim Wasserlassen und Ausfluss.

Harnröhrenprolaps

Der Harnröhrenprolaps ist ein Zustand, bei dem die Schleimhaut der Harnröhre nach außen vorfällt. Er tritt vor allem bei Mädchen vor der Pubertät sowie bei älteren Frauen auf.

Harnröhrenstriktur

Eine Harnröhrenstriktur ist eine Verengung der Harnröhre, die den Urinfluss behindert. Sie entsteht meist durch Narbengewebe und kann zu ernsthaften Beschwerden beim Wasserlassen führen.

Harnröhrenstrikturbehandlung

Die Harnröhrenstrikturbehandlung umfasst Verfahren zur Erweiterung oder Rekonstruktion einer verengten Harnröhre. Ziel ist die Wiederherstellung eines normalen Harnflusses.

Harnröhrenverengung

Eine Harnröhrenverengung (Harnröhrenstriktur) ist eine krankhafte Einengung der Harnröhre, die den Harnfluss behindert. Sie kann Schmerzen, Harnverhalt und Infektionen verursachen.

Harnsäurestein

Ein Harnsäurestein ist eine Art von Nierenstein, der sich durch erhöhte Harnsäurekonzentration im Urin bildet. Er entsteht häufig bei purinreicher Ernährung oder Stoffwechselerkrankungen.

Harnsäurestoffwechsel

Der Harnsäurestoffwechsel beschreibt den Abbau von Purinen im Körper, wobei Harnsäure als Endprodukt entsteht. Ein gestörter Stoffwechsel kann zu Gicht oder Nierensteinen führen.

Harnstoffbildung

Die Harnstoffbildung ist ein biochemischer Prozess in der Leber, bei dem giftiges Ammoniak in harmlosen Harnstoff umgewandelt und über den Urin ausgeschieden wird.

Harnstoffcreme

Harnstoffcreme ist eine pflegende Hautcreme mit dem Wirkstoff Urea, die trockene und schuppige Haut intensiv befeuchtet und die Hornschicht der Haut weicht.

Harnstoffkonzentration

Die Harnstoffkonzentration im Blut ist ein wichtiger Laborwert zur Beurteilung der Nierenfunktion und des Eiweißstoffwechsels. Erhöhte Werte können auf Nierenerkrankungen oder eine proteinreiche Ernährung hinweisen.

Harnstoffretention

Harnstoffretention bezeichnet die Ansammlung von Harnstoff im Blut infolge eingeschraenkter Nierenfunktion. Sie gilt als wichtiger Marker fuer Nierenversagen.

Harnstoffsynthese

Die Harnstoffsynthese ist ein lebenswichtiger Stoffwechselprozess in der Leber, bei dem giftiges Ammoniak in unschädlichen Harnstoff umgewandelt und über den Urin ausgeschieden wird.

Harnstoffwert

Der Harnstoffwert misst die Konzentration von Harnstoff im Blut und ist ein wichtiger Laborparameter zur Beurteilung der Nierenfunktion und des Proteinstoffwechsels.

Harnstoffzyklus

Der Harnstoffzyklus ist ein biochemischer Stoffwechselweg in der Leber, der giftige Ammoniak-Verbindungen in Harnstoff umwandelt und so die Ausscheidung über den Urin ermöglicht.

Harnverhalt

Harnverhalt bezeichnet die Unfähigkeit, die Blase vollständig zu entleeren. Er kann akut oder chronisch auftreten und erfordert oft sofortige medizinische Behandlung.

Harnwegsinfekte Risiko

Das Risiko für Harnwegsinfekte wird durch verschiedene Faktoren beeinflusst. Erfahren Sie, welche Personengruppen besonders betroffen sind und wie Sie sich schützen können.

Harnwegsinfektschutz

Harnwegsinfektschutz bezeichnet Maßnahmen zur Vorbeugung von Harnwegsinfektionen. Dazu zählen Hygiene, ausreichend Flüssigkeit und gezielte Supplementierung.

Hashimoto

Hashimoto-Thyreoiditis ist eine chronische Autoimmunerkrankung der Schilddrüse, bei der das Immunsystem das eigene Schilddrüsengewebe angreift und häufig zu einer Schilddrüsenunterfunktion führt.

Hashimoto Ernährung

Die richtige Ernährung bei Hashimoto-Thyreoiditis kann Entzündungen reduzieren und das Wohlbefinden verbessern. Erfahren Sie, welche Lebensmittel helfen.

hashimoto persönlichkeitsveränderung

Bei Hashimoto-Thyreoiditis können neben körperlichen Beschwerden auch Persönlichkeitsveränderungen auftreten, die durch Schilddrüsenhormonstörungen beeinflusst werden.

hashimoto symptome

Hashimoto-Symptome umfassen Müdigkeit, Gewichtszunahme und Kältegefühl. Die Autoimmunerkrankung schädigt die Schilddrüse und führt häufig zu Unterfunktion.

Hashimoto-Thyreoiditis

Hashimoto-Thyreoiditis ist eine Autoimmunerkrankung, bei der das eigene Immunsystem die Schilddrüse angreift.

Hausgeburt

Eine Hausgeburt ist eine geplante Geburt außerhalb eines Krankenhauses, meist im eigenen Zuhause, unter Betreuung einer Hebamme.

Hausstaubmilbenallergie

Die Hausstaubmilbenallergie ist eine häufige allergische Reaktion auf Bestandteile von Hausstaubmilben. Sie verursacht typischerweise Niesen, Schnupfen und Asthma.

Hautausschlag (Exanthem)

Ein Hautausschlag, medizinisch Exanthem genannt, ist eine sichtbare Veränderung der Haut, die sich durch Rötung, Schwellung, Bläschen, Quaddeln oder Schuppenbildung äußern kann.

Hautbarrierefunktion

Die Hautbarrierefunktion schützt den Körper vor Austrocknung, Krankheitserregern und Schadstoffen. Sie ist entscheidend für gesunde, widerstandsfähige Haut.

Hautbiopsie

Eine Hautbiopsie ist ein medizinisches Verfahren, bei dem eine kleine Gewebeprobe der Haut entnommen und im Labor untersucht wird, um Hauterkrankungen zu diagnostizieren.

Hautdurchblutung

Die Hautdurchblutung beschreibt die Versorgung der Haut mit Blut über ein feines Netz aus Blutgefäßen. Sie reguliert Körpertemperatur, Nährstoffversorgung und Wundheilung.

Hautentzündung

Eine Hautentzündung ist eine Entzündungsreaktion der Haut, die sich durch Rötung, Schwellung, Juckreiz oder Schmerzen äußert. Sie kann viele Ursachen haben.

Hautkollagenanalyse

Die Hautkollagenanalyse misst den Kollagengehalt und die Kollagenstruktur der Haut. Sie hilft, Hautalterung, Kollagenabbau und den Erfolg von Behandlungen objektiv zu beurteilen.

Hautkollagenstruktur

Die Hautkollagenstruktur beschreibt den Aufbau und die Anordnung von Kollagenfasern in der Haut, die Festigkeit, Elastizität und Jugendlichkeit des Gewebes gewährleisten.

Hautkrebs

Hautkrebs ist eine der häufigsten Krebserkrankungen weltweit und entsteht durch unkontrolliertes Wachstum von Hautzellen. Frühzeitige Erkennung verbessert die Heilungschancen erheblich.

Hautmikrobiom

Das Hautmikrobiom schützt vor Entzündungen und Krankheitserregern. Erfahre, wie du es stärkst.

Hautregeneration

Hautregeneration bezeichnet die natürliche Fähigkeit der Haut, sich nach Verletzungen, Entzündungen oder Alterung selbst zu erneuern und zu reparieren.

Hauttalgregulation

Die Hauttalgregulation beschreibt die Steuerung der Talgproduktion der Haut. Ein ausgewogener Talgspiegel ist entscheidend fuer ein gesundes Hautbild und die Vorbeugung von Akne.

HbA1c

Ein erhöhter HbA1c-Wert weist auf eine langfristig erhöhte Blutzuckerkonzentration hin, was das Risiko für diabetische Folgeerkrankungen wie Nervenschäden, Nierenprobleme oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöht.

hcg wert tabelle

Die HCG-Wert-Tabelle zeigt, wie sich das Schwangerschaftshormon hCG in der Frühschwangerschaft entwickelt. Sie hilft, den Verlauf einer Schwangerschaft einzuschätzen.

HDL

HDL (High-Density Lipoprotein) ist ein Transportprotein im Blut, das Cholesterin aus den Körperzellen und den Gefäßwänden zurück zur Leber bringt, wo es weiterverarbeitet oder ausgeschieden wird.

