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Glossar: P

Du hast Fragen zu bestimmten Symptomen oder Inhaltsstoffen? In unserem Glossar findest Du einen Ratgeber von A bis Z zu Deiner Gesundheit.

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Pädiatrie

Die Pädiatrie ist das medizinische Fachgebiet, das sich mit der Gesundheit, Entwicklung und Erkrankungen von Kindern und Jugendlichen befasst.

Pak Choi

Pak Choi, auch bekannt als Bok Choy, ist ein asiatisches Blattgemüse aus der Familie der Kreuzblütler.

Palliation

Palliation bezeichnet die lindernde Behandlung bei unheilbaren Erkrankungen. Ziel ist die Verbesserung der Lebensqualität durch Schmerztherapie und ganzheitliche Begleitung.

Pallidum

Das Pallidum (Globus pallidus) ist ein wichtiger Kernbereich im Gehirn, der die Bewegungssteuerung reguliert und Teil der Basalganglien ist.

Palmitoylethanolamid (PEA)

Palmitoylethanolamid (PEA) ist eine körpereigene Fettsäureamid-Verbindung mit entzündungshemmenden und schmerzlindernden Eigenschaften. Es wird als Nahrungsergänzungsmittel und in der Schmerztherapie eingesetzt.

Palmkernfett

Palmkernfett ist ein pflanzliches Speisefett, das aus dem Kern der Ölpalme gewonnen wird. Es ist reich an gesättigten Fettsäuren und wird in der Lebensmittel- sowie Kosmetikindustrie vielseitig eingesetzt.

Pancreas anulare

Das Pancreas anulare ist eine seltene angeborene Fehlbildung, bei der Pankreasgewebe den Zwölffingerdarm ringförmig umschließt und dessen Passage einengen kann.

Panendoskopie

Die Panendoskopie ist eine umfassende endoskopische Untersuchung des oberen Verdauungstrakts, bei der Speiseröhre, Magen und Zwölffingerdarm gleichzeitig beurteilt werden.

Panikattacke

Eine Panikattacke ist eine plötzlich auftretende Episode intensiver Angst, die innerhalb weniger Minuten ihren Höhepunkt erreicht und mit starken körperlichen Symptomen einhergeht – ohne reale äußere Bedrohung.

panikattacke symptome

Panikattacken äußern sich durch plötzliche, intensive Angst mit körperlichen Symptomen wie Herzrasen, Atemnot und Schwindel. Die Beschwerden erreichen meist innerhalb weniger Minuten ihren Höhepunkt.

Pankolitis

Pankolitis ist eine schwere Form der Colitis ulcerosa, die den gesamten Dickdarm betrifft.

Pankreas

Das Pankreas, auch Bauchspeicheldrüse genannt, ist ein lebenswichtiges Organ, das Verdauungsenzyme und Hormone wie Insulin produziert.

Pankreasbiopsie

Die Pankreasbiopsie ist eine diagnostische Gewebeentnahme aus der Bauchspeicheldrüse zur Untersuchung auf Krebs, Entzündungen oder andere Erkrankungen.

Pankreasdruckmessung

Die Pankreasdruckmessung ist ein diagnostisches Verfahren zur Messung des Drucks im Pankreasgang. Sie hilft bei der Abklärung von Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse.

Pankreasenzym

Pankreasenzyme sind vom Pankreas produzierte Verdauungsenzyme, die Fette, Eiweiße und Kohlenhydrate im Dünndarm aufspalten und so die Nährstoffaufnahme ermöglichen.

Pankreasenzymsubstitution

Die Pankreasenzymsubstitution ersetzt fehlende Verdauungsenzyme bei Bauchspeicheldrüseninsuffizienz. Sie verbessert die Nährstoffaufnahme und lindert Beschwerden wie Fettstuhl und Gewichtsverlust.

Pankreasenzymtherapie

Die Pankreasenzymtherapie ersetzt fehlende Verdauungsenzyme bei Bauchspeicheldrüsenerkrankungen. Sie verbessert die Nährstoffaufnahme und lindert Verdauungsbeschwerden.

Pankreasexokrin

Das exokrine Pankreas produziert Verdauungsenzyme und Bikarbonat, die in den Dünndarm abgegeben werden und die Nahrungsverdauung ermöglichen.

Pankreasfunktionstest

Der Pankreasfunktionstest prüft die Funktion der Bauchspeicheldrüse. Er hilft, Erkrankungen wie chronische Pankreatitis oder Pankreasinsuffizienz frühzeitig zu erkennen.

Pankreasgewebeanalyse

Die Pankreasgewebeanalyse ist eine diagnostische Untersuchung von Bauchspeicheldrüsengewebe, um Erkrankungen wie Krebs oder Entzündungen zu erkennen.

Pankreasgewebebiopsie

Die Pankreasgewebebiopsie ist eine diagnostische Methode, bei der eine kleine Gewebeprobe aus der Bauchspeicheldrüse entnommen wird. Sie dient der Abklärung von Tumoren, Entzündungen oder anderen Veränderungen.

Pankreashormon

Pankreashormone sind Botenstoffe der Bauchspeicheldrüse, die den Blutzucker regulieren. Die wichtigsten sind Insulin und Glukagon.

Pankreasinsuffizienz

Pankreasinsuffizienz bezeichnet die verminderte Funktion der Bauchspeicheldrüse, Verdauungsenzyme oder Hormone zu produzieren. Sie kann die Nährstoffaufnahme erheblich beeinträchtigen.

Pankreaskarzinom

Das Pankreaskarzinom ist ein bösartiger Tumor der Bauchspeicheldrüse. Es zählt zu den aggressivsten Krebserkrankungen und wird häufig erst in einem fortgeschrittenen Stadium entdeckt.

Pankreaslipase

Die Pankreaslipase ist ein Verdauungsenzym der Bauchspeicheldrüse, das Fette im Dünndarm aufspaltet. Sie ist essenziell für die Fettverdauung und Nährstoffaufnahme.

Pankreasprotease

Pankreasproteasen sind Verdauungsenzyme der Bauchspeicheldrüse, die Proteine im Dünndarm in kleinste Bausteine (Aminosäuren) aufspalten und so die Nährstoffaufnahme ermöglichen.

Pankreassaft

Pankreassaft ist eine vom Pankreas (Bauchspeicheldrüse) produzierte Verdauungsflüssigkeit, die wichtige Enzyme und Bikarbonat enthält und für die Nahrungsverdauung unerlässlich ist.

Pankreasschwanz

Der Pankreasschwanz ist der schmale, linke Abschnitt der Bauchspeicheldrüse. Er liegt in der Nähe der Milz und enthält hormonproduzierende Zellen.

Pankreaszyste

Eine Pankreaszyste ist eine mit Flüssigkeit gefüllte Aussackung in oder an der Bauchspeicheldrüse. Sie kann harmlos oder behandlungsbedürftig sein.

Pankreolauryltest

Der Pankreolauryltest ist ein nicht-invasiver Urin- und Bluttest zur Beurteilung der exokrinen Bauchspeicheldruesenfunktion. Er hilft, eine Pankreasinsuffizienz fruehzeitig zu erkennen.

Pansinusitis

Pansinusitis ist eine Entzündung aller Nasennebenhöhlen gleichzeitig. Sie verursacht Gesichtsschmerzen, Druckgefühl und Atembehinderung und erfordert ärztliche Behandlung.

Panthenol

Panthenol – auch bekannt als Dexpanthenol – ist die alkoholische Form von Pantothensäure (Vitamin B5) und wird im Körper rasch in das aktive Vitamin umgewandelt.

Pantoprazol

Pantoprazol ist ein Medikament zur Behandlung von Magensäurebeschwerden, Sodbrennen und Magengeschwüren. Es hemmt die Säureproduktion im Magen effektiv.

Pantoprazol Nebenwirkungen

Pantoprazol ist ein Protonenpumpenhemmer zur Behandlung von Magensäureproblemen. Wie jedes Medikament kann es Nebenwirkungen verursachen, die von mild bis selten-schwerwiegend reichen.

Papain

Ein proteolytisches Enzym aus der Papaya, das Proteine in Aminosäuren zerlegt. Es unterstützt die Verdauung und hat entzündungshemmende Eigenschaften.

Papanicolaou-Test

Der Papanicolaou-Test (Pap-Test) ist eine gynäkologische Vorsorgeuntersuchung zur Früherkennung von Zervixkarzinom und Zellveränderungen am Gebärmutterhals.

Papilläres Schilddrüsenkarzinom

Das papilläre Schilddrüsenkarzinom ist die häufigste Form von Schilddrüsenkrebs. Es wächst langsam und hat bei frühzeitiger Behandlung eine sehr gute Prognose.

Pappenheim-Färbung

Die Pappenheim-Färbung ist eine histologische Kombinationsfärbung zur mikroskopischen Darstellung von Blutzellen. Sie ermöglicht die Unterscheidung verschiedener Zelltypen im Blutausstrich.

Papulopustulös

Papulopustulös beschreibt Hautveränderungen, die gleichzeitig Papeln (erhabene Knötchen) und Pusteln (eitergefüllte Bläschen) aufweisen. Dieses Muster tritt bei verschiedenen Hauterkrankungen auf.

