Glossar: A
Du hast Fragen zu bestimmten Symptomen oder Inhaltsstoffen? In unserem Glossar findest Du einen Ratgeber von A bis Z zu Deiner Gesundheit.
A
694 Beiträge in dieser Lexikon KategorieAb wann hat man Fieber
Fieber beginnt ab einer Körpertemperatur von 38,0 °C. Alles zwischen 37,5 °C und 38,0 °C gilt als erhöhte Temperatur. Erfahren Sie, wann Fieber gefährlich wird.
Abbaurate
Die Abbaurate beschreibt, wie schnell ein Stoff im Körper abgebaut wird. Sie ist entscheidend für Dosierung und Wirkdauer von Medikamenten und Substanzen.
Abdomenübersichtsaufnahme
Die Abdomenübersichtsaufnahme ist eine Röntgenuntersuchung des Bauchraums. Sie dient der schnellen Beurteilung von Organen, Gasfüllungen und möglichen Fremdkörpern.
Abdominalchirurgie
Die Abdominalchirurgie ist ein chirurgisches Fachgebiet, das operative Eingriffe an den Organen des Bauchraums umfasst. Dazu zählen u. a. Magen, Darm, Leber, Gallenblase und Bauchspeicheldrüse.
Abdominaldruckerhöhung
Abdominaldruckerhöhung bezeichnet einen Anstieg des Drucks im Bauchraum. Sie kann zahlreiche Organe beeinflussen und erfordert bei starker Ausprägung medizinische Abklärung.
Abdominalganglion
Das Abdominalganglion ist eine Nervenknotenansammlung im Bauchraum, die vegetative Nervenfasern bündelt und wichtige Organe des Abdomens steuert.
Abdominalgymnastik
Abdominalgymnastik bezeichnet gezielte Übungen zur Kräftigung der Bauchmuskulatur. Sie fördert Körperhaltung, Rückenstabilität und Verdauung.
Abdominalpalpation
Die Abdominalpalpation ist eine klinische Untersuchungsmethode, bei der der Arzt den Bauch mit den Händen abtastet, um Organe, Schmerzen oder Veränderungen zu beurteilen.
Abdominalreflex
Der Abdominalreflex ist ein neurologischer Oberflächenreflex der Bauchdecke. Er dient der Untersuchung von Schädigungen des Nervensystems und hat diagnostische Bedeutung.
Abdominalreflextest
Der Abdominalreflextest ist eine neurologische Untersuchung, bei der die Bauchdeckenreflexe geprüft werden. Er dient der Erkennung von Störungen im Nervensystem.
Abdominalschmerz
Abdominalschmerz bezeichnet Schmerzen im Bauchraum, die viele Ursachen haben können. Er ist eines der häufigsten Symptome in der Medizin.
Abdominalsonografie
Die Abdominalsonografie ist eine bildgebende Untersuchung des Bauchraums mittels Ultraschall. Sie ist schmerzlos, strahlungsfrei und liefert wichtige Informationen über Organe wie Leber, Niere und Bauchspeicheldrüse.
Abdominalsonographie
Die Abdominalsonographie ist eine bildgebende Untersuchung des Bauches mittels Ultraschall. Sie ist schmerzlos, strahlungsfrei und liefert wichtige Informationen über Organe wie Leber, Niere und Milz.
Abdominalspülung
Die Abdominalspülung ist ein chirurgisches Verfahren, bei dem die Bauchhöhle mit einer Spüllösung gereinigt wird. Sie dient der Entfernung von Bakterien, Eiter oder Blut bei Infektionen oder Verletzungen.
Abdominaltrauma
Ein Abdominaltrauma ist eine Verletzung des Bauchraums, die innere Organe gefährden kann. Schnelle Diagnose und Behandlung sind lebensrettend.
Abdominalvene
Die Abdominalvene ist ein Blutgefäß im Bauchraum, das sauerstoffarmes Blut aus den Bauchorganen zurück zum Herzen transportiert.
Abduktorenschwäche
Abduktorenschwäche bezeichnet eine verminderte Kraft der Muskeln, die Gliedmaßen vom Körper wegbewegen. Sie kann Gangbild, Stabilität und Lebensqualität erheblich beeinträchtigen.
Abduktorentraining
Abduktorentraining bezeichnet gezielte Übungen zur Kräftigung der Abduktoren – Muskeln, die Gliedmaßen vom Körper wegführen. Es stärkt Hüfte, Gesäß und Oberschenkel.
Abführenzym
Ein Abführenzym ist ein Enzym, das die Verdauung fördert und die Darmbewegung anregt, um Verstopfung zu lindern. Solche Enzyme werden in Nahrungsergänzungsmitteln und medizinischen Präparaten eingesetzt.
Abführmittel
Abführmittel sind Substanzen, die die Darmentleerung fördern und bei Verstopfung eingesetzt werden. Sie sind rezeptfrei erhältlich und in verschiedenen Wirkstoffklassen verfügbar.
Abführtee
Abführtee ist ein pflanzlicher Tee zur Linderung von Verstopfung. Er enthält natürliche Wirkstoffe, die die Darmtätigkeit anregen und den Stuhlgang erleichtern.
Abhärtungskur
Eine Abhärtungskur ist eine gezielte Methode zur Stärkung der körpereigenen Abwehrkräfte durch regelmäßige Kältereize, Wechselduschen oder Naturexposition. Sie fördert die Anpassungsfähigkeit des Körpers und kann Erkältungen vorbeugen.
Abiotisch
Abiotisch bezeichnet nicht-lebende, physikalische und chemische Umweltfaktoren wie Licht, Temperatur oder Wasser, die Lebewesen und Ökosysteme beeinflussen.
Ablatio retinae
Die Ablatio retinae ist eine ernste Augenerkrankung, bei der sich die Netzhaut vom Augenhintergrund ablöst und unbehandelt zur Erblindung führen kann.
Abnehmspritze
Die sogenannte Abnehmspritze ist ein umgangssprachlicher Begriff für medikamentöse Injektionen mit GLP-1-Analoga, die ursprünglich zur Behandlung von Typ-2-Diabetes entwickelt wurden.
Abnehmspritze – Risiken und Nebenwirkungen
Die Abnehmspritze ist ein Medikament zur Gewichtsreduktion. Erfahren Sie mehr über Risiken, Nebenwirkungen und wichtige Sicherheitshinweise.
Abnehmspritze für Diabetiker
Die Abnehmspritze für Diabetiker ist ein GLP-1-Rezeptoragonist, der Blutzucker senkt und Gewichtsverlust fördert. Erfahren Sie mehr über Wirkung, Anwendung und Vorteile.
Abortus completus
Ein Abortus completus ist eine vollständige Fehlgeburt, bei der das gesamte Schwangerschaftsgewebe spontan aus der Gebärmutter ausgestoßen wird. Es ist keine weitere Behandlung erforderlich.
Abortus incipiens
Abortus incipiens bezeichnet einen bereits eingesetzten, nicht mehr aufzuhaltenden Fehlgeburt-Prozess in der Frühschwangerschaft mit Zervixöffnung und Blutung.
Abortus incompletus
Abortus incompletus bezeichnet eine unvollständige Fehlgeburt, bei der Teile des Schwangerschaftsgewebes in der Gebärmutter verbleiben und medizinische Behandlung erfordern.
Abpumpen
Abpumpen bezeichnet das maschinelle oder manuelle Gewinnen von Muttermilch. Es ermoeglicht Müttern, Milch zu sammeln und dem Baby zu einem späteren Zeitpunkt zu geben.
Abrasio uteri
Die Abrasio uteri ist ein gynäkologischer Eingriff, bei dem die Gebärmutterschleimhaut mit einem Instrument ausgeschabt wird. Sie dient zur Diagnose und Behandlung verschiedener Erkrankungen der Gebärmutter.
Absaugung
Die Absaugung ist ein medizinisches Verfahren, bei dem Flüssigkeiten, Sekrete oder Gewebe durch Unterdruck entfernt werden. Sie kommt in Notfallmedizin, Chirurgie und Intensivpflege zum Einsatz.
Absorptionskapazität
Die Absorptionskapazität beschreibt die Fähigkeit des Körpers, Nährstoffe, Wirkstoffe oder Flüssigkeiten aus dem Verdauungstrakt aufzunehmen und in den Blutkreislauf zu transportieren.
Absorptionsrate
Die Absorptionsrate beschreibt, wie schnell und wie vollständig ein Stoff vom Körper aufgenommen wird. Sie ist entscheidend für die Wirksamkeit von Medikamenten und Nährstoffen.
Abstillen
Abstillen bezeichnet den Prozess, bei dem ein Säugling schrittweise oder abrupt nicht mehr gestillt wird und die Ernährung auf andere Nahrungsquellen umgestellt wird.
Abszess
Ein Abszess ist eine abgekapselte Ansammlung von Eiter im Gewebe, die durch eine bakterielle Infektion, meist mit Staphylococcus aureus, entsteht.
Abszessbildung
Abszessbildung bezeichnet die Entstehung eines abgekapselten Eitersacks im Gewebe. Sie ist meist bakteriell bedingt und erfordert oft eine medizinische Behandlung.
Abszessdrainage
Die Abszessdrainage ist ein medizinisches Verfahren zur Entleerung eines Abszesses. Dabei wird der Eiter gezielt abgeleitet, um Schmerzen zu lindern und die Heilung zu foerdern.
Abszesskultur
Eine Abszesskultur ist eine mikrobiologische Untersuchung des Eiters aus einem Abszess, um krankheitserregende Bakterien zu identifizieren und die geeignete Antibiotikatherapie zu bestimmen.
Abszessruptur
Eine Abszessruptur bezeichnet das spontane oder traumatische Aufbrechen eines Abszesses, bei dem eitriger Inhalt in umliegendes Gewebe oder Körperhöhlen austritt.
Abszesstherapie
Die Abszesstherapie umfasst alle Maßnahmen zur Behandlung eines Abszesses, meist durch chirurgische Eröffnung und Drainage. Erfahren Sie mehr über Ursachen, Symptome und Behandlungsmethoden.
Abwehrenzym
Abwehrenzyme sind körpereigene Proteine, die das Immunsystem bei der Abwehr von Krankheitserregern unterstützen. Sie zerstören Bakterien, Viren oder fremde Substanzen und spielen eine zentrale Rolle im angeborenen Immunsystem.
Abwehrkraft
Die Abwehrkraft beschreibt die Fähigkeit des Körpers, sich gegen Krankheitserreger und Infektionen zu schützen. Sie ist eng mit dem Immunsystem verbunden.
Abwehrzelle
Abwehrzellen sind spezialisierte Zellen des Immunsystems, die den Körper vor Krankheitserregern, Fremdstoffen und krankhaft veränderten Zellen schützen.
Abwehrzellen stärken
Abwehrzellen stärken bedeutet, das Immunsystem gezielt zu unterstützen. Durch Ernährung, Schlaf und Mikronährstoffe können Immunzellen effizienter arbeiten.
Acai
Acai ist eine kleine, dunkelviolette Beere, die an der Acai-Palme (Euterpe oleracea) vor allem im Amazonasgebiet Brasiliens wächst und sich weltweit als Superfood etabliert hat.
ACE-Hemmer
ACE-Hemmer sind Medikamente, die den Blutdruck senken und das Herz entlasten. Sie werden bei Bluthochdruck, Herzinsuffizienz und Nierenerkrankungen eingesetzt.
Acerola
Acerola ist eine tropische Frucht mit einem der höchsten natürlichen Vitamin-C-Gehalte. Sie wird als Nahrungsergänzungsmittel und in der Naturheilkunde häufig eingesetzt.
Acesulfam-K
Acesulfam-K (E950) ist ein kalorienfreier Süßstoff, der in Lebensmitteln und Getränken eingesetzt wird. Er ist etwa 200-mal süßer als Zucker und gilt als sicher für Diabetiker.
Acetabulum
Das Acetabulum ist die Hüftpfanne des Beckens, in die der Oberschenkelknochen eingreift und so das Hüftgelenk bildet.
Acetonkörper
Acetonkörper sind Stoffwechselprodukte, die bei erhöhtem Fettabbau in der Leber entstehen. Sie dienen als Energiequelle, können aber in hoher Konzentration gefährlich werden.
Acetylcarnitin
Acetylcarnitin ist eine natürlich vorkommende Verbindung im Körper, die eine wichtige Rolle im Energiestoffwechsel und der Gehirnfunktion spielt.
Acetylcholin
Acetylcholin ist ein zentraler Neurotransmitter, der sowohl im zentralen als auch im peripheren Nervensystem wirkt.
Acetylcholinesterase
Die Acetylcholinesterase ist ein lebenswichtiges Enzym, das den Neurotransmitter Acetylcholin abbaut und so die Signalübertragung zwischen Nervenzellen reguliert.
Acetylcoenzym
Acetylcoenzym A (Acetyl-CoA) ist ein zentrales Molekül im Stoffwechsel, das beim Abbau von Kohlenhydraten, Fetten und Proteinen entsteht und Energie sowie Bausteine für viele Körperprozesse liefert.
Acetylgruppe
Die Acetylgruppe ist eine chemische Gruppe (CH₃CO-), die in vielen biologischen Prozessen eine zentrale Rolle spielt, etwa beim Energiestoffwechsel und der Genregulation.
Acetylierungskapazität
Die Acetylierungskapazität beschreibt die genetisch bedingte Fähigkeit des Körpers, bestimmte Substanzen durch das Enzym N-Acetyltransferase zu verstoffwechseln. Sie beeinflusst die Verträglichkeit von Medikamenten und Nahrungsinhaltsstoffen.
Acetylierungsprofil
Das Acetylierungsprofil beschreibt die individuelle Fähigkeit des Körpers, Substanzen durch Acetylierung zu verstoffwechseln. Es beeinflusst, wie Medikamente und Fremdstoffe abgebaut werden.
Acetylierungsreaktion
Die Acetylierungsreaktion ist ein biochemischer Prozess, bei dem eine Acetylgruppe auf ein Molekül übertragen wird. Sie spielt eine zentrale Rolle im Stoffwechsel und bei der Entgiftung von Substanzen im Körper.
Acetylierungsstatus
Der Acetylierungsstatus beschreibt die individuelle Fähigkeit des Körpers, bestimmte Substanzen mithilfe von Acetyltransferasen zu verstoffwechseln. Er beeinflusst die Verträglichkeit von Medikamenten und Nahrungsinhaltsstoffen.
Acetylierungsstörung
Eine Acetylierungsstörung bezeichnet eine gestörte biochemische Reaktion im Körper, bei der Acetylgruppen nicht korrekt übertragen werden. Dies kann den Stoffwechsel und die Entgiftung beeinflussen.
Acetylierungstest
Der Acetylierungstest ist ein diagnostisches Verfahren zur Bestimmung des individuellen Acetylierungsstatus. Er gibt Auskunft darüber, wie schnell der Körper bestimmte Substanzen abbaut.
Acetylsalicylsäure
Acetylsalicylsäure, kurz ASS, ist ein weit verbreiteter Wirkstoff aus der Gruppe der nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR).
Achalasie
Achalasie ist eine seltene Erkrankung der Speiseröhre, bei der sich der untere Schließmuskel nicht richtig öffnet und das Schlucken erschwert wird.
Achalasiebehandlung
Die Achalasiebehandlung umfasst verschiedene Verfahren zur Linderung der Schluckbeschwerden bei Achalasie. Ziel ist die Entspannung des unteren Speiseröhrenschließmuskels.
Achillessehne
Die Achillessehne ist die stärkste Sehne des menschlichen Körpers und verbindet die Wadenmuskulatur mit dem Fersenbein. Sie ist essenziell für Gehen, Laufen und Springen.
Achillessehnenriss
Ein Achillessehnenriss ist die vollständige oder teilweise Durchtrennung der Achillessehne. Er tritt häufig beim Sport auf und erfordert rasche medizinische Behandlung.
Achillessehnentendinopathie
Die Achillessehnentendinopathie ist eine schmerzhafte Erkrankung der Achillessehne, die häufig durch Überlastung entsteht. Sie betrifft vor allem sportlich aktive Menschen und äußert sich durch Schmerzen und Steifigkeit im Fersenbereich.
Acholie
Acholie bezeichnet das Fehlen von Galle im Stuhl, wodurch dieser hell oder lehmfarben wird. Sie ist ein wichtiges Warnsignal für Erkrankungen der Leber, Gallenblase oder Gallenwege.
Achondroplasie
Achondroplasie ist die häufigste Form des Kleinwuchses und eine genetisch bedingte Erkrankung des Knochenwachstums. Sie entsteht durch eine Mutation im FGFR3-Gen und führt zu charakteristisch verkürzten Gliedmaßen bei normalem Rumpf.
Achsenabweichung
Eine Achsenabweichung beschreibt die Fehlstellung einer Körperachse, meist an Beinen oder Wirbelsäule. Sie kann angeboren oder erworben sein und Schmerzen sowie Gelenkschäden verursachen.
Achsenfehlstellung
Eine Achsenfehlstellung bezeichnet eine fehlerhafte Ausrichtung von Knochen, Gelenken oder der Wirbelsäule, die zu Schmerzen und Funktionseinschränkungen führen kann.
Achtsamkeit
Achtsamkeit beschreibt die bewusste, nicht-wertende Wahrnehmung des gegenwärtigen Moments: mit all seinen Gedanken, Gefühlen, Empfindungen und Reizen.
Achtsamkeitsmeditation
Achtsamkeitsmeditation ist eine mentale Praxis, bei der die Aufmerksamkeit bewusst auf den gegenwärtigen Moment gelenkt wird. Sie fördert Entspannung, Stressabbau und psychisches Wohlbefinden.
Aciclovir
Aciclovir ist ein antivirales Medikament zur Behandlung von Infektionen durch Herpesviren, darunter Lippenherpes, Genitalherpes und Gürtelrose. Es hemmt die Vermehrung des Virus im Körper.
Acinus
Der Acinus ist die kleinste funktionelle Einheit einer Drüse oder Lunge. Er spielt eine zentrale Rolle bei der Sekretion und dem Gasaustausch.
Acne comedonica
Acne comedonica ist eine milde Form der Akne, die durch verstopfte Poren in Form von Mitessern und Whiteheads gekennzeichnet ist. Sie tritt häufig in der Pubertät auf.
Acne conglobata
Acne conglobata ist eine schwere Form der Akne mit tiefen Knoten, Abszessen und Narbenbildung. Sie betrifft vor allem junge Männer und erfordert intensive medizinische Behandlung.
Acne papulopustulosa
Acne papulopustulosa ist eine mittelschwere Form der Akne mit Papeln und Pusteln im Gesicht, auf dem Rücken oder der Brust. Sie entsteht durch verstopfte Poren, Bakterien und Entzündungen.
Aconitum
Aconitum bezieht sich medizinisch und naturheilkundlich auf Aconitum napellus, den Blauen Eisenhut, eine in Europa heimische Pflanze.
Acrolein
Acrolein ist eine hochreaktive, toxische organische Verbindung, die bei der Verbrennung organischer Materialien entsteht und als Umwelt- sowie Innenraumschadstoff gilt.
Acylcarnitin
Acylcarnitin ist eine biochemische Verbindung, die beim Transport von Fettsäuren in die Mitochondrien entsteht. Sie spielt eine zentrale Rolle im Energiestoffwechsel und dient als wichtiger Biomarker in der Diagnostik von Stoffwechselerkrankungen.
Acylcarnitinprofil
Das Acylcarnitinprofil ist ein diagnostischer Bluttest, der Stoffwechselerkrankungen erkennt. Er analysiert Acylcarnitine im Blut und wird im Neugeborenenscreening eingesetzt.