Health Nerds

Der Health Nerds Podcast liefert seit 2020 wissenschaftlich fundierte Inhalte zu Mikronährstoffen, Darmgesundheit und Prävention. Mit Gästen wie Pamela Reif und Susanne Liedtke – auf Spotify & Apple Podcast.

Healthspan

Healthspan bezeichnet die Lebensspanne, in der ein Mensch bei guter Gesundheit lebt – frei von chronischen Krankheiten und Funktionseinschränkungen. Sie ist ein zentrales Konzept der modernen Präventivmedizin.

Hebamme

Hebammen leisten essentielle Betreuung in Schwangerschaft und Geburt. 

Heerfordt-Syndrom

Das Heerfordt-Syndrom ist eine seltene Manifestation der Sarkoidose mit Parotisschwellung, Uveitis, Fazialisparese und Fieber.

Heilfasten

Heilfasten ist ein bewusster, zeitlich begrenzter Nahrungsverzicht, bei dem feste Nahrung durch kalorienarme Flüssigkeiten wie Wasser, Tee oder Gemüsebrühe ersetzt wird.

Heilpflanzen

Heilpflanzen sind Pflanzen oder Pflanzenteile, die aufgrund ihrer Inhaltsstoffe medizinisch wirksam sind.

Heilpraktiker

Heilpraktiker setzen auf natürliche Heilmethoden zur Förderung der Selbstheilung. Erfahre mehr über Ausbildung, Therapieformen und führende Heilpraktikerschulen in Deutschland.

Heilpraktiker Ausbildung

Die Heilpraktiker Ausbildung öffnet den Weg in die Naturheilkunde. Erfahre alles über Inhalte, Dauer, typische Kosten und renommierte Anbieter wie Paracelsus Schulen und KPNI Akademie.

Heilpraktiker für Psychotherapie

Ein Heilpraktiker für Psychotherapie ist eine nach dem Heilpraktikergesetz zugelassene Person, die psychische Erkrankungen eigenverantwortlich diagnostizieren und behandeln darf – ohne Approbation als Arzt oder Psychologischer Psychotherapeut.

Heilpraktikerschule Isolde Richter

Die Heilpraktikerschule Isolde Richter mit Sitz in Baden-Württemberg gehört zu den bekanntesten deutschen Fernschulen im Bereich Naturheilkunde, Psychotherapie und ganzheitlicher Medizin.

Heilungsphase

Die Heilungsphase beschreibt den biologischen Prozess, durch den der Körper Wunden oder Gewebeschäden repariert. Sie verläuft in mehreren aufeinanderfolgenden Stadien.

Heister-Klappe

Die Heister-Klappe ist eine schraubenförmige Schleimhautfalte im Gallenblasengang, die den Gallenfluss reguliert und nach dem Anatom Lorenz Heister benannt wurde.

Helicobacter

Helicobacter pylori ist ein gramnegatives Bakterium, das den Magen besiedeln kann.

Helicobacter-pylori-Eradikation

Die Helicobacter-pylori-Eradikation bezeichnet die gezielte Behandlung zur vollständigen Beseitigung des Magenkeims Helicobacter pylori mittels Antibiotika und Magenschutzmitteln.

Helicobacter-pylori-Infektion

Die Helicobacter-pylori-Infektion ist eine bakterielle Magenerkrankung, die Magenschleimhautentzündungen und Magengeschwüre verursachen kann. Sie ist weltweit verbreitet und gut behandelbar.

Helmkraut (Scutellaria)

Helmkraut (Scutellaria) wirkt beruhigend, entzündungshemmend und antioxidativ. Erfahre mehr über seine Anwendung bei Stress, Schlafstörungen und chronischen Entzündungen.

Hemicellulase

Eine Hemicellulase ist ein Enzym, das Hemicellulose abbauen kann. Hemicellulose ist ein Polysaccharid. Es unterstützt die Verdauung.

Hemikolektomie

Die Hemikolektomie ist ein chirurgischer Eingriff, bei dem ein Teil des Dickdarms entfernt wird. Sie wird häufig bei Darmkrebs, schweren Entzündungen oder anderen Erkrankungen des Kolons durchgeführt.

Henle-Koch-Postulate

Die Henle-Koch-Postulate sind grundlegende Kriterien der Infektionslehre, die belegen, ob ein Mikroorganismus die Ursache einer Infektionskrankheit ist.

Heparin

Heparin ist ein natürlich vorkommendes Antikoagulans (Blutgerinnungshemmer), das in der medizinischen Therapie zur Vorbeugung und Behandlung von Thrombosen und Embolien eingesetzt wird.

Heparin-induzierte Thrombozytopenie

Die Heparin-induzierte Thrombozytopenie (HIT) ist eine gefährliche Nebenwirkung der Heparin-Therapie, bei der die Blutplättchenzahl stark abfällt und paradoxerweise ein erhöhtes Thromboserisiko besteht.

Hepatische Aufnahme

Die hepatische Aufnahme beschreibt die Aufnahme von Substanzen aus dem Blut in die Leberzellen. Sie ist entscheidend für Stoffwechsel, Entgiftung und Medikamentenverarbeitung.

Hepatische Enzephalopathie

Die hepatische Enzephalopathie ist eine Hirnfunktionsstörung, die durch schwere Lebererkrankungen entsteht. Sie verursacht Verwirrtheit, Bewusstseinstrübung und neurologische Ausfälle.

Hepatitis

Hepatitis bezeichnet eine Entzündung der Leber, die durch Viren, Gifte, Alkohol, Medikamente oder Autoimmunprozesse verursacht werden kann.

Hepatitis A

Hepatitis A ist eine durch das Hepatitis-A-Virus (HAV) verursachte Leberentzündung, die meist über verunreinigte Lebensmittel oder Wasser übertragen wird und in der Regel folgenlos ausheilt.

hepatitis ausbruch italien

Ein Hepatitis-Ausbruch in Italien bezeichnet das gehäufte Auftreten von Leberentzündungen durch Viren oder andere Erreger in einer Region Italiens. Betroffene benötigen rasche medizinische Abklärung.

Hepatitis B

Hepatitis B ist eine virale Leberentzündung, verursacht durch das Hepatitis-B-Virus (HBV). Sie kann akut oder chronisch verlaufen und zu schwerwiegenden Leberschäden führen.

Hepatitis C

Hepatitis C ist eine durch das Hepatitis-C-Virus (HCV) verursachte Leberentzündung, die chronisch verlaufen und zu Leberzirrhose oder Leberkrebs führen kann.

Hepatitis D

Hepatitis D ist eine Lebererkrankung, die durch das Hepatitis-D-Virus (HDV) verursacht wird und nur zusammen mit Hepatitis B auftreten kann. Sie kann akut oder chronisch verlaufen.

Hepatitis-B-Oberflächenantigen

Das Hepatitis-B-Oberflächenantigen (HBsAg) ist ein Eiweißmolekül auf der Hülle des Hepatitis-B-Virus und der wichtigste Blutmarker zur Diagnose einer Hepatitis-B-Infektion.

Hepatitis-C-Virus

Das Hepatitis-C-Virus (HCV) ist ein Erreger, der eine Leberentzündung verursacht und chronisch werden kann. Erfahren Sie mehr über Übertragung, Symptome und Behandlung.

Hepatojugulär

Der hepatojuguläre Reflux ist ein klinisches Zeichen, das auf eine Herzinsuffizienz oder erhöhten venösen Druck hinweist. Dabei wird durch Druck auf die Leber ein Anstieg der Halsvenen sichtbar.

Hepatopulmonal

Das hepatopulmonale Syndrom beschreibt eine schwere Komplikation bei Lebererkrankungen, bei der eine gestörte Gefäßerweiterung in der Lunge zu Sauerstoffmangel führt.

Hepatorenal

Hepatorenal beschreibt den Zusammenhang zwischen Leber und Nieren. Das hepatorenale Syndrom ist eine schwere Nierenfunktionsstörung bei fortgeschrittener Lebererkrankung.

Hepatorenales Syndrom

Das hepatorenale Syndrom (HRS) ist ein schweres Nierenversagen bei fortgeschrittener Lebererkrankung. Es entsteht durch Durchblutungsstörungen und ist ohne Behandlung lebensbedrohlich.

Hepatozelluläres Karzinom

Das hepatozelluläre Karzinom (HCC) ist der häufigste primäre Leberkrebs. Es entsteht meist auf dem Boden einer chronischen Lebererkrankung und erfordert frühzeitige Diagnose und Behandlung.

Heptan

Heptan ist ein gesättigter Kohlenwasserstoff mit sieben Kohlenstoffatomen. Es wird als Lösungsmittel in Industrie und Labor eingesetzt und kann bei Einatmen oder Hautkontakt gesundheitsschädlich sein.