Paracelsus

Paracelsus war ein Arzt, Alchemist und Vordenker der ganzheitlichen Medizin. Er gilt als Begründer der Iatrochemie und prägte die heutige Naturheilkunde mit seinem Leitsatz zur Dosis-Wirkung.

Paracetamol

Paracetamol ist ein weit verbreitetes Schmerz- und Fiebermittel, das bei leichten bis mittleren Schmerzen sowie erhöhter Körpertemperatur eingesetzt wird.

Paradoxe Atmung

Paradoxe Atmung bezeichnet ein krankhaftes Atemmuster, bei dem sich die Brustwand entgegen der normalen Atemphase bewegt. Sie ist ein ernstes Notfallzeichen.

Parallelversuch

Ein Parallelversuch ist ein wissenschaftliches Studiendesign, bei dem zwei oder mehr Gruppen gleichzeitig unterschiedliche Behandlungen erhalten, um deren Wirksamkeit zu vergleichen.

Paranüsse

Paranüsse sind die Samen des Paranussbaums (Bertholletia excelsa), der in den Regenwäldern Südamerikas, vor allem in Brasilien, Bolivien und Peru, beheimatet ist.

Paraphimose

Die Paraphimose ist ein urologischer Notfall, bei dem die zurückgezogene Vorhaut nicht mehr über die Eichel zurückgeschoben werden kann und diese einschnürt.

Parasitenkur

Die sogenannte Parasitenkur ist ein TikTok-Trend, der unter dem Hashtag #parasitecleanse bereits über 450 Millionen Views erreicht hat.

Parasympathisch

Der Parasympathikus ist ein Teil des vegetativen Nervensystems. Er steuert Erholung, Verdauung und Regeneration und wirkt als Gegenspieler des Sympathikus.

Parietale Osteopathie

Die parietale Osteopathie ist ein Bereich der Osteopathie, der sich mit Gelenken, Muskeln, Faszien und dem Bewegungsapparat befasst. Ziel ist die Wiederherstellung von Beweglichkeit und Schmerzfreiheit.

Parietichytrium sp.

Parietichytrium sp. ist eine marine Mikroalge aus der Gruppe der Thraustochytriden, bekannt fuer ihre hohe Produktion wertvoller Omega-3-Fettsaeuren wie DHA.

Parkinson-Krankheit

Die Parkinson-Krankheit ist eine fortschreitende neurodegenerative Erkrankung, die vor allem die Bewegungskoordination beeinträchtigt.

Parodontitis

Parodontitis ist eine entzündliche Erkrankung des Zahnhalteapparates, die durch Bakterien verursacht wird und unbehandelt zum Zahnverlust führen kann.

Parodontose

Parodontose, korrekt bezeichnet als Parodontitis, ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung des Zahnhalteapparates.

PAS

PAS (Paraaminosalicylsäure) ist ein antibakterielles Medikament zur Behandlung der Tuberkulose, insbesondere bei resistenten Verlaufsformen. Es wird als Reservemittel eingesetzt.

PAS-Reaktion

Die PAS-Reaktion ist eine histochemische Färbemethode, die in der Pathologie eingesetzt wird, um Polysaccharide und Glykoproteine in Gewebeschnitten sichtbar zu machen.

Passionsblume

Die Passionsblume (Passiflora incarnata) ist eine Heilpflanze, die traditionell bei Unruhe, Schlafstörungen und Angstzuständen eingesetzt wird. Ihre beruhigenden Eigenschaften sind wissenschaftlich belegt.

Passive Beinhebetest

Der Passive Beinhebetest ist ein diagnostisches Verfahren zur Beurteilung der Volumenreagibilität bei kritisch kranken Patienten – schnell, sicher und ohne Flüssigkeitsgabe.

Passive Leg Raise

Der Passive Leg Raise ist ein klinischer Test zur Beurteilung der Volumenreagibilität bei kritisch kranken Patienten. Dabei werden die Beine passiv angehoben, um die Herzfunktion zu beurteilen.

Patellaspitze

Die Patellaspitze ist der untere Pol der Kniescheibe, an dem das Kniescheibenband ansetzt. Schmerzen an der Patellaspitze sind typisch für das Patellaspitzensyndrom.

Pathogenhemmung

Pathogenhemmung beschreibt die Unterdrückung oder Hemmung von krankheitserregenden Mikroorganismen im menschlichen Körper oder in der Umgebung.

Pathognomonisch

Pathognomonisch beschreibt ein Symptom oder Zeichen, das eindeutig und ausschließlich auf eine bestimmte Erkrankung hinweist und damit deren sichere Diagnose ermöglicht.

Patientenverfügung

Die Patientenverfügung ist ein schriftliches Dokument, in dem eine Person im Voraus festlegt, welche medizinischen Maßnahmen sie im Fall der eigenen Entscheidungsunfähigkeit wünscht oder ablehnt.

Paukenerguss

Ein Paukenerguss bezeichnet die Ansammlung von Flüssigkeit im Mittelohr, genauer in der Paukenhöhle hinter dem Trommelfell.

Pauwels-Klassifikation

Die Pauwels-Klassifikation teilt Schenkelhalsfrakturen anhand des Neigungswinkels der Bruchlinie in drei Schweregrade ein und hilft Ärzten, die optimale Behandlung zu planen.

Pavor nocturnus

Pavor nocturnus (Nachtschreck) ist eine Schlafstörung, bei der Betroffene plötzlich aus dem Schlaf aufschrecken, schreien und sich verängstigt zeigen, ohne aufzuwachen.

PCO

PCO (Polyzystisches Ovarsyndrom) ist eine häufige hormonelle Erkrankung bei Frauen, die Zyklusstörungen, erhöhte Androgenspiegel und zystische Veränderungen der Eierstöcke verursacht.

PCO Syndrom

Das PCO-Syndrom (PCOS) ist eine häufige hormonelle Erkrankung bei Frauen, die Zyklusstörungen, erhöhte Androgenwerte und zystische Veränderungen der Eierstöcke verursacht.

PDA

Die PDA (Periduralanästhesie) ist ein regionalanästhesiologisches Verfahren, bei dem Schmerzmittel in den Periduralraum der Wirbelsäule injiziert werden, um Schmerzen gezielt auszuschalten.

PDA (Periduralanästhesie)

PDA (Periduralanästhesie) ist ein regionales Betäubungsverfahren, das gezielt Schmerzen in bestimmten Körperbereichen, meist während der Geburt, lindert.

Pectinase

Ein Enzym, das Pektin in kleinere Moleküle zerlegt. Es unterstützt die Verdauung von Obst und Gemüse und verbessert die Nährstoffaufnahme.

Pediococcus

Pediococcus sind Milchsäurebakterien mit probiotischem Potenzial. Erfahre mehr über ihre Wirkung auf Darmflora, Immunabwehr und ihren Einsatz in Lebensmitteln.

PEG

Eine PEG ist eine perkutane endoskopische Gastrostomie, also eine künstlich angelegte Ernährungssonde, die durch die Bauchdecke direkt in den Magen führt.

PEG-25-PABA

PEG-25-PABA ist ein chemischer UV-Filter, der in Sonnenschutzmitteln eingesetzt wird. Er absorbiert UV-B-Strahlung und schützt die Haut vor sonnenbedingten Schäden.

PEG-MGF

PEG-MGF ist eine pegylierte Form des mechano-wachstumsfaktors, einem IGF-1-Spleißvariant. Es wird in der Forschung auf muskelregeneration und gewebereparatur untersucht.

Pektine

Pektine sind natürliche, lösliche Ballaststoffe, die hauptsächlich in der Zellwand von Früchten wie Äpfeln, Zitrusfrüchten oder Beeren vorkommen.

Penicillin

Penicillin ist ein natürliches Antibiotikum, das bakterielle Infektionen bekämpft. Es gehört zur ältesten und bekanntesten Klasse der Antibiotika.

Pentan

Pentan ist ein gesättigter Kohlenwasserstoff (Alkan) mit fünf Kohlenstoffatomen. Es wird in Industrie und Labor eingesetzt, ist jedoch gesundheitlich und umwelttechnisch relevant.

Penten

Penten ist ein organisch-chemischer Kohlenwasserstoff mit fünf Kohlenstoffatomen und einer Doppelbindung. Es gehört zur Gruppe der Alkene und ist in der chemischen Industrie relevant.

Pentin

Pentin ist ein organisch-chemischer Kohlenwasserstoff aus der Gruppe der Alkine mit einer Dreifachbindung. Es existiert als 1-Pentin und 2-Pentin und findet Verwendung in der chemischen Synthese.

Pentosephosphatweg

Der Pentosephosphatweg ist ein wichtiger Stoffwechselweg in menschlichen Zellen, der Glucose abbaut, NADPH produziert und Zucker für die DNA-Synthese bereitstellt.

Pentyl

Pentyl bezeichnet eine chemische Gruppe mit fünf Kohlenstoffatomen, die in Pharmazie, Lebensmittelchemie und Industrie vorkommt. Sie ist Bestandteil vieler organischer Verbindungen.