Acylglycerol
Acylglycerol ist eine Verbindung aus Glycerin und Fettsäuren und gehört zu den wichtigsten Nahrungsfetten. Es kommt in Mono-, Di- und Triglycerid-Form vor.
Acylgruppe
Die Acylgruppe ist ein chemisches Strukturelement, das in vielen biologisch wichtigen Molekülen vorkommt. Sie entsteht durch Abspaltung einer Hydroxylgruppe aus einer Carbonsäure.
Adaptationshormon
Adaptationshormone sind Botenstoffe, die den Körper bei Stress und veränderten Umweltbedingungen regulieren. Sie helfen, die innere Balance aufrechtzuerhalten.
Adaptationsstress
Adaptationsstress bezeichnet die koerperliche und psychische Belastung, die entsteht, wenn sich der Organismus an neue Bedingungen anpassen muss. Er kann akut oder chronisch auftreten.
Adaptionshormon
Das Adaptionshormon beschreibt Hormone, die dem Körper helfen, sich an Stress und veränderte Bedingungen anzupassen. Kortisol ist das bekannteste Beispiel.
Adaptionsreaktion
Die Adaptionsreaktion beschreibt die Fähigkeit des Körpers, sich an veränderte Bedingungen anzupassen. Sie ist ein grundlegendes biologisches Prinzip in der Medizin.
Adaptogen
Adaptogene sind natürliche Pflanzenstoffe, die dafür bekannt sind, dem Körper zu helfen, besser mit Stress umzugehen und die innere Balance zu finden.
Addison-Krankheit (Morbus Addison)
Die Addison-Krankheit (Morbus Addison) ist eine seltene Erkrankung, bei der die Nebennierenrinde zu wenig Cortisol und häufig auch Aldosteron produziert.
Adduktorenzerrung
Eine Adduktorenzerrung ist eine schmerzhafte Überdehnung der Oberschenkelinnenmuskeln. Sie tritt häufig beim Sport auf und äußert sich durch Leistenschmerzen und eingeschränkte Beweglichkeit.
Adenohypophyse
Die Adenohypophyse ist der Vorderlappen der Hirnanhangsdrüse (Hypophyse) und produziert lebenswichtige Hormonen, die zahlreiche Körperfunktionen steuern.
Adenokarzinom
Ein Adenokarzinom ist ein bösartiger Tumor, der aus Drüsengewebe entsteht. Es gehört zu den häufigsten Krebsarten und kann in vielen Organen auftreten.
Adenom
Ein Adenom ist ein gutartiger Tumor, der aus Drüsengewebe entsteht. Es kann in verschiedenen Organen auftreten und birgt in manchen Fällen das Risiko einer Entartung.
Adenoma sebaceum
Adenoma sebaceum bezeichnet gutartige Hautveränderungen im Gesicht, die typischerweise bei tuberöser Sklerose auftreten. Es handelt sich um Angiofibrome, keine echten Adenome.
Adenomatös
Adenomatös beschreibt Gewebe oder Veränderungen, die einem Adenom ähneln oder davon abstammen. Der Begriff wird in der Medizin häufig zur Charakterisierung von Polypen und Tumoren verwendet.
Adenosin-5´-phosphorsäure
Adenosin-5'-phosphorsäure (AMP) ist ein natürlich vorkommender Baustein im Energiestoffwechsel der Zelle und spielt eine zentrale Rolle bei der Energiegewinnung und Signalübertragung.
Adenosintriphosphat (ATP)
Adenosintriphosphat (ATP) ist ein Molekül, das in nahezu allen lebenden Zellen vorkommt und als universelle Energiequelle des Körpers dient.
Adenoviren
Adenoviren verursachen Infektionen von Atemwegen, Augen und Darm – besonders bei Kindern. Erfahre hier alles über Symptome, Übertragung, Schutzmaßnahmen und Behandlungsmöglichkeiten.
Adenovirose
Adenovirose ist eine durch Adenoviren verursachte Infektionskrankheit, die Atemwege, Augen und den Magen-Darm-Trakt befallen kann. Sie tritt häufig bei Kindern auf.
Adenylatkinase
Adenylatkinase ist ein lebenswichtiges Enzym im Energiestoffwechsel der Zelle, das die Umwandlung von Adeninnukleotiden katalysiert und so die Energieversorgung sicherstellt.
Aderhautentzündung
Die Aderhautentzündung (Chorioiditis) ist eine Entzündung der Aderhaut im Auge. Sie kann das Sehvermögen gefährden und erfordert rasche medizinische Abklärung.
Aderlass
Der Aderlass ist ein medizinisches Verfahren, bei dem gezielt Blut aus dem Körper entnommen wird. Er wird therapeutisch bei bestimmten Erkrankungen wie Hämochromatose oder Polyzythämie eingesetzt.
Adermitt
Adermitt ist eine Wundpflege- und Hautschutzcreme, die bei trockener, rissiger oder gereizter Haut sowie zur Pflege von Wunden eingesetzt wird.
Aderverkalkung
Aderverkalkung (Arteriosklerose) bezeichnet die Verhärtung und Verengung der Blutgefäße durch Ablagerungen. Sie erhöht das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall.
Adhärenztherapie
Die Adhärenztherapie ist ein psychotherapeutischer Ansatz, der Patienten dabei unterstützt, ihre Medikation konsequent und eigenverantwortlich einzunehmen. Sie fördert die Therapietreue durch Gesprächsführung und motivierende Techniken.
ADHS
ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung) ist eine neurobiologische Entwicklungsstörung, die meist im Kindesalter beginnt, aber auch im Erwachsenenalter fortbestehen kann.
adhs symptome
ADHS-Symptome umfassen Unaufmerksamkeit, Hyperaktivität und Impulsivität. Sie treten bei Kindern und Erwachsenen auf und beeinflussen Alltag, Schule und Beruf.
Adie-Syndrom
Das Adie-Syndrom ist eine neurologische Erkrankung, bei der eine träge, lichtunempfindliche Pupille und abgeschwächte Sehnenreflexe auftreten. Es ist meist harmlos und betrifft häufiger Frauen.
Adipinsäure
Adipinsäure (E355) ist eine organische Dicarbonsäure, die als Lebensmittelzusatzstoff und in der Industrie eingesetzt wird. Sie verleiht Lebensmitteln eine milde Säure und dient als Säuerungsmittel.
Adipogenese
Adipogenese bezeichnet die biologische Entstehung von Fettzellen (Adipozyten) aus Vorläuferzellen. Dieser Prozess spielt eine zentrale Rolle bei der Entwicklung von Fettgewebe und bei der Entstehung von Übergewicht.
Adipokine
Adipokine sind Botenstoffe, die vom Fettgewebe ausgeschüttet werden und wichtige Funktionen im Stoffwechsel, Immunsystem und Herz-Kreislauf-System übernehmen.
Adipokinregulation
Adipokinregulation bezeichnet die Steuerung von Botenstoffen des Fettgewebes, die Stoffwechsel, Entzündungen und Appetit beeinflussen.
Adiponektin
Adiponektin ist ein körpereigenes Hormon des Fettgewebes, das den Stoffwechsel reguliert und eine schützende Wirkung auf Herz und Gefäße hat.
Adipositas
Adipositas ist eine chronische Stoffwechselerkrankung, die das Risiko für Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Entzündungen erhöht.
Adipositas-Paradoxon
Das Adipositas-Paradoxon beschreibt das Phänomen, dass Übergewicht bei bestimmten Erkrankungen mit einem besseren Überleben verbunden sein kann als Normalgewicht.
Adipositaschirurgie
Die Adipositaschirurgie umfasst operative Eingriffe zur Behandlung von starkem Übergewicht. Sie hilft Betroffenen, dauerhaft Gewicht zu verlieren und Folgeerkrankungen zu reduzieren.
Adipozyt
Adipozyten sind spezialisierte Fettzellen, die Energie in Form von Fett speichern. Sie spielen eine zentrale Rolle im Stoffwechsel und bei der Entstehung von Übergewicht.
Adipozytenaktivierung
Adipozytenaktivierung bezeichnet die Aktivierung von Fettzellen, bei der diese gespeicherte Energie freisetzen oder hormonelle Signale aussenden. Sie spielt eine zentrale Rolle im Stoffwechsel.
Adipozytenreifung
Adipozytenreifung beschreibt die Entwicklung von Vorläuferzellen zu reifen Fettzellen. Dieser Prozess ist zentral für die Regulierung von Körperfett und Stoffwechsel.
Adnexitis
Adnexitis ist eine Entzündung der weiblichen Adnexe, also der Eileiter und Eierstöcke. Sie wird meist durch Bakterien verursacht und erfordert eine rasche Behandlung.
Adrenalektomie
Die Adrenalektomie ist die operative Entfernung einer oder beider Nebennieren. Sie wird bei Tumoren oder hormonellen Erkrankungen der Nebenniere eingesetzt.
Adrenalin
Adrenalin, auch Epinephrin genannt, ist ein Hormon und Neurotransmitter, das vom Nebennierenmark produziert wird und in Stresssituationen eine zentrale Rolle in der „Kampf-oder-Flucht“-Reaktion des Körpers spielt.
Adrenalinsensitivität
Adrenalinsensitivität beschreibt, wie empfindlich der Körper auf das Stresshormon Adrenalin (Epinephrin) reagiert. Eine veränderte Sensitivität kann vielfältige gesundheitliche Auswirkungen haben.
Adrenalinstoß
Ein Adrenalinstoß ist eine plötzliche Ausschüttung des Hormons Adrenalin in die Blutbahn, die den Körper in Alarmbereitschaft versetzt und typische Stressreaktionen auslöst.
Adrenarche
Die Adrenarche ist eine Phase der kindlichen Entwicklung, in der die Nebennierenrinde beginnt, vermehrt Androgene zu produzieren. Sie tritt meist zwischen dem 6. und 8. Lebensjahr auf.
Adrenokortikotropin
Adrenokortikotropin (ACTH) ist ein Hormon der Hirnanhangsdrüse, das die Nebennierenrinde zur Produktion von Kortisol anregt und eine zentrale Rolle im Stresshormonhaushalt spielt.
Adrenozeptor
Adrenozeptoren sind Rezeptoren im menschlichen Körper, die auf Adrenalin und Noradrenalin reagieren und wichtige Funktionen im Herz-Kreislauf-System sowie in vielen anderen Organen steuern.
ADS
ADS (Aufmerksamkeitsdefizitstörung ohne Hyperaktivität) ist eine Unterform der ADHS, bei der die Hyperaktivität fehlt und die Symptome vor allem durch Unaufmerksamkeit, Tagträumerei und Desorganisation geprägt sind.
Adsorption
Adsorption bezeichnet die Anlagerung von Stoffen an eine Oberfläche. In der Medizin wird sie genutzt, um Giftstoffe oder Schadstoffe im Körper zu binden und deren Aufnahme zu verhindern.
Adsorptionsmittel
Adsorptionsmittel sind Stoffe, die andere Substanzen an ihrer Oberfläche binden. In der Medizin und Lebensmittelindustrie werden sie zur Entgiftung und Reinigung eingesetzt.
Advantam
Advantam (E969) ist ein synthetischer Hochintensitätssüßstoff, der bis zu 37.000-mal süßer als Zucker ist und als Lebensmittelzusatzstoff eingesetzt wird.
Adynamie
Adynamie bezeichnet eine ausgeprägte Muskelschwäche und Kraftlosigkeit, die verschiedene Ursachen haben kann. Sie tritt häufig als Begleitsymptom bei Erkrankungen auf.
aerob
Aerob bezeichnet Prozesse oder Organismen, die Sauerstoff benötigen. In der Medizin beschreibt aerober Stoffwechsel die Energiegewinnung des Körpers unter Sauerstoffverbrauch.
Aerobes Training
Aerobes Training ist eine Form der körperlichen Aktivität, bei der der Körper Energie unter Verwendung von Sauerstoff gewinnt. Es stärkt Herz, Lunge und Ausdauer.
Aerobiosestatus
Der Aerobiosestatus beschreibt, ob ein Mikroorganismus unter Anwesenheit oder Abwesenheit von Sauerstoff wächst. Er ist wichtig für Diagnose und Therapie von Infektionen.
Aerogene Infektion
Eine aerogene Infektion ist eine durch die Luft übertragene Erkrankung, bei der Krankheitserreger über Tröpfchen oder Aerosole eingeatmet werden.
Aerosol
Aerosole sind feinste Partikel oder Tröpfchen, die in der Luft schweben. In der Medizin spielen sie eine wichtige Rolle bei der Übertragung von Krankheitserregern sowie bei der Inhalationstherapie.
Aerosoltherapie
Die Aerosoltherapie ist eine Inhalationsbehandlung, bei der fein zerstäubte Wirkstoffe direkt in die Atemwege geleitet werden. Sie wird häufig bei Asthma, COPD und anderen Lungenerkrankungen eingesetzt.
Aerotolerant
Aerotolerante Mikroorganismen können in Gegenwart von Sauerstoff überleben, ohne ihn für ihr Wachstum zu benötigen. Sie sind ein wichtiges Konzept in der Mikrobiologie und Infektionsmedizin.
Affektkrampf
Ein Affektkrampf ist ein kurzer Atemstillstand bei Kleinkindern, ausgelöst durch starke Emotionen wie Schmerz oder Wut. Er ist harmlos, aber beängstigend.
Affektlabilität
Affektlabilität bezeichnet schnelle, oft unkontrollierbare Stimmungsschwankungen. Sie tritt bei verschiedenen neurologischen und psychischen Erkrankungen auf.
Affektregulation
Affektregulation bezeichnet die Fähigkeit, emotionale Zustände wahrzunehmen, zu verstehen und gezielt zu steuern. Sie ist ein zentrales Konzept in der Psychologie und Psychiatrie.
Affenpocken
Affenpocken (Mpox) sind eine virale Zoonose mit Hautausschlag und grippeähnlichen Symptomen. Übertragung erfolgt durch engen Kontakt. Impfungen und Hygiene bieten Schutz.
Afferent
Afferent bezeichnet in der Medizin die Richtung von Nerven- oder Blutgefäßsignalen, die zum Zentrum hin verlaufen – z. B. vom Körper zum Gehirn.
Affinität
Affinität beschreibt in der Medizin und Biochemie die Stärke der Bindung zwischen zwei Molekülen, z. B. zwischen einem Wirkstoff und seinem Rezeptor.
Affirmationen
Affirmationen sind bewusst formulierte, positive Sätze, die regelmäßig wiederholt werden, um das eigene Denken, Fühlen und Handeln positiv zu beeinflussen.
Aflatoxine
Aflatoxine sind von Schimmelpilzen gebildete Mykotoxine, die in Lebensmitteln wie Getreide, Nüssen oder Trockenfrüchten vorkommen können.
AFP
AFP (Alpha-Fetoprotein) ist ein Bluteiweißstoff, der als Tumormarker und in der Pränataldiagnostik eingesetzt wird. Erhöhte Werte können auf Lebererkrankungen, bestimmte Tumoren oder fetale Entwicklungsstörungen hinweisen.
Afterloading
Afterloading ist eine Form der inneren Strahlentherapie, bei der eine radioaktive Strahlenquelle gezielt in oder nahe an einen Tumor eingebracht wird, um Krebszellen zu zerstören.
Agalaktie
Agalaktie bezeichnet das vollständige Ausbleiben der Milchproduktion nach der Geburt. Sie kann das Stillen unmöglich machen und erfordert ärztliche Abklärung.
Agar-Agar
Agar-Agar ist ein pflanzliches Geliermittel, das aus den Zellwänden bestimmter Rotalgenarten (v. a. Gelidium und Gracilaria) gewonnen wird.
Agastrie
Agastrie bezeichnet das vollständige Fehlen des Magens, meist nach einer Totalresektion (Gastrektomie). Der Zustand erfordert lebenslange Ernährungsanpassungen.
Agavendicksaft
Agavendicksaft ist ein natürlicher Süßungsmittel aus dem Saft der Agavenpflanze. Er enthält viel Fructose und wird als Alternative zu Zucker oder Honig verwendet.
Ageing-Biomarker
Ageing-Biomarker sind messbare biologische Kenngrößen, die den Alterungsprozess des Körpers widerspiegeln und helfen, das biologische Alter eines Menschen zu bestimmen.
Agglutination
Agglutination bezeichnet das Zusammenklumpen von Zellen oder Partikeln durch Antikörper. Sie spielt eine zentrale Rolle in Immunologie, Blutgruppenbestimmung und Labordiagnostik.
Aggregatibacter aphrophilus
Aggregatibacter aphrophilus ist ein gramnegativer Bakterienstamm der normalen Mundflora, der selten, aber schwerwiegend Infektionen wie Endokarditis verursachen kann.
Agoraphobie
Agoraphobie ist eine Angststörung, bei der Betroffene offene oder öffentliche Plätze sowie Menschenmengen meiden. Sie kann die Lebensqualität stark einschränken.
Agoraphobie (Platzangst)
Agoraphobie ist eine Form der Angststörung, bei der Betroffene ausgeprägte Angst vor bestimmten Situationen oder Orten entwickeln, aus denen ein Entkommen schwierig erscheint.
Agouti-Protein
Das Agouti-Protein ist ein körpereigenes Signalmolekül, das Stoffwechsel, Körpergewicht und Pigmentierung reguliert. Es beeinflusst das Hunger- und Sättigungsgefühl über spezifische Rezeptoren im Gehirn.
Agranulozytose
Agranulozytose ist ein schwerer Mangel an neutrophilen Granulozyten im Blut, der das Immunsystem stark schwächt und lebensbedrohliche Infektionen verursachen kann.
Ahornsirup
Ahornsirup ist ein natürlicher Süßungsmittel aus dem Saft des Zuckerahorns. Er enthält Zucker, Mineralstoffe und Antioxidantien und wird weltweit als Lebensmittel geschätzt.
AIDS
AIDS (Acquired Immune Deficiency Syndrome) ist das Endstadium einer Infektion mit dem HI-Virus, einem Virus, das das Immunsystem angreift und schwächt.
Akanthose
Die Akanthose ist eine Verdickung der Oberhaut durch übermäßige Vermehrung von Stachelzellen. Sie tritt bei verschiedenen Hauterkrankungen auf und ist ein wichtiger dermatologischer Befund.
Akanthozyt
Akanthozyten sind pathologisch veränderte rote Blutkörperchen mit stachelartigen Fortsätzen. Sie treten bei verschiedenen Erkrankungen auf und sind diagnostisch bedeutsam.
Akanthozytose
Akanthozytose ist eine seltene Erkrankung, bei der rote Blutkörperchen eine stachelartige Form annehmen. Diese Formveränderung kann zu Blutarmut und neurologischen Beschwerden führen.
Akanthozytose
Akanthozytose bezeichnet das Auftreten von Akanthozyten – stachelig verformten roten Blutkörperchen – im Blut. Sie kann auf seltene Stoffwechsel- oder neurologische Erkrankungen hinweisen.
Akazienfasern
Akazienfaser ist ein natürlicher Ballaststoff, der aus dem Saft von Akazienbäumen gewonnen wird und in bestimmten Lebensmitteln sowie Nahrungsergänzungsmitteln verwendet wird.
Akinetischer Mutismus
Akinetischer Mutismus ist ein seltener neurologischer Zustand, bei dem Betroffene weder sprechen noch sich bewegen, obwohl sie wach erscheinen. Er entsteht meist durch schwere Hirnschädigungen.
Akkermansia muciniphila
Akkermansia muciniphila ist ein Darmbakterium, das eine wichtige Rolle für die Darmgesundheit und das Immunsystem spielt und zunehmend in der Forschung beachtet wird.
Akklimatisierung
Akklimatisierung bezeichnet die Anpassung des menschlichen Körpers an veränderte Umweltbedingungen wie Höhe, Hitze oder Kälte. Dieser Prozess ist entscheidend für Gesundheit und Leistungsfähigkeit.