Hepten

Hepten ist ein organisch-chemischer Kohlenwasserstoff mit sieben Kohlenstoffatomen und einer Doppelbindung. Es gehoert zur Gruppe der Alkene und ist in der Chemie- und Pharmaindustrie relevant.

Heptin

Heptin ist ein körpereigenes Hormon, das im Magen produziert wird und eine wichtige Rolle bei der Regulierung des Hunger- und Sättigungsgefühls spielt.

Heptyl

Heptyl ist eine chemische Kohlenwasserstoffgruppe mit sieben Kohlenstoffatomen, die als Strukturbaustein in Lebensmittelzusatzstoffen, Aromen und pharmazeutischen Verbindungen vorkommt.

Hereditäre Sphärozytose

Die Hereditäre Sphärozytose ist eine erbliche Erkrankung der roten Blutkörperchen, bei der diese eine kugelförmige statt einer normalen scheibenförmigen Form annehmen und dadurch vermehrt abgebaut werden.

Hereditäres Angioödem

Das Hereditäre Angioödem (HAE) ist eine seltene, genetisch bedingte Erkrankung, die zu wiederkehrenden Schwellungsattacken unter der Haut und in inneren Organen führt.

Heredoataxie

Heredoataxie bezeichnet eine Gruppe erblicher neurologischer Erkrankungen, bei denen die Koordination und das Gleichgewicht zunehmend beeintraechtigt werden. Ursache sind genetische Defekte, die Kleinhirn und Rueckenmark schaedigen.

Heroinintoxikation

Die Heroinintoxikation ist eine lebensbedrohliche Vergiftung durch die Opioid-Droge Heroin. Sie kann zu Atemstillstand und Tod führen und erfordert sofortige medizinische Notfallversorgung.

Herpes labialis

Herpes labialis ist eine häufige Virusinfektion der Lippen, verursacht durch das Herpes-simplex-Virus Typ 1. Sie äußert sich in schmerzhaften Bläschen und ist hochansteckend.

Herpes simplex

Herpes simplex ist eine weit verbreitete Virusinfektion, die durch Viren der Familie Herpesviridae verursacht wird.

Herpes zoster

Herpes zoster, auch Gürtelrose genannt, ist eine Infektion, die durch das Varizella-Zoster-Virus (VZV) verursacht wird.

Hertoghe-Zeichen

Das Hertoghe-Zeichen beschreibt den Ausfall der äußeren Augenbrauenpartie und gilt als klinisches Hinweiszeichen auf Schilddrüsenunterfunktion oder andere systemische Erkrankungen.

Herz

Das Herz ist das zentrale Pumporgan des menschlichen Kreislaufs. Es versorgt den Koerper mit sauerstoffreichem Blut und ist lebenswichtig fuer alle Organe.

Herz-Kreislauf-Erkrankung

Herz-Kreislauf-Erkrankungen umfassen alle Krankheiten, die Herz und Blutgefäße betreffen. Sie zählen weltweit zu den häufigsten Todesursachen und sind oft vermeidbar.

Herzauswurfleistung

Die Herzauswurfleistung beschreibt die Menge Blut, die das Herz pro Minute in den Kreislauf pumpt. Sie ist ein zentraler Messwert der Herzfunktion.

Herzdruckmassage

Die Herzdruckmassage ist eine lebensrettende Sofortmaßnahme bei Herzstillstand. Durch rhythmisches Drücken auf den Brustkorb wird der Kreislauf künstlich aufrechterhalten.

Herzdruckprofil

Das Herzdruckprofil ist eine kardiologische Untersuchung, die Druckverhältnisse in den Herzhöhlen und Blutgefäßen misst. Es liefert wichtige Informationen zur Herzfunktion und Kreislaufdiagnostik.

Herzdruckvariabilität

Die Herzdruckvariabilität beschreibt Schwankungen im Blutdruck im Zusammenhang mit der Herzaktivität. Sie ist ein wichtiger Marker für die kardiovaskuläre Gesundheit.

Herzerkrankungsprävention

Herzerkrankungsprävention umfasst alle Maßnahmen, die das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen senken. Durch gesunde Ernährung, Bewegung und medizinische Vorsorge lässt sich das Herzrisiko deutlich reduzieren.

Herzfrequenz

Die Herzfrequenz gibt an, wie oft das Herz pro Minute schlaegt. Sie ist ein wichtiger Vitalparameter und liefert Hinweise auf den Gesundheitszustand des Herzens.

Herzfrequenzkontrolle

Herzfrequenzkontrolle bezeichnet die gezielte Regulierung der Herzschlagrate bei Herzrhythmusstörungen. Sie dient dazu, die Herzfrequenz in einen normalen Bereich zu bringen und Beschwerden zu lindern.

Herzfrequenzvariabilität

Die Herzfrequenzvariabilität (HRV) beschreibt die zeitlichen Schwankungen zwischen zwei Herzschlägen und somit die Flexibilität, mit der das Herz auf innere und äußere Reize reagiert.

Herzgefäßerkrankung

Eine Herzgefäßerkrankung betrifft die Blutgefäße des Herzens und kann zu Herzinfarkt oder Herzinsuffizienz führen. Frühzeitige Diagnose und Behandlung sind entscheidend.

Herzgesundheit

Herzgesundheit beschreibt den Zustand und die Leistungsfähigkeit des Herz-Kreislauf-Systems und ist ein zentraler Pfeiler der allgemeinen Gesundheit.

Herzglykoside

Herzglykoside wie Digoxin steigern die Herzleistung bei Herzschwäche, insbesondere bei Vorhofflimmern. Ihre Anwendung erfordert sorgfältige Kontrolle wegen möglicher Nebenwirkungen.

Herzinfarkt

Ein Herzinfarkt entsteht, wenn ein Blutgefäß des Herzens (Koronararterie) verstopft und der Herzmuskel nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt wird.

Herzinfarkt Symptome

Ein Herzinfarkt (Myokardinfarkt) entsteht, wenn ein Herzkranzgefäß plötzlich verschlossen wird und der Herzmuskel nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt ist.

Herzinsuffizienz

Herzinsuffizienz bezeichnet die verminderte Pumpleistung des Herzens. Das Herz kann den Körper nicht mehr ausreichend mit Blut und Sauerstoff versorgen.

Herzkatheter

Ein Herzkatheter ist ein medizinisches Untersuchungs- und Behandlungsverfahren, das der Darstellung und Therapie von Herzerkrankungen dient.

Herzklappe

Die Herzklappe ist eine Struktur im Herzen, die den Blutfluss in die richtige Richtung lenkt. Erkrankungen der Herzklappen können die Herzfunktion erheblich beeinträchtigen.

Herzklappenfehler

Ein Herzklappenfehler ist eine Erkrankung, bei der eine oder mehrere Herzklappen nicht richtig funktionieren. Dies kann den Blutfluss im Herz beeinträchtigen und zu ernsthaften Beschwerden führen.

Herzmuskelinsuffizienz

Die Herzmuskelinsuffizienz ist eine Erkrankung, bei der der Herzmuskel nicht mehr ausreichend Blut pumpen kann. Sie führt zu Erschöpfung, Atemnot und Flüssigkeitsansammlungen im Körper.

Herzmuskelzelle

Die Herzmuskelzelle (Kardiomyozyt) ist die spezialisierte Muskelzelle des Herzens. Sie ermöglicht den rhythmischen Herzschlag und versorgt den Körper mit Blut.

Herzneurose (Cardiophobie)

Die Herzneurose ist eine psychische Störung, bei der die Betroffenen eine übertriebene Angst vor einer Herzerkrankung oder einem plötzlichen Herzstillstand entwickeln, obwohl keine organische Erkrankung vorliegt.

Herzrandmarkierung

Die Herzrandmarkierung beschreibt die sichtbaren Konturen des Herzens im Röntgenbild. Sie dient der Beurteilung von Herzgröße, -form und möglichen Erkrankungen.

Herzrasen

Herzrasen bezeichnet ein unangenehm schnelles oder unregelmäßiges Herzschlagen. Es kann harmlos sein, aber auch auf Herzerkrankungen hinweisen.

herzrasen ursachen

Herzrasen (Palpitationen) beschreibt ein unangenehmes Bewusstsein des eigenen Herzschlags. Mögliche Ursachen reichen von Stress über Koffein bis hin zu Herzerkrankungen.

Herzrhythmuskontrolle

Herzrhythmuskontrolle bezeichnet die medizinische Überwachung und Steuerung des Herzrhythmus, um gefährliche Herzrhythmusstörungen zu erkennen und zu behandeln.

