Erkältung Symptome: Anzeichen, Verlauf und Behandlung
Erkältungssymptome wie Schnupfen, Halsschmerzen und Husten sind typische Anzeichen einer viralen Atemwegsinfektion. Erfahren Sie, welche Beschwerden auftreten können und wann ein Arztbesuch sinnvoll ist.
Tipps & Infos zu Gesundheitsthemen Tipps & Infos zu GesundheitsthemenWissenswertes über "Erkältung Symptome"
Erkältungssymptome wie Schnupfen, Halsschmerzen und Husten sind typische Anzeichen einer viralen Atemwegsinfektion. Erfahren Sie, welche Beschwerden auftreten können und wann ein Arztbesuch sinnvoll ist.
Was sind Erkältungssymptome?
Eine Erkältung (medizinisch: grippaler Infekt) ist eine häufige Infektionskrankheit der oberen Atemwege, die durch verschiedene Viren ausgelöst wird. Die Symptome beginnen meist schleichend und klingen in der Regel nach 7 bis 10 Tagen wieder ab. Im Gegensatz zur echten Grippe (Influenza) verlaufen Erkältungen in den meisten Fällen mild.
Typische Erkältungssymptome
Die Beschwerden bei einer Erkältung sind vielfältig und können von Person zu Person unterschiedlich stark ausgeprägt sein. Zu den häufigsten Symptomen zählen:
- Schnupfen (Rhinitis): zunächst wässriger, später zähflüssiger Nasenausfluss
- Verstopfte Nase: Schwellung der Nasenschleimhaut erschwert die Atmung
- Halsschmerzen: Kratzen, Brennen oder Schluckbeschwerden im Rachenraum
- Husten: trocken oder mit Auswurf (produktiver Husten)
- Heiserkeit: Beteiligung des Kehlkopfes
- Kopfschmerzen: häufig begleitend bei Entzündungen der Nasennebenhöhlen
- Leichtes Fieber: meist unter 38,5 °C, bei Erwachsenen oft kein Fieber
- Allgemeines Unwohlsein: Müdigkeit, Abgeschlagenheit und Gliederschmerzen
- Niesen: häufig zu Beginn der Erkrankung
Verlauf der Symptome
Erkältungssymptome entwickeln sich typischerweise in Phasen:
Phase 1: Beginn (Tag 1-2)
Erste Anzeichen sind oft Kratzen im Hals, Niesen und ein allgemeines Unwohlsein. Die Nase beginnt zu laufen.
Phase 2: Höhepunkt (Tag 3-5)
Die Symptome erreichen ihren Höhepunkt. Husten, Schnupfen und Erschöpfung sind am stärksten ausgeprägt. Leichtes Fieber kann auftreten.
Phase 3: Abklingen (Tag 6-10)
Die Beschwerden nehmen langsam ab. Husten kann jedoch noch einige Tage andauern.
Ursachen und Auslöser
Erkältungen werden durch über 200 verschiedene Virustypen verursacht. Die häufigsten Auslöser sind:
- Rhinoviren (verantwortlich für ca. 40-50 % aller Erkältungen)
- Coronaviren (nicht das SARS-CoV-2)
- Adenoviren
- Respiratory-Syncytial-Viren (RSV), besonders bei Kindern
- Parainfluenzaviren
Die Übertragung erfolgt durch Tröpfcheninfektion (Husten, Niesen) oder durch Kontakt mit kontaminierten Oberflächen (Schmierinfektion).
Unterschied zwischen Erkältung und Grippe
Viele Menschen verwechseln eine Erkältung mit einer echten Grippe (Influenza). Der wichtigste Unterschied: Die Grippe beginnt plötzlich mit hohem Fieber (über 39 °C), starken Gliederschmerzen und extremer Erschöpfung. Eine Erkältung entwickelt sich hingegen langsam und verläuft deutlich milder.
Diagnose
Die Diagnose einer Erkältung erfolgt in der Regel anhand der typischen Symptome und einer körperlichen Untersuchung durch den Arzt. Laboruntersuchungen oder Abstriche sind meist nicht notwendig. Bei Verdacht auf eine Influenza oder bakterielle Superinfektion können jedoch spezifische Tests durchgeführt werden.
Behandlung und Linderung der Symptome
Es gibt keine ursächliche Behandlung gegen Erkältungsviren. Die Therapie zielt auf die Linderung der Beschwerden ab:
- Viel trinken: Wasser, Tee und klare Brühen helfen, die Schleimhäute feucht zu halten
- Körperliche Schonung und ausreichend Schlaf
- Nasenspülungen mit Salzwasser zur Befreiung der Nasenwege
- Abschwellende Nasentropfen (kurzfristig, max. 7 Tage)
- Schmerz- und Fiebermittel wie Paracetamol oder Ibuprofen bei Bedarf
- Schleimlösende Mittel (Expektoranzien) bei produktivem Husten
- Inhalationen mit Wasserdampf oder ätherischen Ölen zur Erleichterung der Atmung
Wann zum Arzt?
In den meisten Fällen heilt eine Erkältung ohne ärztliche Behandlung aus. Ein Arztbesuch ist jedoch ratsam, wenn:
- Fieber über 39 °C auftritt oder länger als 3 Tage anhält
- starke Hals- oder Ohrenschmerzen auftreten (Verdacht auf bakterielle Infektion)
- die Symptome nach 10 Tagen nicht abklingen oder sich verschlechtern
- Atemnot oder Brustschmerzen auftreten
- Säuglinge, Kleinkinder, ältere Menschen oder immungeschwächte Personen betroffen sind
Vorbeugung
Zur Vorbeugung von Erkältungen empfehlen sich folgende Maßnahmen:
- Regelmäßiges und gründliches Händewaschen
- Vermeidung von engem Kontakt mit erkrankten Personen
- Stärkung des Immunsystems durch ausgewogene Ernährung, ausreichend Schlaf und regelmäßige Bewegung
- Ausreichende Raumlüftung
- Impfung gegen Influenza zum Schutz vor der echten Grippe
Quellen
- Robert Koch-Institut (RKI): Steckbrief Erkältungskrankheiten / Grippaler Infekt. Verfügbar unter: www.rki.de
- World Health Organization (WHO): Acute Respiratory Infections. Verfügbar unter: www.who.int
- Herold, G.: Innere Medizin 2023. Köln: Herold Verlag, 2023.
Verwandte Produkte
Für eine gesunde Mundflora & Zahnpflege
Formulierte Lutschtabletten mit AB-Dentalac®, probiotischen Milchsäurebakterien und Lactoferrin CLN®Für Deinen universellen Schutz
Als eines der wertvollsten körpereigenen Proteine ist Lactoferrin ein natürlicher Bestandteil des ImmunsystemsMeistgekaufte Produkte
Der universelle Immunschutz
Als eines der wertvollsten körpereigenen Immunproteine ist Lactoferrin ein natürlicher Bestandteil des ImmunsystemsFür eine gesunde Mundflora & Zahnpflege
Formulierte Lutschtabletten mit AB-Dentalac®, probiotischen Milchsäurebakterien und Lactoferrin CLN®Die neusten Einträge
3 Beiträge in dieser Lexikon KategorieJejunumregeneration
Perikardflüssigkeit
Vasopressinmangel
Die meistgelesenen Einträge
3 Beiträge in dieser Lexikon KategorieMagnesiumcarbonat
Kölner Liste
Kaloriengehalt
Verwandte Suchbegriffe: Erkältung Symptome + Erkältungssymptome + Erkältung Anzeichen + Erkältung Beschwerden