Akkommodation
Akkommodation bezeichnet die Fähigkeit des Auges, die Linse zu verstellen, um Objekte in unterschiedlichen Entfernungen scharf zu sehen.
Akkommodationsreflex
Der Akkommodationsreflex ist die automatische Anpassung des Auges an unterschiedliche Sehdistanzen durch Veränderung der Linsenkrümmung.
Akne
Akne ist eine häufige Hauterkrankung, die durch Mitesser, Pusteln und entzündliche Knoten gekennzeichnet ist.
Akne Sebum
Akne Sebum bezeichnet den Zusammenhang zwischen übermäßiger Talgproduktion der Haut und der Entstehung von Akne. Erhöhter Talg verstopft Poren und fördert Entzündungen.
Akne Vulgaris
Akne vulgaris ist die häufigste Hauterkrankung und betrifft Millionen. Erfahre, was sie auslöst, wie sie behandelt wird.
Akral
Akral bezeichnet in der Medizin alles, was die Körperextremitäten – also Hände, Füße, Finger, Zehen und Nase – betrifft. Der Begriff wird häufig zur Beschreibung von Symptomen oder Befunden an diesen Körperregionen verwendet.
Akrodermatitis
Akrodermatitis bezeichnet eine Hauterkrankung, die vorwiegend die Extremitäten betrifft. Sie kann verschiedene Ursachen haben und tritt oft bei Kindern oder im Rahmen von Mangelerkrankungen auf.
Akromegalie
Akromegalie ist eine seltene hormonelle Erkrankung, bei der zu viel Wachstumshormon produziert wird. Sie verursacht charakteristische Veränderungen an Händen, Füßen und Gesicht.
Akromioklavikular
Das Akromioklavikulargelenk verbindet das Schulterblatt mit dem Schlüsselbein. Verletzungen oder Erkrankungen dieses Gelenks verursachen Schulterschmerzen und Bewegungseinschränkungen.
Akromioplastik
Die Akromioplastik ist ein chirurgischer Eingriff an der Schulter, bei dem Knochensporne am Akromion abgetragen werden, um Schmerzen und Bewegungseinschränkungen zu lindern.
Akrozyanose
Akrozyanose ist eine Durchblutungsstörung, bei der Hände und Füße dauerhaft bläulich-violett verfärbt sind. Sie ist meist harmlos und tritt vor allem bei Kälte auf.
Aktinische Keratose
Die aktinische Keratose ist eine durch langjährige UV-Strahlung verursachte Hautveränderung, die als Krebsvorstufe gilt. Frühzeitige Behandlung ist wichtig.
Aktinomykose
Aktinomykose ist eine seltene bakterielle Infektionskrankheit, verursacht durch Actinomyces-Bakterien. Sie befällt vor allem Kiefer, Lunge oder Bauch und bildet typische Abszesse.
Aktionspotential
Das Aktionspotential ist ein kurzes elektrisches Signal, das Nervenzellen und Muskelzellen nutzen, um Informationen weiterzuleiten. Es ist die Grundlage jeder Nerven- und Muskelaktivität.
Aktive Immunisierung
Aktive Immunisierung ist eine Schutzmaßnahme, bei der das Immunsystem durch einen Impfstoff zur Bildung eigener Antikörper angeregt wird. Sie schützt langfristig vor Infektionskrankheiten.
Aktivierungskohle
Aktivierungskohle (auch Aktivkohle) ist ein medizinisches Mittel, das bei Vergiftungen eingesetzt wird, um Giftstoffe im Magen-Darm-Trakt zu binden und deren Aufnahme ins Blut zu verhindern.
Aktivkohle
Aktivkohle ist ein hochporiges Kohlenstoffmaterial, das in der Medizin zur Behandlung von Vergiftungen eingesetzt wird. Sie bindet Giftstoffe im Magen-Darm-Trakt und verhindert deren Aufnahme ins Blut.
Akupressurpunkt
Die 10 wichtigsten Akupressurpunkte einfach erklärt – zur Selbstbehandlung bei Stress, Müdigkeit, Schmerzen und innerer Unruhe. Sanfter Fingerdruck statt Nadeln.
Akupunktur
Die Akupunktur ist ein zentraler Bestandteil der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) und wird seit über 2.000 Jahren zur Behandlung verschiedener Beschwerden eingesetzt.
Akupunkturnadel
Eine Akupunkturnadel ist ein feines, steriles Instrument, das in der Akupunktur zur gezielten Stimulation bestimmter Körperpunkte eingesetzt wird. Sie ist ein zentrales Hilfsmittel der traditionellen chinesischen Medizin.
Akupunkturpunkt
Ein Akupunkturpunkt ist eine definierte Stelle am Koerper, an der laut traditioneller chinesischer Medizin Energie fliesst und durch Nadelstiche therapeutisch beeinflusst werden kann.
Akutagraphie
Die Akutagraphie ist eine diagnostische Methode zur Messung von Bewegungsaktivität und Schlaf-Wach-Rhythmen mithilfe eines tragbaren Sensors.
Akutes Atemnotsyndrom
Das akute Atemnotsyndrom (ARDS) ist eine lebensbedrohliche Lungenerkrankung, bei der die Lunge durch Entzündungen schwer geschädigt wird und nicht mehr ausreichend Sauerstoff aufnehmen kann.
Akutes Nierenversagen
Akutes Nierenversagen ist ein plötzlicher Verlust der Nierenfunktion. Es erfordert rasche medizinische Behandlung, um bleibende Schäden zu vermeiden.
Akutschmerztherapie
Die Akutschmerztherapie umfasst alle Maßnahmen zur schnellen Linderung plötzlich auftretender Schmerzen. Sie ist essenziell nach Operationen, Verletzungen oder bei akuten Erkrankungen.
Akzessorische Milz
Eine akzessorische Milz ist zusätzliches Milzgewebe, das getrennt von der Hauptmilz im Bauchraum vorkommt. Sie ist meist harmlos und wird oft zufällig entdeckt.
Alanin-Aminotransferase
Die Alanin-Aminotransferase (ALT) ist ein Leberenzym, dessen Wert im Blut bei Leberschäden ansteigt. Er dient als wichtiger Marker zur Diagnose von Lebererkrankungen.
Alarmreaktion
Die Alarmreaktion ist die erste Phase der Stressreaktion des Körpers. Sie bereitet den Organismus blitzschnell auf Kampf oder Flucht vor und wird durch Hormone wie Adrenalin ausgelöst.
Alarmzytokine
Alarmzytokine sind Botenstoffe des Immunsystems, die bei Gewebeschaden oder Infektion sofort freigesetzt werden und eine schnelle Immunantwort auslösen.
Albumin
Albumin ist das häufigste Protein im menschlichen Blut und spielt eine zentrale Rolle beim Transport von Substanzen sowie bei der Aufrechterhaltung des Flüssigkeitsgleichgewichts im Körper.
Albumin-Kreatinin-Quotient
Der Albumin-Kreatinin-Quotient (AKQ) ist ein wichtiger Urintest zur Erkennung von Nierenschäden. Er misst das Verhältnis von Albumin zu Kreatinin im Urin.
Albumindefizit
Ein Albumindefizit bezeichnet einen zu niedrigen Albuminspiegel im Blut. Es kann auf Mangelernährung, Lebererkrankungen oder chronische Entzündungen hinweisen.
Albuminfraktion
Die Albuminfraktion bezeichnet den Anteil von Albumin im Blutserum, gemessen bei der Serumelektrophorese. Sie gibt Aufschluss über den Ernährungs- und Gesundheitszustand.
Albuminglobulin-Quotient
Der Albuminglobulin-Quotient beschreibt das Verhältnis von Albumin zu Globulin im Blut und dient als wichtiger diagnostischer Marker für Leber-, Nieren- und Immunerkrankungen.
Albuminspiegel
Der Albuminspiegel gibt die Konzentration von Albumin im Blut an und ist ein wichtiger Marker für Ernährungszustand, Leberfunktion und allgemeine Gesundheit.
Albuminsynthese
Die Albuminsynthese bezeichnet die Herstellung von Albumin in der Leber. Albumin ist das wichtigste Transportprotein im Blut und spielt eine zentrale Rolle für den Flüssigkeitshaushalt des Körpers.
Albuminurie
Albuminurie bezeichnet das Auftreten von Albumin im Urin und ist ein wichtiger Hinweis auf eine Nierenerkrankung oder ein erhöhtes kardiovaskuläres Risiko.
Aldehydgruppe
Die Aldehydgruppe ist eine funktionelle Gruppe in der organischen Chemie mit der Formel -CHO. Sie spielt eine wichtige Rolle in Biochemie und Medizin.
Aldehydstoffwechsel
Der Aldehydstoffwechsel beschreibt den biochemischen Abbau von Aldehyden im menschlichen Körper, insbesondere in der Leber. Er spielt eine zentrale Rolle beim Alkoholabbau.
Aldosteron
Aldosteron ist ein lebenswichtiges Hormon der Nebennierenrinde, das den Salz- und Wasserhaushalt sowie den Blutdruck reguliert.
Aldosteronantagonist
Aldosteronantagonisten sind Medikamente, die die Wirkung des Hormons Aldosteron blockieren. Sie werden bei Herzinsuffizienz, Bluthochdruck und bestimmten Nierenerkrankungen eingesetzt.
Aldosteronexzess
Aldosteronexzess bezeichnet eine übermäßige Produktion des Hormons Aldosteron, die zu Bluthochdruck und Kaliummangel führen kann.
Aldosteronsekretion
Die Aldosteronsekretion bezeichnet die Freisetzung des Hormons Aldosteron aus der Nebennierenrinde. Sie reguliert den Wasser- und Salzhaushalt des Körpers.
Alendronsäure
Alendronsäure ist ein Medikament zur Behandlung von Osteoporose. Es hemmt den Knochenabbau und senkt das Risiko von Knochenbrüchen.
Algenmineralien
Algenmineralien sind natürliche Mineralstoffquellen aus Meeresalgen. Sie liefern Calcium, Magnesium und Spurenelemente und werden als Nahrungsergänzungsmittel zur Unterstützung von Knochen und Stoffwechsel eingesetzt.
Algenöl
Algenöl ist eine pflanzliche Quelle für Omega-3-Fettsäuren, insbesondere DHA (Docosahexaensäure) und EPA (Eicosapentaensäure).
Algenpeptid
Algenpeptide sind bioaktive Eiweißfragmente aus Meeresalgen mit antioxidativen, entzündungshemmenden und gesundheitsfördernden Eigenschaften.
Algenpulver
Algenpulver ist ein getrocknetes Nahrungsergänzungsmittel aus Meeresalgen oder Mikroalgen, reich an Nährstoffen wie Proteinen, Vitaminen und Mineralstoffen.
Alginatkapseln
Alginatkapseln sind pflanzliche Kapselhüllen aus Alginat, einem natürlichen Meeresalgen-Extrakt. Sie dienen als vegane Alternative zu Gelatinekapseln für Nahrungsergänzungsmittel und Medikamente.
Algotherapie
Die Algotherapie ist eine Naturheilmethode, bei der Meeres- oder Susswasseralgen therapeutisch eingesetzt werden, um Haut, Gelenke und den Stoffwechsel zu unterstutzen.
Alimentär
Alimentär bedeutet ernährungsbedingt und beschreibt alles, was mit der Nahrungsaufnahme oder Ernährung zusammenhängt. Der Begriff wird in der Medizin häufig verwendet.
Aliphatisch
Aliphatisch bezeichnet organische chemische Verbindungen mit offenkettiger oder nicht-aromatischer Ringstruktur. Diese Verbindungen spielen in Medizin, Pharmazie und Ernährung eine wichtige Rolle.
Alkali-Metall
Alkali-Metalle sind hochreaktive chemische Elemente der ersten Hauptgruppe des Periodensystems. Im medizinischen Kontext spielen sie als Elektrolyte eine zentrale Rolle im menschlichen Stoffwechsel.
Alkalische Phosphatase
Die Alkalische Phosphatase (AP) ist ein Enzym im Blut, das wichtige Hinweise auf die Funktion von Leber, Knochen und Gallenwegen liefert. Erhöhte oder erniedrigte Werte können auf verschiedene Erkrankungen hinweisen.
Alkalisierung
Alkalisierung beschreibt die Anhebung des pH-Werts in Körperflüssigkeiten oder Geweben. Sie spielt in der Medizin und Ernährungslehre eine wichtige Rolle.
Alkaloidextrakt
Ein Alkaloidextrakt ist ein pflanzlicher Wirkstoffauszug, der konzentrierte Alkaloide enthält. Diese bioaktiven Stickstoffverbindungen werden in der Medizin, Pharmakologie und Naturheilkunde eingesetzt.
Alkaloidgehalt
Der Alkaloidgehalt beschreibt die Menge an Alkaloiden in einer Pflanze oder einem Produkt. Diese natürlichen Stickstoffverbindungen können heilsam oder giftig sein.
Alkalosebehandlung
Die Alkalosebehandlung umfasst Maßnahmen zur Korrektur eines erhöhten pH-Werts im Blut. Ziel ist die Wiederherstellung des normalen Säure-Basen-Gleichgewichts.
Alkan
Alkane sind gesättigte Kohlenwasserstoffe, die ausschließlich aus Kohlenstoff- und Wasserstoffatomen bestehen. Sie kommen in Erdöl vor und spielen als Lösungsmittel und Rohstoffe in der Industrie eine wichtige Rolle.
Alken
Alken sind organische Verbindungen mit mindestens einer Kohlenstoff-Kohlenstoff-Doppelbindung. Sie spielen eine wichtige Rolle in der Biochemie und Pharmakologie.
Alkin
Alkine sind organische Kohlenwasserstoffverbindungen mit mindestens einer Kohlenstoff-Kohlenstoff-Dreifachbindung. Sie spielen eine wichtige Rolle in der organischen Chemie und Pharmazie.
Alkoholikertypologie nach Jellinek
Die Alkoholikertypologie nach Jellinek klassifiziert Alkoholismus in fünf verschiedene Typen (Alpha bis Epsilon) und ist ein grundlegendes Konzept der Suchtmedizin.
Alkoholismus
Alkoholismus, auch als Alkoholabhängigkeit oder Alkoholkrankheit bezeichnet, ist eine Erkrankung, die durch eine körperliche und psychische Abhängigkeit von Alkohol gekennzeichnet ist.
Alkoholtoxischer Leberschaden
Der alkoholtoxische Leberschaden ist eine durch übermäßigen Alkoholkonsum verursachte Schädigung der Leber, die von der Fettleber bis zur Leberzirrhose reichen kann.
Alkylgruppe
Eine Alkylgruppe ist ein organisch-chemischer Rest, der aus Kohlenstoff- und Wasserstoffatomen besteht und in der Medizin sowie Pharmakologie eine wichtige Rolle spielt.
Alkylierungsmittel
Alkylierungsmittel sind Zytostatika, die gezielt die DNA von Krebszellen schädigen und deren Teilung hemmen. Sie gehören zu den ältesten und wichtigsten Wirkstoffklassen in der Krebstherapie.
Alkylphosphatintoxikation
Die Alkylphosphatintoxikation ist eine lebensbedrohliche Vergiftung durch organische Phosphorverbindungen, die das Nervensystem stark beeinträchtigt.
Alkylresorcinol
Alkylresorcinole sind bioaktive Pflanzenstoffe, die vor allem in Vollkornweizen und Roggen vorkommen. Sie gelten als wertvolle Marker für die Vollkornaufnahme und haben potenzielle gesundheitsfördernde Eigenschaften.
Alkylresorcinole
Alkylresorcinole sind bioaktive Pflanzenstoffe, die vor allem in Vollkorngetreide vorkommen. Sie gelten als Marker für den Vollkornverzehr und werden auf gesundheitliche Schutzwirkungen untersucht.
Allantoin
Allantoin ist ein natürlich vorkommender Wirkstoff mit hautpflegenden Eigenschaften. Er fördert die Zellregeneration, wirkt beruhigend und wird häufig in Kosmetika sowie Arzneimitteln eingesetzt.
Allantoinpflege
Allantoinpflege bezeichnet die Verwendung von Allantoin in Haut- und Körperpflegeprodukten. Der Wirkstoff beruhigt, regeneriert und schützt die Haut.
Allelfrequenz
Die Allelfrequenz gibt an, wie häufig eine bestimmte Variante eines Gens in einer Population vorkommt. Sie ist ein zentrales Maß der Populationsgenetik.
Allergencharakterisierung
Die Allergencharakterisierung beschreibt die wissenschaftliche Analyse und Klassifizierung von Allergenen, um deren Struktur, Eigenschaften und allergieauslösendes Potenzial zu bestimmen.
Allergenexposition
Allergenexposition bezeichnet den Kontakt des Körpers mit einem Allergen, das eine allergische Reaktion auslösen kann. Sie ist ein zentraler Faktor bei der Entstehung und dem Verlauf von Allergien.
Allergenextrakt
Ein Allergenextrakt ist ein medizinisch aufbereitetes Präparat aus allergenreichen Substanzen, das zur Diagnostik und Behandlung von Allergien eingesetzt wird.
Allergenimmuntherapie
Die Allergenimmuntherapie ist eine kausale Behandlung von Allergien, bei der das Immunsystem gezielt an Allergene gewöhnt wird, um langfristige Beschwerdefreiheit zu erreichen.
Allergenkarenz
Allergenkarenz bezeichnet die gezielte Vermeidung von Allergieauslösern. Sie ist eine zentrale Maßnahme bei allergischen Erkrankungen und kann Symptome deutlich reduzieren.
Allergentest
Ein Allergentest ist eine diagnostische Untersuchung, mit der allergieauslösende Stoffe im Körper identifiziert werden. Er hilft, gezielte Behandlungen einzuleiten.
Allergentoleranz
Allergentoleranz bezeichnet die Fähigkeit des Immunsystems, auf harmlose Substanzen nicht mit einer überschießenden Abwehrreaktion zu reagieren. Sie ist Grundlage moderner Therapieansätze wie der Allergen-Immuntherapie.
Allergie
Eine Allergie ist eine Überreaktion des Immunsystems auf normalerweise harmlose Fremdstoffe wie Pollen, Hausstaubmilben, Tierhaare oder bestimmte Nahrungsmittel.
Allergieanamnese
Die Allergieanamnese ist die gezielte Befragung eines Patienten zu allergischen Beschwerden, Auslösern und Vorerkrankungen – ein zentraler Schritt in der Allergologie.
Allergiediagnostik
Die Allergiediagnostik umfasst medizinische Tests zur Erkennung von Allergien. Sie hilft, Auslöser allergischer Reaktionen gezielt zu identifizieren und eine passende Therapie einzuleiten.
Allergieschutzimpfung
Die Allergieschutzimpfung (Hyposensibilisierung) reduziert die Überempfindlichkeit des Immunsystems gegenüber Allergenen langfristig und lindert allergische Beschwerden.
Allergische Konjunktivitis
Allergische Konjunktivitis ist eine entzündliche Reaktion der Bindehaut des Auges auf Allergene wie Pollen oder Tierhaare. Sie verursacht Rötung, Juckreiz und Tränenfluss.
Allergische Rhinitis
Allergische Rhinitis ist eine entzündliche Erkrankung der Nasenschleimhaut, ausgelöst durch Allergene wie Pollen oder Hausstaub. Sie verursacht Niesen, Schnupfen und Juckreiz.
Allergisches Asthma
Allergisches Asthma ist eine Form von Asthma bronchiale, bei der die Atemwege überempfindlich auf allergieauslösende Stoffe reagieren.
