PMS Symptome: Ursachen, Anzeichen & Behandlung
PMS Symptome treten in der zweiten Zyklushälfte auf und umfassen körperliche sowie emotionale Beschwerden. Erfahren Sie mehr über Ursachen, Anzeichen und Behandlung.
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PMS Symptome treten in der zweiten Zyklushälfte auf und umfassen körperliche sowie emotionale Beschwerden. Erfahren Sie mehr über Ursachen, Anzeichen und Behandlung.
Was sind PMS Symptome?
Das Prämenstruelle Syndrom (PMS) bezeichnet eine Vielzahl körperlicher und emotionaler Beschwerden, die regelmäßig in der zweiten Hälfte des Menstruationszyklus auftreten – also etwa 1 bis 2 Wochen vor der Menstruation. Die Symptome verschwinden in der Regel kurz nach Beginn der Periode. PMS betrifft schätzungsweise 20 bis 40 Prozent aller Frauen im gebärfähigen Alter in unterschiedlichem Ausmaß.
Ursachen von PMS Symptomen
Die genauen Ursachen des PMS sind noch nicht vollständig geklärt, jedoch spielen mehrere Faktoren eine Rolle:
- Hormonelle Schwankungen: Veränderungen im Östrogen- und Progesteronspiegel nach dem Eisprung gelten als Hauptauslöser.
- Serotonin-Ungleichgewicht: Ein niedriger Serotoninspiegel im Gehirn kann Stimmungsschwankungen und depressive Verstimmungen begünstigen.
- Genetische Veranlagung: PMS kann familiär gehäuft auftreten.
- Nährstoffmangel: Ein Mangel an Magnesium, Vitamin B6 oder Kalzium kann die Beschwerden verstärken.
- Stress und Lebensstil: Schlafmangel, Stress und ungesunde Ernährung können PMS-Symptome verschlimmern.
Symptome des PMS
Körperliche Symptome
- Brustspannen und Brustschwellungen
- Blähungen und Wassereinlagerungen
- Kopfschmerzen oder Migräne
- Rückenschmerzen und Unterleibskrämpfe
- Erschöpfung und Müdigkeit
- Akne oder Hautveränderungen
- Heißhunger, besonders auf Süßes oder Salziges
- Gewichtszunahme durch Wassereinlagerungen
Emotionale und psychische Symptome
- Stimmungsschwankungen und Reizbarkeit
- Angstzustände und innere Unruhe
- Depressive Verstimmungen und Traurigkeit
- Konzentrationsschwierigkeiten
- Weinanfälle oder übermäßige Empfindlichkeit
- Schlafstörungen
- Sozialer Rückzug
Schwerwiegendere Form: PMDS
Bei einigen Frauen sind die Symptome so stark ausgeprägt, dass sie den Alltag erheblich beeinträchtigen. In diesem Fall spricht man vom Prämenstruellen Dysphorischen Syndrom (PMDS), das als eigenständige psychische Erkrankung gilt und einer speziellen Behandlung bedarf.
Diagnose
Eine eindeutige Diagnose von PMS erfolgt in erster Linie durch die Dokumentation der Symptome über mindestens zwei Menstruationszyklen. Ihr Arzt oder Ihre Ärztin kann ein Symptomtagebuch empfehlen, um das zeitliche Muster der Beschwerden festzustellen. Andere Erkrankungen, die ähnliche Symptome verursachen können (z. B. Schilddrüsenerkrankungen, Depressionen), sollten ausgeschlossen werden.
Behandlung von PMS Symptomen
Allgemeine Maßnahmen und Lebensstiländerungen
- Regelmäßige körperliche Bewegung (z. B. Ausdauersport, Yoga)
- Ausgewogene Ernährung mit wenig Salz, Zucker und Koffein
- Ausreichend Schlaf und Stressreduktion
- Entspannungstechniken wie Meditation oder Atemübungen
Nahrungsergänzungsmittel
- Magnesium: Kann Krämpfe, Kopfschmerzen und Stimmungsschwankungen lindern.
- Vitamin B6: Unterstützt die Serotoninsynthese und kann emotionale Symptome verbessern.
- Kalzium: Studien zeigen eine Reduktion von PMS-Symptomen bei ausreichender Kalziumzufuhr.
- Mönchspfeffer (Vitex agnus-castus): Ein pflanzliches Mittel, das hormonelle Schwankungen ausgleichen kann.
Medikamentöse Behandlung
- Schmerzmittel (z. B. Ibuprofen, Paracetamol) gegen Kopfschmerzen und Krämpfe.
- Hormonelle Verhütungsmittel können den Zyklus stabilisieren und PMS-Beschwerden mildern.
- Antidepressiva (SSRIs) werden bei schwerem PMS oder PMDS eingesetzt.
- Diuretika können bei starken Wassereinlagerungen helfen.
Wann zum Arzt?
Wenn PMS-Symptome den Alltag, die Arbeit oder soziale Beziehungen erheblich beeinträchtigen, sollte ärztlicher Rat gesucht werden. Auch wenn Symptome besonders stark sind oder sich im Laufe der Zeit verschlimmern, ist eine medizinische Abklärung empfehlenswert.
Quellen
- World Health Organization (WHO) – Reproductive Health and Research. Menstrual Health. Verfügbar unter: https://www.who.int
- American College of Obstetricians and Gynecologists (ACOG) – Premenstrual Syndrome (PMS). Practice Bulletin, 2023.
- Rapkin AJ, Akopians AL. Pathophysiology of premenstrual syndrome and premenstrual dysphoric disorder. Menopause International. 2012;18(2):52–59.
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