Herzrhythmusprophylaxe

Die Herzrhythmusprophylaxe umfasst alle Maßnahmen zur Vorbeugung von Herzrhythmusstörungen. Sie schützt vor gefährlichen Arrhythmien und senkt das Risiko schwerwiegender Komplikationen wie Schlaganfall oder plötzlichem Herztod.

herzrhythmusstörungen

Herzrhythmusstörungen sind Veränderungen des normalen Herzschlagrhythmus. Sie können harmlos oder lebensbedrohlich sein und sollten ärztlich abgeklärt werden.

Herzrhythmusstörungen (Arrhythmien)

Herzrhythmusstörungen (Arrhythmien) sind Unregelmäßigkeiten des Herzschlags, die sich als zu schneller (Tachykardie), zu langsamer (Bradykardie) oder unregelmäßiger Herzschlag äußern können.

Herzschrittmacher

Ein Herzschrittmacher ist ein kleines medizinisches Gerät, das elektrische Impulse abgibt, um einen zu langsamen oder unregelmäßigen Herzschlag zu regulieren und die Herzfunktion zu unterstützen.

Herzschutzprotein

Herzschutzproteine sind körpereigene oder extern zugeführte Proteine, die Herzmuskelzellen vor Schäden schützen. Sie spielen eine wichtige Rolle bei der Prävention von Herzerkrankungen.

Herzstechen

Herzstechen beschreibt ein plötzlich auftretendes, stechendes Schmerzgefühl im Brustbereich, das häufig als beunruhigend empfunden wird.

Herzversagen

Herzversagen bezeichnet den Zustand, bei dem das Herz nicht mehr ausreichend Blut pumpen kann. Es betrifft Millionen Menschen weltweit und erfordert frühzeitige Diagnose sowie Behandlung.

Heuschnupfen

Heuschnupfen, medizinisch als allergische Rhinitis bezeichnet, ist eine überempfindliche Reaktion des Immunsystems auf eigentlich harmlose Pollen von Bäumen, Gräsern oder Kräutern.

Hexarelin

Hexarelin ist ein synthetisches Wachstumshormon-Sekretagogum, das die Ausschüttung von Wachstumshormon stimuliert und in der medizinischen Forschung eingesetzt wird.

Hexenschuss

Ein Hexenschuss (medizinisch: Lumbago) ist ein plötzlich auftretender, stechender Schmerz im unteren Rücken, der meist bewegungsunfähig macht.

Hexin

Hexin ist ein aliphatischer Kohlenwasserstoff mit einer Dreifachbindung aus der Gruppe der Alkine. Es wird in der Chemie und Industrie als Lösungsmittel und Synthesebaustein eingesetzt.

Hexitol

Hexitole sind sechswertige Zuckeralkohole, die in der Natur vorkommen und als Lebensmittelzusatzstoffe sowie in der Medizin eingesetzt werden.

Hexokinase

Die Hexokinase ist ein wichtiges Enzym im Zuckerstoffwechsel, das Glukose in Glukose-6-Phosphat umwandelt und damit die Glykolyse einleitet.

Hexyl

Hexyl bezeichnet eine chemische Kohlenwasserstoffgruppe mit sechs Kohlenstoffatomen, die in Duftstoffen, Kosmetika und Lebensmittelaromen vorkommt und bei sensiblen Personen allergische Reaktionen auslösen kann.

Hiatus levatorius

Der Hiatus levatorius ist eine anatomische Öffnung im Beckenboden, durch die Harnröhre, Vagina und Rektum verlaufen. Er spielt eine zentrale Rolle für die Beckenbodengesundheit.

Hibiskus

Hibiskus wirkt antioxidativ, blutdrucksenkend und stoffwechselanregend. Erfahre mehr über seine Anwendung bei Herz-Kreislauf-Problemen, Entzündungen und als Detox-Pflanze.

Hidradenitis suppurativa

Hidradenitis suppurativa ist eine chronisch-entzündliche Hauterkrankung mit schmerzhaften Knoten, Abszessen und Narben in Hautfalten. Erfahren Sie mehr über Ursachen und Behandlung.

HIFEM

HIFEM (High-Intensity Focused Electromagnetic Technology) ist eine moderne medizinische Technologie, die mit hochintensiven fokussierten elektromagnetischen Impulsen arbeitet.

High-Density-Lipoprotein

High-Density-Lipoprotein (HDL) ist ein Blutfett-Transportprotein, das Cholesterin aus den Gefaessen zur Leber transportiert und als sogenanntes gutes Cholesterin gilt.

Hiluslymphknoten-Tuberkulose

Die Hiluslymphknoten-Tuberkulose ist eine Form der Tuberkulose, bei der die Lymphknoten im Lungenbereich befallen sind. Sie tritt vor allem bei Kindern auf.

Himbeerblättertee

Himbeerblättertee ist ein Kräutertee aus den getrockneten Blättern der Himbeerpflanze. Er wird traditionell in der Schwangerschaft und zur Unterstützung der Frauengesundheit eingesetzt.

Hip Dips

Hip Dips bezeichnen sichtbare Einziehungen an den seitlichen Hüften, die zwischen Hüftknochen und Oberschenkel entstehen.

Hippocampus

Der Hippocampus ist ein zentraler Teil des Gehirns, der eine wichtige Rolle bei der Gedächtnisbildung, beim Lernen und bei der räumlichen Orientierung spielt.

Hippopotomonstrosesquippedaliophobie

Die Hippopotomonstrosesquippedaliophobie ist die Angst vor langen Woertern. Sie zaehlt zu den spezifischen Phobien und kann den Alltag betroffener Personen erheblich beeintraechtigen.

Hirnaneurysma

Ein Hirnaneurysma ist eine sackartige Ausbuchtung einer Arterie im Gehirn, die durch eine Schwäche der Gefäßwand entsteht.

Hirnhautentzündung

Hirnhautentzündung (Meningitis) ist eine ernste Entzündung der Hirnhäute, die das Gehirn und Rückenmark umhüllen. Sie kann durch Bakterien, Viren oder Pilze ausgelöst werden.

Hirninfarkt

Ein Hirninfarkt ist die häufigste Form des Schlaganfalls und entsteht durch eine plötzliche Durchblutungsstörung im Gehirn.

Hirnnervenstörung

Eine Hirnnervenstörung bezeichnet eine Funktionsbeeinträchtigung eines oder mehrerer der zwölf Hirnnerven, die Empfindungen, Bewegungen und Organfunktionen im Kopf- und Halsbereich steuern.

Hirntod

Der Hirntod bezeichnet den vollständigen und unumkehrbaren Ausfall aller Hirnfunktionen. Er gilt in Deutschland als rechtlich anerkanntes Todeskriterium.

Hirntumor

Ein Hirntumor ist eine Gewebewucherung im Gehirn, die gutartig oder bösartig sein kann. Symptome wie Kopfschmerzen, Krampfanfälle oder Sehstörungen erfordern rasche ärztliche Abklärung.

hirntumor symptome

Hirntumor-Symptome variieren je nach Lage und Groesse des Tumors. Typische Anzeichen sind Kopfschmerzen, Krampfanfaelle und neurologische Ausfaelle.

Hirnventrikel

Die Hirnventrikel sind miteinander verbundene Hohlräume im Gehirn, die Hirnwasser (Liquor cerebrospinalis) produzieren und zirkulieren lassen.

Hirse

Hirse ist ein glutenfreies Getreide, das weltweit als Nahrungsmittel genutzt wird und zu den ältesten Kulturpflanzen zählt.

Hirsutismus

Hirsutismus bezeichnet das vermehrte Wachstum von Körper- und Gesichtshaaren bei Frauen nach männlichem Muster. Ursache sind meist erhöhte Androgenspiegel.

Histamin

Histamin ist ein biogenes Amin, das im Körper eine wichtige Rolle bei der Immunabwehr und als Neurotransmitter spielt.

Histaminabbau

Histaminabbau bezeichnet den enzymatischen Prozess, durch den der Körper Histamin abbaut und unschädlich macht. Eine gestörte Abbaufähigkeit kann zu Unverträglichkeitsreaktionen führen.

Histaminabbaudiät

Die Histaminabbaudiät ist eine Ernährungsform, die dabei hilft, den Histaminspiegel im Körper zu senken. Sie wird bei Histaminintoleranz eingesetzt.

Histaminabbauenzym

Das Histaminabbauenzym ist ein körpereigenes Enzym, das Histamin im Stoffwechsel abbaut. Ein Mangel kann zu Histaminintoleranz und typischen Unverträglichkeitsreaktionen führen.

Histaminabbaurate

Die Histaminabbaurate beschreibt, wie schnell der Körper aufgenommenes Histamin enzymatisch abbaut. Sie ist entscheidend für die Verträglichkeit histaminreicher Lebensmittel.