Peptid

Peptide sind kurze Aminosäureketten mit vielfältigen biologischen Wirkungen. Sie kommen in Medizin, Kosmetik und Ernährung zum Einsatz – von Hautpflege bis Stoffwechselregulation.

Peptidase

Peptidase sind Enzyme, die Peptidbindungen hydrolysieren und Peptide in Aminosäuren zerlegen, um die Proteinverdauung und Nährstoffaufnahme zu unterstützen.

Peptide

Peptide sind kurze Aminosäureketten mit vielfältigen biologischen Wirkungen. Sie kommen in Medizin, Kosmetik und Ernährung zum Einsatz – von Hautpflege bis Stoffwechselregulation und anderen biologischen Prozessen.

Peptidhormon

Peptidhormone sind Botenstoffe aus Aminosäureketten, die wichtige Körperfunktionen steuern. Sie wirken über Rezeptoren an der Zelloberfläche und regulieren u. a. Stoffwechsel, Wachstum und Reproduktion.

Perakut

Perakut beschreibt einen extrem schnellen, plötzlichen Krankheitsverlauf, der innerhalb von Minuten bis wenigen Stunden zum Tod führen kann. Der Begriff wird in Medizin und Veterinärmedizin verwendet.

Perenterol

Perenterol ist ein Arzneimittel mit dem Wirkstoff Saccharomyces boulardii, das bei Durchfallerkrankungen eingesetzt wird und die Darmflora stabilisiert.

Pericarditis constrictiva

Pericarditis constrictiva ist eine chronische Herzerkrankung, bei der das Herzbeutel vernarbt und verhärtet, wodurch die Herzfunktion eingeschränkt wird.

Pericranium

Das Pericranium ist die äußere Knochenhaut des Schädels. Es versorgt den Knochen mit Nährstoffen und spielt eine wichtige Rolle bei der Knochenheilung und rekonstruktiven Eingriffen.

Perikard

Das Perikard ist der schützende Herzbeutel, der das Herz umgibt. Es stabilisiert die Herzlage im Brustkorb und schützt vor Infektionen und mechanischen Einwirkungen.

Perikarderkrankung

Eine Perikarderkrankung betrifft den Herzbeutel, die schützende Hülle um das Herz. Sie kann Entzündungen, Flüssigkeitsansammlungen oder Vernarbungen umfassen.

Perikardflüssigkeit

Perikardflüssigkeit ist die natürliche Flüssigkeit im Herzbeutel, die das Herz schützt. Eine Vermehrung kann auf Erkrankungen hinweisen.

Perikardiotomie

Die Perikardiotomie ist ein chirurgischer Eingriff, bei dem der Herzbeutel (Perikard) gezielt eingeschnitten wird. Sie dient der Drainage von Flüssigkeit oder der Vorbereitung herzchirurgischer Operationen.

Perikarditis

Perikarditis ist eine Entzündung des Herzbeutels (Perikard), die häufig Brustschmerzen verursacht. Sie kann akut oder chronisch verlaufen und ist meist gut behandelbar.

Perikardpunktion

Die Perikardpunktion ist ein medizinischer Eingriff zur Entfernung von Flüssigkeit aus dem Herzbeutel. Sie wird bei lebensbedrohlichen Ergüssen eingesetzt.

Perikardregeneration

Perikardregeneration bezeichnet die Wiederherstellung des Herzbeutels nach Verletzung oder Erkrankung. Erfahren Sie mehr über Ursachen, Therapie und Heilungsprozesse.

Perilunär

Perilunär beschreibt Verletzungen rund um das Mondbein (Os lunatum) im Handgelenk. Diese oft schweren Verletzungen entstehen meist durch Stürze und erfordern rasche Diagnostik.

Perimenopause

Die Perimenopause bezeichnet die Übergangsphase vor der Menopause, die mit hormonellen Veränderungen einhergeht und die Fruchtbarkeit der Frau langsam verringert.

Periorale Dermatitis

Periorale Dermatitis, auch bekannt als Mundrose, ist eine entzündliche Hauterkrankung im Bereich um den Mund, die Nase oder die Augen.

Periphere arterielle Verschlusskrankheit (PAVK)

Die periphere arterielle Verschlusskrankheit (PAVK) ist eine chronische Durchblutungsstörung der Extremitäten, die durch Verengungen oder Verschlüsse von Arterien verursacht wird.

Periphericus

Periphericus bezeichnet den peripherischen Nerv – Teil des Nervensystems außerhalb von Gehirn und Rückenmark. Er leitet Signale zwischen Zentralnervensystem und Körper.

Periprostatisch

Periprostatisch beschreibt den Bereich um die Prostata herum. Dieser Begriff ist in der Urologie und Onkologie besonders relevant, etwa bei der Beurteilung von Tumorausbreitung.

Peritonealdialyse

Die Peritonealdialyse ist ein Nierenersatzverfahren, bei dem das Bauchfell als natürliche Filtermembran genutzt wird, um Schadstoffe und überschüssige Flüssigkeit aus dem Blut zu entfernen.

Peritonealpunktion

Die Peritonealpunktion ist ein medizinisches Verfahren, bei dem Flüssigkeit aus der Bauchhöhle entnommen wird. Sie dient der Diagnose und Therapie von Aszites.

peritonsillarabszess

Ein Peritonsillarabszess ist eine eitrige Eiteransammlung im Gewebe neben der Mandel. Er entsteht meist als Komplikation einer Mandelentzündung und erfordert sofortige ärztliche Behandlung.

Perjodsäure

Perjodsäure ist eine starke anorganische Säure, die in der Medizin und Biochemie als Oxidationsmittel eingesetzt wird, besonders in der Histologie zur Gewebefärbung.

Perkussionshammer

Der Perkussionshammer ist ein medizinisches Untersuchungsinstrument zur Prüfung von Reflexen und zur Beurteilung von Körpergeweben durch Beklopfen.

Peroxidationsschutz

Peroxidationsschutz bezeichnet den Schutz von Zellen und Geweben vor schädlicher Lipidperoxidation durch freie Radikale – ein zentraler Mechanismus der antioxidativen Abwehr.

Peroxisom-Proliferator-aktivierter Rezeptor gamma

Der Peroxisom-Proliferator-aktivierte Rezeptor gamma (PPAR-gamma) ist ein kernständiger Rezeptor, der den Fettstoffwechsel und die Insulinsensitivität reguliert.

Persistierender Ductus Botalli

Der persistierende Ductus Botalli ist eine angeborene Herzfehlbildung, bei der eine fetale Gefäßverbindung zwischen Aorta und Lungenarterie nach der Geburt offen bleibt.

Pes anserinus

Der Pes anserinus ist eine anatomische Struktur am Knie, bei der drei Sehnen gemeinsam am Schienbein ansetzen. Entzündungen dieser Region verursachen typische Knieschmerzen.

Pestizide-Multimethode

Die Pestizide-Multimethode ist ein modernes analytisches Verfahren, das die gleichzeitige Bestimmung von mehr als 600 Wirkstoffen in Lebensmitteln und Futtermitteln ermöglicht.

Petechien

Petechien sind kleine, punktförmige, rötliche bis violette Hautblutungen, die durch das Austreten von Blut aus den Kapillaren in die Haut oder Schleimhäute entstehen.

Pethidin

Pethidin ist ein stark wirksames Opioid-Schmerzmittel, das bei starken Schmerzen eingesetzt wird. Es wirkt direkt im Zentralnervensystem und ist verschreibungspflichtig.

Peyer-Plaque

Peyer-Plaques sind lymphatische Gewebestrukturen im Dünndarm, die eine zentrale Rolle bei der Immunabwehr des Darms spielen und zur Erkennung von Krankheitserregern beitragen.

PFA

PFA (Perfluoralkoxyalkan) ist ein fluorierter Kunststoff mit hoher chemischer Bestaendigkeit, der in medizinischen Geraeten, Laborausstattungen und Lebensmittelverarbeitungsanlagen eingesetzt wird.

Pfefferminze

Pfefferminze wirkt krampflösend, kühlend und entzündungshemmend. Erfahre mehr über ihre Anwendung bei Magen-Darm-Beschwerden, Spannungskopfschmerzen und Hautreizungen.

Pfefferminzöl

Pfefferminzöl ist ein ätherisches Öl aus der Pfefferminzpflanze mit vielseitigen Anwendungen in der Medizin, Aromatherapie und Naturheilkunde.

Pfeiffersches Drüsenfieber

Pfeiffersches Drüsenfieber ist eine durch das Epstein-Barr-Virus ausgelöste Virusinfektion.

Pflanzensteroltherapie

Die Pflanzensteroltherapie nutzt pflanzliche Sterole zur Senkung des LDL-Cholesterins. Sie wird ergänzend bei erhöhten Blutfettwerten eingesetzt.

Pflanzliche Öle (Palme, Raps, Sonnenblume)

Pflanzliche Öle wie Palmöl, Rapsöl und Sonnenblumenöl sind wichtige Fettquellen in der Ernährung. Sie liefern essentielle Fettsäuren und fettlösliche Vitamine und werden vielseitig in Küche und Lebensmittelindustrie eingesetzt.