Allgemeinanästhesie
Die Allgemeinanästhesie versetzt den gesamten Körper in einen kontrollierten Bewusstlosigkeitszustand für schmerzfreie Operationen. Sie wird von Anästhesisten überwacht.
Allicin
Allicin ist eine biologisch aktive Schwefelverbindung, die entsteht, wenn frischer Knoblauch geschnitten oder zerdrückt wird.
Allopurinol
Allopurinol ist ein Medikament zur Senkung des Harnsäurespiegels im Blut. Es wird vor allem bei Gicht und bestimmten Nierenerkrankungen eingesetzt.
Allosterisch
Allosterisch beschreibt die Regulierung von Proteinen oder Enzymen durch Bindung eines Moleküls an eine andere Stelle als das aktive Zentrum.
Aloe Vera
Aloe Vera ist eine sukkulente Pflanze aus der Familie der Liliengewächse und wird seit Jahrtausenden für medizinische und kosmetische Zwecke genutzt.
Alopezie
Alopezie bezeichnet den teilweisen oder vollständigen Haarausfall am Kopf oder Körper. Die Ursachen sind vielfältig – von genetischen Faktoren bis hin zu Erkrankungen oder Medikamenten.
Alpha-1-Fetoprotein
Alpha-1-Fetoprotein (AFP) ist ein Blutprotein, das als Tumormarker und in der Pränataldiagnostik eingesetzt wird. Erhöhte Werte können auf Lebererkrankungen oder bestimmte Tumore hinweisen.
Alpha-Blockade
Die Alpha-Blockade bezeichnet die Hemmung von Alpha-Adrenorezeptoren durch Medikamente, um Blutdruck zu senken oder Beschwerden der Prostata zu lindern.
Alpha-GPC
Alpha-GPC ist eine natuerlich vorkommende Cholinverbindung, die als Nahrungsergaenzungsmittel zur Unterstuetzung der Gehirnfunktion und koerperlichen Leistung eingesetzt wird.
Alpha-Linolensäure (ALA)
Alpha-Linolensäure (ALA) ist eine pflanzliche Omega-3-Fettsäure und eine der Hauptquellen für veganes Omega-3.
Alpha-Liponsäure
Alpha-Liponsäure ist eine vielseitige schwefelhaltige Verbindung, die sowohl vom Körper produziert als auch über die Nahrung aufgenommen werden kann.
Alphatocopherol
Alphatocopherol ist die biologisch aktivste Form von Vitamin E und ein wichtiges fettlösliches Antioxidans, das Zellen vor oxidativem Stress schützt.
Alport-Syndrom
Das Alport-Syndrom ist eine seltene, erbliche Nierenerkrankung, die durch Mutationen im Kollagen-IV-Gen verursacht wird und zu Nierenversagen, Hörverlust und Sehstörungen führen kann.
Alprazolam
Alprazolam ist ein verschreibungspflichtiges Beruhigungsmittel aus der Gruppe der Benzodiazepine. Es wird bei Angststörungen und Panikattacken eingesetzt.
ALS Amyotrophe Lateralsklerose
ALS ist eine unheilbare Nervenerkrankung mit Muskelschwäche und Atemproblemen. Erfahre mehr über Ursachen, Verlauf und Behandlungsmöglichkeiten.
Alternans-Syndrom
Das Alternans-Syndrom bezeichnet ein Herzphänomen mit wechselnden EKG-Signalen oder Pulsstärken, das auf ein erhöhtes Risiko für gefährliche Herzrhythmusstörungen hinweisen kann.
Alternativmedizin
Alternativmedizin umfasst Heilmethoden außerhalb der konventionellen Schulmedizin. Sie wird ergänzend oder als Alternative zur Standardtherapie eingesetzt.
Altersflecken
Altersflecken sind flache, braune Hautflecken, die durch jahrelange UV-Strahlung entstehen. Sie sind harmlos, aber kosmetisch störend und treten meist ab dem 40. Lebensjahr auf.
Altersjuckreiz
Altersjuckreiz (Pruritus senilis) bezeichnet anhaltenden oder wiederkehrenden Juckreiz bei älteren Menschen, oft ohne sichtbare Hautveränderung.
Aluminium
Aluminium ist ein weit verbreitetes Leichtmetall, das sowohl industriell als auch im Alltag genutzt wird.
Alveolardruck
Der Alveolardruck ist der Luftdruck innerhalb der Lungenbläschen (Alveolen). Er steuert den Atemfluss und ist entscheidend für eine normale Atmung.
Alveolardurchblutung
Die Alveolardurchblutung beschreibt die Blutversorgung der Lungenbläschen (Alveolen) und ist entscheidend für den Gasaustausch zwischen Luft und Blut.
Alveolarmakrophage
Alveolarmakrophagen sind spezialisierte Immunzellen der Lunge, die in den Lungenbläschen (Alveolen) sitzen und dort Krankheitserreger, Fremdstoffe und Zelltrümmer unschädlich machen.
Alveolarraum
Der Alveolarraum bezeichnet den Bereich in der Lunge, in dem der Gasaustausch stattfindet. Er umfasst die Lungenbläschen (Alveolen) und ist essenziell für die Aufnahme von Sauerstoff ins Blut.
Alveolarseptum
Das Alveolarseptum ist die dünne Trennwand zwischen zwei benachbarten Lungenbläschen (Alveolen) und spielt eine zentrale Rolle beim Gasaustausch in der Lunge.
Alveolitis
Alveolitis bezeichnet eine Entzündung der Lungenbläschen (Alveolen) oder der Zahnfachhöhle. Sie kann durch Allergene, Infektionen oder Autoimmunprozesse ausgelöst werden.
Alveolokapillär
Alveolokapillär beschreibt die funktionelle Einheit aus Lungenalveolen und Kapillaren, an der der lebensnotwendige Gasaustausch zwischen Luft und Blut stattfindet.
Alzheimer-Demenz
Alzheimer ist die häufigste Form der Demenz. Erfahre alles über Ursachen, Symptome, Diagnostik und ganzheitliche Therapieansätze zur Verbesserung der Lebensqualität bei Alzheimer-Demenz.
Alzheimer-Krankheit
Die Alzheimer-Krankheit ist eine fortschreitende neurodegenerative Erkrankung, die vor allem das Gedächtnis und andere kognitive Fähigkeiten beeinträchtigt.
Amaranth
Amaranth gehört botanisch gesehen zu den Fuchsschwanzgewächsen und zählt zu den sogenannten Pseudogetreiden, da es zwar ähnlich wie Getreide verwendet wird, aber nicht zur Familie der Süßgräser gehört.
Amaurose
Die Amaurose bezeichnet eine vollständige Erblindung eines oder beider Augen ohne erkennbare Veränderung des Augapfels. Sie kann vorübergehend oder dauerhaft auftreten.
Amaurose fugax
Amaurose fugax ist eine vorübergehende, schmerzlose Erblindung eines Auges, die meist nur Sekunden bis Minuten anhält und ein wichtiges Warnsignal für einen drohenden Schlaganfall sein kann.
Amblyopie
Amblyopie bezeichnet eine Sehschwäche, bei der ein Auge trotz korrekter Brille keine normale Sehschärfe erreicht. Sie entsteht meist im Kindesalter und ist behandelbar.
Ambroxol
Ambroxol ist ein schleimlösender Wirkstoff, der bei Atemwegserkrankungen eingesetzt wird. Er erleichtert das Abhusten von zähem Schleim und wird häufig bei Bronchitis und Erkältungen angewendet.
AMD
AMD (Altersbedingte Makuladegeneration) ist eine Augenerkrankung, die die Netzhautmitte schädigt und zu Sehverlust führt. Sie betrifft vor allem Menschen ab 50 Jahren.
Amebozyt
Ein Amebozyt ist eine amöbenartige Zelle, die durch Pseudopodien beweglich ist und in Wirbellosen sowie beim Menschen vorkommt. Sie spielt eine Rolle in Immunabwehr und Gewebsreparatur.
Ameloblastom
Das Ameloblastom ist ein seltener, gutartiger, aber lokal aggressiver Tumor des Kieferknochens, der vom Zahnschmelzgewebe ausgeht und meist im Unterkiefer auftritt.
Amelogenin
Amelogenin ist ein Strukturprotein, das beim Aufbau des Zahnschmelzes eine zentrale Rolle spielt und in der Medizin sowie Forensik vielseitig eingesetzt wird.
Amenorrhoe
Amenorrhoe bezeichnet das Ausbleiben der Menstruation. Sie kann primär oder sekundär auftreten und hat vielfältige hormonelle, anatomische oder systemische Ursachen.
Amenorrhoe-Therapie
Die Amenorrhoe-Therapie umfasst alle Behandlungsansätze bei ausbleibendem Menstruationszyklus. Die Therapie richtet sich nach der jeweiligen Ursache und dem individuellen Behandlungsziel.
amh wert
Der AMH-Wert gibt Auskunft über die ovarielle Reserve einer Frau. Er wird im Blut gemessen und hilft bei der Beurteilung der Fruchtbarkeit sowie der Planung einer Kinderwunschbehandlung.
Aminoacidurie
Aminoacidurie bezeichnet die erhöhte Ausscheidung von Aminosäuren im Urin. Sie kann auf Stoffwechselstörungen oder Nierenerkrankungen hinweisen.
Aminoglykosid-Antibiotikum
Aminoglykosid-Antibiotika sind eine Klasse von Breitbandantibiotika, die vor allem gegen schwere bakterielle Infektionen eingesetzt werden. Sie wirken, indem sie die Proteinsynthese von Bakterien hemmen.
Aminopeptidase
Aminopeptidasen sind Enzyme, die Proteine abbauen, indem sie Aminosäuren vom freien N-Terminus einer Peptidkette abspalten. Sie spielen eine zentrale Rolle bei der Verdauung und im Zellstoffwechsel.
Aminosäurebiosynthese
Die Aminosäurebiosynthese beschreibt die körpereigene Herstellung von Aminosäuren, den Grundbausteinen aller Proteine. Sie ist essenziell für Wachstum, Reparatur und Stoffwechsel.
Aminosäuren
Aminosäuren sind die Grundbausteine von Proteinen und haben für den menschlichen Körper eine fundamentale Bedeutung.
Aminosäureprofil
Das Aminosäureprofil beschreibt die Zusammensetzung und Menge aller Aminosäuren in einem Lebensmittel oder im Blut. Es zeigt, wie vollständig ein Protein den Bedarf des Körpers deckt.
Aminosäurerezeptor
Aminosäurerezeptoren sind Proteine auf Zelloberflächen, die Aminosäuren als Signalmoleküle erkennen und zelluläre Reaktionen auslösen. Sie spielen eine zentrale Rolle im Nervensystem.
Aminosäurezufuhr
Die Aminosäurezufuhr beschreibt die Aufnahme von Aminosäuren über die Nahrung. Sie ist essenziell für Muskelaufbau, Stoffwechsel und viele Körperfunktionen.
Aminotransferase
Aminotransferasen sind Enzyme, die im Stoffwechsel eine wichtige Rolle spielen und als Labormarker zur Beurteilung der Leber- und Herzgesundheit dienen.
Aminozyklitol
Aminozyklitole sind eine Klasse zyklischer Verbindungen mit Aminogruppen, die als Grundstruktur wichtiger Antibiotika dienen. Sie spielen eine zentrale Rolle in der Behandlung bakterieller Infektionen.
Amiodaron
Amiodaron ist ein Antiarrhythmikum der Klasse III, das zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen eingesetzt wird.
Amitriptylin
Amitriptylin ist ein trizyklisches Antidepressivum, das bei Depressionen, Schmerzsyndromen und Schlafstörungen eingesetzt wird.
Amlodipin
Amlodipin ist ein verschreibungspflichtiges Medikament zur Behandlung von Bluthochdruck und Angina pectoris. Es gehört zur Gruppe der Kalziumkanalblocker.
Ammenphänomen
Das Ammenphänomen beschreibt in der Dermatologie das Umlagern von Tumorzellen durch schützende Stromazellen, ähnlich einer Amme, die ein Kind hält.
Amöben
Amöben sind einzellige Mikroorganismen, die beim Menschen Infektionen wie Amöbiasis verursachen können. Sie kommen weltweit vor und werden meist über verunreinigtes Wasser oder Nahrung übertragen.
Amöbenabszess
Der Amöbenabszess ist eine durch den Parasiten Entamoeba histolytica verursachte eitrige Entzündung, meist in der Leber. Er tritt vor allem nach Aufenthalten in tropischen Regionen auf.
Amöbenbefall
Amöbenbefall bezeichnet eine Infektion durch einzellige Parasiten, sogenannte Amöben. Die häufigste Form ist die Amöbiasis, verursacht durch Entamoeba histolytica.
Amöbendysenterie
Amöbendysenterie ist eine durch den Parasiten Entamoeba histolytica verursachte Darminfektion mit blutigen Durchfällen und Bauchschmerzen.
Amöbenzyste
Eine Amöbenzyste ist das widerstandsfähige Ruhestadium des Parasiten Entamoeba histolytica und Hauptursache der Amöbiasis beim Menschen.
Amöbenzystizid
Ein Amöbenzystizid ist ein Wirkstoff, der Zysten von Amöben abtötet und so Infektionen durch parasitäre Einzeller verhindert oder behandelt.
Amöbiasis
Amöbiasis ist eine Infektionskrankheit, die durch den Parasiten Entamoeba histolytica verursacht wird. Sie betrifft vor allem den Darm und kann in schweren Fällen innere Organe befallen.
Amorph
Amorph bezeichnet in der Medizin und Pharmazie Stoffe ohne geordnete Kristallstruktur. Amorphe Substanzen haben besondere Eigenschaften, die ihre Wirksamkeit und Löslichkeit beeinflussen.
Amoxicillin
Amoxicillin ist ein weit verbreitetes Breitband-Antibiotikum aus der Gruppe der Penicilline. Es wird zur Behandlung verschiedener bakterieller Infektionen eingesetzt.
Amphifila sp.
Amphifila sp. ist eine Pilzgattung aus der Gruppe der Schlauchpilze, die als Endophyt oder Pflanzenpathogen auftreten kann und medizinisch als opportunistischer Erreger relevant ist.
Amphotericin B
Amphotericin B ist ein antimykotisches Medikament, das zur Behandlung schwerer Pilzinfektionen eingesetzt wird. Es gehört zu den wirksamsten Antimykotika und wird vor allem bei lebensbedrohlichen Infektionen angewendet.
Ampicillin
Ampicillin ist ein Breitband-Antibiotikum aus der Gruppe der Aminopenicilline, das zur Behandlung bakterieller Infektionen eingesetzt wird.
Ampullenstenose
Die Ampullenstenose ist eine Verengung der Papilla Vateri, der Mündungsstelle von Gallengang und Bauchspeicheldrüsengang in den Dünndarm. Sie kann zu Gelbsucht, Bauchschmerzen und Verdauungsstörungen führen.
Amputation
Eine Amputation ist die operative oder unfallbedingte Abtrennung eines Körpergliedes. Sie wird bei schweren Verletzungen, Durchblutungsstörungen oder Tumorerkrankungen durchgeführt.
Amputationsprothetik
Amputationsprothetik bezeichnet die Versorgung von Menschen nach einer Amputation mit individuell angepassten Prothesen zur Wiederherstellung von Mobilität und Lebensqualität.
Amputationsstumpf
Der Amputationsstumpf ist der nach einer Amputation verbleibende Körperteil. Seine optimale Versorgung ist entscheidend für die Rehabilitation und die spätere Prothesenversorgung.
Amygdala
Die Amygdala ist eine mandelförmige Hirnstruktur im Temporallappen, die eine zentrale Rolle bei der Verarbeitung von Emotionen, insbesondere Angst und Stress, spielt.
Amygdalin
Amygdalin ist eine natürliche, pflanzliche Verbindung aus der Gruppe der cyanogenen Glykoside, die vor allem in den Kernen von Aprikosen, Bittermandeln, Pfirsichen und Pflaumen vorkommt.
Amylase
Amylasen sind Enzyme, die Kohlenhydrate wie Stärke in Zucker wie Maltose und Glukose aufspalten, um deren Verdauung und Aufnahme im Körper zu ermöglichen.
Amyloid-Plaques
Amyloid-Plaques sind Eiweißablagerungen im Gehirn und gelten als Hauptmerkmal der Alzheimer-Krankheit. Erfahre hier alles über Entstehung, Diagnosemethoden und neue Therapieansätze.
Amyloidakkumulation
Amyloidakkumulation bezeichnet die krankhafte Ablagerung von fehlgefaltetem Protein (Amyloid) in Geweben und Organen, die zu schwerwiegenden Funktionsstörungen führen kann.
Amyloidbeta
Amyloidbeta (Aβ) ist ein Eiweißfragment im Gehirn, das bei der Alzheimer-Krankheit eine zentrale Rolle spielt. Ablagerungen dieses Proteins schädigen Nervenzellen.
Amyloidose
Amyloidose ist eine seltene Erkrankung, bei der sich abnorme Eiweißablagerungen (Amyloide) in Organen und Geweben ansammeln und deren Funktion beeinträchtigen.
Amyotrophe Lateralsklerose
Die Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) ist eine schwere neurologische Erkrankung, bei der motorische Nervenzellen fortschreitend absterben. Dies führt zu zunehmender Muskellähmung und Muskelschwund.
Anaboler Stoffwechsel
Der anabole Stoffwechsel beschreibt den Aufbauprozess im Körper, bei dem einfache Moleküle zu komplexen Strukturen wie Proteinen, Fetten und DNA zusammengesetzt werden.
Anaboles Fenster
Das anabole Fenster beschreibt einen kurzen Zeitraum nach dem Training, in dem der Körper Nährstoffe besonders effizient für den Muskelaufbau nutzen soll.
Anabolikamissbrauch
Anabolikamissbrauch bezeichnet die nicht-medizinische Einnahme von anabolen Steroiden zur Leistungssteigerung. Dies kann schwerwiegende gesundheitliche Folgen haben.
Anabolismus
Anabolismus bezeichnet den aufbauenden Stoffwechsel im menschlichen Körper, bei dem aus einfachen Molekülen komplexe Strukturen wie Proteine, Fette und DNA gebildet werden.
anaerob
Anaerob bedeutet ohne Sauerstoff. In der Medizin beschreibt der Begriff Prozesse, Bakterien oder Stoffwechselvorgänge, die ohne Sauerstoff ablaufen oder überleben können.
Analfibrose
Analfibrose bezeichnet die krankhafte Vermehrung von Bindegewebe im Analkanal, die zu Verengung, Verhärtung und Funktionsstörungen führen kann.
Analfissur
Eine Analfissur ist ein kleiner Einriss in der Schleimhaut des Analkanals. Sie verursacht starke Schmerzen beim Stuhlgang und kann akut oder chronisch auftreten.
Analfistel
Eine Analfistel ist ein kleiner Kanal, der sich zwischen dem Enddarm und der Haut rund um den After bildet. Sie entsteht meist nach einem Abszess und verursacht Schmerzen, Schwellungen und Sekretion.
Analfistelfäden
Analfistelfäden (Seton-Fäden) sind ein chirurgisches Verfahren zur schrittweisen Behandlung von Analfisteln, bei dem ein Faden durch den Fistelkanal geführt wird.
Analfistelverschluss
Der Analfistelverschluss ist ein chirurgisches Verfahren zur Behandlung von Analfisteln. Ziel ist es, den krankhaften Gang zwischen Analkanal und Haut dauerhaft zu verschließen.
Analgesie
Analgesie bezeichnet die Schmerzfreiheit oder Schmerzunempfindlichkeit, die durch Medikamente oder andere Verfahren gezielt herbeigeführt wird.
Analgetikatherapie
Die Analgetikatherapie bezeichnet den gezielten Einsatz von schmerzlindernden Medikamenten zur Behandlung akuter und chronischer Schmerzen.