Histaminabbautherapie

Die Histaminabbautherapie unterstützt den Körper beim Abbau von überschüssigem Histamin. Sie hilft Betroffenen mit Histaminintoleranz, Beschwerden wie Kopfschmerzen oder Hautreaktionen zu lindern.

Histaminarme Ernährung

Die histaminarme Ernährung hilft Menschen mit Histaminintoleranz, Beschwerden wie Kopfschmerzen und Hautreaktionen zu lindern, indem histaminreiche Lebensmittel gemieden werden.

Histaminblockade

Die Histaminblockade bezeichnet die gezielte Hemmung der Histaminwirkung im Körper durch Medikamente. Sie wird bei Allergien, Magenproblemen und weiteren Erkrankungen eingesetzt.

Histamindiät

Die Histamindiät ist eine Ernährungsform, die histaminreiche Lebensmittel meidet, um Beschwerden bei Histaminintoleranz zu lindern. Sie hilft Betroffenen, Symptome wie Hautreaktionen, Kopfschmerzen und Magen-Darm-Probleme zu reduzieren.

Histaminfreisetzung

Histaminfreisetzung bezeichnet die Ausschüttung von Histamin aus Immunzellen im Körper. Sie spielt eine zentrale Rolle bei Allergien, Unverträglichkeiten und Entzündungsreaktionen.

Histaminintoleranz

Histaminintoleranz ist eine Nahrungsmittelunverträglichkeit, bei der der Körper zu viel Histamin aufnimmt oder nicht ausreichend abbauen kann.

Histaminintoleranzdiät

Die Histaminintoleranzdiät ist eine Ernährungsform, bei der histaminreiche Lebensmittel gemieden werden, um Beschwerden wie Kopfschmerzen, Hautreaktionen und Magen-Darm-Probleme zu lindern.

Histaminreiche Lebensmittel

Histaminreiche Lebensmittel enthalten hohe Mengen an Histamin und können bei empfindlichen Personen Unverträglichkeitsreaktionen auslösen. Zu den typischen Quellen zählen gereifte Käsesorten, Rotwein, Fischkonserven und fermentierte Produkte.

Histaminrezeptor

Histaminrezeptoren sind Proteine auf Zelloberflächen, die das Signalmolekül Histamin binden und so vielfältige Körperreaktionen wie Allergien, Magensäureproduktion und Immunantworten auslösen.

Histaminstoffwechsel

Der Histaminstoffwechsel beschreibt die Bildung, den Abbau und die Regulation von Histamin im menschlichen Körper. Störungen können zu Unverträglichkeiten und allergischen Reaktionen führen.

Histamintoleranz

Histamintoleranz bezeichnet die verminderte Fähigkeit des Körpers, Histamin aus Lebensmitteln abzubauen. Typische Beschwerden sind Kopfschmerzen, Hautreaktionen und Magen-Darm-Probleme.

Histamintoleranzmarker

Histamintoleranzmarker sind diagnostische Parameter im Blut, die Hinweise auf eine gestörte Histaminverträglichkeit liefern. Sie helfen, eine Histaminintoleranz labormedizinisch abzuklären.

Histamintoleranztest

Der Histamintoleranztest untersucht, ob der Körper Histamin ausreichend abbaut. Er hilft bei der Diagnose einer Histaminintoleranz und erklärt Symptome wie Kopfschmerzen oder Hautreaktionen.

Histologie

Die Histologie ist die Lehre vom feingeweblichen Aufbau des menschlichen Körpers. Sie untersucht Zellen und Gewebe unter dem Mikroskop und ist essenziell für die medizinische Diagnostik.

Histopathologie

Die Histopathologie ist die mikroskopische Untersuchung von Gewebeproben zur Diagnose von Krankheiten. Sie ist ein zentrales Verfahren in der medizinischen Diagnostik.

Histopathologisch

Histopathologisch beschreibt die mikroskopische Untersuchung von Gewebeproben zur Erkennung krankhafter Veränderungen. Sie ist ein zentrales Verfahren in der medizinischen Diagnostik.

HIT

HIT steht für Histaminintoleranz – eine Unverträglichkeit gegenüber Histamin in Lebensmitteln, die Symptome wie Kopfschmerzen, Hautreaktionen und Verdauungsbeschwerden verursachen kann.

Hitzeerschöpfung

Hitzeerschöpfung ist eine ernste Reaktion des Körpers auf übermäßige Hitze und Flüssigkeitsverlust. Typische Zeichen sind starkes Schwitzen, Schwindel und Schwäche. Sofortige Kühlung und Flüssigkeitszufuhr sind entscheidend.

Hitzepickel

Hitzepickel (medizinisch: Miliaria) sind kleine, juckende Hautbläschen, die durch einen Wärmestau und verstopfte Schweißdrüsen entstehen.

Hitzewallungen Symptome

Hitzewallungen sind plötzliche Wärmegefühle, meist im Gesicht und Oberkörper, oft begleitet von Schwitzen und Herzklopfen. Sie treten häufig in den Wechseljahren auf.

Hitzschlag

Der Hitzschlag ist ein lebensbedrohlicher Notfall, bei dem die Körpertemperatur auf über 40 °C ansteigt. Sofortige Kühlung und medizinische Hilfe sind zwingend erforderlich.

hiv symptome

HIV-Symptome variieren je nach Krankheitsphase und reichen von grippeartigen Beschwerden bis zu schweren Immundefekten. Fruehzeitige Diagnose ist entscheidend.

HMG-CoA-Reduktase

Die HMG-CoA-Reduktase ist ein Schlüsselenzym der körpereigenen Cholesterinsynthese. Ihre Hemmung durch Statine ist ein zentrales Prinzip der modernen Lipidtherapie.

HMPV

Das Humanes Metapneumovirus (HMPV, teilweise auch HPMV genannt) ist ein neu entdeckter viraler Erreger, der durch seine hohe Mutationsrate und Anpassungsfähigkeit charakterisiert ist.

HNO

HNO-Ärzte diagnostizieren und behandeln sowohl akute Infektionen als auch chronische und funktionelle Störungen in diesem anatomisch eng verknüpften Bereich.

Hobelspanphänomen

Das Hobelspanphänomen ist ein klinisches Zeichen bei Psoriasis: Kratzt man Schuppen ab, lösen sich feine Lamellen wie Hobelspäne. Es hilft bei der Diagnose.

Hochintensives Intervalltraining (HIIT)

Hochintensives Intervalltraining (HIIT) ist ein Trainingsansatz, der kurze, intensive Belastungsphasen mit aktiven Erholungsphasen kombiniert.

Hochsensibilität

Hochsensibilität beschreibt eine ausgeprägte Sensitivität gegenüber inneren und äußeren Reizen, die mit einer intensiveren Wahrnehmung und Verarbeitung von Eindrücken einhergeht.

Hodenkrebs

Hodenkrebs ist eine bösartige Tumorerkrankung des Hodens und betrifft vor allem junge Männer zwischen 15 und 40 Jahren. Er ist gut behandelbar und hat bei früher Diagnose sehr hohe Heilungschancen.

hodenkrebs symptome

Hodenkrebs Symptome: Erfahren Sie, welche Beschwerden auf Hodenkrebs hinweisen, wann ein Arzt aufgesucht werden sollte und wie die Diagnose gestellt wird.

Hodentorsion

Die Hodentorsion ist eine akute Verdrehung des Hodens um seine eigene Achse, die den Blutfluss unterbricht und einen medizinischen Notfall darstellt.

Holo-Lactoferrin

Holo Lactoferrin ist eine Eisen-sättigte Form von Lactoferrin, die eine wichtige Rolle bei der Eisenversorgung und Immununterstützung spielt.

Holokrin

Holokrin beschreibt eine Sekretionsform, bei der die gesamte Drüsenzelle zerfällt und ihr Inhalt als Sekret abgegeben wird. Talgdrüsen sind das klassische Beispiel.

Homocystein

Homocystein ist eine Aminosäure, die im Körper als Zwischenprodukt des Stoffwechsels von Methionin (eine essentielle Aminosäure aus der Nahrung) entsteht.

Homöopathie

Die Homöopathie ist eine alternativmedizinische Heilmethode, die auf den Grundsätzen des deutschen Arztes Samuel Hahnemann (1755-1843) beruht.

Homöopolar

Homöopolar beschreibt in der Chemie eine Bindung zwischen zwei gleichen Atomen ohne Ladungstrennung. In der Physik bezeichnet es Generatoren oder Motoren mit gleichmäßiger Polarität.

Homöostase

Homöostase bezeichnet das dynamische Gleichgewicht der biologischen Systeme im Körper.