Pflanzliche Therapie

Die pflanzliche Therapie nutzt Heilpflanzen und deren Wirkstoffe zur Behandlung und Vorbeugung von Krankheiten. Sie ist ein anerkannter Bereich der Komplementärmedizin.

Pflegerisch

Pflegerisch beschreibt alles, was die professionelle Pflege und Betreuung von Menschen betrifft – insbesondere in der Kranken-, Alten- und Gesundheitspflege.

pH-Wert

Der pH-Wert ist eine Maßzahl zur Bestimmung, wie sauer oder basisch eine wässrige Lösung ist.

Phäochromozytom

Das Phäochromozytom ist ein seltener Tumor der Nebennieren, der überschießend Stresshormone produziert und zu gefährlichen Blutdruckkrisen führen kann.

Pharmakogenetik

Pharmakogenetik untersucht, wie genetische Unterschiede die Reaktion eines Menschen auf Medikamente beeinflussen. Sie hilft, Therapien individuell anzupassen und unerwünschte Arzneimittelwirkungen zu vermeiden.

Phenothiazin

Phenothiazin ist eine chemische Grundstruktur, auf der eine wichtige Klasse von Medikamenten basiert, die vor allem als Antipsychotika und Antiemetika eingesetzt werden.

Phenoxymethylpenicillin

Phenoxymethylpenicillin (Penicillin V) ist ein orales Antibiotikum aus der Gruppe der Betalaktam-Antibiotika und wird bei bakteriellen Infektionen eingesetzt.

Phenprocoumon

Phenprocoumon ist ein orales Antikoagulans (Blutverdünner) aus der Gruppe der Vitamin-K-Antagonisten. Es wird zur Vorbeugung und Behandlung von Thrombosen und Embolien eingesetzt.

Phenylalanin

Phenylalanin ist essentielle Aminosäure, die für die Synthese von Neurotransmittern und die Unterstützung der Stimmung und kognitiven Funktion wichtig ist.

Phenylbenzimidazolsulfonsäure

Phenylbenzimidazolsulfonsäure ist ein chemischer UV-Filter, der in Sonnenschutzmitteln eingesetzt wird und vor UV-B-Strahlung schützt.

Phenylketonurie

Phenylketonurie (PKU) ist eine seltene angeborene Stoffwechselerkrankung, bei der die Aminosäure Phenylalanin nicht richtig abgebaut werden kann. Ohne Behandlung kann dies zu schweren geistigen Behinderungen führen.

PHGG

PHGG steht für Partially Hydrolyzed Guar Gum, ein teilweise hydrolysiertes Guarkernmehl, das als löslicher Ballaststoff in der Ernährungstherapie eingesetzt wird.

Phimose

Phimose bezeichnet die Verengung der Vorhaut des Penis, die ein Zurückstreifen erschwert oder verhindert. Sie kann angeboren oder erworben sein.

Phlebitis

Phlebitis bezeichnet eine Entzündung der Venenwand. Sie betrifft häufig oberflächliche Venen und verursacht Rötung, Schwellung und Schmerzen entlang des betroffenen Gefäßes.

Phlebitis migrans

Phlebitis migrans ist eine wandernde Venenentzündung, die wiederholt an verschiedenen Körperstellen auftritt. Sie kann auf eine ernsthafte Grunderkrankung hinweisen.

Phlebodruck

Der Phlebodruck bezeichnet den Blutdruck innerhalb der Venen. Er gibt Aufschluss über die Funktion des venösen Gefäßsystems und ist klinisch relevant bei Venenerkrankungen.

Phlebolith

Ein Phlebolith ist eine verkalkte Struktur in einer Vene, die durch eingedicktes Blut entsteht. Sie sind meist harmlos und werden oft zufällig bei bildgebenden Untersuchungen entdeckt.

Phlebologie

Die Phlebologie ist ein medizinisches Fachgebiet, das sich mit der Diagnostik und Therapie von Venenerkrankungen beschäftigt.

Phlegmasia coerulea dolens

Phlegmasia coerulea dolens ist eine seltene, lebensbedrohliche Form der tiefen Venenthrombose mit massiver Schwellung, starken Schmerzen und blau-violetter Verfärbung des betroffenen Beins.

Phosphatidylcholin

Phosphatidylcholin ist ein essenzieller Phospholipid-Baustein von Zellmembranen und spielt eine zentrale Rolle im Fettstoffwechsel, der Leberfunktion und der Gehirngesundheit.

Phosphatidylserin

Phosphatidylserin ist ein körpereigener Phospholipid-Wirkstoff, der vor allem in Gehirnzellen vorkommt und eine wichtige Rolle für Gedächtnis, Konzentration und kognitive Funktionen spielt.

Phosphin

Phosphin (PH₃) ist ein farbloses, hochgiftiges Gas aus der Gruppe der Phosphorverbindungen.

Phosphoglycerid

Phosphoglyceride sind essentielle Lipide, die als Hauptbestandteil biologischer Membranen fungieren und zentrale Rollen im Stoffwechsel sowie in der Zellkommunikation spielen.

Phospholipide

Phospholipide sind eine Klasse von Amphiphilen (doppellipophilen Molekülen), die in allen lebenden Organismen eine zentrale Rolle spielen.

Phospholipidstruktur

Die Phospholipidstruktur beschreibt den molekularen Aufbau von Phospholipiden, die als Hauptbestandteil biologischer Membranen eine zentrale Rolle im menschlichen Körper spielen.

Phosphor

Phosphor ist ein essenzieller Mineralstoff, der im menschlichen Körper vor allem in Form von Phosphat vorkommt.

Phosphorsäureester

Phosphorsäureester sind chemische Verbindungen, die in Biochemie und Medizin eine zentrale Rolle spielen. Sie kommen natürlich im Körper vor und werden auch als Wirkstoffe sowie Zusatzstoffe eingesetzt.

Photokarzinogenese

Photokarzinogenese bezeichnet die durch UV-Strahlung ausgelöste Entstehung von Hautkrebs. UV-Licht schädigt die DNA der Hautzellen und kann langfristig zu bösartigen Tumoren führen.

Photosynthese

Photosynthese ist der Prozess, mit dem Pflanzen Sonnenlicht in Energie umwandeln. Erfahre, wie CO₂ in Glukose verwandelt wird, warum Sauerstoff entsteht und warum dieser Vorgang für alles Leben entscheidend ist.

Phototherapie

Phototherapie ist eine medizinische Behandlung, bei der gezieltes Licht zur Therapie von Haut- und anderen Erkrankungen eingesetzt wird. Sie findet Anwendung in der Dermatologie, Psychiatrie und Neonatologie.

Phyllochinon

Phyllochinon ist die natürliche Form von Vitamin K1 und kommt vor allem in grünem Blattgemüse vor. Es spielt eine zentrale Rolle bei der Blutgerinnung und der Knochengesundheit.

Physalis

Die Physalis (Kapstachelbeere) ist eine leuchtend orangefarbene Beere, die von einer papierartigen Hülle umgeben ist.

Physiologische Anurie

Physiologische Anurie bezeichnet das vorübergehende Ausbleiben der Urinproduktion bei Neugeborenen in den ersten Lebensstunden – ein normaler Zustand nach der Geburt.

Physiotherapie

Physiotherapie ist eine Therapieform, die Bewegung und gezielte Übungen einsetzt, um Schmerzen zu lindern, die Mobilität zu verbessern und körperliche Funktionen wiederherzustellen.

Phytansäure

Phytansäure ist eine verzweigtkettige Fettsäure, die über tierische Lebensmittel aufgenommen wird. Bei gestörtem Abbau kann sie sich im Körper anreichern und schwere Erkrankungen verursachen.

Phytase

Ein Enzym, das Phytinsäure in verwertbare Phosphate und Mineralien zerlegt. Es verbessert die Verfügbarkeit von Nährstoffen wie Calcium, Eisen und Zink.

Phytinsäure

Phytinsäure ist eine natürliche Verbindung in pflanzlichen Lebensmitteln, die Mineralstoffe bindet und deren Aufnahme im Körper hemmen kann.

Phytolektin

Phytolektine sind pflanzliche Proteine, die Kohlenhydrate binden und in vielen Lebensmitteln vorkommen. Sie beeinflussen das Immunsystem und die Verdauung.

Phytomenadion

Phytomenadion (Vitamin K1) ist ein gerinnungsfördernder Wirkstoff aus der Gruppe der Antidote. Es ist ein essentielles Vitamin, das eine Schlüsselrolle bei der Blutgerinnung spielt und zur Knochengesundheit beiträgt.

Phytonährstoffe

Phytonährstoffe, auch als sekundäre Pflanzenstoffe bekannt, sind Verbindungen, die in Pflanzen vorkommen und für deren Überleben wichtig sind.

Phytoöstrogene Wirkung

Phytoöstrogene sind pflanzliche Verbindungen, die im Körper eine östrogenähnliche Wirkung entfalten. Sie binden an Östrogenrezeptoren und beeinflussen so den Hormonhaushalt auf natürliche Weise.

Phytosterolaufnahme

Die Phytosterolaufnahme beschreibt, wie pflanzliche Sterole im Darm resorbiert werden. Sie spielt eine wichtige Rolle bei der Cholesterinregulation und Herzgesundheit.