Analgetikavergiftung
Eine Analgetikavergiftung entsteht durch eine Überdosierung von Schmerzmitteln wie Paracetamol oder Ibuprofen. Sie kann lebensbedrohlich sein und erfordert sofortige medizinische Behandlung.
Analgetikum
Ein Analgetikum ist ein schmerzstillendes Medikament, das akute oder chronische Schmerzen lindert. Analgetika werden in verschiedene Klassen unterteilt und je nach Schmerzstärke eingesetzt.
Analreflex
Der Analreflex ist ein neurologischer Schutzreflex, bei dem sich der Schließmuskel des Afters bei Hautreizung reflexartig zusammenzieht. Er dient der klinischen Beurteilung des Sakralmarks.
Analvenenthrombose
Die Analvenenthrombose ist eine schmerzhafte Blutgerinnselbildung in den Venen des Analbereichs. Sie verursacht eine tastbare Schwellung und starke Schmerzen am After.
Anämie
Anämie ist eine Erkrankung, bei der die Anzahl der roten Blutkörperchen oder der Hämoglobingehalt im Blut unter den Normalwert fällt. Die häufigste Form ist die Eisenmangelanämie, die durch einen Mangel an Eisen verursacht wird.
Anamnese
Die Anamnese ist das systematische Erfassen der Krankengeschichte eines Patienten durch gezielte Befragung. Sie bildet die Grundlage jeder medizinischen Diagnose.
anaphylaktischer schock
Der anaphylaktische Schock ist eine lebensbedrohliche allergische Reaktion, die den gesamten Körper betrifft. Sofortige medizinische Hilfe ist essenziell.
Anästhesie
Anästhesie bezeichnet die medizinische Ausschaltung von Schmerz und Bewusstsein bei Operationen. Sie wird durch Narkosemittel erzielt und von Fachärzten durchgeführt.
Anästhesiologie
Die Anästhesiologie ist das medizinische Fachgebiet, das sich mit Betäubung, Schmerzausschaltung und der Überwachung von Patienten während operativer Eingriffe befasst.
Androgene
Androgene sind männliche Sexualhormone, die in Hoden, Eierstöcken und Nebennierenrinde gebildet werden und zahlreiche Körperfunktionen steuern.
Androgenmangel
Androgenmangel bezeichnet einen zu niedrigen Spiegel männlicher Sexualhormone im Körper. Er kann Müdigkeit, Libidoverlust und Muskelschwund verursachen und betrifft Männer wie Frauen.
Androgenrezeptor
Der Androgenrezeptor ist ein Proteinmolekül, das Androgene wie Testosteron bindet und dadurch die Expression zahlreicher Gene steuert.
Androgenstatus
Der Androgenstatus beschreibt die Konzentration männlicher Geschlechtshormone im Blut. Er wird zur Diagnose hormoneller Störungen bei Männern und Frauen eingesetzt.
Andrologie
Die Andrologie ist das medizinische Fachgebiet, das sich mit der Gesundheit des Mannes befasst – insbesondere mit Fruchtbarkeit, Hormonen und Erkrankungen der männlichen Geschlechtsorgane.
Andropause
Die Andropause bezeichnet den altersbedingten Rückgang des Testosteronspiegels beim Mann. Sie tritt meist ab dem 40. Lebensjahr auf und kann Symptome wie Müdigkeit, Libidoverlust und Stimmungsschwankungen verursachen.
Aneurysma
Ein Aneurysma ist eine krankhafte Ausweitung einer Arterie. Es kann lebensgefährlich werden, wenn es reißt. Früherkennung und Behandlung sind entscheidend.
aneurysma kopf
Ein Aneurysma im Kopf ist eine krankhafte Ausbuchtung einer Gehirnarterie. Es kann lebensbedrohlich werden, wenn es reisst. Fruehzeitige Diagnose ist entscheidend.
aneurysma symptome
Aneurysma-Symptome sind oft unauffällig, bis es zu einer gefährlichen Ruptur kommt. Erfahren Sie, welche Warnsignale auf ein Aneurysma hinweisen können.
Aneurysmaclipping
Aneurysmaclipping ist ein neurochirurgischer Eingriff, bei dem ein Aneurysma im Gehirn durch einen Metallclip verschlossen wird, um eine Ruptur oder Blutung zu verhindern.
Aneurysmaruptur
Eine Aneurysmaruptur ist der Einriss oder das Platzen einer krankhaft erweiterten Gefäßwand. Sie ist ein lebensbedrohlicher Notfall, der sofortige medizinische Behandlung erfordert.
Aneurysmaversorgung
Die Aneurysmaversorgung umfasst alle medizinischen Maßnahmen zur Behandlung einer krankhaften Gefäßerweiterung. Ziel ist es, ein Platzen des Aneurysmas zu verhindern.
Angeborene Immunität
Die angeborene Immunität ist die erste Verteidigungslinie des Körpers gegen Krankheitserreger. Sie reagiert schnell und unspezifisch auf Infektionen und Fremdkörper.
Angelika
Angelika wirkt verdauungsfördernd, krampflösend und entzündungshemmend. Erfahre mehr über ihre Anwendung bei Magen-Darm-Beschwerden, Erkältung und Frauenleiden.
Angelman Syndrom
Das Angelman-Syndrom ist eine seltene genetische Erkrankung, die das Nervensystem betrifft und zu geistiger Behinderung, Bewegungsstörungen und charakteristischen Verhaltensmerkmalen führt.
Angina
Angina bezeichnet Brustschmerzen durch Herzerkrankung oder eine Mandelentzündung. Erfahren Sie mehr über Ursachen, Symptome und Behandlung.
Angina pectoris
Angina pectoris ist die Bezeichnung für Schmerzen oder Engegefühl in der Brust, die durch eine unzureichende Sauerstoffversorgung des Herzmuskels verursacht werden.
angina symptome
Angina-Symptome umfassen typischerweise Brustschmerzen, Druckgefühl und Enge in der Brust, die durch verminderte Durchblutung des Herzens entstehen.
Angioedemprophylaxe
Die Angioedemprophylaxe umfasst medikamentöse und nicht-medikamentöse Maßnahmen zur Vorbeugung wiederkehrender Angioödeme. Sie ist besonders wichtig bei hereditärem Angioödem.
Angiogenese
Angiogenese ist die Neubildung von Blutgefäßen – zentral für Heilung, aber auch für Tumorwachstum. Erfahre mehr über physiologische Funktionen, pathologische Prozesse und therapeutische Ansätze.
Angiogenesehemmung
Angiogenesehemmung bezeichnet die gezielte Unterbindung der Neubildung von Blutgefäßen. Sie wird vor allem in der Krebstherapie eingesetzt, um Tumoren die Blutversorgung zu entziehen.
Angiographie
Die Angiographie ist ein bildgebendes Verfahren, mit dem Blutgefäße sichtbar gemacht werden,
Angiologie
Die Angiologie ist ein Teilgebiet der Inneren Medizin, das sich mit Erkrankungen der Arterien, Venen und Lymphgefäße beschäftigt.
Angiomyolipom
Ein Angiomyolipom ist ein gutartiger Nierentumor aus Blutgefäßen, Muskelzellen und Fettgewebe. Er tritt häufig zufällig auf und erfordert je nach Größe eine Behandlung.
Angioödem
Das Angioödem ist eine plötzliche Schwellung tiefer Hautschichten, häufig im Gesicht, an Lippen oder Kehlkopf. Es kann allergisch oder erblich bedingt sein.
Angioödemtherapie
Die Angioödemtherapie umfasst alle Maßnahmen zur Behandlung eines Angioödems – einer plötzlichen, tiefen Schwellung der Haut und Schleimhäute. Je nach Ursache kommen verschiedene Medikamente und Notfallmaßnahmen zum Einsatz.
Angiopathie
Angiopathie bezeichnet eine Erkrankung der Blutgefäße, bei der Arterien, Venen oder Kapillaren geschädigt sind. Sie tritt häufig als Folge von Diabetes oder Bluthochdruck auf.
Angioplastie
Die Angioplastie ist ein minimalinvasives Verfahren zur Erweiterung verengter oder verstopfter Blutgefäße. Sie wird häufig bei Herzkranzgefäßen eingesetzt.
Angioplastie-Ballonkatheter
Der Angioplastie-Ballonkatheter ist ein medizinisches Instrument zur Erweiterung verengter Blutgefäße. Er wird minimal-invasiv eingesetzt und ist zentrales Werkzeug der interventionellen Kardiologie.
Angocin
Angocin Anti-Infekt N ist ein pflanzliches Arzneimittel aus Meerrettich und Kapuzinerkresse, das bei Harnwegs- und Atemwegsinfektionen eingesetzt wird.
Angststörung
Eine Angststörung ist eine psychische Erkrankung, bei der übermäßige, anhaltende Angst oder Sorgen auftreten, die nicht in einem angemessenen Verhältnis zur tatsächlichen Situation stehen.
Angulus subpubicus
Der Angulus subpubicus ist der knöcherne Winkel unterhalb der Schambeinfuge im weiblichen Becken. Er ist ein wichtiger anatomischer Messwert in der Geburtshilfe.
Anhydrose
Anhydrose ist eine Störung, bei der die Schweißdrüsen keinen oder kaum Schweiß produzieren. Dies kann zu gefährlicher Überhitzung des Körpers führen.
Anis
Anis wirkt entkrampfend, schleimlösend und verdauungsfördernd. Erfahre mehr über seine Anwendung bei Husten, Blähungen und Magen-Darm-Beschwerden.
Anisaldehyd
Anisaldehyd ist eine aromatische Verbindung mit charakteristischem Anisgeruch, die in Lebensmitteln, Kosmetika und der Medizin eingesetzt wird.
Anisomere
Anisomere sind Moleküle, die eine asymmetrische Struktur aufweisen und in spiegelbildlichen Formen vorkommen. Sie spielen in der Biochemie und Pharmakologie eine wichtige Rolle.
Anisozytose
Anisozytose beschreibt das Auftreten von roten Blutkörperchen unterschiedlicher Größe im Blutbild. Sie ist ein häufiger Hinweis auf verschiedene Bluterkrankungen wie Anämie.
Ankyloblepharon
Ankyloblepharon bezeichnet eine Verwachsung der Augenlider miteinander. Diese angeborene oder erworbene Fehlbildung kann die Sehfähigkeit beeinträchtigen und erfordert oft eine operative Behandlung.
Ankylose
Ankylose bezeichnet die vollständige Versteifung eines Gelenks durch knöcherne oder bindegewebige Verwachsung. Sie kann Folge von Entzündungen, Verletzungen oder Erkrankungen sein.
Annuloplastie
Die Annuloplastie ist ein herzchirurgischer Eingriff zur Korrektur des Klappenrings (Anulus) einer Herzklappte, um deren Funktion wiederherzustellen.
Anorektale Funktion
Die anorektale Funktion beschreibt das Zusammenspiel von Enddarm und After bei der Stuhlkontrolle. Störungen können zu Inkontinenz oder Verstopfung führen.
Anorektale Manometrie
Die anorektale Manometrie ist ein diagnostisches Verfahren zur Messung der Druckverhältnisse im Enddarm und Schließmuskel. Sie hilft bei der Abklärung von Stuhlinkontinenz, Verstopfung und anderen Funktionsstörungen des Beckenbodens.
Anorektisch
Anorektisch beschreibt einen Zustand mit stark vermindertem Appetit oder bezieht sich auf den Bereich von Anus und Rektum. Der Begriff wird in der Medizin in zwei verschiedenen Kontexten verwendet.
Anorexia nervosa
Anorexia nervosa ist eine schwere Essstörung, die durch extremes Untergewicht, intensive Angst vor Gewichtszunahme und ein verzerrtes Körperbild gekennzeichnet ist.
Anorexie
Anorexie (Magersucht) ist eine ernste Essstörung mit starkem Gewichtsverlust, verzerrtem Körperbild und intensiver Angst vor Gewichtszunahme. Sie erfordert frühzeitige medizinische Behandlung.
Anorexiebehandlung
Die Anorexiebehandlung umfasst medizinische, psychotherapeutische und ernaehrungstherapeutische Massnahmen zur Therapie der Magersucht. Ziel ist die koerperliche Stabilisierung und langfristige psychische Genesung.
Anorganische Verbindung
Eine anorganische Verbindung ist eine chemische Substanz, die in der Regel keine Kohlenstoff-Wasserstoff-Bindungen enthält.
Anosmie
Anosmie bezeichnet den vollständigen Verlust des Geruchssinns. Sie kann vorübergehend oder dauerhaft auftreten und hat verschiedene Ursachen wie Infekte, Verletzungen oder neurologische Erkrankungen.
Anovulation
Anovulation bezeichnet das Ausbleiben des Eisprungs im weiblichen Zyklus. Sie ist eine häufige Ursache für unerfüllten Kinderwunsch und Zyklusstörungen.
Ansatztendinopathie
Die Ansatztendinopathie ist eine schmerzhafte Erkrankung der Sehne an ihrem Knochenansatz. Sie entsteht meist durch Überlastung und betrifft häufig Sportler sowie körperlich aktive Menschen.
Antagonistenhemmung
Die Antagonistenhemmung ist ein neurologisches Prinzip, bei dem gegensätzlich wirkende Muskeln koordiniert gehemmt werden, um flüssige Bewegungen zu ermöglichen.
Antazida
Antazida sind Arzneimittel, die überschüssige Magensäure neutralisieren und so Sodbrennen sowie säurebedingte Magenbeschwerden schnell lindern.
Antazidatherapie
Die Antazidatherapie neutralisiert überschüssige Magensäure und lindert Sodbrennen, Magenschmerzen und Refluxbeschwerden schnell und effektiv.
Antazidum
Ein Antazidum ist ein Medikament, das überschüssige Magensäure neutralisiert und schnell bei Sodbrennen, saurem Aufstoßen und Magenbeschwerden hilft.
Antekurvation
Antekurvation bezeichnet die Vorwärtskrümmung eines Knochens oder Körperteils. Sie tritt häufig nach Frakturen oder als angeborene Fehlstellung auf.
Anthelminthikum
Anthelminthika sind Arzneimittel, die zur Behandlung von Wurminfektionen (Helminthiasis) eingesetzt werden. Sie wirken gezielt gegen parasitäre Würmer im menschlichen Körper.
Anthocyane
Anthocyane sind natürliche Pflanzenfarbstoffe, die für die rote, violette und blaue Farbe vieler Früchte und Gemüse verantwortlich sind. Sie gelten als starke Antioxidantien mit vielfältigen gesundheitlichen Vorteilen.
Anthropometrie
Anthropometrie ist die Wissenschaft der Messung des menschlichen Körpers. Sie erfasst Körpergröße, Gewicht, Umfänge und weitere Maße zur Beurteilung von Gesundheit und Ernährungszustand.
Anthroposophische Heilmittel
Anthroposophische Heilmittel sind Arzneimittel der anthroposophischen Medizin, die auf den Lehren Rudolf Steiners basieren und Natur-, Mineral- und Pflanzenstoffe nutzen.
Anthroposophische Medizin
Die Anthroposophische Medizin ist ein ganzheitlicher Heilansatz, der die Schulmedizin um spirituelle und naturwissenschaftliche Erkenntnisse erweitert. Sie wurde von Rudolf Steiner begründet.
Antiandrogen
Antiandrogene sind Wirkstoffe, die die Wirkung männlicher Geschlechtshormone (Androgene) hemmen. Sie werden u. a. bei Prostatakrebs, Akne und Hirsutismus eingesetzt.
Antibiogramm
Ein Antibiogramm ist ein Labortest, der zeigt, welche Antibiotika gegen einen bestimmten Krankheitserreger wirksam sind. Es hilft Ärzten, die gezielte Antibiotikatherapie auszuwählen.
Antibiotika
Antibiotika sind Arzneimittel, die zur Behandlung bakterieller Infektionen eingesetzt werden.
Antibiotikadosierung
Die Antibiotikadosierung legt fest, wie viel eines Antibiotikums in welchen Abständen eingenommen wird. Eine korrekte Dosierung ist entscheidend für den Therapieerfolg und zur Vermeidung von Resistenzen.
Antibiotikaprophylaxe
Die Antibiotikaprophylaxe ist die vorbeugende Gabe von Antibiotika, um bakterielle Infektionen zu verhindern. Sie wird vor Operationen oder bei erhöhtem Infektionsrisiko eingesetzt.
Antibiotikaresistenz
Antibiotikaresistenz beschreibt die Fähigkeit von Bakterien, der Wirkung von Antibiotika zu widerstehen. Sie gilt als eine der größten globalen Gesundheitsbedrohungen unserer Zeit.
Antibiotikatherapie
Die Antibiotikatherapie ist die gezielte Behandlung bakterieller Infektionen mit Antibiotika. Sie hemmt das Wachstum von Bakterien oder tötet diese ab.
Antidepressiva
Antidepressiva sind Medikamente, die zur Behandlung von Depressionen und anderen psychischen Erkrankungen wie Angststörungen oder Zwangsstörungen eingesetzt werden.
Antiemetikum
Ein Antiemetikum ist ein Arzneimittel, das Übelkeit und Erbrechen lindert oder verhindert. Es wird bei Reisekrankheit, Chemotherapie oder nach Operationen eingesetzt.
Antiepileptikum
Antiepileptika sind Medikamente zur Vorbeugung und Behandlung von Epilepsien und epileptischen Anfällen. Sie wirken auf das zentrale Nervensystem und stabilisieren die Erregbarkeit der Nervenzellen.
Antifibrillatorisch
Antifibrillatorisch bezeichnet Maßnahmen oder Substanzen, die Herzflimmern verhindern oder beenden. Sie spielen eine zentrale Rolle in der Kardiologie.
Antifibrinolytikum
Ein Antifibrinolytikum ist ein Wirkstoff, der die Auflösung von Blutgerinnseln hemmt und so übermäßige Blutungen stoppt oder verhindert. Es wird häufig bei Operationen, Geburten oder Gerinnungsstörungen eingesetzt.
Antifibrotisch
Antifibrotisch bezeichnet Substanzen oder Therapien, die der krankhaften Bindegewebsvermehrung (Fibrose) entgegenwirken. Sie werden bei Erkrankungen wie Leberzirrhose oder Lungenfibrose eingesetzt.
Antigen
Ein Antigen ist eine Substanz, die das Immunsystem zur Bildung von Antikörpern anregt. Antigene können Krankheitserreger, Proteine oder Fremdstoffe sein.
Antigenkarenz
Antigenkarenz bezeichnet die gezielte Vermeidung eines bestimmten Antigens, um allergische oder immunologische Reaktionen zu verhindern. Sie ist ein zentrales Prinzip in der Allergologie und Immunologie.
Antihistaminika
Antihistaminika sind Medikamente, die die Wirkung des körpereigenen Botenstoffs Histamin blockieren, der bei allergischen Reaktionen eine zentrale Rolle spielt.
Antihistaminikum
Ein Antihistaminikum ist ein Arzneimittel, das die Wirkung von Histamin im Körper hemmt. Es wird häufig bei Allergien, Heuschnupfen und Hautreaktionen eingesetzt.
Antihypertensivum
Ein Antihypertensivum ist ein Medikament zur Senkung des Blutdrucks. Es wird bei Bluthochdruck (Hypertonie) eingesetzt, um Herzerkrankungen und Schlaganfall vorzubeugen.
Antiinfektiv
Antiinfektiva sind Wirkstoffe, die Krankheitserreger wie Bakterien, Viren oder Pilze bekämpfen. Sie bilden eine zentrale Gruppe der modernen Medizin zur Behandlung von Infektionskrankheiten.