Homosalat

Homosalat ist ein chemischer UV-Filter, der in Sonnenschutzmitteln eingesetzt wird. Er absorbiert UV-B-Strahlung und schützt so die Haut vor Sonnenbrand.

Homozystein

Homozystein ist eine schwefelhaltige Aminosäure, die im Stoffwechsel entsteht. Erhöhte Werte im Blut gelten als Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Gefäßschäden.

Hopfenblüten

Hopfen wirkt beruhigend, schlaffördernd und hormonell ausgleichend. Erfahre mehr über seine Anwendung bei Schlafstörungen, Nervosität und Wechseljahrsbeschwerden.

Hormonanalyse

Die Hormonanalyse ist eine medizinische Untersuchung zur Messung von Hormonspiegel im Blut, Urin oder Speichel. Sie hilft, hormonelle Störungen frühzeitig zu erkennen und gezielt zu behandeln.

Hormonelle Akne

Hormonelle Akne entsteht durch innere Dysbalancen. Erfahre, wie du sie erkennst, was wirklich hilft – und warum Lactoferrin eine entzündungshemmende Unterstützung bieten kann.

hormonelle balance herstellen

Hormonelle Balance herstellen bedeutet, das Gleichgewicht der Hormone im Koerper zu foerdern. Erfahren Sie, welche Massnahmen helfen koennen.

Hormonersatztherapie

Die Hormonersatztherapie (HET) gleicht einen Hormonmangel im Körper aus, der häufig in den Wechseljahren auftritt. Sie lindert Beschwerden wie Hitzewallungen, Schlafstörungen und Stimmungsschwankungen.

Hormonhaushalt

Der Hormonhaushalt beschreibt das Gleichgewicht aller Hormone im Körper. Störungen können vielfältige Beschwerden auslösen und betreffen Menschen jeden Alters.

Hormonhaushalt regulieren

Den Hormonhaushalt regulieren bedeutet, das hormonelle Gleichgewicht im Körper gezielt zu unterstützen. Hormone steuern zahlreiche Körperfunktionen – von Stoffwechsel bis Stimmung.

Hormonprofil

Das Hormonprofil ist eine Blutuntersuchung, bei der mehrere Hormonspiegel gleichzeitig gemessen werden. Es hilft, hormonelle Ungleichgewichte frühzeitig zu erkennen und gezielt zu behandeln.

Hormonregulation

Hormonregulation beschreibt die Steuerung der Hormonproduktion und -freisetzung im Körper. Sie sorgt für ein hormonelles Gleichgewicht und ist essenziell für Stoffwechsel, Wachstum und Fortpflanzung.

hormonspiegel ausgleichen

Hormonspiegel ausgleichen bedeutet, das hormonelle Gleichgewicht im Koerper gezielt wiederherzustellen. Erfahren Sie, welche Massnahmen helfen.

Hormonstatus

Der Hormonstatus ist eine diagnostische Untersuchung, bei der die Konzentration verschiedener Hormone im Blut, Urin oder Speichel gemessen wird.

Hormontherapie

Die Hormontherapie ist eine medizinische Behandlung, bei der Hormone gezielt eingesetzt werden, um Hormonspiegel im Körper zu regulieren oder auszugleichen.

Hornhaut

Die Hornhaut (Cornea) ist die transparente, gewölbte Vorderfläche des Auges. Sie schützt das Auge und bricht das Licht für scharfes Sehen.

Hornhautverkrümmung

Eine Hornhautverkrümmung ist eine Fehlsichtigkeit, bei der die Hornhaut des Auges ungleichmäßig gekrümmt ist und dadurch verzerrtes Sehen entsteht.

Hörsturz

Ein Hörsturz ist ein plötzlich auftretender, meist einseitiger Hörverlust, der ohne erkennbare äußere Ursache auftritt. Betroffene berichten häufig von einem dumpfen Gefühl im Ohr, Tinnitus, Druckempfinden oder Schwindel.

HPO (Berufsvereinigung für heilkundliche Osteopathie e.V.)

Die HPO (Berufsvereinigung für heilkundlich praktizierte Osteopathie e.V.) ist ein berufsständischer Verband zur Interessenvertretung von Osteopathen mit heilkundlicher Tätigkeit in Deutschland.

HRT - Hormonersatztherapie

Die Hormonersatztherapie lindert Symptome der Menopause wie Hitzewallungen und Schlafstörungen. Erfahre mehr über Wirkung, Risiken und Anwendungsformen.

HTL-Virus

Das HTL-Virus (Humanes T-lymphotropes Virus) ist ein Retrovirus, das T-Zellen des Immunsystems befällt und schwere Erkrankungen wie Leukämie oder neurologische Störungen verursachen kann.

Hueter-Dreieck

Das Hueter-Dreieck ist ein anatomisches Orientierungszeichen am Ellenbogen, das bei der klinischen Untersuchung zur Beurteilung von Verletzungen und Fehlstellungen genutzt wird.

Hueter-Linie

Die Hueter-Linie ist eine anatomische Orientierungslinie am Ellenbogen, die bei der klinischen Untersuchung zur Beurteilung von Knochenstrukturen genutzt wird.

Hüftdysplasie

Die Hüftdysplasie ist eine angeborene oder erworbene Fehlstellung des Hüftgelenks, bei der die Hüftpfanne den Oberschenkelkopf nicht ausreichend bedeckt.

Hüftendoprothese

Die Hüftendoprothese ist ein künstliches Hüftgelenk, das bei schwerem Gelenkverschleiß oder Verletzungen eingesetzt wird, um Schmerzen zu lindern und die Beweglichkeit wiederherzustellen.

Hüftgelenk

Das Hüftgelenk verbindet den Oberschenkelknochen mit dem Becken und ermöglicht vielfältige Bewegungen. Es ist eines der größten und stabilsten Gelenke des menschlichen Körpers.

Hüftgelenkarthrose

Die Hüftgelenkarthrose (Coxarthrose) ist ein degenerativer Gelenkverschleiß des Hüftgelenks, bei dem der Knorpel abbaut. Sie verursacht Schmerzen, Steifigkeit und Bewegungseinschränkungen.

Hüftgelenksersatz

Der Hüftgelenksersatz ist ein chirurgischer Eingriff, bei dem das beschädigte Hüftgelenk durch eine künstliche Prothese ersetzt wird. Er lindert Schmerzen und stellt die Beweglichkeit wieder her.

Hüftmuskulatur

Die Hüftmuskulatur umfasst alle Muskeln rund um das Hüftgelenk. Sie ermöglicht Bewegung, Stabilität und eine aufrechte Körperhaltung.

Hüftschnupfen

Hüftschnupfen (medizinisch: Coxitis fugax) ist eine vorübergehende Entzündung des Hüftgelenks, die vor allem bei Kindern zwischen 3 und 10 Jahren auftritt.

Hühnerauge

Ein Hühnerauge (medizinisch: Clavus) ist eine lokal begrenzte Verdickung der Hornhaut, die durch wiederholten Druck oder Reibung auf der Haut entsteht. 

Hülsenfrüchte

Hülsenfrüchte wie Linsen, Bohnen & Kichererbsen sind protein- & ballaststoffreich. Sie fördern Darm, Blutzucker & Herzgesundheit – ideal für vegane und gesunde Ernährung.

Hultén-Variante

Die Hultén-Variante beschreibt das Längenverhältnis von Elle und Speiche am Handgelenk und hat klinische Bedeutung bei Handgelenksschmerzen und Verletzungen.

Humanenergetische Interventionen

Als humanenergetische Interventionen werden alternativmedizinische Methoden bezeichnet, die auf der Annahme beruhen, dass der Mensch über ein feinstoffliches Energiesystem verfügt, das durch gezielte Techniken harmonisiert werden kann.

Humanes Pegivirus

Das Humane Pegivirus ist ein RNA-Virus aus der Familie der Flaviviridae, das weltweit verbreitet ist und beim Menschen meist keine Erkrankung verursacht.

Huperzin A

Huperzin A ist ein natürlicher Pflanzenwirkstoff aus dem Chinesischen Schlangenmoos, der als Acetylcholinesterase-Hemmer die Gedächtnisleistung und kognitive Funktion unterstützen kann.

Hutchinson-Gilford-Syndrom

Das Hutchinson-Gilford-Syndrom ist eine extrem seltene genetische Erkrankung, die eine beschleunigte Alterung bei Kindern verursacht. Betroffene altern etwa sieben Mal schneller als normal.

Hüttenkäse

Hüttenkäse ist ein Frischkäse mit körniger Struktur, der durch die Gerinnung von pasteurisierter Milch mit Milchsäurebakterien und Lab hergestellt wird.