Phytosterole

Phytosterole sind pflanzliche Verbindungen, die strukturell dem menschlichen Cholesterin ähneln.

Phytosterolsynthese

Die Phytosterolsynthese ist der biochemische Prozess, bei dem Pflanzen pflanzliche Sterole (Phytosterole) herstellen. Diese Verbindungen sind strukturell dem Cholesterin ähnlich.

Phytotherapeutikum

Ein Phytotherapeutikum ist ein pflanzliches Arzneimittel, das aus Heilpflanzen oder deren Extrakten hergestellt wird und zur Vorbeugung oder Behandlung von Beschwerden eingesetzt wird.

Phytotherapie

Phytotherapie ist die gezielte Anwendung von Heilpflanzen und pflanzlichen Wirkstoffen zur Vorbeugung und Behandlung von Erkrankungen. Sie gilt als anerkannter Bereich der modernen Medizin.

Pica-Syndrom

Das Pica-Syndrom ist eine Essstörung, bei der Betroffene anhaltend nicht essbare Substanzen verzehren. Es tritt bei Kindern, Schwangeren und Menschen mit Entwicklungsstörungen auf.

Pickel

Pickel sind entzündliche Hautunreinheiten, die meist durch verstopfte Talgdrüsen und eine anschließende bakterielle Entzündung entstehen.

Pilates

Pilates ist ein ganzheitliches Trainingskonzept, das Anfang des 20. Jahrhunderts von Joseph Pilates entwickelt wurde.

Pilatesring

Ein Pilatesring, auch bekannt als Magic Circle, ist ein vielseitiges Trainingsgerät aus flexiblem, leichtem Kunststoff mit seitlichen Polstern.

Pille danach

Die Pille danach ist ein hormonelles Notfallverhütungsmittel, das eine ungewollte Schwangerschaft nach ungeschütztem Geschlechtsverkehr verhindern kann.

Pilonidalsinus

Der Pilonidalsinus ist eine chronische Erkrankung in der Steißbeingegend, bei der sich ein Kanal unter der Haut bildet, oft mit Entzündung und Abszessbildung.

Pinealozyt

Pinealozyten sind die spezialisierten Drüsenzellen der Zirbeldrüse, die das Schlafhormon Melatonin produzieren und eine zentrale Rolle im Schlaf-Wach-Rhythmus spielen.

Piotrowski-Reflex

Der Piotrowski-Reflex ist ein neurologischer Eigenreflex des Fußes. Er wird bei der klinischen Untersuchung genutzt, um Störungen des Nervensystems zu erkennen.

Pipamperon

Pipamperon ist ein antipsychotisches Medikament aus der Gruppe der Butyrophenone, das vor allem zur Behandlung von Unruhe, Schlafstörungen und Verhaltensstörungen eingesetzt wird.

Piperacillin

Piperacillin ist ein Breitspektrum-Antibiotikum aus der Gruppe der Acylaminopenicilline, das gegen viele grampositive und gramnegative Bakterien wirkt.

Piriformis-Syndrom

Das Piriformis-Syndrom ist eine neuromuskuläre Erkrankung, bei der der Piriformis-Muskel den Ischiasnerv reizt oder komprimiert und so Schmerzen im Gesäß und Bein verursacht.

Piritramid

Piritramid ist ein starkes Opioid-Analgetikum, das vor allem zur Behandlung starker postoperativer Schmerzen eingesetzt wird. Es wirkt schmerzstillend durch Bindung an Opioidrezeptoren im Zentralnervensystem.

Placebo

Ein Placebo ist ein Scheinpräparat ohne pharmakologisch wirksamen Inhaltsstoff, das in der Medizin zu Forschungs- und therapeutischen Zwecken eingesetzt wird.

Plagiozephalus

Plagiozephalus bezeichnet eine asymmetrische Abflachung des Schädels bei Säuglingen. Die Schädelform ist einseitig verformt, meist durch anhaltenden Druck in einer bestimmten Liegeposition.

Plantar

Plantar bezeichnet in der Medizin alles, was die Fussohle betrifft. Der Begriff ist wichtig bei der Diagnose und Behandlung von Beschwerden an der Unterseite des Fusses.

Plantarfasziitis

Plantarfasziitis ist eine schmerzhafte Entzündung der Plantarfaszie am Fuss, die typischerweise Fersenschmerzen verursacht. Sie ist eine der häufigsten Ursachen für Fussschmerzen bei Erwachsenen.

Plantarmuskelreflex

Der Plantarmuskelreflex ist ein neurologischer Reflex, der durch Reizung der Fußsohle ausgelöst wird. Er dient der Beurteilung der Funktion des Nervensystems.

Plaque

Plaque ist ein weicher, klebriger Film aus Speiseresten, Speichel und Bakterien, der sich auf den Zähnen und entlang des Zahnfleischrands ansammelt.

Plasmaprotein

Plasmaproteine sind Eiweißstoffe im Blutplasma, die lebenswichtige Aufgaben erfüllen: Sie transportieren Substanzen, regulieren den Blutdruck und sind an der Immunabwehr beteiligt.

Plasmaviskosität

Die Plasmaviskosität beschreibt die Fließeigenschaft des Blutplasmas. Sie ist ein wichtiger Laborwert zur Beurteilung von Entzündungen und bestimmten Erkrankungen.

Plattenepithel

Das Plattenepithel ist ein flaches Zellgewebe, das viele Körperoberflächen auskleidet. Es schützt Organe und Schleimhäute und spielt eine zentrale Rolle in der medizinischen Diagnostik.

Plattenepithelkarzinom

Das Plattenepithelkarzinom ist ein bösartiger Tumor, der aus Plattenepithelzellen entsteht. Es kann Haut, Schleimhäute und innere Organe befallen und erfordert frühzeitige Diagnose.

Plazebokontrolle

Die Plazebokontrolle ist eine wissenschaftliche Methode in klinischen Studien, bei der eine Vergleichsgruppe ein wirkstoffloses Scheinpräparat erhält, um den tatsächlichen Effekt einer Behandlung objektiv zu messen.

Plazenta

Die Plazenta ist ein lebenswichtiges Organ, das während der Schwangerschaft in der Gebärmutter gebildet wird und den Austausch von Nährstoffen, Sauerstoff und Abfallprodukten zwischen der Mutter und dem Fötus ermöglicht.

Plazentainsuffizienz

Plazentainsuffizienz bezeichnet eine eingeschränkte Funktion der Plazenta, bei der das ungeborene Kind nicht ausreichend mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgt wird.

Pleuraerguss

Ein Pleuraerguss ist eine krankhafte Ansammlung von Flüssigkeit im Pleuraspalt, dem Raum zwischen Lunge und Brustwand. Er kann Atemnot verursachen und auf verschiedene Grunderkrankungen hinweisen.

Pleuramesotheliom

Das Pleuramesotheliom ist ein seltener, bösartiger Tumor der Pleura (Brustfell). Es entsteht meist durch langjährige Asbestexposition und wird häufig erst spät diagnostiziert.

Pleurapunktion

Die Pleurapunktion ist ein medizinischer Eingriff, bei dem Flüssigkeit oder Luft aus dem Pleuraraum (Raum zwischen Lunge und Brustwand) entnommen wird. Sie dient sowohl der Diagnostik als auch der Therapie.

Pleuritis

Pleuritis ist eine Entzündung des Rippenfells, der Gewebeschicht um die Lungen. Sie verursacht meist starke, atemabhängige Brustschmerzen und erfordert ärztliche Abklärung.

Pleurodynie

Pleurodynie ist ein stechender Brustschmerz, der durch eine Entzündung der Rippenmuskulatur oder des Brustfells entsteht. Sie tritt häufig bei Virusinfektionen auf.

Plexus uretericus

Der Plexus uretericus ist ein Nervengeflecht, das den Harnleiter versorgt und dessen Bewegungen sowie Schmerzwahrnehmung steuert.

Plica rectouterina

Die Plica rectouterina ist eine Bauchfellfalte im weiblichen Becken zwischen Gebärmutter und Mastdarm. Sie begrenzt den Douglas-Raum und ist klinisch bedeutsam.

Plummer-Vinson-Syndrom

Das Plummer-Vinson-Syndrom ist eine seltene Erkrankung, die durch Eisenmangel, Schluckbeschwerden und Schleimhautveränderungen im Rachenraum gekennzeichnet ist.

PMS Symptome

PMS Symptome treten in der zweiten Zyklushälfte auf und umfassen körperliche sowie emotionale Beschwerden. Erfahren Sie mehr über Ursachen, Anzeichen und Behandlung.

Pneumonie-Erreger

Pneumonie-Erreger sind Mikroorganismen, die eine Lungenentzündung auslösen. Dazu zählen Bakterien, Viren, Pilze und Parasiten. Die häufigsten Erreger sind Streptococcus pneumoniae und Influenzaviren.

Pneumothorax

Ein Pneumothorax ist das Eindringen von Luft in den Pleuraspalt, was zum teilweisen oder vollständigen Kollaps einer Lunge führt. Er kann spontan oder durch Verletzungen entstehen.

Polarlichter

Polarlichter entstehen durch Sonnenwind und zeigen faszinierende Lichtspiele am Himmel. Erfahre, wie sie entstehen und wo sie am besten zu sehen sind.