Antiinflammatorisch
Antiinflammatorisch beschreibt Stoffe, Maßnahmen oder Therapien, die Entzündungsreaktionen im Körper hemmen oder reduzieren. Sie spielen eine zentrale Rolle in Medizin und Ernährung.
Antikoagulanzien
Antikoagulanzien sind Medikamente, die die Blutgerinnung hemmen und so der Bildung gefährlicher Blutgerinnsel vorbeugen. Sie werden bei Erkrankungen wie Thrombose, Lungenembolie oder Vorhofflimmern eingesetzt.
Antikoagulanzientherapie
Die Antikoagulanzientherapie ist eine medikamentöse Behandlung zur Hemmung der Blutgerinnung. Sie wird eingesetzt, um Thrombosen, Schlaganfälle und Embolien zu verhindern oder zu behandeln.
Antikoagulation
Antikoagulation bezeichnet die medikamentöse Hemmung der Blutgerinnung zur Vorbeugung und Behandlung von Thrombosen und Embolien.
Antikörper
Antikörper sind zentrale Proteine der Immunabwehr. Erfahre, wie sie aufgebaut sind, wie sie wirken und warum sie Immunität ermöglichen.
Antikörperbildung
Antikörperbildung bezeichnet den Prozess, bei dem das Immunsystem spezifische Proteine gegen Krankheitserreger produziert. Sie ist zentral für die Immunabwehr.
Antikörpermangel
Antikörpermangel bezeichnet einen Zustand, bei dem das Immunsystem zu wenig Antikörper produziert. Dies erhöht die Anfälligkeit für wiederkehrende Infektionen und kann verschiedene Ursachen haben.
Antikörperprofil
Das Antikörperprofil ist eine Labordiagnostik, bei der mehrere Antikörper im Blut bestimmt werden, um Autoimmunerkrankungen, Infektionen oder Allergien gezielt zu erkennen.
Antileukotriene
Antileukotriene sind Medikamente, die die Wirkung von Leukotrienen hemmen und vor allem bei Asthma und allergischer Rhinitis eingesetzt werden.
Antimetabolit
Antimetaboliten sind Substanzen, die den Stoffwechsel von Zellen hemmen, indem sie natürliche Metaboliten imitieren. Sie werden vor allem in der Krebstherapie eingesetzt.
Antimikrobielle Proteine
Antimikrobielle Proteine sind körpereigene Abwehrmoleküle, die Bakterien, Viren und Pilze bekämpfen. Sie sind ein zentraler Bestandteil des angeborenen Immunsystems.
Antimykotikum
Ein Antimykotikum ist ein Arzneimittel zur Behandlung von Pilzinfektionen. Es wirkt gezielt gegen Pilze und wird sowohl lokal als auch systemisch eingesetzt.
Antinozizeptiv
Antinozizeptiv beschreibt Substanzen oder Mechanismen, die die Schmerzwahrnehmung hemmen. Sie wirken auf das Nervensystem und reduzieren die Weiterleitung von Schmerzsignalen.
Antinukleäre Antikörper
Antinukleäre Antikörper (ANA) sind Autoantikörper, die sich gegen Bestandteile des Zellkerns richten. Ihr Nachweis im Blut ist ein wichtiger Hinweis auf Autoimmunerkrankungen wie Lupus erythematodes.
Antiobeszität
Antiobeszität bezeichnet medizinische Maßnahmen zur Behandlung von Adipositas (Fettleibigkeit). Dazu zählen Ernährungstherapie, Bewegung, Medikamente und chirurgische Eingriffe.
Antioxidantien
Antioxidantien sind Verbindungen, die dazu beitragen, freie Radikale im Körper zu neutralisieren und Zellschäden zu verhindern.
Antioxidanzienkapazität
Die Antioxidanzienkapazität beschreibt die Fähigkeit eines Stoffes oder Lebensmittels, freie Radikale zu neutralisieren und oxidativen Stress im Körper zu reduzieren.
Antioxidationsenzym
Antioxidationsenzyme sind körpereigene Proteine, die Zellen vor schädlichen freien Radikalen schützen. Sie spielen eine zentrale Rolle im oxidativen Schutz des Organismus.
Antioxidative Aktivität
Die antioxidative Aktivität beschreibt die Fähigkeit von Substanzen, freie Radikale zu neutralisieren und oxidativen Stress im Körper zu reduzieren.
Antiparasitär
Antiparasitär bezeichnet Wirkstoffe, Medikamente oder Maßnahmen, die gegen Parasiten wie Würmer, Protozoen oder Ektoparasiten wirken und Infektionen behandeln oder verhindern.
Antiparasitikum
Ein Antiparasitikum ist ein Arzneimittel, das zur Bekämpfung von Parasiten wie Würmern, Protozoen oder Ektoparasiten eingesetzt wird. Es wirkt abtötend oder hemmend auf den Erreger.
Antiparasitisch
Antiparasitisch bezeichnet Wirkstoffe oder Maßnahmen, die Parasiten im menschlichen Körper abtöten oder deren Vermehrung hemmen. Sie werden zur Behandlung und Vorbeugung parasitärer Infektionen eingesetzt.
Antiphlogistikum
Ein Antiphlogistikum ist ein entzündungshemmendes Medikament, das Entzündungsreaktionen im Körper lindert. Es wird bei Schmerzen, Schwellungen und entzündlichen Erkrankungen eingesetzt.
Antipyretikum
Ein Antipyretikum ist ein fiebersenkender Wirkstoff, der bei erhöhter Körpertemperatur eingesetzt wird. Bekannte Beispiele sind Paracetamol und Ibuprofen.
Antiretroviral
Antiretrovirale Mittel sind Medikamente, die gegen Retroviren wie HIV wirken. Sie hemmen die Virusvermehrung und werden zur Behandlung von HIV/AIDS eingesetzt.
Antirheumatisch
Antirheumatisch bezeichnet Wirkstoffe, Therapien oder Maßnahmen, die gegen rheumatische Erkrankungen eingesetzt werden und Entzündungen sowie Schmerzen lindern.
Antischmerztherapie
Die Antischmerztherapie umfasst alle medizinischen Maßnahmen zur Linderung von akuten und chronischen Schmerzen. Sie kombiniert Medikamente, physikalische und psychologische Verfahren.
Antiseptikum
Ein Antiseptikum ist ein keimhemmendes oder keimtotendes Mittel, das auf Haut, Schleimhaut oder Wunden angewendet wird, um Infektionen zu verhindern.
Antithrombotikum
Antithrombotika sind Medikamente, die die Bildung von Blutgerinnseln hemmen oder verhindern. Sie werden eingesetzt, um Thrombosen, Herzinfarkte und Schlaganfälle zu behandeln oder vorzubeugen.
Antithrombozytär
Antithrombozytär bezeichnet Wirkstoffe oder Maßnahmen, die die Verklumpung von Blutplättchen (Thrombozyten) hemmen und so der Bildung gefährlicher Blutgerinnsel vorbeugen.
Antitumorprotein
Antitumorproteine sind körpereigene oder künstlich hergestellte Proteine, die das Wachstum von Tumorzellen hemmen oder deren Zelltod auslösen können.
Antivenom
Antivenom ist ein biologisches Gegenmittel gegen Tier- und Schlangengifte. Es neutralisiert Giftstoffe im Blut und wird bei lebensbedrohlichen Vergiftungen eingesetzt.
Antriebslosigkeit
Antriebslosigkeit beschreibt einen Zustand verminderter körperlicher und geistiger Energie, bei dem selbst alltägliche Aufgaben als überfordernd oder belastend empfunden werden.
Anulozyt
Ein Anulozyt ist ein veränderter roter Blutkörper mit verbreitertem blassem Zentrum, typisch bei Eisenmangel. Er zeigt eine gestörte Hämoglobinbildung an.
Anxiolytikum
Ein Anxiolytikum ist ein angstlösendes Medikament, das zur Behandlung von Angststörungen eingesetzt wird. Es wirkt beruhigend auf das zentrale Nervensystem.
anzeichen herzinfarkt
Anzeichen eines Herzinfarkts erkennen kann Leben retten. Typische Symptome sind Brustschmerzen, Atemnot und Ausstrahlung in den Arm. Jetzt informieren.
AOD-9604
AOD-9604 ist ein synthetisches Peptid, das vom Wachstumshormon abgeleitet ist und zur Fettverbrennung sowie Gewichtsreduktion eingesetzt wird.
AOK 66 Tage Challenge
Die AOK 66-Tage-Challenge begleitet Sie mit Impulsen und praktischen Aufgaben, um gesunde Gewohnheiten nachhaltig in Alltag zu integrieren.
Aortenbogenanomalie
Eine Aortenbogenanomalie ist eine angeborene Fehlbildung des Aortenbogens, die Herz, Gefäße und umliegende Strukturen beeinträchtigen kann.
Aortendissektion
Die Aortendissektion ist ein lebensbedrohlicher Einriss in der inneren Wandschicht der Hauptschlagader. Sofortige medizinische Behandlung ist zwingend erforderlich.
Aortenklappe
Die Aortenklappe ist eine der vier Herzklappen und reguliert den Blutfluss vom linken Herzventrikel in die Aorta. Sie spielt eine zentrale Rolle im Herz-Kreislauf-System.
Aortenklappenersatz
Der Aortenklappenersatz ist ein herzchirurgischer Eingriff, bei dem die erkrankte Aortenklappe durch eine künstliche oder biologische Klappe ersetzt wird.
Aortenstenose
Die Aortenstenose ist eine Verengung der Aortenklappe des Herzens, die den Blutfluss behindert. Sie ist eine der häufigsten Herzklappenerkrankungen und betrifft vor allem ältere Menschen.
Aortenwandveränderung
Eine Aortenwandveränderung bezeichnet strukturelle Veränderungen der Aortenwand, z. B. durch Arteriosklerose oder Entzündung. Frühzeitige Diagnose ist entscheidend.
Aortographie
Die Aortographie ist ein bildgebendes Röntgenverfahren zur Darstellung der Aorta mittels Kontrastmittel. Sie hilft, Erkrankungen der Hauptschlagader frühzeitig zu erkennen.
Aortokoronar
Aortokoronar bezeichnet die Verbindung zwischen der Aorta und den Koronararterien, insbesondere im Zusammenhang mit dem aortokoronaren Bypass.
Apathie
Apathie bezeichnet einen Zustand von Gleichgültigkeit, Antriebslosigkeit und emotionaler Teilnahmslosigkeit. Sie kann Symptom verschiedener körperlicher und psychischer Erkrankungen sein.
Apexresektion
Die Apexresektion ist ein chirurgischer Eingriff in der Zahnheilkunde, bei dem die Wurzelspitze eines Zahns entfernt wird, um Infektionen oder Entzündungen zu behandeln.
Apfelessig
Apfelessig ist ein fermentiertes Naturprodukt, das durch die doppelte Gärung von zuckerhaltigem Apfelsaft entsteht: Zuerst wird Zucker in Alkohol umgewandelt, dann verwandeln Essigsäurebakterien den Alkohol in Essigsäure.
Apfelpolyphenole
Apfelpolyphenole sind bioaktive Pflanzenstoffe aus Äpfeln mit antioxidativen Eigenschaften. Sie unterstützen Herzgesundheit, Darmflora und Zellschutz.
Apgar-Score
Der Apgar-Score ist ein standardisiertes Bewertungsschema zur schnellen Beurteilung des Gesundheitszustands von Neugeborenen direkt nach der Geburt.
Aphasie
Aphasie ist eine erworbene Sprachstörung, die durch eine Schädigung des Gehirns verursacht wird, meist durch einen Schlaganfall, ein Schädel-Hirn-Trauma, einen Hirntumor oder eine neurologische Erkrankung.
Aphrodisiakum
Ein Aphrodisiakum ist ein Mittel, dem die Eigenschaft zugeschrieben wird, das sexuelle Verlangen oder die sexuelle Leistungsfähigkeit zu steigern. Es kann pflanzlichen, tierischen oder synthetischen Ursprungs sein.
Aphten
Aphten sind kleine, schmerzhafte Schleimhautgeschwüre im Mundraum, die meist rundlich und von einem geröteten Rand umgeben sind.
Aphthensalbe
Aphthensalbe ist ein topisches Arzneimittel zur Behandlung schmerzhafter Aphten im Mund. Sie lindert Schmerzen, fördert die Heilung und schützt die betroffene Schleimhaut.
API
APIs sind Wirkstoffe in Arzneimitteln mit gezielter Wirkung. Erfahre, wie bioaktive Substanzen wie Lactoferrin und FMP zunehmend therapeutisch genutzt werden.
Apigenin
Apigenin ist ein natürlich vorkommendes Flavonoid aus Pflanzen wie Kamille und Petersilie mit antioxidativen, entzündungshemmenden und potenziell neuroprotektiven Eigenschaften.
Apikoektomie
Die Apikoektomie ist ein chirurgischer Eingriff in der Zahnmedizin, bei dem die Wurzelspitze eines Zahnes entfernt wird. Sie dient der Behandlung chronischer Entzündungen, die durch eine Wurzelkanalbehandlung nicht beseitigt werden konnten.
Apixaban
Apixaban ist ein orales Antikoagulans (Blutverdünner) aus der Gruppe der Faktor-Xa-Hemmer. Es wird zur Vorbeugung und Behandlung von Blutgerinnseln eingesetzt.
Aplanochytrium sp.
Aplanochytrium sp. ist eine Gattung mariner, einzelliger Mikroorganismen aus der Gruppe der Labyrinthulomyceten, die in Meeresökosystemen vorkommen und medizinisch-wissenschaftlich zunehmend erforscht werden.
Apnoe
Apnoe bezeichnet den vorübergehenden Atemstillstand, der im Schlaf oder wach auftreten kann. Sie ist häufig mit der Schlafapnoe verbunden und kann unbehandelt ernsthafte Folgen haben.
Apnoescreening
Apnoescreening ist ein diagnostisches Verfahren zur Erkennung von Schlafapnoe. Es erfasst Atempausen im Schlaf und hilft, Risikopatienten frühzeitig zu identifizieren.
Apo-Lactoferrin
Apo-Lactoferrin ist Lactoferrin, dem Eisen entzogen wurde, d.h. mit einer niedrigen Eisensättigung, in der Regel unter 15 % Eisensättigung.
Apoferritin
Apoferritin ist die eisenfreie Proteinstruktur des Speicherproteins Ferritin. Es spielt eine zentrale Rolle im Eisenstoffwechsel des menschlichen Körpers.
Apokrin
Apokrin bezeichnet eine besondere Art der Sekretion sowie einen Typ von Schweißdrüsen im menschlichen Körper, der vor allem in Achseln und Leistengegend vorkommt.
Apolipoprotein A
Apolipoprotein A ist ein wichtiges Protein im Fettstoffwechsel, das als Hauptbestandteil des HDL-Cholesterins gilt und zum Schutz der Gefaesse vor Arteriosklerose beitraegt.
Apolipoprotein A1
Apolipoprotein A1 (ApoA1) ist das wichtigste Strukturprotein des HDL-Cholesterins und spielt eine zentrale Rolle beim Abtransport von Cholesterin aus den Gefäßwänden.
Apolipoprotein B
Apolipoprotein B ist ein wichtiges Transportprotein im Blut, das Fette und Cholesterin zu den Körperzellen transportiert und als zentraler Risikomarker für Herz-Kreislauf-Erkrankungen gilt.
Aponeurose
Eine Aponeurose ist eine flächige, sehnige Bindegewebsplatte, die Muskeln mit Knochen oder anderen Strukturen verbindet und wichtige mechanische Funktionen im Bewegungsapparat übernimmt.
Apophysiolyse
Die Apophysiolyse ist eine Verletzung, bei der ein Knochenfortsatz (Apophyse) durch Zugkräfte von Muskeln oder Sehnen abgelöst wird. Sie betrifft häufig junge Sportler.
Apophysose
Die Apophysose ist eine schmerzhafte Erkrankung der Apophyse, eines knöchernen Wachstumsbereichs bei Kindern und Jugendlichen, oft durch Überlastung ausgelöst.
Apoplexierisiko
Das Apoplexierisiko beschreibt die Wahrscheinlichkeit, einen Schlaganfall zu erleiden. Faktoren wie Bluthochdruck, Vorhofflimmern und Diabetes erhoehen dieses Risiko erheblich.
Apoptose
Apoptose ist der programmierte Zelltod, bei dem Zellen kontrolliert absterben. Dieser natürliche Prozess ist essenziell für Entwicklung, Gewebeerhalt und Immunabwehr.
Apoptosehemmung
Apoptosehemmung bezeichnet die Unterdrückung des programmierten Zelltods. Sie spielt eine zentrale Rolle bei der Entstehung von Krebs und ist Ziel moderner Therapieansätze.
Apoptoseinduktion
Apoptoseinduktion bezeichnet den gezielten Auslöser des programmierten Zelltods. Sie spielt eine zentrale Rolle in der Krebstherapie und der normalen Gewebeentwicklung.
Apoptosemarker
Apoptosemarker sind biologische Kenngrößen, die den programmierten Zelltod anzeigen. Sie werden in der Diagnostik und Forschung eingesetzt, um Zellsterben bei Krankheiten wie Krebs zu erkennen.
Apoptoseprotein
Apoptoseproteine sind Moleküle, die den programmierten Zelltod steuern. Sie spielen eine zentrale Rolle bei der Entwicklung, Immunabwehr und Krebsentstehung.
Apoptoseregulation
Apoptoseregulation beschreibt die zellulären Mechanismen, die den programmierten Zelltod steuern und kontrollieren. Sie ist essenziell für die Gewebehomöostase und spielt eine zentrale Rolle bei Krebs und anderen Erkrankungen.
Apoptoseweg
Der Apoptoseweg beschreibt die molekularen Signalwege, die zum programmierten Zelltod führen. Er spielt eine zentrale Rolle in der Entwicklung, Immunabwehr und Krebsentstehung.
Apparativ
Apparativ beschreibt in der Medizin alle Untersuchungs- und Behandlungsmethoden, die mithilfe technischer Geräte durchgeführt werden. Dazu zählen z. B. Ultraschall, EKG oder Röntgen.
Apparative Untersuchung
Eine apparative Untersuchung ist eine medizinische Diagnosemethode, bei der technische Geräte eingesetzt werden, um Organe, Gewebe oder Körperfunktionen zu beurteilen.
Appendektomie
Die Appendektomie ist die chirurgische Entfernung des Wurmfortsatzes (Appendix). Sie ist der Standardeingriff bei akuter Appendizitis und wird meist als minimalinvasive Operation durchgeführt.
Appendizitis
Appendizitis ist eine Entzündung des Wurmfortsatzes (Appendix) am Blinddarm. Sie verursacht starke Bauchschmerzen und erfordert meist eine operative Behandlung.
Appendizitiszeichen
Appendizitiszeichen sind klinische Untersuchungsbefunde, die auf eine Entzündung des Blinddarms hinweisen. Sie helfen Ärzten, eine Appendizitis schnell zu erkennen.
Appetitregulation
Die Appetitregulation beschreibt die komplexen Mechanismen des Körpers, die Hunger und Sättigung steuern. Hormone, Nervensignale und Gehirnareale arbeiten dabei eng zusammen.
Appetitzügelung
Appetitzügelung bezeichnet Maßnahmen oder Substanzen, die das Hungergefühl reduzieren und so die Nahrungsaufnahme verringern. Sie wird zur Gewichtskontrolle und bei Adipositas eingesetzt.
Approximalfläche
Die Approximalfläche ist die Zahnfläche, die einem benachbarten Zahn zugewandt ist. Sie spielt eine zentrale Rolle in der Zahnpflege und Kariesprävention.
