Allergisches Asthma – Symptome, Auslöser und Therapie im Überblick
Allergisches Asthma wird durch Pollen, Hausstaub oder Tierhaare ausgelöst. Erfahre alles über typische Symptome, Diagnostik und moderne Behandlungsformen.
Interesse an regelmäßigen Tipps & Infos rund um Gesundheit? Regelmäßigen Tipps & Infos rund um GesundheitWissenswertes über "Allergisches Asthma"
Allergisches Asthma ist eine Form von Asthma bronchiale, bei der die Atemwege überempfindlich auf allergieauslösende Stoffe reagieren.
Zu Allergenen gehören insbesondere Pollen, Hausstaubmilben, Tierhaare, Schimmelpilze oder bestimmte Nahrungsmittel. Die Erkrankung tritt häufig bereits im Kindes- oder Jugendalter auf und ist oft mit einer Pollenallergie (Heuschnupfen), Neurodermitis oder einem allergischen Ekzem kombiniert.
Typisch sind anfallsweise auftretende Beschwerden wie Atemnot, pfeifende Atmung (Giemen), Reizhusten, Engegefühl in der Brust und eine erschwerte Ausatmung. Diese Symptome verschlimmern sich häufig bei Kontakt mit dem auslösenden Allergen, bei körperlicher Belastung, kalter Luft oder in der Nacht. Die Diagnose erfolgt mittels Lungenfunktionstests, Allergietests (Pricktest, IgE-Nachweis) und ggf. FeNO-Messung zur Entzündungsbestimmung in den Atemwegen.
Die Behandlung zielt auf eine Symptomkontrolle und Entzündungshemmung ab. Zentrale Bausteine sind Inhalationstherapien mit Kortikosteroiden, Bronchodilatatoren und ggf. Leukotrienrezeptorantagonisten. Ergänzend helfen Allergenvermeidung, Hyposensibilisierung (spezifische Immuntherapie) und Atemphysiotherapie. Bei schweren Verläufen kommen auch Biologika wie Omalizumab zum Einsatz.
Typische Symptome bei allergischem Asthma:
- Anfallsartige Atemnot, besonders bei Allergenexposition
- Reizhusten, teils mit zähem Schleim
- Pfeifende Atemgeräusche
- Engegefühl in der Brust, v. a. nachts oder morgens
- Belastungsdyspnoe bei körperlicher Aktivität
Häufige Auslöser (Allergene):
- Pollen (Gräser, Birke, Ambrosia)
- Hausstaubmilben, Tierhaare (v. a. Katze, Hund, Pferd)
- Schimmelpilzsporen, Kakerlakenallergene
- Seltener: Nahrungsmittel, berufliche Allergene
Behandlungsmöglichkeiten:
- Inhalative Kortikosteroide zur Entzündungshemmung
- Beta-2-Sympathomimetika zur Bronchodilatation
- Leukotrienantagonisten, ggf. Biologika bei schweren Fällen
- Allergenvermeidung, Raumluftfilter, Milbenbezüge
- Hyposensibilisierung bei geeigneten Allergien
- Atemtraining, sportliche Aktivität, Nichtraucherstatus
Literaturhinweise
- Global Initiative for Asthma (GINA): Asthma Guidelines (aktuelle Version)
- Deutsche Gesellschaft für Pneumologie (DGP): Leitlinie Asthma bronchiale
- Buhl, R. et al. (2018): Asthmatherapie heute – individualisiert und kontrolliert. Pneumologie
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