Poliomyelitis

Poliomyelitis (Kinderlähmung) ist eine hochansteckende Viruserkrankung, die das Nervensystem befällt und zu dauerhaften Lähmungen führen kann. Durch Impfung ist sie heute weitgehend ausgerottet.

Pollenallergie

Die Pollenallergie, auch bekannt als Heuschnupfen oder allergische Rhinitis, ist eine übersteigerte Immunreaktion auf Blütenpollen.

Pollenflug

Pollenflug bezeichnet die saisonale Verbreitung von Blütenpollen durch die Luft. Er ist eine häufige Ursache für allergische Reaktionen wie Heuschnupfen.

Polymyalgia rheumatica

Polymyalgia rheumatica ist eine entzündlich-rheumatische Erkrankung, die vor allem ältere Menschen betrifft und starke Schmerzen sowie Steifigkeit in Schultern, Nacken und Hüften verursacht.

Polymyositis

Polymyositis ist eine seltene entzündliche Muskelerkrankung, bei der das Immunsystem die Muskulatur angreift. Sie führt zu fortschreitender Muskelschwäche und bedarf einer ärztlichen Behandlung.

Polyneuropathie

Polyneuropathie bezeichnet eine Erkrankung, bei der mehrere periphere Nerven im Körper gleichzeitig betroffen sind und typischerweise die Funktion und Gefühlsempfindung beeinträchtigt ist. 

Polyp

Ein Polyp ist eine gutartige Gewebswucherung, die aus Schleimhäuten hervorgeht. Polypen können im Darm, in der Nase oder im Gebärmutterhals auftreten und werden meist endoskopisch entfernt.

Polypen

Polypen sind gutartige Gewebewucherungen, die von Schleimhäuten ausgehen und in unterschiedlichen Körperregionen auftreten können.

polypen nase

Nasenpolypen sind gutartige Schleimhautwucherungen in der Nase oder den Nasennebenhöhlen, die Atemprobleme und chronische Entzündungen verursachen können.

Polyphagie

Polyphagie bezeichnet ein krankhaft gesteigertes Hungergefühl mit übermäßigem Essverhalten. Sie tritt häufig bei Diabetes mellitus, Schilddrüsenerkrankungen oder psychischen Störungen auf.

Polyphenolaufnahme

Die Polyphenolaufnahme beschreibt, wie viele pflanzliche Antioxidantien der Mensch über die Nahrung aufnimmt. Eine hohe Zufuhr gilt als gesundheitsfördernd.

Polyphenole

Polyphenole sind pflanzliche Antioxidantien, die oxidativen Stress reduzieren, Entzündungen hemmen und als Schlüsselfaktoren für Zellschutz und Longevity gelten.

Polyphenolkomplex

Ein Polyphenolkomplex ist eine Kombination mehrerer pflanzlicher Polyphenole, die gemeinsam antioxidative und entzündungshemmende Wirkungen entfalten.

Polysilicone-15

Polysilicone-15 ist ein synthetischer UV-Filter in Sonnenschutzmitteln, der UVB-Strahlen absorbiert und die Haut vor Sonnenbrand und Hautschäden schützt.

Polyurie

Polyurie bezeichnet eine krankhaft erhöhte Harnausscheidung von mehr als 2,5 Litern pro Tag. Sie kann auf verschiedene Erkrankungen wie Diabetes mellitus oder Nierenerkrankungen hinweisen.

Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe

Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) sind eine Gruppe von organischen Umweltkontaminanten, die bei der unvollständigen Verbrennung von organischem Material entstehen.

Polyzystisches Ovarialsyndrom (PCOS)

Das Polyzystische Ovarialsyndrom (PCOS) ist eine hormonelle Störung, die den Hormonhaushalt, den Zyklus und die Fruchtbarkeit von Frauen beeinflusst.

Pontiac-Fieber

Das Pontiac-Fieber ist eine milde, selbstlimitierende Infektionskrankheit durch Legionellen, die grippeähnliche Symptome verursacht und ohne Lungenentzündung verläuft.

Poppi-Skandal

Der Poppi-Skandal von 2025 dreht sich um irreführende Werbung für präbiotische Limonaden des US-Unternehmens Poppi und endete mit einem Millionenvergleich wegen falscher Gesundheitsversprechen.

Porphyrie

Porphyrie bezeichnet eine Gruppe seltener Stoffwechselerkrankungen, bei denen die Bildung von Häm gestört ist. Dies führt zur Ansammlung giftiger Vorstufen im Körper.

Porphyrinstoffwechsel

Der Porphyrinstoffwechsel beschreibt die Biosynthese und den Abbau von Porphyrinen, die als Grundbausteine des roten Blutfarbstoffs Häm dienen. Störungen dieses Stoffwechsels können zu Krankheitsbildern führen, die als Porphyrien bezeichnet werden.

Postaggressionssyndrom

Das Postaggressionssyndrom beschreibt die systemische Stressreaktion des Körpers nach schweren Verletzungen, Operationen oder Infektionen. Es umfasst Stoffwechsel- und Organveränderungen, die die Genesung beeinflussen.

Postbiotika

Postbiotika sind bioaktive Verbindungen, die durch die Fermentation von Darmbakterien entstehen und positive gesundheitliche Wirkungen auf den menschlichen Organismus haben.

Postcholezystektomiesyndrom

Das Postcholezystektomiesyndrom beschreibt anhaltende oder neu auftretende Beschwerden nach operativer Entfernung der Gallenblase. Erfahren Sie mehr über Ursachen, Symptome und Behandlung.

Postmenopause-Phase

Die Postmenopause-Phase beginnt nach der letzten Menstruation und dauert lebenslang. Hormonelle Veränderungen können Beschwerden wie Osteoporose oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen verursachen.

Postprandiale Reaktion

Die postprandiale Reaktion beschreibt die Gesamtheit der Vorgänge im Körper nach einer Mahlzeit, insbesondere Veränderungen von Blutzucker, Hormonen und Stoffwechsel.

Posttraumatisches Herzsyndrom

Das posttraumatische Herzsyndrom ist eine Herzerkrankung, die nach einer Herzschädigung auftreten kann. Es umfasst Zustände wie das Dressler-Syndrom und das Postkardiotomie-Syndrom.

Powassan Virus

Das Powassan-Virus wird durch Zecken übertragen und kann Enzephalitis verursachen. Erfahre mehr über Symptome, Schutzmaßnahmen und aktuelle Verbreitung.

PQQ

PQQ (Pyrrolochinolinchinon) ist ein bioaktiver Mikronährstoff mit antioxidativen Eigenschaften, der die Mitochondrienfunktion unterstützt und in Lebensmitteln wie Kiwi und Soja vorkommt.

Präbiotika

Präbiotika sind unverdauliche Ballaststoffe, die als Nahrungsquelle für die nützlichen Bakterien im Darm dienen und das Wachstum und die Aktivität dieser Mikroorganismen fördern.

Präbiotische Lebensmittel

Präbiotische Lebensmittel enthalten unverdauliche Ballaststoffe, die das Wachstum nützlicher Darmbakterien fördern und so die Darmgesundheit und das Immunsystem unterstützen.

Prader-Willi-Syndrom

Das Prader-Willi-Syndrom ist eine seltene genetische Erkrankung, die durch Muskelschwäche, Kleinwuchs, geistige Behinderung und unstillbares Hungergefühl gekennzeichnet ist.

Prädiabetes

Prädiabetes ist eine Vorstufe von Diabetes mellitus Typ 2, bei der die Blutzuckerwerte erhöht, aber noch nicht im diabetischen Bereich liegen.

Prädiabetes Symptome

Prädiabetes verursacht oft keine eindeutigen Symptome. Erfahren Sie, welche Warnsignale auf erhöhte Blutzuckerwerte hinweisen können.

Präeklampsie

Präeklampsie ist eine schwere Schwangerschaftserkrankung, die vor allem nach der 20. Schwangerschaftswoche auftritt und sowohl für die Mutter als auch für das ungeborene Kind gefährlich sein kann.

Präkarinal

Präkarinal bezeichnet die anatomische Region unmittelbar vor der Karina, der Gabelung der Luftröhre in die beiden Hauptbronchien. Der Begriff ist in der Medizin, insbesondere in der Thoraxdiagnostik, von Bedeutung.

Prämenopause

Die Prämenopause ist der Beginn hormoneller Umstellungen vor den Wechseljahren. Erfahre, welche Symptome auftreten und wie du deinen Körper natürlich unterstützen kannst.

Prämenstruelles Syndrom

Das Prämenstruelle Syndrom (PMS) beschreibt körperliche und psychische Beschwerden, die in der zweiten Zyklushälfte auftreten und mit der Menstruation abklingen.

Prämenstruelles Syndrom (PMS)

Das prämenstruelle Syndrom (PMS) ist eine Gruppe von körperlichen und emotionalen Symptomen, die in der zweiten Hälfte des Menstruationszyklus einer Frau auftreten, typischerweise zwei bis zehn Tage vor der Periode.