Aquaeductus mesencephali
Der Aquaeductus mesencephali ist ein schmaler Kanal im Mittelhirn, der den dritten mit dem vierten Hirnventrikel verbindet und den Liquorfluss reguliert.
Aquaponik-Gemüse
Aquaponik-Gemüse wird in einem geschlossenen Kreislaufsystem aus Fischzucht und Pflanzenanbau produziert – ohne Erde, ressourcenschonend und nährstoffreich.
Aquaporin
Aquaporine sind spezialisierte Kanalproteine in Zellmembranen, die den schnellen Transport von Wasser durch die Zelle ermöglichen. Sie spielen eine zentrale Rolle im Wasserhaushalt des menschlichen Körpers.
Arachidonsäure
Arachidonsäure ist eine mehrfach ungesättigte Omega-6-Fettsäure, die im Körper als wichtiger Bestandteil von Zellmembranen fungiert.
Arachidonsäure-Kaskade
Die Arachidonsäure-Kaskade ist ein zentraler biochemischer Signalweg, der Entzündungsreaktionen im Körper steuert und bei vielen Erkrankungen eine wichtige Rolle spielt.
Arachnoidalzyste
Eine Arachnoidalzyste ist eine gutartige, flüssigkeitsgefüllte Aussackung der Hirnhaut. Sie tritt meist angeboren auf und verursacht oft keine Beschwerden.
Arcus pubis
Der Arcus pubis ist der knöcherne Bogen unterhalb der Schambeinfuge, der den unteren Rand des Beckenausgangs bildet und klinisch bedeutsam für Geburtsverläufe ist.
Arcus venae azygos
Der Arcus venae azygos ist der bogenförmige Abschnitt der Vena azygos, der über den rechten Hauptbronchus zieht und in die obere Hohlvene mündet.
ARE
Die ARE (Akute respiratorische Erkrankung) bezeichnet Infektionen der Atemwege, die plötzlich auftreten. Typische Symptome sind Husten, Schnupfen und Halsschmerzen.
Areflexie
Areflexie bezeichnet das vollständige Fehlen von Reflexen, insbesondere der Muskeleigenreflexe. Sie ist ein wichtiges neurologisches Zeichen und kann auf Schäden am peripheren Nervensystem hinweisen.
Arginin
Arginin ist eine semi-essentielle Aminosäure, die im Körper wichtige Funktionen erfüllt – von der Proteinsynthese bis zur Unterstützung der Herzgesundheit.
Argininsynthese
Die Argininsynthese beschreibt die biochemische Herstellung der Aminosäure Arginin im menschlichen Körper, vor allem in Leber und Niere.
Arithmetischer Mittelwert
Der arithmetische Mittelwert ist ein statistisches Maß, das den Durchschnitt einer Datenmenge beschreibt. Er wird berechnet, indem alle Werte addiert und durch ihre Anzahl geteilt werden.
Aromastoff
Aromastoffe sind Substanzen, die Lebensmitteln ihren typischen Geruch und Geschmack verleihen. Sie kommen natürlich vor oder werden synthetisch hergestellt.
Aromatherapie
Die Aromatherapie ist eine alternativmedizinische Methode, bei der ätherische Öle aus Pflanzen zur Förderung von Wohlbefinden, Gesundheit und Heilung eingesetzt werden.
Aromatolyse
Aromatolyse ist eine komplementärmedizinische Methode, bei der ätherische Öle gezielt eingesetzt werden, um körperliche und seelische Blockaden zu lösen und das Wohlbefinden zu fördern.
Aromawirkstoff
Aromawirkstoffe sind chemische Verbindungen, die Lebensmitteln, Kosmetika oder Arzneimitteln ihren charakteristischen Geruch und Geschmack verleihen. Sie kommen natürlich vor oder werden synthetisch hergestellt.
Arrhythmiebehandlung
Die Arrhythmiebehandlung umfasst alle Maßnahmen zur Therapie von Herzrhythmusstörungen. Ziel ist die Wiederherstellung eines normalen Herzrhythmus und die Vermeidung von Komplikationen.
Arsen
Arsen ist ein natürlich vorkommendes Halbmetall, das in der Erdkruste, im Wasser und in einigen Lebensmitteln vorkommt.
Artemisia annua
Artemisia annua ist eine Heilpflanze mit stark antiparasitärer und antiviraler Wirkung. Besonders bekannt ist sie für Artemisinin – den Hauptwirkstoff gegen Malaria und mögliche Begleiter bei Infektionen.
Artemisia annua Krebs
Artemisia annua ist eine Heilpflanze, deren Wirkstoff Artemisinin in der Krebsforschung untersucht wird. Erste Studien deuten auf krebshemmende Eigenschaften hin.
Artemisinin
Artemisinin ist ein natürlicher Wirkstoff aus dem Einjährigen Beifuß (Artemisia annua) und gilt als eines der wirksamsten Antimalaria-Mittel der modernen Medizin.
Arteria carotis communis
Die Arteria carotis communis ist die gemeinsame Halsschlagader und versorgt Kopf und Gehirn mit sauerstoffreichem Blut. Sie ist ein zentrales Blutgefäß der Halsregion.
Arteria hyaloidea
Die Arteria hyaloidea ist ein embryonales Blutgefäß im Auge, das während der Fetalentwicklung den Glaskörper und die Augenlinse versorgt und sich nach der Geburt normalerweise vollständig zurückbildet.
Arteria hyaloidea persistens
Die Arteria hyaloidea persistens ist eine angeborene Augenanomalie, bei der ein fetales Blutgefäß im Auge nicht vollständig zurückgebildet wird. Sie kann die Sehentwicklung beeinträchtigen.
Arteria lusoria
Die Arteria lusoria ist eine seltene angeborene Gefäßfehlbildung, bei der die rechte Schlüsselbeinarterie einen abnormalen Verlauf hinter der Speiseröhre nimmt und Schluckbeschwerden verursachen kann.
Arteria splenica
Die Arteria splenica ist das größte Gefäß des Truncus coeliacus und versorgt die Milz, den Pankreasschwanz und Teile des Magens mit sauerstoffreichem Blut.
Arteria ulnaris
Die Arteria ulnaris ist eine der zwei Hauptarterien des Unterarms und versorgt die Elle (Ulna) sowie die Hand mit sauerstoffreichem Blut.
Arteriell
Arteriell beschreibt alles, was die Arterien betrifft – die Blutgefäße, die sauerstoffreiches Blut vom Herzen in den Körper transportieren.
Arteriendruck
Der Arteriendruck ist der Druck des Blutes in den Arterien und ein zentraler Vitalparameter. Er wird in mmHg gemessen und zeigt die Herzkreislauf-Gesundheit an.
Arterienkalk
Arterienkalk bezeichnet Kalkablagerungen in den Arterienwänden, die im Rahmen der Arteriosklerose entstehen und das Herzinfarkt- sowie Schlaganfallrisiko erhöhen.
Arterienkalzifikation
Arterienkalzifikation bezeichnet die Einlagerung von Kalziumsalzen in die Arterienwände. Sie erhöht das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall und gilt als wichtiger Marker kardiovaskulärer Erkrankungen.
Arterienverschluss
Ein Arterienverschluss ist die vollständige Blockade einer Arterie, die die Blutversorgung unterbricht. Er kann lebensbedrohlich sein und erfordert sofortige medizinische Behandlung.
Arterienwandmessung
Die Arterienwandmessung ist ein diagnostisches Verfahren zur Beurteilung der Dicke und Beschaffenheit von Arterienwänden. Sie dient der Früherkennung von Gefäßerkrankungen wie Arteriosklerose.
Arterienwandsteifigkeit
Arterienwandsteifigkeit bezeichnet den Verlust der Elastizität der Arterienwände. Sie erhöht das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und gilt als wichtiger Marker der Gefäßgesundheit.
Arteriographie
Die Arteriographie ist ein bildgebendes Verfahren zur Darstellung der Arterien mittels Kontrastmittel und Röntgenstrahlen. Sie dient der Diagnose von Gefäßerkrankungen.
Arteriosklerose
Arteriosklerose ist eine Erkrankung, bei der die Wände der Blutgefäße durch Ablagerungen von Fetten, Cholesterin und anderen Substanzen verdicken und verhärten.
Arteriosklerose-Prävention
Arteriosklerose-Prävention umfasst alle Maßnahmen, die einer Verhärtung und Verengung der Arterien vorbeugen. Gesunde Ernährung, Bewegung und Verzicht auf Rauchen sind zentrale Säulen.
Arteriovenös
Arteriovenös beschreibt eine Verbindung oder Beziehung zwischen Arterien und Venen. Der Begriff ist zentral in der Gefäßmedizin und Kardiologie.
artesunat klinik
Artesunat wird klinisch vor allem zur Behandlung schwerer Malaria eingesetzt. Es ist ein hochwirksames Medikament auf Basis von Artemisinin und gilt als Therapie der ersten Wahl.
Arthritis
Arthritis ist eine entzündliche Erkrankung der Gelenke, die durch Schmerzen, Schwellungen und Bewegungseinschränkungen gekennzeichnet ist.
Arthritis Symptome
Arthritis-Symptome umfassen Gelenkschmerzen, Schwellungen und Steifheit. Erfahren Sie, welche Beschwerden typisch sind und wann ein Arztbesuch notwendig ist.
Arthrographie
Die Arthrographie ist ein bildgebendes Verfahren zur Darstellung von Gelenken mithilfe von Kontrastmittel. Sie ermöglicht die genaue Beurteilung von Gelenkstrukturen.
Arthroplastik
Arthroplastik bezeichnet einen operativen Eingriff zur Wiederherstellung oder zum Ersatz eines erkrankten Gelenks, um Schmerzen zu lindern und die Beweglichkeit zu verbessern.
Arthrose
Arthrose, auch Gelenkverschleiß oder Osteoarthrose genannt, ist eine degenerative Gelenkerkrankung, bei der der Gelenkknorpel - die Schutzschicht zwischen den Knochen - allmählich abgebaut wird.
Arthrose Ernährung
Die richtige Ernährung kann bei Arthrose dazu beitragen, Entzündungen zu reduzieren, die Gelenkgesundheit zu unterstützen und den Knorpelabbau zu verlangsamen.
Arthroseprävention
Arthroseprävention umfasst Maßnahmen, die den Gelenkverschleiß verlangsamen oder verhindern. Bewegung, Ernährung und Gewichtskontrolle spielen dabei eine zentrale Rolle.
Arthroskop
Das Arthroskop ist ein medizinisches Instrument zur minimal-invasiven Untersuchung und Behandlung von Gelenken. Es wird in der orthopädischen Chirurgie eingesetzt.
Arthrotisch
Arthrotisch beschreibt Veränderungen, die im Zusammenhang mit Arthrose stehen – einem degenerativen Gelenkverschleiß. Der Begriff bezeichnet Zustände oder Strukturen, die von dieser Gelenkerkrankung betroffen sind.
Arthrotomie
Die Arthrotomie ist ein chirurgischer Eingriff, bei dem ein Gelenk operativ geöffnet wird. Sie dient der Diagnose und Behandlung von Gelenkerkrankungen oder -verletzungen.
Articulatio costochondralis
Die Articulatio costochondralis ist die Verbindung zwischen dem knöchernen Rippenanteil und dem Rippenknorpel. Sie sorgt für Stabilität und Beweglichkeit des Brustkorbs.
Articulatio dentoalveolaris
Die Articulatio dentoalveolaris bezeichnet die Verbindung zwischen Zahnwurzel und Alveolarknochen des Kiefers, vermittelt durch den Zahnhalteapparat.
Artikuläre Mobilisation
Die artikuläre Mobilisation ist eine manualtherapeutische Technik zur Verbesserung der Gelenkbeweglichkeit. Sie wird bei eingeschränkter Beweglichkeit, Schmerzen und Gelenkblockierungen eingesetzt.
Arzneimittelallergie
Eine Arzneimittelallergie ist eine immunologische Überreaktion des Körpers auf ein Medikament. Sie kann leichte Hautreaktionen bis hin zu lebensbedrohlichen Schocks verursachen.
Arzneimittelinteraktion
Eine Arzneimittelinteraktion beschreibt die gegenseitige Beeinflussung von zwei oder mehr Medikamenten im Körper. Sie kann die Wirkung verstärken, abschwächen oder unerwünschte Nebenwirkungen auslösen.
Arzneistoffmetabolismus
Der Arzneistoffmetabolismus beschreibt den biochemischen Abbau von Medikamenten im Körper. Er bestimmt Wirkdauer, Wirkstärke und Verträglichkeit eines Arzneimittels.
Asafoetida
Asafoetida ist ein aus dem Milchsaft verschiedener Ferula-Arten gewonnenes Harz, das traditionell sowohl als Gewürz als auch in der Naturheilkunde Verwendung findet.
Ascorbinsäure
Ascorbinsäure ist die chemische Bezeichnung für Vitamin C – ein lebenswichtiges wasserlösliches Vitamin mit starker antioxidativer Wirkung.
Ascorbinsäure (Vitamin C)
Ascorbinsäure ist die chemische Bezeichnung für Vitamin C, ein wasserlösliches Vitamin, das im menschlichen Körper viele zentrale Aufgaben erfüllt.
Ashwagandha
Ashwagandha ist ein adaptogenes Kraut, das traditionell in der ayurvedischen Medizin verwendet wird, um Stress abzubauen und das allgemeine Wohlbefinden zu fördern.
Aspartam
Aspartam ist ein synthetischer Süßstoff, der wegen seiner intensiven Süßkraft (etwa 200-mal süßer als Zucker) und seines geringen Kaloriengehalts in vielen zuckerfreien Lebensmitteln und Getränken verwendet wird.
Aspartat-Aminotransferase
Die Aspartat-Aminotransferase (AST) ist ein Enzym, das vor allem in Leber, Herz und Muskeln vorkommt. Erhöhte AST-Werte im Blut können auf Gewebeschäden dieser Organe hinweisen.
Asperger Syndrom
Das Asperger Syndrom ist eine Form der Autismus-Spektrum-Störung, die durch Besonderheiten in sozialer Interaktion, Kommunikation und Wahrnehmung gekennzeichnet ist.
Aspiration
Aspiration bezeichnet das unbeabsichtigte Eindringen von Flüssigkeiten, Speichel, Nahrung oder Fremdkörpern in die Atemwege.
Aspirin
Aspirin (Acetylsalicylsäure) ist ein weit verbreitetes Schmerz- und Fiebermittel mit entzündungshemmender Wirkung. Es wird auch zur Vorbeugung von Herzinfarkt und Schlaganfall eingesetzt.
Astaxanthin
Astaxanthin ist ein starkes Antioxidans, das natürlicherweise in Algen, Schalentieren und Fischen vorkommt. Es schützt die Zellen vor Schäden, fördert die Gesundheit des Stoffwechsels und könnte zur Langlebigkeit beitragen.
Astaxanthinpulver
Astaxanthinpulver ist eine konzentrierte Form des natürlichen Carotinoids Astaxanthin, das als starkes Antioxidans gilt und in Nahrungsergänzungsmitteln eingesetzt wird.
Asteroid-Körper
Asteroid-Körper sind sternförmige Einschlusskörper in Riesenzellen, die typischerweise bei Sarkoidose und anderen Granulomkrankheiten auftreten.
Ästhetik
Der Begriff Ästhetik bezeichnet die Lehre von der Wahrnehmung des Schönen und beschäftigt sich mit der Frage, wie Formen, Proportionen, Farben und Strukturen auf den Menschen wirken.
Asthma
Asthma bronchiale ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung der Atemwege, bei der es zu einer überempfindlichen Reaktion der Bronchien auf bestimmte Reize kommt.
Asthma bronchiale
Asthma bronchiale ist eine chronische Atemwegserkrankung, die durch wiederkehrende Atemnot, Husten und pfeifende Atemgeräusche gekennzeichnet ist. Die Atemwege sind dauerhaft entzündet und überempfindlich.
Asthmaanfall
Ein Asthmaanfall ist eine plötzliche Verschlechterung der Atemwegsfunktion mit Atemnot, Husten und pfeifenden Atemgeräuschen. Auslöser können Allergene, Infekte oder körperliche Belastung sein.
Astigmatismus
Astigmatismus ist eine häufige Sehstörung, bei der die Hornhaut oder Linse des Auges unregelmäßig geformt ist. Dies führt zu verschwommenem oder verzerrtem Sehen in allen Entfernungen.
Astragalus
Astragalus ist eine traditionelle Heilpflanze aus der chinesischen Medizin, die das Immunsystem stärken und die Vitalität fördern soll. Extrakte der Wurzel werden heute weltweit als Nahrungsergänzungsmittel eingesetzt.
Astrocytom
Ein Astrozytom ist ein Hirntumor, der aus Astrozyten entsteht – Stützzellen des Gehirns. Es zählt zu den häufigsten Gliomen und kann gutartig oder bösartig sein.
Astrozyt
Astrozyten sind sternförmige Gliazellen des Gehirns und Rückenmarks. Sie unterstützen Nervenzellen, regulieren die Blut-Hirn-Schranke und spielen eine zentrale Rolle im zentralen Nervensystem.
Aszites
Aszites bezeichnet die krankhafte Ansammlung von Flüssigkeit in der Bauchhöhle. Er entsteht häufig bei Lebererkrankungen, Herzinsuffizienz oder Tumoren.
aszpaganda
Der Begriff aszpaganda ist kein bekannter medizinischer, wissenschaftlicher oder kulinarischer Fachbegriff. Bitte pruefen Sie die Schreibweise oder praezisieren Sie Ihre Anfrage.
Ataxie
Ataxie bezeichnet eine neurologische Störung der Bewegungskoordination. Betroffene haben Schwierigkeiten beim Gehen, Sprechen oder bei gezielten Bewegungen.
Atelektase
Eine Atelektase ist ein Zustand, bei dem ein Teil der Lunge kollabiert und nicht mehr mit Luft gefüllt ist. Dies kann den Gasaustausch beeinträchtigen und Atemnot verursachen.
Atembeschwerden
Atembeschwerden bezeichnen jede Form von erschwertem oder unangenehmem Atmen. Sie können viele Ursachen haben und sollten bei anhaltenden Beschwerden ärztlich abgeklärt werden.
Atemgymnastik
Atemgymnastik umfasst gezielte Übungen zur Verbesserung der Atemfunktion. Sie wird bei Atemwegserkrankungen, Stress und zur Rehabilitation eingesetzt.
Atemmechanik
Die Atemmechanik beschreibt die physikalischen und muskulären Vorgänge, die das Ein- und Ausatmen ermöglichen. Sie ist die Grundlage der Lungenbelüftung.
Atemnot
Atemnot (Dyspnoe) ist das Gefühl, nicht ausreichend Luft zu bekommen. Sie kann auf Erkrankungen der Lunge, des Herzens oder anderer Organe hinweisen.
Atemnotsyndrom
Das Atemnotsyndrom ist eine schwerwiegende Lungenerkrankung, die zu akuter Atemnot führt. Es tritt häufig bei Frühgeborenen oder als Folge schwerer Erkrankungen auf.
Atemnotsyndrom des Frühgeborenen
Das Atemnotsyndrom des Frühgeborenen ist eine lebensbedrohliche Lungenerkrankung bei Frühgeborenen, die durch Surfactant-Mangel entsteht und intensivmedizinische Behandlung erfordert.
Atemtherapie
Atemtherapie ist eine therapeutische Methode, bei der gezielte Atemübungen zur Verbesserung der Atemfunktion und des allgemeinen Wohlbefindens eingesetzt werden.
Atemwege
Die Atemwege sind das System aus Nase, Rachen, Kehlkopf, Luftröhre und Bronchien, das Luft zur Lunge transportiert und den Gasaustausch ermöglicht.
