Panikattacke Symptome – Anzeichen & Ursachen
Panikattacken äußern sich durch plötzliche, intensive Angst mit körperlichen Symptomen wie Herzrasen, Atemnot und Schwindel. Die Beschwerden erreichen meist innerhalb weniger Minuten ihren Höhepunkt.
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Panikattacken äußern sich durch plötzliche, intensive Angst mit körperlichen Symptomen wie Herzrasen, Atemnot und Schwindel. Die Beschwerden erreichen meist innerhalb weniger Minuten ihren Höhepunkt.
Was sind Panikattacken?
Eine Panikattacke ist eine plötzlich auftretende Episode intensiver Angst oder extremen Unbehagens, die innerhalb von Minuten ihren Höhepunkt erreicht. Betroffene erleben dabei eine Kombination aus körperlichen und psychischen Symptomen, die häufig ohne erkennbaren äußeren Auslöser auftreten. Panikattacken können im Rahmen einer Panikstörung, aber auch bei anderen Angststörungen oder als isoliertes Ereignis vorkommen.
Symptome einer Panikattacke
Die Symptome einer Panikattacke sind vielfältig und können von Person zu Person unterschiedlich sein. Typischerweise treten mehrere der folgenden Beschwerden gleichzeitig auf:
Körperliche Symptome
- Herzrasen oder Herzklopfen (Palpitationen): Das Herz schlägt schnell, unregelmäßig oder besonders stark.
- Atemnot oder Erstickungsgefühl: Betroffene haben das Gefühl, nicht genug Luft zu bekommen.
- Brustschmerzen oder Engegefühl in der Brust.
- Schwindel, Benommenheit oder Ohnmachtsgefühl.
- Zittern oder Beben der Gliedmaßen.
- Schwitzen ohne körperliche Anstrengung.
- Taubheitsgefühl oder Kribbeln (Parästhesien), häufig in Händen, Armen oder im Gesicht.
- Übelkeit oder Magenbeschwerden.
- Hitzewallungen oder Kälteschauer.
- Mundtrockenheit.
Psychische Symptome
- Intensive Todesangst: Betroffene glauben oft, einen Herzinfarkt zu haben oder zu sterben.
- Kontrollverlustangst: Das Gefühl, die Kontrolle zu verlieren oder verrückt zu werden.
- Depersonalisation: Das Gefühl, sich selbst von außen zu beobachten.
- Derealisation: Die Umgebung wirkt unwirklich oder fremd.
Dauer und Verlauf
Eine Panikattacke dauert in der Regel zwischen 5 und 20 Minuten, in seltenen Fällen auch länger. Die Symptome erreichen meist innerhalb von 10 Minuten ihren Höhepunkt. Obwohl eine Panikattacke für Betroffene extrem beängstigend ist, ist sie körperlich nicht gefährlich. Dennoch sollte ein Arzt aufgesucht werden, um andere Erkrankungen auszuschließen.
Mögliche Ursachen und Auslöser
Panikattacken können durch verschiedene Faktoren ausgelöst oder begünstigt werden:
- Chronischer Stress oder emotionale Belastung
- Genetische Veranlagung und familiäre Häufung
- Koffein, Alkohol oder Drogen als mögliche Auslöser
- Bestimmte Erkrankungen (z. B. Schilddrüsenüberfunktion, Herzrhythmusstörungen)
- Hyperventilation, die körperliche Paniksymptome verstärkt
- Traumatische Erlebnisse oder anhaltende Angststörungen
Diagnose
Die Diagnose einer Panikattacke wird in der Regel durch einen Arzt oder Psychiater gestellt. Dabei wird zunächst eine körperliche Untersuchung durchgeführt, um organische Ursachen (z. B. Herzprobleme, Schilddrüsenerkrankungen) auszuschließen. Anschließend erfolgt eine psychologische Beurteilung anhand standardisierter Kriterien (z. B. DSM-5 oder ICD-11).
Behandlung
Panikattacken sind gut behandelbar. Folgende Therapieansätze haben sich bewährt:
- Kognitive Verhaltenstherapie (KVT): Gilt als wirksamste Psychotherapieform bei Panikstörungen.
- Medikamentöse Behandlung: Selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI) oder Benzodiazepine (kurzfristig) können eingesetzt werden.
- Atemübungen und Entspannungstechniken: Helfen, akute Symptome zu lindern.
- Psychoedukation: Aufklärung über die Natur von Panikattacken reduziert die Angst vor erneuten Anfällen.
Wann zum Arzt?
Wer zum ersten Mal eine Panikattacke erlebt, sollte umgehend ärztliche Hilfe aufsuchen, um einen Herzinfarkt oder andere ernsthafte Erkrankungen auszuschließen. Bei wiederkehrenden Anfällen empfiehlt sich eine Vorstellung beim Hausarzt, Psychiater oder Psychotherapeuten.
Quellen
- American Psychiatric Association. Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders, 5th Edition (DSM-5). Arlington, VA: American Psychiatric Publishing; 2013.
- Bandelow B, Lichte T, Rudolf S, et al. S3-Leitlinie Angststörungen. AWMF-Registernummer 051-028. Berlin: Springer; 2014.
- World Health Organization (WHO). ICD-11 for Mortality and Morbidity Statistics: Panic Disorder. Genf: WHO; 2022. Verfügbar unter: https://icd.who.int
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