Pränataldiagnostik

Die Pränataldiagnostik umfasst medizinische Untersuchungen während der Schwangerschaft, um die Gesundheit von Mutter und ungeborenem Kind zu überwachen und mögliche Entwicklungsstörungen frühzeitig zu erkennen.

Prärenale Proteinurie

Die prärenale Proteinurie bezeichnet eine erhöhte Eiweißausscheidung im Urin, die nicht durch eine Nierenerkrankung, sondern durch einen Überschuss bestimmter Proteine im Blut verursacht wird.

Prävalenz

Die Prävalenz gibt an, wie viele Menschen einer Bevölkerung zu einem bestimmten Zeitpunkt oder in einem Zeitraum von einer Erkrankung betroffen sind.

Pre-Nahrung

Pre-Nahrung ist eine Säuglingsanfangsnahrung, die der Muttermilch besonders ähnlich ist und als alleinige Nahrung ab der Geburt geeignet ist.

Precision Fermentation

Precision Fermentation produziert tierfreie Proteine mit Gentechnik. Trotz Innovation: Kritik wegen GMO, Energieverbrauch und fehlender Langzeitstudien bleibt berechtigt.

Prednisolon

Prednisolon ist ein synthetisches Kortikosteroid, das entzündungshemmend und immunsuppressiv wirkt. Es wird bei zahlreichen entzündlichen, allergischen und autoimmunologischen Erkrankungen eingesetzt.

Pregabalin

Pregabalin ist ein verschreibungspflichtiges Medikament zur Behandlung von Nervenschmerzen, Epilepsie und generalisierten Angststörungen. Es wirkt dämpfend auf überaktive Nervensignale im Gehirn und Rückenmark.

Pricktest

Der Pricktest ist ein häufig eingesetztes Hauttest-Verfahren zur Diagnose von Allergien. Dabei werden mögliche Allergene auf die Haut aufgetragen und leicht eingestochen.

Probiotika

Probiotika sind lebende Mikroorganismen, die eine positive Wirkung auf die Gesundheit des Darms haben können, wenn sie in ausreichender Menge eingenommen werden.

Probiotika bei Akne – Darm-Haut-Achse

Probiotika können das Hautbild bei Akne verbessern, indem sie die Darm-Haut-Achse positiv beeinflussen. Erfahren Sie, wie nützliche Bakterien Entzündungen reduzieren.

Procain

Procain ist ein lokal wirkendes Anästhetikum, das zur Schmerzlinderung und Nervenblockade eingesetzt wird.

Procain-Benzylpenicillin

Procain-Benzylpenicillin ist ein Depotantibiotikum aus der Gruppe der Penicilline, das als Injektion verabreicht wird und eine verzögerte Wirkstofffreisetzung ermöglicht.

Proffee

Proffee ist ein viraler Fitness- und Lifestyle-Drink, der Kaffee mit Proteinpulver kombiniert.

Progesteron

Progesteron ist ein zentrales Hormon im weiblichen Zyklus. Erfahre mehr über seine Funktion, Symptome bei Mangel und natürliche sowie therapeutische Ansätze zur Regulation.

Progesteron Rückgang

Der Progesteron-Rückgang beschreibt den Abfall des weiblichen Hormons Progesteron im Blut. Er tritt in bestimmten Zyklusphasen, in der Schwangerschaft oder in den Wechseljahren auf und kann verschiedene Beschwerden verursachen.

Progesteronmangel

Progesteronmangel bezeichnet einen zu niedrigen Spiegel des Hormons Progesteron im Blut. Er kann Zyklusstörungen, Fruchtbarkeitsprobleme und Beschwerden in den Wechseljahren verursachen.

progressive muskelentspannung

Progressive Muskelentspannung ist eine Entspannungsmethode, bei der Muskelgruppen gezielt angespannt und entspannt werden, um Stress und Verspannungen zu reduzieren.

Proktologie

Die Proktologie ist ein medizinisches Fachgebiet, das sich mit Erkrankungen des Enddarms, des Afters und des Beckenbodens befasst. Sie ist ein Teilbereich der Chirurgie und Gastroenterologie.

Prolaktin

Prolaktin ist ein Hormon, das in der Vorderlappen-Hypophyse (Adenohypophyse) produziert wird und vor allem für die Milchbildung (Laktation) nach der Geburt verantwortlich ist.

Proliferation

Proliferation bezeichnet die Vermehrung von Zellen durch Zellteilung. Sie ist ein grundlegender biologischer Prozess, der bei Wachstum, Gewebeheilung und bei der Entstehung von Krebs eine zentrale Rolle spielt.

Promethazin

Promethazin ist ein Antihistaminikum und Phenothiazin-Derivat, das gegen Allergien, Übelkeit und als Schlafmittel eingesetzt wird.

Promyelozyt

Der Promyelozyt ist eine unreife Vorstufe der weißen Blutkörperchen, die im Knochenmark gebildet wird. Er spielt eine zentrale Rolle in der Blutbildung.

Propan

Propan ist ein farbloses, brennbares Kohlenwasserstoffgas, das als Treibstoff und Heizgas genutzt wird. Bei Einatmung in hoher Konzentration kann es Gesundheitsrisiken verursachen.

Propen

Propen (auch Propylen genannt) ist ein farbloses, brennbares Kohlenwasserstoffgas, das in der Petrochemie eine zentrale Rolle spielt und als Ausgangsstoff fuer viele Kunststoffe dient.

Prophage

Ein Prophage ist das in das Bakteriengenom integrierte Erbgut eines Bakteriophagen. Er verbleibt latent und kann unter bestimmten Bedingungen reaktiviert werden.

Prophylaxe

Prophylaxe bezeichnet alle vorbeugenden Maßnahmen, die darauf abzielen, Krankheiten zu verhindern oder ihr Auftreten zu verzögern. Sie ist ein zentrales Konzept der modernen Medizin und des Gesundheitswesens.

Propin

Propin (Methylacetylen) ist ein einfaches Alkin mit der Formel C3H4. Es wird in der Industrie und Chemie genutzt, hat aber keine direkte medizinische Anwendung.

Propionsäure

Propionsäure ist eine kurzkettige Fettsäure, die natürlich im Stoffwechsel vorkommt und als Lebensmittelzusatzstoff (E280) zur Konservierung eingesetzt wird.

Propofol

Propofol ist ein intravenöses Narkosemittel, das zur Einleitung und Aufrechterhaltung einer Allgemeinanästhesie sowie zur Sedierung eingesetzt wird.

Propolis

Propolis ist ein harzartiges, biologisch aktives Gemisch, das Honigbienen aus Baumharzen, Wachs und eigenen Enzymen herstellen.

Propriozeption

Propriozeption bezeichnet die Wahrnehmung der eigenen Körperposition und Bewegung im Raum. Sie ist essenziell für Gleichgewicht, Koordination und sicheres Bewegen.

Propyl

Propyl ist eine organisch-chemische Gruppe mit drei Kohlenstoffatomen, die in Lebensmittelzusatzstoffen, Arzneimitteln und Konservierungsmitteln vorkommt.

Prostata

Die Prostata (Vorsteherdrüse) ist eine kleine, kastaniengroße Drüse im männlichen Körper, die unterhalb der Blase liegt und die Harnröhre ringförmig umschließt.

Prostata Vorsorge

Die Prostata Vorsorge umfasst Untersuchungen zur Früherkennung von Prostatakrebs und anderen Prostataerkrankungen. Regelmäßige Kontrollen ab dem 45. Lebensjahr können die Heilungschancen deutlich verbessern.

Prostataentzündung

Die Prostataentzündung (Prostatitis) ist eine Entzündung der Vorsteherdrüse beim Mann. Sie kann akut oder chronisch verlaufen und geht häufig mit Schmerzen und Beschwerden beim Wasserlassen einher.

Prostatagesundheit

Prostatagesundheit beschreibt das Wohlbefinden der Vorsteherdrüse beim Mann. Eine gesunde Prostata ist essenziell für Harnfunktion und Fruchtbarkeit.

Prostatahyperplasie

Die Prostatahyperplasie ist eine gutartige Vergrößerung der Prostata, die häufig bei älteren Männern auftritt und Beschwerden beim Wasserlassen verursachen kann.

Prostatakrebs

Prostatakrebs ist eine bösartige Erkrankung der Prostata und der häufigste Krebs beim Mann. Früherkennung und moderne Therapien verbessern die Heilungschancen deutlich.

prostatakrebs symptome

Prostatakrebs Symptome: Erfahren Sie, welche Beschwerden auf ein Prostatakarzinom hinweisen können und wann ein Arztbesuch notwendig ist.

Prostatavergrößerung

Die Prostatavergrößerung ist eine häufige Erkrankung älterer Männer, bei der die Vorsteherdrüse wächst und den Harnfluss beeinträchtigt.

Prostatektomie

Die Prostatektomie ist ein chirurgischer Eingriff zur vollständigen oder teilweisen Entfernung der Prostata. Sie wird vor allem bei Prostatakrebs eingesetzt.

Protease

Protease ist ein Enzym, das Proteine in Aminosäuren zerlegt. Es unterstützt die Proteinverdauung und die Nährstoffaufnahme im Körper.

Proteasehemmung

Proteasehemmung bezeichnet die gezielte Blockade von Proteasen – Enzymen, die Proteine spalten. Sie spielt eine zentrale Rolle in Medizin und Pharmakologie.