Atemwegsentzündung
Eine Atemwegsentzündung ist eine Entzündungsreaktion der Atemwege, die Nase, Rachen, Bronchien oder Lunge betreffen kann. Sie entsteht häufig durch Infektionen, Allergien oder Schadstoffe.
Atemzugvolumen
Das Atemzugvolumen ist die Luftmenge, die bei einem normalen Atemzug ein- oder ausgeatmet wird. Es beträgt beim Erwachsenen in Ruhe etwa 500 ml.
Atherogenese
Atherogenese bezeichnet den Prozess der Entstehung und Entwicklung von Arteriosklerose – der Verhärtung und Verengung von Blutgefäßen durch Ablagerungen in den Gefäßwänden.
Atheroklerose-Risiko
Das Atherosklerose-Risiko beschreibt die Wahrscheinlichkeit, eine Verhärtung und Verengung der Arterien zu entwickeln. Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Rauchen und erhöhte Cholesterinwerte spielen eine zentrale Rolle.
Atherom
Ein Atherom ist eine gutartige, meist langsam wachsende Zyste der Haut, die durch eine Verstopfung von Talgdrüsen entsteht.
Atheroskleroseprävention
Atheroskleroseprävention umfasst alle Maßnahmen zur Vorbeugung von Gefäßverkalkung. Lebensstiländerungen und Medikamente schützen Herz und Gefäße dauerhaft.
ATL
ATL (Alanin-Aminotransferase) ist ein Leberenzym, das im Blut gemessen wird, um die Leberfunktion zu beurteilen. Erhöhte Werte können auf Leberschäden oder -erkrankungen hinweisen.
Atlantoaxial
Das atlantoaxiale Gelenk verbindet den ersten und zweiten Halswirbel (Atlas und Axis) und ermöglicht die Drehbewegung des Kopfes. Erkrankungen dieses Gelenks können zu Instabilität und Schmerzen führen.
Atlantookzipital
Das atlantookzipitale Gelenk verbindet den ersten Halswirbel (Atlas) mit dem Hinterhauptbein des Schädels und ermöglicht Nickbewegungen des Kopfes.
Atlasassimilation
Die Atlasassimilation ist eine angeborene Fehlbildung, bei der der erste Halswirbel (Atlas) mit dem Hinterhauptbein verschmilzt. Sie kann Beschwerden an der Halswirbelsäule verursachen.
Atomrumpf
Der Atomrumpf bezeichnet den Teil eines Atoms, der aus dem Atomkern und den inneren, nicht an chemischen Bindungen beteiligten Elektronenschalen besteht.
Atopische Dermatitis
Atopische Dermatitis ist eine chronisch-entzündliche Hauterkrankung mit starkem Juckreiz, trockener Haut und ekzematösen Hautveränderungen. Sie gehört zu den häufigsten Hauterkrankungen weltweit.
Atorvastatin
Atorvastatin ist ein verschreibungspflichtiges Medikament zur Senkung erhöhter Cholesterinwerte und zur Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Es gehört zur Gruppe der Statine.
ATP-Synthase
Die ATP-Synthase ist ein lebenswichtiges Enzym, das in den Mitochondrien Energie in Form von ATP produziert. Sie gilt als molekulare Maschine des Stoffwechsels.
ATP-Synthese
Die ATP-Synthese ist der zentrale biochemische Prozess, bei dem Zellen Energie in Form von ATP produzieren. Sie findet in den Mitochondrien statt und sichert die Energieversorgung des gesamten Organismus.
Atretokolon
Das Atretokolon ist eine seltene angeborene Fehlbildung, bei der der Dickdarm (Kolon) vollständig oder teilweise verschlossen ist. Es handelt sich um einen medizinischen Notfall, der meist kurz nach der Geburt operativ behandelt werden muss.
Atrioventrikulär
Atrioventrikulär beschreibt die Verbindung zwischen den Vorhöfen und Kammern des Herzens. Der Begriff ist zentral für das Verständnis der Herzreizleitung und kardialer Erkrankungen.
Atrophische Gastritis
Die atrophische Gastritis ist eine chronische Entzündung der Magenschleimhaut, bei der das Magengewebe dauerhaft geschädigt und abgebaut wird. Sie kann zu Verdauungsbeschwerden und Nährstoffmangel führen.
Atropin
Atropin ist ein Arzneistoff aus der Gruppe der Anticholinergika, der u. a. bei Bradykardie, als Prämedikation und in der Augenheilkunde eingesetzt wird.
Augendruckerhöhung
Eine Augendruckerhöhung (okuläre Hypertension) bezeichnet einen über den Normalwert gestiegenen Druck im Inneren des Auges. Sie gilt als wichtiger Risikofaktor für Glaukom.
Augeninnendruck
Der Augeninnendruck bezeichnet den Druck im Inneren des Auges. Ein erhöhter Wert kann auf ein Glaukom hinweisen und unbehandelt zur Erblindung führen.
Augeninnendruck senken
Augeninnendruck senken ist entscheidend zur Vorbeugung und Behandlung von Glaukom. Erfahren Sie, welche Methoden den Augendruck effektiv und sicher reduzieren.
Augeninnenhöhle
Die Augeninnenhöhle (Orbita) ist die knöcherne Höhle im Schädel, die den Augapfel und umliegende Strukturen schützt. Sie ist ein zentraler Bereich der Augenheilkunde.
Augenjucken
Augenjucken ist ein häufiges Symptom, das durch Allergien, trockene Augen oder Reizungen ausgelöst wird. Es kann ein- oder beidseitig auftreten.
Augenlidchirurgie
Die Augenlidchirurgie ist ein operativer Eingriff zur Korrektur von Fehlstellungen, Erschlaffungen oder Erkrankungen der Augenlider – aus medizinischen oder ästhetischen Gründen.
Augenlidkorrektur
Die Augenlidkorrektur (Blepharoplastik) ist ein chirurgischer Eingriff zur Korrektur von hängenden oder geschwollenen Augenlidern. Sie verbessert das Sichtfeld und das Erscheinungsbild.
Augenlidödem
Ein Augenlidödem ist eine Schwellung des Augenlids durch Flüssigkeitsansammlung im Gewebe. Es kann ein- oder beidseitig auftreten und hat verschiedene Ursachen.
Augenlinsentrübung
Eine Augenlinsentrübung bezeichnet die Eintrübung der natürlichen Augenlinse, die zu verschwommenem Sehen führt. Sie ist häufig Ursache des Grauen Stars (Katarakt).
Augenmuskelparese
Eine Augenmuskelparese ist eine Lähmung oder Schwäche eines oder mehrerer Augenmuskeln, die zu Doppelbildern und Schielen führt.
Augenmuskulatur
Die Augenmuskulatur umfasst die Muskeln, die Bewegungen des Augapfels und des Augenlids steuern. Sie ist entscheidend für das beidäugige Sehen und die Fokussierung.
Augenringe
Augenringe sind dunkle Verfärbungen unter den Augen, die durch verschiedene Faktoren verursacht werden können.
Augenwasser
Augenwasser bezeichnet die natürliche Flüssigkeit im Auge, die Hornhaut und Linse versorgt. Ein gestörter Abfluss kann zu Augeninnendruck und Glaukom führen.
Augenzucken
Augenzucken bezeichnet unwillkürliche Muskelzuckungen rund um das Auge. Es ist meist harmlos, kann aber auf Stress oder Magnesiummangel hinweisen.
Aurantiochytrium sp.
Aurantiochytrium sp. ist ein mariner Mikroorganismus aus der Gruppe der Thraustochytriden, der für die biotechnologische Produktion von DHA-reichem Algenöl genutzt wird.
Aurikularmedizin
Die Aurikularmedizin ist ein Teilgebiet der Komplementärmedizin, das die Ohrmuschel als Diagnosefläche und Therapiepunkt nutzt. Durch gezielte Stimulation bestimmter Ohrpunkte sollen körperliche und psychische Beschwerden gelindert werden.
Ausatmungsphase
Die Ausatmungsphase ist der Teil des Atemzyklus, in dem Luft aus der Lunge nach außen abgegeben wird. Sie folgt auf die Einatmung und dient der Abgabe von Kohlendioxid.
Ausdauerkapazität
Die Ausdauerkapazität beschreibt die Fähigkeit des Körpers, körperliche Belastungen über einen längeren Zeitraum aufrechtzuerhalten. Sie ist ein zentraler Faktor für Gesundheit und sportliche Leistungsfähigkeit.
Ausdauertraining
Ausdauertraining umfasst alle sportlichen Aktivitäten, die die Leistungsfähigkeit des Herz-Kreislauf-Systems, der Lunge und des Stoffwechsels steigern.
Ausleistungstest
Der Ausleistungstest ist ein diagnostisches Verfahren, das die maximale Leistungsfähigkeit eines Systems oder Organismus unter Belastung misst. Er wird in Medizin und Technik eingesetzt.
Ausleitung
Ausleitung bezeichnet in der Medizin und Naturheilkunde Verfahren zur Entfernung von Schadstoffen, Giftstoffen oder Stoffwechselabfällen aus dem Körper.
Ausleitungstherapie
Die Ausleitungstherapie ist ein Konzept der Naturheilkunde, bei dem Schadstoffe oder krankmachende Stoffe aus dem Körper entfernt werden sollen. Sie umfasst verschiedene traditionelle und komplementärmedizinische Methoden.
Ausscheidungsorgan
Ausscheidungsorgane sind Organe des menschlichen Körpers, die Stoffwechselendprodukte und schädliche Substanzen nach außen abgeben und so zur Entgiftung beitragen.
Außenbandriss
Ein Außenbandriss ist eine vollständige Ruptur des seitlichen Bandapparats am Sprunggelenk. Er entsteht meist durch Umknicken und zählt zu den häufigsten Sportverletzungen.
Außenrotation
Die Außenrotation ist eine Gelenkbewegung, bei der ein Körperteil nach außen rotiert wird. Sie spielt eine wichtige Rolle in Orthopädie, Physiotherapie und Sport.
Auswurf
Auswurf (Sputum) ist Schleim, der aus den Atemwegen abgehustet wird. Er kann auf Infektionen oder Lungenerkrankungen hinweisen.
Auswurfphase
Die Auswurfphase ist der Abschnitt des Herzschlagzyklus, in dem das Herz Blut in die Schlagadern pumpt. Sie ist entscheidend für die Versorgung des Körpers mit Sauerstoff.
Autismus
Autismus, häufig als Autismus-Spektrum-Störung (ASS) bezeichnet, ist eine neurologische Entwicklungsstörung, die sich auf das Verhalten, die Kommunikation und die sozialen Interaktionen auswirkt.
Autogenes Training
Autogenes Training ist ein anerkanntes Entspannungsverfahren, das über autosuggestive Formeln körperliche und mentale Ruhe fördert.
Autoimmunerkrankung
Eine Autoimmunerkrankung entsteht, wenn das körpereigene Immunsystem fälschlicherweise körpereigenes Gewebe angreift, anstatt Krankheitserreger wie Viren oder Bakterien zu bekämpfen.
Autoimmunerkrankung SLE
Der systemische Lupus erythematodes (SLE) ist eine chronische Autoimmunerkrankung, bei der das Immunsystem gesundes Gewebe angreift und Entzuendungen in verschiedenen Organen verursacht.
Autoimmunhämolytische Anämie
Die autoimmunhämolytische Anämie (AIHA) ist eine Erkrankung, bei der das Immunsystem irrtümlich eigene rote Blutkörperchen zerstört. Dies führt zu Blutarmut mit Symptomen wie Müdigkeit, Blässe und Atemnot.
Autoimmunhepatitis
Autoimmunhepatitis ist eine chronische Leberentzündung, bei der das Immunsystem irrtümlich das eigene Lebergewebe angreift. Sie kann in jedem Alter auftreten und erfordert eine lebenslange Behandlung.
Autoimmunmarker
Autoimmunmarker sind Laborwerte im Blut, die auf Autoimmunerkrankungen hinweisen. Sie helfen Ärzten, fehlgeleitete Immunreaktionen frühzeitig zu erkennen und gezielt zu behandeln.
Autoimmunprozess
Ein Autoimmunprozess ist eine Fehlfunktion des Immunsystems, bei der der Körper eigenes Gewebe irrtümlich als fremd erkennt und angreift. Dies kann zu chronischen Entzündungen und Organschäden führen.
Autoimmuntherapie
Die Autoimmuntherapie umfasst Behandlungsansätze, die das fehlgeleitete Immunsystem bei Autoimmunerkrankungen regulieren. Ziel ist es, Entzündungen zu hemmen und Organschäden zu verhindern.
Autolyse
Autolyse ist der Selbstverdauungsprozess von Zellen durch eigene Enzyme. Sie tritt natuerlich nach dem Zelltod auf und spielt in Medizin, Biologie und Lebensmittelherstellung eine wichtige Rolle.
Autophagie
Autophagie ist ein intrazellulärer biologischer Mechanismus, mit dem der Körper beschädigte Zellbestandteile und unbrauchbare Zellstrukturen abbaut und recycelt.
Autophagiestimulation
Autophagiestimulation bezeichnet die gezielte Aktivierung des zellulären Selbstreinigungsprozesses Autophagie, bei dem beschädigte Zellbestandteile abgebaut und recycelt werden.
AV-Block
Der AV-Block ist eine Herzrhythmusstörung, bei der die elektrische Reizleitung zwischen Vorhöfen und Herzkammern verlangsamt oder unterbrochen ist.
AV-Block 1. Grades
Der AV-Block 1. Grades ist eine leichte Herzrhythmusstörung, bei der die elektrische Überleitung vom Vorhof zur Herzkammer verlangsamt ist. Er wird meist im EKG entdeckt und ist häufig harmlos.
AV-Block 2. Grades
Der AV-Block 2. Grades ist eine Herzrhythmusstörung, bei der die Überleitung elektrischer Impulse vom Vorhof zur Herzkammer verzögert oder teilweise unterbrochen ist.
AV-Block 3. Grades
Der AV-Block 3. Grades ist eine schwere Herzrhythmusstörung, bei der die elektrische Überleitung vom Vorhof auf die Herzkammer vollständig unterbrochen ist.
Avocado
Die Avocado ist eine Frucht, die durch ihre außergewöhnliche Nährstoffzusammensetzung zahlreiche gesundheitsfördernde Eigenschaften besitzt.
Axilladissektion
Die Axilladissektion ist ein chirurgischer Eingriff zur Entfernung von Lymphknoten in der Achselgrube, häufig bei Brustkrebs. Sie dient der Diagnose und Therapie.
Axillarraum
Der Axillarraum, auch Achselhöhle genannt, ist eine anatomische Region unter dem Schultergelenk. Er enthält wichtige Blutgefäße, Nerven und Lymphknoten.
Axillartemperatur
Die Axillartemperatur ist die Körpertemperatur, gemessen in der Achselhöhle. Sie ist eine häufig genutzte Methode zur einfachen Fiebermessung bei Erwachsenen und Kindern.
Axon
Das Axon ist der lange Fortsatz einer Nervenzelle, der elektrische Signale vom Zellkörper zu anderen Zellen weiterleitet. Es bildet die Grundlage der Nervenkommunikation im gesamten Körper.
Axonales Wachstum
Axonales Wachstum bezeichnet den Prozess, bei dem Nervenfasern (Axone) aus- oder nachwachsen. Es ist entscheidend für die Entwicklung und Regeneration des Nervensystems.
Axondegeneration
Axondegeneration bezeichnet den strukturellen Abbau von Nervenfasern (Axonen). Sie tritt bei verschiedenen neurologischen Erkrankungen auf und kann zu dauerhaften Funktionsausfällen führen.
Axonregeneration
Axonregeneration bezeichnet die Fähigkeit von Nervenfasern, sich nach einer Schädigung zu erneuern und verlorene Verbindungen wiederherzustellen.
Ayurveda
Ayurveda ist ein ganzheitliches Heilsystem aus Indien zur Förderung von Gesundheit, Balance und Selbstheilung. Es verbindet Ernährung, Pflanzen, Yoga und Detox zu einem individuellen Therapiekonzept.
Ayurvedische Kräuter
Ayurvedische Kräuter sind pflanzliche Heilmittel aus der traditionellen indischen Medizin. Sie werden seit Jahrtausenden zur Förderung von Gesundheit und Wohlbefinden eingesetzt.
Azerola
Die Azerola ist eine vitaminreiche Frucht aus dem Mittelmeerraum, bekannt fuer ihren hohen Vitamin-C-Gehalt und ihre gesundheitsfördernden Eigenschaften.
Azetabulär
Azetabulär bezeichnet alles, was die Hüftpfanne (Acetabulum) betrifft. Der Begriff ist zentral in der Orthopädie und Unfallchirurgie.
Azetabulumwinkel
Der Azetabulumwinkel beschreibt die Neigung der Hüftpfanne im Röntgenbild und ist ein wichtiger Messwert zur Beurteilung der Hüftgelenksentwicklung bei Kindern.
Azetylierungsgrad
Der Azetylierungsgrad beschreibt, wie stark ein Stoff chemisch azetyliert wurde. Er spielt in der Medizin und Pharmakologie eine wichtige Rolle bei Stoffwechselprozessen.
Azidose
Azidose ist eine Störung des Säure-Basen-Haushalts, bei der das Blut zu sauer wird (pH-Wert unter 7,35). Sie kann lebensbedrohlich sein und erfordert ärztliche Behandlung.
Azidosebehandlung
Die Azidosebehandlung umfasst Massnahmen zur Korrektur eines zu niedrigen pH-Wertes im Blut. Je nach Ursache kommen medikamentöse, ernährungsbasierte oder intensivmedizinische Therapien zum Einsatz.
Azithromycin
Azithromycin ist ein Breitband-Antibiotikum aus der Gruppe der Makrolide, das zur Behandlung bakterieller Infektionen eingesetzt wird.
Azogruppe
Die Azogruppe ist eine chemische Gruppe mit zwei Stickstoffatomen (-N=N-), die in Azofarbstoffen vorkommt und in Lebensmitteln, Kosmetika und Textilien eingesetzt wird.
Azotämie
Azotämie bezeichnet eine erhöhte Konzentration stickstoffhaltiger Abbauprodukte im Blut, insbesondere von Harnstoff und Kreatinin, meist als Zeichen einer Nierenfunktionsstörung.
Die neusten Einträge
3 Beiträge in dieser Lexikon KategorieWolverine Stack
Der Wolverine Stack ist eine populaere Kombination von Nahrungsergaenzungsmitteln im Bodybuilding, die auf schnelle Regeneration, Muskelaufbau und erhoehte Leistungsfaehigkeit abzielt.
Survodutide
Survodutide ist ein dualer GLP-1/Glukagon-Rezeptoragonist in klinischer Entwicklung zur Behandlung von Adipositas und nicht-alkoholischer Fettlebererkrankung (MASLD).
Thymosin alpha-1
Thymosin alpha-1 ist ein natürlich vorkommendes Peptid des Immunsystems, das aus dem Thymus stammt und die Immunantwort reguliert und stärkt.
Die meistgelesenen Einträge
3 Beiträge in dieser Lexikon KategorieMagnesiumcarbonat
Magnesiumcarbonat ist eine anorganische Magnesiumverbindung mit säure-neutralisierender (antazidischer) Wirkung. Erfahre mehr über Vorteile, Einsatzgebiete und Unterschiede zu besser resorbierbaren Magnesiumformen.
Kölner Liste
Die Kölner Liste ® ist eine wichtige Initiative im Leistungssport, die Sportlern eine Orientierungshilfe bei der Auswahl von Nahrungsergänzungsmitteln bietet.
Kaloriengehalt
Die Wahl der Lebensmittel beeinflusst unsere Energiezufuhr. Der Kaloriengehalt variiert stark - einige liefern wenig, andere viel Energie.