Hyaluron (Hyaluronsäure)

Hyaluron (auch Hyaluronsäure) ist eine körpereigene Substanz, die zur Gruppe der Glykosaminoglykane gehört.

Hyaluronidase

Hyaluronidase ist ein Enzym, das Hyaluronsäure abbaut. Es wird medizinisch als Wirkstoff und als Antidot bei Fillerkomplikationen eingesetzt.

Hyaluronsäure

Hyaluronsäure ist ein natürlich vorkommender Stoff im menschlichen Körper, der Feuchtigkeit bindet und Gelenke sowie Haut gesund hält.

Hydatidentorsion

Die Hydatidentorsion ist eine Verdrehung einer kleinen Gewebeanhängsel am Hoden oder Nebenhoden, die plötzliche Hodenschmerzen verursacht und vor allem Kinder betrifft.

Hydragog

Hydragoga sind Substanzen oder Mittel, die die Ausscheidung von Wasser aus dem Darm fördern und stark abführend wirken. Sie werden in der Medizin bei bestimmten Erkrankungen eingesetzt.

Hydration

Hydration bezeichnet die Versorgung des Körpers mit ausreichend Flüssigkeit.

Hydrochlorothiazid

Hydrochlorothiazid ist ein Thiazid-Diuretikum, das zur Behandlung von Bluthochdruck und Wassereinlagerungen eingesetzt wird. Es foerdert die Ausscheidung von Wasser und Salz ueber die Nieren.

Hydrogenated Cotton Seed Oil

Cotton Seed Öl enthält einfach ungesättigte Fette, die den Cholesterinspiegel im Blut senken. Wegen seines hohen Anteils an mehrfach ungesättigten Fettsäuren wird es als "Herz-Öl" bezeichnet.

Hydrolysate

Hydrolysate sind Produkte einer Hydrolyse, bei der große Nährstoffmoleküle wie Proteine oder Kohlenhydrate enzymatisch, chemisch oder durch Wasser in kleinere Bestandteile wie Peptide, Aminosäuren oder Zucker aufgespalten werden.

Hydrolyseprodukt

Ein Hydrolyseprodukt entsteht, wenn eine chemische Verbindung durch Wasser aufgespalten wird. In der Medizin und Ernährung spielen Hydrolyseprodukte eine wichtige Rolle bei der Verdauung und Verarbeitung von Nährstoffen.

Hydrolysiertes Kollagen

Hydrolysiertes Kollagen ist ein Nahrungsergänzungsmittel aus enzymatisch zerlegten Kollagenpeptiden. Es unterstützt Haut, Gelenke und Knochen und wird gut vom Körper aufgenommen.

Hydrolyzed Guar

Hydrolyse Guar ist ein präbiotischer Ballaststoff, der aus Guarbohnen gewonnen wird. Es unterstützt die Gesundheit des Magen-Darm-Trakts und fördert den Stoffwechsels.

hydromorphon

Hydromorphon ist ein stark wirksames Opioid-Schmerzmittel, das bei schweren Schmerzen eingesetzt wird. Es wirkt direkt im zentralen Nervensystem und ist deutlich potenter als Morphin.

Hydronium-Ion

Das Hydronium-Ion (H3O+) entsteht, wenn ein Proton an ein Wassermolekuel gebunden wird. Es ist zentral fuer das Verstaendnis von Saeuren, Basen und dem pH-Wert im menschlichen Koerper.

Hydrotherapie

Hydrotherapie ist die therapeutische Anwendung von Wasser zur Behandlung und Vorbeugung von Erkrankungen. Sie umfasst Bäder, Güsse, Wickel und Wasserübungen.

Hydroxylapatit

Hydroxylapatit ist ein natürlich vorkommendes Kalziumphosphat-Mineral, das den Hauptbestandteil von Knochen und Zahnschmelz bildet und in Medizin sowie Zahnheilkunde vielseitig eingesetzt wird.

Hydroxypropylmethylcellulose

Hydroxypropylmethylcellulose ist ein synthetisches Polymer, das aus Cellulose, einem natürlichen Polysaccharid, abgeleitet wird. Es wird als Kapselhülle verwendet.

Hydrozephalus

Der Hydrozephalus ist eine Erkrankung, bei der sich zu viel Hirnwasser (Liquor) in den Hirnkammern ansammelt. Dies erhöht den Druck im Schädel und kann das Gehirn schädigen.

Hygroskopie

Hygroskopie bezeichnet die Eigenschaft eines Stoffs, Feuchtigkeit aus der Umgebungsluft aufzunehmen und zu binden. In der Medizin und Pharmazie ist diese Eigenschaft für Lagerung und Wirksamkeit von Bedeutung.

Hylase

Hylase ist der gebräuchliche Handelsname für Hyaluronidase, ein Enzym, das Hyaluronsäure gezielt abbaut.

Hyperaldosteronismus

Hyperaldosteronismus bezeichnet eine übermäßige Produktion des Hormons Aldosteron durch die Nebennierenrinde, was zu Bluthochdruck und Kaliummangel führt.

Hyperbilirubinämie

Hyperbilirubinämie bezeichnet einen erhöhten Bilirubinspiegel im Blut. Sie kann Gelbsucht verursachen und auf Leber-, Gallen- oder Bluterkrankungen hinweisen.

Hypercholesterinämie

Hypercholesterinämie bezeichnet dauerhaft erhöhte Cholesterinwerte im Blut und zählt zu den wichtigsten Risikofaktoren für Atherosklerose, Herzinfarkt und Schlaganfall.

Hyperglykämischer Schock

Der hyperglykämische Schock ist ein lebensbedrohlicher Zustand durch extremen Blutzuckeranstieg. Er erfordert sofortige medizinische Behandlung.

Hyperhidrose

Hyperhidrose ist eine Erkrankung, bei der es zu übermäßiger Schweißbildung kommt.

Hyperinsulinismus

Hyperinsulinismus bezeichnet einen Zustand mit übermäßig hohem Insulinspiegel im Blut, der zu gefährlichen Unterzuckerungen führen kann. Die Ursachen reichen von Bauchspeicheldrüsenerkrankungen bis hin zu Stoffwechselstörungen.

Hyperkaliämie

Hyperkaliämie bezeichnet einen erhöhten Kaliumspiegel im Blut. Sie kann gefährliche Herzrhythmusstörungen verursachen und erfordert rasche medizinische Behandlung.

Hyperkalzämie

Hyperkalzämie bezeichnet einen erhöhten Kalziumspiegel im Blut. Sie kann verschiedene Ursachen haben und betrifft Knochen, Nieren sowie das Nervensystem.

Hyperkoagulabilität

Hyperkoagulabilität bezeichnet eine erhöhte Gerinnungsneigung des Blutes, die das Risiko für Thrombosen und Embolien steigert. Sie kann angeboren oder erworben sein.

Hyperlaktämie

Hyperlaktämie bezeichnet einen erhöhten Laktatspiegel im Blut. Sie kann auf eine gestörte Sauerstoffversorgung oder einen gestörten Stoffwechsel hinweisen.

Hyperlipämie

Hyperlipämie bezeichnet erhöhte Blutfettwerte, insbesondere von Cholesterin und Triglyceriden. Sie gilt als wichtiger Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Hyperoxalurie

Hyperoxalurie ist eine Stoffwechselerkrankung, bei der erhöhte Mengen Oxalat im Urin ausgeschieden werden. Dies kann zu Nierensteinen und Nierenschäden führen.

Hyperoxygenierung

Hyperoxygenierung bezeichnet die Zufuhr von Sauerstoff in einer Konzentration, die über den normalen Bedarf des Körpers hinausgeht. Sie wird in der Medizin gezielt eingesetzt, birgt aber auch Risiken.

Hyperparathyreoidismus

Hyperparathyreoidismus ist eine Erkrankung der Nebenschilddrüsen, bei der zu viel Parathormon produziert wird. Dies führt zu einem erhöhten Kalziumspiegel im Blut.

Hyperpigmentierung

Hyperpigmentierung bezeichnet eine Verdunkelung der Haut durch übermäßige Melaninbildung. Sie ist meist harmlos, kann aber auf Erkrankungen hinweisen.

Hypersalivation

Hypersalivation bezeichnet eine übermäßige Speichelproduktion oder verminderte Speichelschluckreflexe. Sie kann durch Erkrankungen, Medikamente oder neurologische Störungen ausgelöst werden.

Hypersplenismus

Hypersplenismus bezeichnet eine übermäßige Aktivität der Milz, die zum verstärkten Abbau von Blutzellen führt und Blutarmut, Blutungsneigung oder Infektanfälligkeit verursachen kann.