Proteinkinase PLK1

Die Proteinkinase PLK1 ist ein Enzym, das eine zentrale Rolle bei der Zellteilung spielt.

Proteinogen

Der Begriff proteinogen bezeichnet Aminosäuren, die direkt am Aufbau von Proteinen beteiligt sind.

Proteinpulver

Proteinpulver sind konzentrierte Formen von Eiweißen, die aus verschiedenen Quellen gewonnen werden, wie zum Beispiel aus Molke, Eiern, Hülsenfrüchten oder Pflanzen wie Reis und Erbsen.

Proteinreiche Lebensmittel

Proteinreiche Lebensmittel sind bedeutend für Muskelaufbau, Zellregeneration und Stoffwechselprozesse. Proteine bestehen aus Aminosäuren, von denen einige essenziell sind und über die Nahrung aufgenommen werden müssen.

Proteolyse

Die Proteolyse ist der gezielte, enzymatisch gesteuerte Abbau von Proteinen in kleinere Peptide oder Aminosäuren.

Prothrombinzeit

Die Prothrombinzeit (PT) ist ein Blutgerinnungstest, der misst, wie schnell das Blut gerinnt. Sie dient zur Diagnose von Gerinnungsstörungen und zur Überwachung einer Blutverdünnungstherapie.

Protonengradient

Der Protonengradient ist ein elektrochemisches Gefälle von Wasserstoffionen (Protonen) über eine Membran, das in Zellen zur Energiegewinnung genutzt wird.

Protonenpumpenhemmer

Protonenpumpenhemmer (PPI) sind Medikamente, die die Magensäureproduktion hemmen. Sie werden bei Sodbrennen, Magengeschwüren und Refluxkrankheit eingesetzt.

Protopathisch

Protopathisch bezeichnet eine primitive, undifferenzierte Form der Schmerzwahrnehmung, die grobe Reize wie Schmerz, Hitze und Kälte erkennt, aber keine genaue Lokalisation ermöglicht.

PRP-Behandlung (Eigenbluttherapie)

Die PRP-Behandlung (Platelet-Rich Plasma) ist ein medizinisches Verfahren, bei dem körpereigenes, plättchenreiches Plasma therapeutisch eingesetzt wird.

PSA

PSA (Prostata-spezifisches Antigen) ist ein Eiweißstoff, der von der Prostata gebildet wird. Ein erhöhter PSA-Wert im Blut kann auf Prostatakrebs oder andere Erkrankungen hinweisen.

PSA Test

Der PSA-Test ist ein Bluttest zur Messung des Prostata-spezifischen Antigens. Er dient der Früherkennung von Prostatakrebs und anderen Prostataerkrankungen.

PSA Wert

Der PSA-Wert misst das Prostata-spezifische Antigen im Blut und dient als wichtiger Marker zur Früherkennung von Prostataerkrankungen, insbesondere Prostatakrebs.

psa-wert alterstabelle

Die PSA-Wert Alterstabelle zeigt altersabhängige Normalwerte des PSA-Spiegels im Blut. Sie hilft Ärzten, erhöhte Werte beim Mann richtig einzuordnen.

psa-wert tabelle

Die PSA-Wert Tabelle zeigt altersabhängige Normwerte des PSA-Tests zur Früherkennung von Prostataerkrankungen. Erfahren Sie, welche Werte normal sind.

Pseudoagglutination

Pseudoagglutination bezeichnet eine falsche Verklumpung roter Blutkorperchen, die keine echte Antigen-Antikorper-Reaktion darstellt und diagnostisch relevant ist.

Pseudochylothorax

Pseudochylothorax ist eine seltene Erkrankung, bei der sich eine milchig-trübe Flüssigkeit im Pleuraraum ansammelt, die Chylus ähnelt, aber cholesterinreich ist.

Pseudokrupp

Pseudokrupp ist eine akute, meist viral bedingte Entzündung der oberen Atemwege, die vor allem Kleinkinder zwischen 6 Monaten und 6 Jahren betrifft.

Pseudozyanose

Pseudozyanose ist eine bläulich-graue Verfärbung der Haut, die nicht durch Sauerstoffmangel verursacht wird, sondern andere Ursachen wie Medikamente oder Ablagerungen hat.

Pseudozyste

Eine Pseudozyste ist eine flüssigkeitsgefüllte Höhle im Gewebe, die keine echte Zystenwand besitzt. Sie tritt häufig als Komplikation einer Bauchspeicheldrüsenentzündung auf.

Psoriasis

Psoriasis ist eine chronisch-entzündliche Hauterkrankung, die sich durch schuppige, gerötete Hautplaques äußert. Sie betrifft Millionen Menschen weltweit und ist nicht ansteckend.

psoriasis arthritis

Psoriasis-Arthritis ist eine entzündliche Gelenkerkrankung, die häufig gemeinsam mit der Schuppenflechte auftritt. Sie verursacht Gelenkschmerzen, Schwellungen und Steifheit.

Psoriasis-Arthritis

Psoriasis-Arthritis ist eine entzündliche Gelenkerkrankung bei Schuppenflechte. Erfahre hier alles über Symptome, Ursachen, Diagnose und moderne Behandlungsstrategien.

Psychoneuroimmunologie

Die Psychoneuroimmunologie (PNI oder auch KPNI genannt) ist ein interdisziplinäres Forschungsfeld, das die Wechselwirkungen zwischen Nervensystem, Immunsystem und Psyche untersucht.

Psychose

Eine Psychose ist eine schwere psychische Erkrankung, bei der Betroffene den Bezug zur Realität verlieren. Typische Symptome sind Halluzinationen, Wahnvorstellungen und Denkstörungen.

Psychosomatik

Psychosomatik beschreibt das Zusammenspiel von Seele und Körper bei der Entstehung und dem Verlauf von Erkrankungen. Psychische Belastungen können körperliche Beschwerden auslösen oder verstärken.

Pterostilben

Pterostilben ist ein natürlicher Pflanzenstoff aus der Gruppe der Stilbene, der vor allem in Heidelbeeren und Weintrauben vorkommt. Er gilt als bioaktive Verbindung mit antioxidativen und entzündungshemmenden Eigenschaften.

Public Health Index

Ein Public Health Index ist ein messbarer Kennwert, der die Gesundheit einer Bevölkerung anhand verschiedener Indikatoren beschreibt.

Pucksack

Ein Pucksack ist eine spezielle Einwickelhilfe für Säuglinge, die das Baby eng umschließt und so Geborgenheit, Ruhe und einen besseren Schlaf fördern soll.

Pulmorenal

Das pulmorenalee Syndrom ist eine lebensbedrohliche Kombination aus Lungenblutung und akutem Nierenversagen, meist durch Autoimmunerkrankungen verursacht.

Pulpitis

Pulpitis ist eine schmerzhafte Zahnnervenentzündung durch Karies oder Zahnverletzungen. Erfahre mehr über Symptome, Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten.

Pulsatilla

Pulsatilla bezeichnet in der Naturheilkunde die Pflanze Pulsatilla pratensis, auch bekannt als Küchenschelle oder Kuhschelle.

Pupille

Die Pupille ist die kreisförmige Öffnung in der Mitte der Iris des Auges, die den Lichteinfall reguliert. Ihre Größe wird durch Muskeln der Iris gesteuert.

Pycnogenol - Wirkung

Pycnogenol ist ein pflanzlicher Extrakt aus der Rinde der französischen Meereskiefer mit antioxidativer, gefäßschützender und entzündungshemmender Wirkung.

Pyoderma gangraenosum

Pyoderma gangraenosum ist eine seltene, entzündliche Hauterkrankung, die schmerzhafte Geschwüre verursacht. Sie zählt zu den neutrophilen Dermatosen und ist oft mit systemischen Erkrankungen assoziiert.

Pyridoxin

Pyridoxin ist eine Form von Vitamin B6 und ein wasserlösliches Vitamin, das für den Stoffwechsel von Aminosäuren, die Bildung von Neurotransmittern und das Immunsystem essenziell ist.

Pyrrolizidinalkaloide (PA)

Pyrrolizidinalkaloide (PA) sind natürliche pflanzliche Giftstoffe, die von verschiedenen Wildpflanzen wie Greiskraut (Senecio), Borretsch oder Jakobskreuzkraut gebildet werden.

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3 Beiträge in dieser Lexikon Kategorie

CJC-1295

CJC-1295 ist ein synthetisches Peptid, das die Ausschüttung von Wachstumshormon stimuliert. Es wird in der Forschung untersucht und findet teils illegale Anwendung im Sport.

Semax

Semax ist ein synthetisches neuropeptid-basiertes Nootropikum, das aus dem adrenocorticotropen Hormon (ACTH) abgeleitet wurde. Es wird zur Förderung kognitiver Funktionen und als Neuroprotektivum eingesetzt.

Gonadorelin

Gonadorelin ist ein synthetisches Hormon, das dem natürlichen GnRH entspricht und die Ausschüttung von LH und FSH aus der Hypophyse stimuliert. Es wird in der Diagnostik und Therapie von Hormonstörungen eingesetzt.