Haarausfall (Alopezie) – Ursachen, Nährstoffe & Behandlungsmöglichkeiten
Haarausfall kann durch Nährstoffmangel, Hormone oder Krankheiten verursacht werden. Erfahre mehr über Ursachen, wichtige Nährstoffe wie Eisen & Zink und wirksame Behandlungsmethoden.
Interesse an regelmäßigen Tipps & Infos rund um Gesundheit? Regelmäßigen Tipps & Infos rund um GesundheitWissenswertes über "Haarausfall (Alopezie)"
Haarausfall, medizinisch Alopezie genannt, ist der übermäßige Verlust von Haaren, der verschiedene Ursachen haben kann.
Während ein gewisser Haarausfall normal ist, spricht man von Alopezie, wenn über einen längeren Zeitraum mehr als 100 Haare ausfallen oder kahle Stellen sichtbar werden. Die häufigsten Formen sind der erblich bedingte Haarausfall (androgenetische Alopezie), der durch eine genetisch bedingte Überempfindlichkeit gegen Dihydrotestosteron (DHT) verursacht wird, und der diffuse Haarausfall, der durch Nährstoffmangel, Stress oder hormonelle Veränderungen hervorgerufen werden kann. Auch Krankheiten wie Schilddrüsenprobleme, Autoimmunerkrankungen oder Infektionen können Haarausfall begünstigen. Ein Mangel an essentiellen Nährstoffen spielt eine entscheidende Rolle, insbesondere Eisen, Zink, Biotin (Vitamin B7) und Vitamin D.
Eisenmangel ist eine der häufigsten Ursachen für diffusen Haarausfall, da Eisen für die Sauerstoffversorgung der Haarfollikel wichtig ist. Fehlt dem Körper Eisen, werden die Haarwurzeln nicht ausreichend mit Nährstoffen versorgt, was zu vermehrtem Haarausfall und dünner werdendem Haar führen kann. Besonders gefährdet sind Frauen mit starker Menstruation, Vegetarier und Veganer, da Eisen vor allem in tierischen Produkten enthalten ist. Hier ist die Kombination mit Lactoferrin, einem körpereigenen eisenbindenden Glykoprotein, sinnvoll, da es die Eisenaufnahme im Darm fördert und helfen kann, einen Eisenmangel zu beheben. Im Gegensatz zu klassischen Eisenpräparaten ist Eisen durch Lactoferrin besonders gut verträglich, da es die Bioverfügbarkeit erhöht und gleichzeitig das Risiko von Nebenwirkungen wie Magen-Darm-Beschwerden reduziert.
Zink ist ein weiteres essentielles Spurenelement für gesundes Haarwachstum. Es spielt eine Rolle bei der Zellteilung, der Regulierung der Talgproduktion und der Bildung von Keratin, dem Hauptbestandteil des Haares. Ein Zinkmangel kann zu brüchigem Haar, vermehrtem Haarausfall und sogar zu Kopfhautreizungen führen.
Biotin (Vitamin B7) ist bekannt für seine schützende Wirkung auf Haut, Haare und Nägel. Es unterstützt die Keratinproduktion und sorgt für kräftiges, widerstandsfähiges Haar. Vitamin D ist außerdem wichtig für die Haarfollikel, da es das Zellwachstum reguliert und entzündungshemmend wirkt. Studien zeigen, dass Vitamin-D-Mangel mit vermehrtem Haarausfall einhergehen kann, insbesondere bei androgenetischer Alopezie und kreisrundem Haarausfall.
Eine ausgewogene Ernährung mit ausreichend Eisen, Zink, Biotin und Vitamin D ist wichtig, um Haarausfall vorzubeugen und das Haarwachstum zu fördern. In vielen Fällen kann eine gezielte Ernährungsumstellung, die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln oder eine medikamentöse Therapie mit Minoxidil oder Finasterid helfen.
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