Hypertensiver Notfall

Ein hypertensiver Notfall ist ein lebensbedrohlicher Blutdruckanstieg, der sofortige medizinische Behandlung erfordert, um Organschäden zu verhindern.

Hyperthermie

Hyperthermie bezeichnet eine gefährliche Überhitzung des Körpers, bei der die Körpertemperatur über 37,5–38 °C ansteigt. Sie kann lebensbedrohlich werden und erfordert rasche Behandlung.

Hyperthermiebehandlung

Die Hyperthermiebehandlung ist eine medizinische Therapieform, bei der Körpergewebe gezielt erwärmt wird, um Tumorzellen abzutöten oder Krebstherapien zu verstärken.

Hyperthyreose

Hyperthyreose bezeichnet eine Überfunktion der Schilddrüse, bei der zu viele Schilddrüsenhormone produziert werden. Dies beschleunigt den Stoffwechsel und kann zahlreiche Beschwerden verursachen.

Hyperthyreot

Hyperthyreot beschreibt einen Zustand übermäßiger Schilddrüsenaktivität. Die Schilddrüse produziert zu viele Hormone, was den Stoffwechsel beschleunigt und vielfältige Beschwerden verursacht.

Hypertonie

Hypertonie (Bluthochdruck) ist ein dauerhaft erhöhter Blutdruck, der Herz und Gefäße belastet. Unbehandelt erhöht sie das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall.

Hypertrichose

Hypertrichose bezeichnet ein übermäßiges Haarwachstum am Körper, das unabhängig von Geschlecht oder Körperstelle auftreten kann. Die Ursachen sind vielfältig und reichen von genetischen Faktoren bis hin zu Medikamenten.

Hypertrichosis lanuginosa

Hypertrichosis lanuginosa ist eine seltene Erkrankung, bei der feines, lanugohaftiges Haar den gesamten Körper bedeckt. Sie kann angeboren oder erworben sein.

Hypertrichotisch

Hypertrichotisch beschreibt einen Zustand mit übermäßigem Haarwuchs am Körper, der über das normale Maß hinausgeht. Betroffen können Männer, Frauen und Kinder sein.

Hypertrophe Osteoarthropathie

Die Hypertrophe Osteoarthropathie ist eine Erkrankung, die durch Trommelschlegelfinger, Uhrglasnägel und Knochenneubildungen an den langen Röhrenknochen gekennzeichnet ist.

Hypertyrosinämie

Hypertyrosinämie ist eine Stoffwechselstörung, bei der die Aminosäure Tyrosin im Blut krankhaft erhöht ist. Sie kann angeboren oder erworben sein und verschiedene Organe schädigen.

Hypertyrosinämie Typ I

Hypertyrosinämie Typ I ist eine seltene, angeborene Stoffwechselerkrankung, bei der der Abbau der Aminosäure Tyrosin gestört ist. Ohne Behandlung kann sie zu schweren Leber- und Nierenschäden führen.

Hypertyrosinämie Typ II

Hypertyrosinämie Typ II ist eine seltene Stoffwechselerkrankung, bei der der Aminosäurespiegel Tyrosin im Blut erhöht ist. Sie kann Augen, Haut und die neurologische Entwicklung beeinträchtigen.

Hyperurikämie

Hyperurikämie bezeichnet einen erhöhten Harnsäurespiegel im Blut, der entsteht, wenn der Abbau von Purinverbindungen nicht im Gleichgewicht mit ihrer Ausscheidung steht.

Hypnobirthing

Hypnobirthing ist ein geburtsvorbereitendes Konzept, das durch Atemtechniken, Entspannungsübungen und mentale Strategien eine möglichst ruhige und selbstbestimmte Geburt unterstützen soll.

Hypoallergen

Hypoallergen bezeichnet Produkte oder Substanzen, die ein besonders geringes Allergierisiko aufweisen und daher fuer empfindliche Personen geeignet sind.

Hypochonder

Ein Hypochonder beschreibt eine Person, die anhaltend davon überzeugt ist, schwer krank zu sein, obwohl dafür keine oder keine ausreichenden medizinischen Befunde vorliegen.

Hypochromie

Hypochromie bezeichnet eine verminderte Färbung der roten Blutkörperchen, die auf einen niedrigen Hämoglobingehalt hinweist. Sie ist ein wichtiges Zeichen bei der Diagnose von Blutarmut (Anämie).

Hypogammaglobulinämie

Hypogammaglobulinämie bezeichnet einen Mangel an Gammaglobulinen (Antikörpern) im Blut, der das Immunsystem schwächt und die Infektanfälligkeit erhöht.

Hypogastrium

Das Hypogastrium ist die untere Mittelzone des Bauches, unterhalb des Nabels. Es beherbergt Blase, Gebärmutter und Teile des Darms.

Hypoglykämie

Hypoglykämie bezeichnet einen zu niedrigen Blutzuckerspiegel. Sie tritt häufig bei Diabetikern auf und kann ohne Behandlung gefährlich werden.

Hypomochlion

Das Hypomochlion ist in der Medizin der Drehpunkt oder Stützpunkt eines Hebels, z. B. bei Gelenken oder chirurgischen Instrumenten.

Hypoparathyreoidismus

Hypoparathyreoidismus ist eine seltene Erkrankung, bei der die Nebenschilddrüsen zu wenig Parathormon produzieren. Dies führt zu einem Kalziummangel im Blut und kann Muskelkrämpfe sowie Kribbeln verursachen.

Hypophyse

Die Hypophyse ist eine kleine, aber lebenswichtige Drüse im Gehirn, die zahlreiche Hormone produziert und als zentrale Schaltstelle des Hormonsystems gilt.

hyposensibilisierung

Die Hyposensibilisierung ist eine Therapieform zur Behandlung von Allergien, bei der das Immunsystem schrittweise an Allergene gewöhnt wird, um langfristig die Überempfindlichkeit zu reduzieren.

Hypothalamus

Der Hypothalamus ist eine zentrale Schaltstelle im Gehirn, die lebenswichtige Körperfunktionen wie Temperatur, Schlaf, Hunger und Hormonhaushalt reguliert.

Hypothalamus-Aktivierung

Die Hypothalamus-Aktivierung beschreibt die Anregung dieser zentralen Gehirnregion, die lebenswichtige Körperfunktionen wie Hormonhaushalt, Schlaf und Stoffwechsel steuert.

Hypothenarmuskulatur

Die Hypothenarmuskulatur ist eine Gruppe kleiner Muskeln an der Kleinfingerseite der Hand, die Bewegungen des kleinen Fingers ermöglichen.

Hypothyreose

Hypothyreose ist eine Schilddrüsenunterfunktion, bei der zu wenig Schilddrüsenhormone produziert werden. Sie verursacht Symptome wie Müdigkeit, Gewichtszunahme und Kältegefühl.

Hypotonie

Hypotonie, auch als niedriger Blutdruck bekannt, tritt auf, wenn der Blutdruck im Vergleich zu den normalen Werten dauerhaft zu niedrig ist.

Hypovitaminose

Hypovitaminose bezeichnet einen Vitaminmangel im Körper, der durch unzureichende Zufuhr, Aufnahme oder erhöhten Bedarf entsteht und vielfältige Beschwerden verursachen kann.

Hypoxämie

Hypoxämie bezeichnet einen zu niedrigen Sauerstoffgehalt im Blut. Sie kann lebensbedrohlich sein und erfordert rasche medizinische Abklärung.

Hypoxie

Hypoxie bezeichnet einen Sauerstoffmangel im Gewebe oder in der Zelle. Sie kann lebensbedrohlich sein und erfordert rasche medizinische Abklärung.

Hysterektomie

Eine Hysterektomie ist die operative Entfernung der Gebärmutter (Uterus) und zählt zu einer der häufigsten gynäkologischen Eingriffen.

Hysterosalpingographie

Die Hysterosalpingographie (HSG) ist ein bildgebendes Röntgenverfahren zur Darstellung von Gebärmutter und Eileitern. Sie wird häufig bei Kinderwunsch und Unfruchtbarkeit eingesetzt.

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GHRP-2

GHRP-2 ist ein synthetisches Peptid, das die Ausschüttung von Wachstumshormon stimuliert. Es wird in der Forschung und teils im klinischen Umfeld untersucht.

DSIP

DSIP (Delta Sleep-Inducing Peptide) ist ein körpereigenes Neuropeptid, das den Schlaf reguliert und neurologische sowie endokrine Funktionen beeinflusst.

Dulaglutid

Dulaglutid ist ein Medikament zur Behandlung von Typ-2-Diabetes und zur Reduktion des Herzkreislaufrisikos. Es gehört zur Klasse der GLP-1-Rezeptoragonisten.